Extreme Drop Tuning - One Octave Down - Drop E Tuning

  • Ersteller panteratommy
  • Erstellt am
höhrt sich an wie eine 8 saitige gitarre! also wer "djent" machen will perfekt, wenn man eh nicht die hohen saiten verwendet
 
höhrt sich an wie eine 8 saitige gitarre!

Die Anzahl an Seiten kann man nicht hören... :weird:
(Zumal die Gitarre in den Video 7 Saiten hat)

Wenn es so klingen soll wie in dem Video (Tonhöhe wabert direkt nach dem Anschlag etwas),
dann kannste das mit fast jeder x-belibigen Gitarre und mittelmäßig dicken Saiten machen.
Egal wieviele Saiten die jetzt hat.
Nur hat ein 6-Saiter, der so tief gestimmt ist natürlich nach oben raus nich so vie Tonumfang.
Wenn man also auch hohe Töne spielen will, dann sind mehr Saiten anzuraten.

Man kann auch mit vernünftiger Intonation so tief gehen. Dafür braucht man dann eine (richtige) Baritongitarre
und wirklich dicke Saiten. Ich hatte das mal mit ner 30" 6-Saiter Gitarre und 13-90er Saiten gemacht.
Klingt tierisch fett. Aber auch sehr bassig. Schwer in Griff zu bekommen der Sound (aber geht durchaus).

Wie dem auch sei. Ein solches Tuning ist heutzutage ja schon Gang und Gäbe (fast).
 
Ich frag mich wie das Bands wie Hacktivist, oder auch Meshuggah mit dem Bass machen?
Da überschneiden sich doch die Frequenzen im Mix, oder? (Was für fette Saiten brauch ich überhaupt, damit ich nen Bass halbwegs spielbar auf Drop E stimmen will? :D )
Oder bleibt der Bass dann in Standard E?
Sind Drop E bei der Gitarre und Standard E beim Bass das Selbe? :confused:
(Eine Oktave sind doch 12 HTS, oder? Und der Bass ist doch normal eine Oktave tiefer als die Gitarre meine ich)



Ansonsten :
http://www.guitarfail.com/ibanez-djent-special-custom-guitar/
 
die Gitarren selbst werden bei Meshuggah u.ä. nur noch minimalen bis gar keinen Bassanteil haben. Kenne nur ein paar Songs / Aufnahmen, bei denen ist aber genau das der Fall, relativ deutlich hörbar wenn der Bass mal nicht mitspielt :)
Würde sonst nur noch schlämmen und verwischen, egal ob der Bass noch eine Oktave tiefer spielt oder nicht.
 
4/4 Rotz ist kein Progressiver Industrial Metal, nicht alles ist Djent, nur weil man sautief stimmt. Zumal man mit so ner Mensur und so dünnen Fäden nicht das Paket bekommt.

Ein E-Bass hat dieselbe Frequenz. Selbst Meshuggah spielen mit Bass, obwohl der gleich wie die 8-Saiter gestimmt ist, außer bei den alten Sachen, da haben die auf A#(Quarte höher als sonst) und da spielt der Bass eine Oktaver tiefer, die Songs kommen etwas fetter.

Wenn man tight spielt und die Bässe rausnimmt UND ne adäquate 8-Saiter(30") oder nen 6 String Bass(30") hat, dann ist das schon machbar, denn der Bass macht den Bass und Klick(Ortung) und die "Gitarre" macht die Distortion und die Mitten.
 
höhrt sich an wie eine 8 saitige gitarre!
aber immerhin etwas besser als so manche 8 string demo videos auf youtube, bei denen man nur geschrammel auf den ersten 4 bünden der tiefsten saite hört. ich persönlich kann mit tunings unter A# irgendwie gar nichts anfangen. dieser undifferenzierte, brummende sound geht mir sogar richtig auf den keks.

edit: ausnahmen bestätigen die regel aber die meisten zählen dann eher nicht mehr unter metal.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
[E]vil;6553493 schrieb:
aber immerhin etwas besser als so manche 8 string demo videos auf youtube, bei denen man nur geschrammel auf den ersten 4 bünden der tiefsten saite hört. ich persönlich kann mit tunings unter A# irgendwie gar nichts anfangen. dieser undifferenzierte, brummende sound geht mir sogar richtig auf den keks.

edit: ausnahmen bestätigen die regel aber die meisten zählen dann eher nicht mehr unter metal.

