Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von crushiii

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    Metal Rhythmus: Right Hand Workout am Beispiel "Doomsday"

    Hiho zusammen,

    ich sitze gerade mal wieder an einem Rhythmus-Part und tue mich da etwas schwer.
    Der Song ist:
    Atreyu - Doomsday
    http://www.youtube.com/watch?v=2odV4rqbQ2s

    Es geht um den Rhythmus-Part, der den ganzen Song begleitet.

    D------------------------------------
    A------------------------------------
    F------------------------------------
    C-0---------------------3-----------
    G-0--0-0-0--00-0--0--3-----------
    C-0--0-0-0--00-0--0--3-----------

    Der Part mit den 2x 00 hintereinander sind 16tel, der Rest 8tel. Gespielt wird auf 165bpm.

    Ich stell mich da ein wenig blöde an und komm nicht unbedingt weiter. Also ich komm schon weiter, aber das Verständnis ist grad ein wenig verschwommen.
    Wenn ich auf 80% Tempo anfange und in 2%-Schritten hochgehe, dann klappt es soweit sauber und hört sich gut an. Ich halte dabei die Hand so locker, dass ich die Muskeln bzw. Anstrengung kaum wahrnehme.
    Sobald das Tempo allerdings an meine Grenzen geht, so bei 150bpm fange ich an die Muskeln anzuspannen und bleibe beim Upstroke beim 16tel immer an der Saite hängen.

    Meine Frage ist jetzt nicht unbeding, wie ich das sauber hinbekomme, da die Lockerheit viel aussagt.
    Ich würde eher wissen, wie es bei noch schnelleren Sachen ist bzw. bei kompletten 16tel Läufen. Sind die, die so etwas spielen derart entspannt, dass sie ganz locker anschlagen oder haben die eine spezielle Technik?
    Also die Saite so wenig wie möglich berühren, das Plek in anderem Winkel ansetzen oder sowas?
    Oder spielt da wirklich diese Lockerheit eine Rolle, dass man nicht verspannen darf? Wenn ich anfange zu verspannen eher gesagt die Muskeln angestrengt werden, geht das Plek immer weiter in die Saite und bleibt spätestens beim Upstroke hängen. Das ist mir schon oft aufgefallen, nur ich würd gerne wissen, wie ich in Zukunft daran arbeite.
    Eher auf Winkel und Saitenberührung achten oder immer möglichst locker spielen und wenn ich merke, dass ich mehr Kraft aus den Muskeln brauche, das Tempo beibehalten und trainieren?

    Wäre super, wenn ihr mir da eben weiterhelfen könntet
    Musik ohne E-Gitarre macht depressiv!

  2. #2
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    Julian201 ist offline
    Joa das ist im Allgemeinen schwer zu sagen was genau das Problem ist. Tempo ist halt so ne Sache (also bei mir zumindest) die ganz beiläufig gekommen ist und kommt. Habe halt sehr viel schnelles Black Metal Zeug nachgespielt, dabei nicht mal all zu sehr auf Sauberkeit geachtet. Hört sich vielleicht dumm an, war für mich aber leichter, da ich ohne viel nachzudenken dahin "schreddern" konnte. Erst jetzt, wo das Tempo (zumindest bei den meisten Liedern) kein Problem mehr ist konzentrier ich mich genauer auf die Rhytmusläufe im Einzelnen. Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch selbst auf: ich hab dabei das Handgelenk und die Muskulatur total locker und enspannt, sogar das Plek "federt" leicht mit zwischen den Fingern.

    Gerade bei Obsidian C von Keep of Kalessin sieht man, meiner Meinung nach, dass er alles extrem locker hält und macht und der Typ ist vom Tempo einfach eine Maschine. Ich kenne keinen der eine so saubere Technik auf der rechten Hand bei einerm derartigen Tempo hat. Sieht halt einfach total spielerisch und locker aus bei ihm, finde ich. Ob abgesehen von der Lockerheit da noch was mitspielt entzieht sich meiner Kenntnis, lass mich hier aber gern auch von Anderen beraten und belehren.

    Falls jemand von euch nen Trick weiß wie man ein derartiges Tempo wie Obsidian C draufkriegt (außer ständig zu üben natürlich ) kann ihn mir gern sagen.

    http://www.youtube.com/watch?v=hPmlg...eature=related

    Hier noch ein Beispiel von seiner Spieltechnik.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von zirbengeist

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    zirbengeist ist offline
    Zitat von Julian201 Beitrag anzeigen
    ... Habe halt sehr viel schnelles Black Metal Zeug nachgespielt, dabei nicht mal all zu sehr auf Sauberkeit geachtet. Hört sich vielleicht dumm an, war für mich aber leichter, da ich ohne viel nachzudenken dahin "schreddern" konnte. Erst jetzt, wo das Tempo (zumindest bei den meisten Liedern) kein Problem mehr ist konzentrier ich mich genauer auf die Rhytmusläufe im Einzelnen. Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch selbst auf: ich hab dabei das Handgelenk und die Muskulatur total locker und enspannt, sogar das Plek "federt" leicht mit zwischen den Fingern...
    Meiner Meinung nach ist das genau falsch rum: Man sollte zuerst sauber und dafür langsam spielen! Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von alleine, eine unsaubere Technik bekommt man aber nur sehr schwer wieder weg!

