Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Aedilis Tympani (Drums) Avatar von metaljuenger

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    Devildriver/ Pray for Villains/ 2009/ CD

    Geeeeil! Ich hatte irgendwie gar nicht mitbekommen, dass von Devildriver ein neues Album kommen sollte dieses Jahr, total verpennt, was eine Schande, dann hab ichs rein zufällig mitbekommen und ohne vorher reinhören sofort gekauft! Egal, von Devildriver kommt eh nur gutes! Stimmt das auch?
    Ich habe mir die Bonus-CD gekauft, also mit 4 Extra-Songs und der DVD vom Making of (die sehr empfehlenswert ist, ist zwar nur ne halbe Stunde, aber echt sehenswert, hätte nicht gedacht, dass Dez ein SO sympatischer Typ ist, wenn ich mal einen kennenlernen will, dann definitiv Herrn Fafara!!!)
    Aber von vorne.

    Cover --> hier


    Band-Line Up:
    Jeffrey Kendrick : Guitar
    John Boecklin : Drums
    Mike Spreitzer : Guitar
    Jon Miller : Bass
    Dez Fafara : Vocals

    Songs:
    1. Pray For Villains
    2. Pure Sincerity
    3. Fate Stepped In
    4. Back With A Vengeance
    5. I've Been Sober
    6. Resurrection Blvd.
    7. Forgiveness Is A Six Gun
    8. Waiting For November
    9. It's In The Cards
    10. Another Night In London
    11. Bitter Pill
    12. Teach Me To Whisper
    13. I See Belief
    14. Self-Affliction
    15. Dust Be The Destiny
    17. Wasted Years


    Zum Review:
    Was habe ich seit der Bestellung der CD drauf gewartet sie einlegen zu können! Als sie da war, in den Player und los gings!
    Der erste Eindruck: Brutal und schwer eingängig. Allerdings hatte sich dieser Eindruck spätestens nach dem zweiten hören wieder verflogen, denn schon jetzt blieben die ersten Ohrwürmer hängen!

    Technischer Anspruch
    Ja, was will man noch groß sagen zu dieser Band Sie ist über jeden Zweifel erhaben. John Boecklin schießt seine Doublebass und seine Fills geradezu maschinengewehrartig heraus (der Drumsound kommt einem so wie der Sound der Vocals von Dez vor: einfach total rausgerotzt! ), die Gitarren strotzen nur so vor Einfallsreichtum und schwierigen Melodien (man höre sich die Melodie von "Resurrection Boulevard" an, ein Traum, nicht nur von der Melodie her, sondern auch von der Technik, sehr gut zu sehen auf der DVD), aber auch fetten Riffs zum Moshen! Und Dez, wie gewohnt rotzt er die Texte dem Publikum geradezu entgegen. Aber ganz ehrlich: Auch er hat sich stimmlich noch stark verbessert. Auffällig ist dies vor allem bei dem Song "Resurrection Boulevard", wo er in meinen Augen einige extrem schwierige Parts singt, die von der Stimmlage aber geradezu genial sind: Bei diesem Lied bekomme ich immer Gänsehaut!

    Songwriting
    Auch hier: Man könnte meinen, dass sich bei Devildriver mit der vierten Langrille innerhalb von 7 Jahren langsam etwas Eintönigkeit breit machen könnte, man wird aber Gott sei dank positiv enttäuscht! Es gibt in meinen Augen sogar noch mehr Ohrwürmer als auf dem schlichtweg unübertrefflichen Vorgänger "The Last Kind Words". Ich denke hier an "Fate stepped in", die Palette "I've been sober", "Resurrection Boulevard" und "Forgiveness is a Six Gun" und schließlich das Groovemonster "It's in the Cards" und im Anschluss noch "Anonther night in London" und "Bitter Pill". Alles Songs die vortrefflichen Ohrwurmcharakter haben.
    Besonders vertrickelt ist keiner der Songs aufgebaut, alle sind relativ einfach gehalten, was aber dem Hörfluss zugute kommt!

    Im Vergleich zum Vorgängeralbum "The Last Kind Words" ist das vorliegende Album jedoch ein bisschen ZU poppig gelungen, da es meiner Ansicht nach schon zu viele Mitgröl-Refrains gibt und die Lieder nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mehr als leicht zu hören sind!
    Aber keine Angst: Es wird trotzdem mächtig auf den Putz gehauen!
    Ich würde dieses Album als zweitbesten nach "Tlkw" einordnen, sogar noch vor dem Selftitled, zu dem man eine extreme Veränderung im Sound hört. Der Anfänger war noch sehr rauh vom Sound, dieses Album, von Logan Mader produziert, hat einen relativ weichen Sound, was aber bitte, bitte, bitte nicht heißen soll, dass Devildriver dem Publikum mit diesem Album nicht mehr in den Allerwertesten treten können! Dazu ist das Album einfach zu fett!
    Eine andere coole Sache ist das Coverheft: Die Eule die einen im Comicstil so böse anstarrt ist einfach nur geil und auch der Rest im Inneren ist abwechslungsreich im selben Stil gehalten!