also 8 saiter 1 ganzen ton tiefer ist glaube ich dann oberste saite E, hört sich viel zu tief an und die wenigsten PU können das händeln...
naja tiefer als drop d oder standart d max. drop c würde ich persönlich nie gehen, hört sich nicht sogeil mehr nach gitarre an(verstehen die neueren bands mit den binärcode riffs leider echt nicht)
 
also 8 saiter 1 ganzen ton tiefer ist glaube ich dann oberste saite E, hört sich viel zu tief an und die wenigsten PU können das händeln...
naja tiefer als drop d oder standart d max. drop c würde ich persönlich nie gehen, hört sich nicht sogeil mehr nach gitarre an(verstehen die neueren bands mit den binärcode riffs leider echt nicht)

Er meint glaube ich das A# welches 3 Ganztöne tiefer als das Standard E ist, also dieses: A# - C - D - E.
Das Problem bei solch tiefen Stimmungen sind aber meist weniger die PUs als die Verstärkereinstellungen. Zuviel Bass, Gain auf 15 Uhr und dann matscht alles und klingt nach Pudding.
Und ob man Djent, oder wie man es auch immer bezeichnen mag, gut findet oder nichtt ist nun mal ein subjektives Empfinden.
Als die ersten Gitarristen ihre Verstärker damals übersteuerten rümpften alteingesessene Gitarristen mit Sicherheit auch ihre Nase und sagten, das wäre keine Gitarre mehr, sondern Lärm.

Und im modernen Metal ist Drop C ja wirklich das neue E-Standard :D
 
Er meint glaube ich das A# welches 3 Ganztöne tiefer als das Standard E ist, also dieses: A# - C - D - E.
Das Problem bei solch tiefen Stimmungen sind aber meist weniger die PUs als die Verstärkereinstellungen. Zuviel Bass, Gain auf 15 Uhr und dann matscht alles und klingt nach Pudding.
Und ob man Djent, oder wie man es auch immer bezeichnen mag, gut findet oder nichtt ist nun mal ein subjektives Empfinden.
Als die ersten Gitarristen ihre Verstärker damals übersteuerten rümpften alteingesessene Gitarristen mit Sicherheit auch ihre Nase und sagten, das wäre keine Gitarre mehr, sondern Lärm.

Und im modernen Metal ist Drop C ja wirklich das neue E-Standard :D

stimmt habs vergessen das der verstärker auch noch dran hängt, ich glaube auch nichts das man mit so tiefen stimmungen gute solis hinbekommt, bzw. die neueren 7-8 saiter gitarristen überhaupt mehr als die obersten 2 saiten verwenden
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
puh.... Naja, glauben darf ja jeder was er will, aber ich empfehle dir mal Bands wie z.B. Animals as Leaders, Intervals etc anzuhören, bei denen durchaus der gesamte Tonumfang, den eine 8-saitige Gitarre mit sich bringt, genutzt wird. Außerdem ist die Stimmung bei 8 - Saitern werksmässig normalerweise wie die von 6- Saitern, nur dass noch ein tiefes H und F# dazukommt. Also kann man damit alle Lieder in Standardstimmung genauso spielen!
 
Ich finds geil! Wenn ich ne 1-Saitige Gitarre hätte, würde ich die auch so stimmen!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
ich stelle mir gerade eine aufnahme vor, auf der man nur schlagzeug hört. auf die frage, was das soll kommt dann die antwort, die gitarren und der bass sind so tief, das hört halt kein mensch mehr...

da könnte man doch wirklich anfangen darüber nachzudenken, jetzt gleich einen verzerrten bass zu nehmen, und für den "bass" was neues zu erfinden. einen "bassbass" sozusagen... :gruebel:

gruß

ps: wie tief kommen eigentlich kontrabässe ?
 
C - das ist 16 Hz, da hörts drunter auf mit dem Hören, Infraschall nennt sich das dann . Gibt orchestrale Darbietungen mit dem 17 Hz Ton. Man bekommt ein beklemmendes Gefühl, ähnlich wie bei Gewitter. Also wenn man Angst bei Gewitter verspürt, dann ist das unter anderem gar nicht mal eingebildet oder Angsthasen getue, denn solches Grollen ist nicht unoft. Manchmal merkt man sowas schon ohne einen Donner zu hören, wenn Gewitter naht. Schwer zu beschreiben.
Man kann solche Töne wirklich einbinden um eine Art Angsteffekt bzw. beklemmendes Gefühl in den Song zu verbauen. Ist natürlich die Frage, ob die Anlage das abgibt, bzw. die Speaker.

Der Warwick Dark Lord ist unweit davon entfernt, den kann man auf F#, eine Oktave unter der 8-Saiter stimmen, das sind dann 7 Töne vom Infraschall entfernt.
Musik für Elefanten :), die hören sowas noch, unter anderem.