    Mit dem Handgelenk und Muskulator locker halten stimme ich dir aber voll zu!

  4. #4
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    Julian201 ist offline
    Zitat von zirbengeist Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach ist das genau falsch rum: Man sollte zuerst sauber und dafür langsam spielen! Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von alleine, eine unsaubere Technik bekommt man aber nur sehr schwer wieder weg!

    Mit dem Handgelenk und Muskulator locker halten stimme ich dir aber voll zu!
    Klar mit sauber und langsam hast du schon recht, aber sein Problem ist ja nicht, dass er zu unsauber spielt, sondern dass er sich ab einem gewissen Tempo verkrampft, was mitunter auch daran liegen kann, dass er sich zu sehr darauf versteift alles absolut sauber zu spielen. Vielleich könnte es an diesem Punkt, wenn es jetzt um diesen speziellen Rhytmuspart geht, einfach mal am Tempo an sich zu arbeiten und dann erst das Tempo mit dem Sauberen zu kombinieren. Das Ganze sozusagen einfach ein wenig lockerer angehen, weil Tempo in 2 % Schritten erhöhen u.s.w. schon fast ein wenig extrem ist, da wundert es mich halt auch nicht wenn er nicht mehr locker bleiben kann.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von crushiii

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    crushiii ist offline
    Also um mal hier meine "Lösung" zu posten
    Ich werde diesen Monat eine Unterrichtsstunde bei einem der schnellsten Gitarristen nehmen. Ist zwar online, aber so kann ich über Webcam mal mit jemandem reden, der abartig schnell spielen kann.
    Dort hol ich mir die Informationen, die ich brauche. Also Plekthaltung, Training, Lockerheit etc....werd mir bis ins Detail alles erklären lassen und schauen ob sich die Kohle dann gelohnt hat.
    Er macht mir Backingtracks, Tabs, Übungen und alles was ich brauche fertig, dann kanns danach losgehen.

    Falls es jemanden interessiert, es wird der Typ hier sein:
    http://www.youtube.com/watch?v=yrccch4iz7Q
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  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von ReiRo

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    ReiRo ist offline
    Der gute Theodore^^

    Wie teuer ist ne Stunde bei ihm? Sag mal bescheid obs dir was gebracht hat....stell ich mir schwierig vor sone Onlinelesson. Ich würd sonst auch mit dir drüber sprechen
    Lockerheit ist nicht unbedingt der Schlüssel zum Erfolg bei sowas zumindest m.M.n., gerade beim Galopping (wenn man das so nennen darf) muß der Anschlag hart kommen (zumindest der erste) und hängen bleiben ist völlig normal und halt ne Übungs-/Konzentrationssache....Ich pack das Pick für sowas immer gerne recht feste, mit der spitze auf ca 7 Uhr, wenn die Hand auf dich gerichtet ist und mache möglichst kurze Anschläge. Wahrnehmen tue ich dabei meist nur die Abschläge, die Aufschläge gehören dann irgendwie dazu und bringen einen wieder in die Anfangsposition zurück...

    Gruß

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von crushiii

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    crushiii ist offline
    JA die Aufschläge sind bei mir auch vom Automatismus betroffen, aber halt nur, wenn ich NICHT dabei anschlagen muss.
    Ich habe mir jetzt die letzten Tage verschiedene Rhytmusübungen fertig gemacht und merke, dass wenn ich mich wirklich länger damit befasse, meine Hand ziemlich schnell müde wird und meine Muskeln dann immer weiter anspannen um das Tempo halten zu können. Das ist sicher nicht der beste Weg oder?
    Mehr als Üben und die Pickposition verbessern kann ich grad echt nicht. Bin da super unkreativ. Ich spiele einfach soviel es geht und gehe an mein Limit. Dabei hoffe ich, dass es was bringt xD
    Das blöde ist, dass ich noch gar nicht so schnell bin, spiele grad mal 16tel auf 100bpm...da geht nach oben doch noch einiges. Hoffentlich tuts da Ausdauer und Motivation genauso wie bei anderen Übungen!

    Ich zahl bei ihm 25€ für 40 Minuten, also knapp 5€ mehr als bei meinem damaligen Gitarrenlehrer in der Musikschule.
    Zum Antesten find ich das vollkommen ok wenn ich bedenke, wie viel Geld ich in andere Sachen - die Gitarre betreffend - investiere
    Zumal ich keinen festen Lehrer suche, dafür hab ich einfach zu unregelmäßig Zeit. Hier und da mal ne Stunde, was auch bei meinem ehemaligen Lehrer an der Musikschule geht, mach ich immer wieder mal um mal einen "Profi" auf mein Spiel schauen zu lassen. Gut, über Inet wird das bei ihm jetzt nicht so der Fall sein, da will ich einfach nur mal ein wenig über Speedbuilding quatschen und sowas.
    Musik ohne E-Gitarre macht depressiv!

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von ReiRo

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    ReiRo ist offline
    Der Preis geht in Ordnung denke ich, allerdings weiß ich nicht wie er sich so als Lehrer versteht, wenn es um eher "lapidale" Dinge geht und das meine ich völlig wertfrei. Die Übungen die ich von ihm kenne sind alle im Leadbereich und beschäftigen sich viel mit vershchiedenen Skalen etc...kannst ja mal feddback geben.

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