    Wenn ich Punkte vergeben würde, würde ich 8/10 geben, den Abzug gibt es wegen dem poppigen Touch und wegen den teilweise zu voraussehbaren, einfach aufgebauten Songs!

    Zu den Boni auf meiner "Luxus" Ausgabe: Vier weitere Songs, die allesamt auch hörbar sind, aber nicht unbedingt sein müssen, kommt mir etwas so vor, als wolle man damit die Spielzeit verlängern, stören aber nicht wirklich!
    Die DVD, wie schon oben angesprochen, ist kurz, aber informativ, so nah hat man Devildriver noch nie gesehen und man sieht, wie viel Spaß die Jungs bei den Aufnahmen hatten. Oh mann, was würde ich dafür geben, mal einen Tag mit Dez verbringen zu dürfen!!!
    Geändert von metaljuenger (25.07.2009 um 23:00:27 Uhr)
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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Honny

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    erstmal: seht gutes review, dass du geschrieben hast!

    ich hab die platte jetz auch seit 3 wochen und bin ein klein wenig enttäuscht. ich will nicht bestreiten dass die platte echt gut ist, aber ich habe mehr erwartet. viele songs sinds meiner meinung nach zu eintönig.

  3. #3
    Aedilis Tympani (Drums) Avatar von metaljuenger

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    So, ich habe jetzt auch Abstand zu der Platte gewonnen, nachdem sie die ersten Wochen in Dauerschleife lief, ist sie mittlerweile aus dem Player geflogen. Ich denke, es ist eine Scheibe, die man sehr gut hören kann, aber nicht lange, ein zwei Tage im Player und das wars. Härte hat sie zu einem gewissen Grad (zwar nicht primär zu hören, aber doch unterschwellig) auch eingebüßt, die Melodien sind zwar eingängig, aber überholen sich auch irgendwie schnell, man hat sich relativ schnell satt gehört.
    Ich finde, sie haben sich vom Sound her ein bisschen wie Amon Amarth verändert, am Anfang sehr roher, thrasiger Sound, einfach total in die Fr*** und mittlerweile relativ ... kompakt, nicht mehr so thrashig, viel nachbearbeitet, weicher und so. Dadurch leichter zu hören, aber wenn der Sound mal im Ohr ist, dann ist er auch schnell wieder eintönig.

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Hatebreed

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    Was ich sehr interessant finde ist, dass die Scheibe sehr bassig ist. Also die Bassdrum ist eigentlich die ganze Zeit am Durchrennen und dadurch kommen die Gitarren meiner Meinung nach überhaupt nicht durch. Da bringt nur den Bassregler am Verstärker zurückdrehen
    Hate May Return Cemetery Garden
    Gesang: 2x dB Basic 400 // Yamaha MG102 // Shure SLX SM 58 // Shure SM 58
    Gitarre: Schecter V-1FR (E) // LTD EX-351 (E) // Baton Rouge R65CE (A) // Diezel Einstein 100W// TC Electronic G-Major 2 // Diezel 412RC // HB G412SV //Randall RH-300G3 // Randall VMX30

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von **Wild_Child**

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    Find ich auch gut geschrieben Mir fehlen noch 2 Devil Driver Alben, bin mal gespannt ich
    seh sie am 5.11 Live. Ich lass mich mal überraschen ich kenn bis jetzt nur den Song Pray
    For Villains. Gruß
    Everytime I Die

  6. #6
    Aedilis Tympani (Drums) Avatar von metaljuenger

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    Zitat von **Wild_Child** Beitrag anzeigen
    seh sie am 5.11 Live. Ich lass mich mal überraschen ich kenn bis jetzt nur den Song Pray
    For Villains. Gruß
    Ah du auch? Garage? Geil

    Jo, unbedingt reinhören, lohnt sich definitiv
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  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Leader

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    Also für mich nach wie vor das beste Album der Jungs. Ich höre die Scheibe echt immer wieder einfach gerne, hier stimmt alles in meinen Öhrchen.
    Baritone Gitarren sind einfach das richtige für mich

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