Ich finde es Interessant, denn wie schon gesagt, muss man nicht unbedingt diverse Töne hören um sie mitzubekommen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
dann laß es mich mal so sagen...

mir gefällt schon nicht, was ich noch hören kann, wenn es zu tief wird. da kann ich auf das, was ich nicht hören kann gerne verzichten ;)

mir kommt es ein stück weit einfach so vor, daß es nicht mehr wirklich um den künstlerischen aspekt geht, sondern es immer mehr in eine art "wettbewerb" ausartet. ähnlich dem "wer schafft am meisten töne in möglichst kurzer zeit". ich möchte nichts gegen ausnahmen sagen, die die regel aber auch nur bestätigen. ich halte so extremes tieferstimmen für nicht nötig, um einen guten song zu machen. mir gefällt meist die umsetzung nicht. der sound gibt mir nichts.

mir ist dabei aber durchaus bewußt, daß ich nicht der maßstab bin. also was soll's ? jedem, der dem etwas abgewinnen kann, sei es gegönnt :rock:

gruß
 
Naja allzu beschissen kann die Musik ja nicht sein, sonst würde deren Anhängerschaft ja nicht so groß sein.
Dass sowas nicht allen gefällt ist ja auch klar.
Aber man muss ja auch nicht immer alles kategorisch ablehen, was irgendwie neu ist.

Mir gefällt sowas zuweilen ganz gut.
Zwar keine 3 Alben hintereinander aber mal so'n Song schockt doch.
Solang's gut gemacht ist und Spaß macht, ist es mir auch egal, ob der Gitarrist nun den
kompletten Tonumfang der Gitarre nutzt oder nur auf 2 Seiten knüppelt.
 
na soooo neu ist das mit dem runterstimmen jetzt auch nicht mehr. die ersten diskussionen dazu sind mir anfang/mitte der neunziger aufgefallen. zugegeben ging es da noch nicht um ganze oktaven, aber schon damals wurde die frage gestellt, inwiefern das unbedingt nötig ist, um einen guten song zu entwickeln. das hat nichts mit kategorischem ablehnen zu tun, wenn ich nach dem sinn frage. vor allem, wenn es wie in meinem fall einfach nicht gefällt. nicht mal unbedingt das tiefe, aber die umsetzung und vor allem der sound gibt mir gar nichts. da spielt es auch keine rolle, wie vielen anderen das gefällt. was soll mich das interessieren ?

oft habe ich halt auch den eindruck, es geht nur noch um das tiefe. das wird als vermeindlich extremes stilmittel nach außen verwendet, anstatt man sich darauf konzentriert gute songs zu komponieren. natürlich mag es ausnahmen geben, aber die masse macht's halt, und die ist mmn inzwischen zu einem ziemlichen einheitsbrei verkommen. das besondere daran ist eigentlich schon lange hinfällig, die möglichkeiten sind ausgereizt. wie schon zuvor angedeutet bin ich der ansicht, daß wenn man weiter in diese richtung will, etwas neues her muß. vielleicht sind saiteninstrumente in der art von gitarren einfach am ende angelangt, was das betrifft ?

das ist meine ansicht dazu. die muß man natürlich nicht teilen. musik ist nunmal sehr vielfältig. ich gehe sehr offen an alles musikalische heran. manches gefällt mir, vieles eben nicht. dürfte bei den meisten nicht anders sein... :)

gruß
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Also Entombed, ne für mich auch Oldschoolnummer auf C, das ist schon tief, das ist wirklich nicht neu, viele Deathbands haben damals schon Ende der 80er das gemacht.

Ich mein, die meisten Kids finden das cool und die machen eben Bands auf, die das reflektieren, das war immer so und wird immer so bleiben(siehe Beatmusik, sowas könnte man heutzutage nicht verkaufen, wie es damals in diesem Stil gemacht wurde). Dazu muss man einfach musikalisch was auf dem Kasten haben. Und das geht nur mit Erfahrung. Egal wie viel Talent man hat, sicherlich gibts saugute Songwriter oder Riffwriter, aber das zu einem Stück zu meistern ist schwer. Deswegen hört sichs bei vielen Djentbands einfach nur affig an, wenn da ein Notenwert zerhackt wird, der evtl sogar gar nicht mal polymetrisch ist, sondern einfach nur 4/4 und gar nicht Offbeat wieder anfängt. Sowas kann man als kleinen Effekt einbauen, aber sonst generell wenn man die wirklich guten Bands sich anhört, ist das Ganze schon Königsklasse.

Diese Stimmung ist sicherlich ein Effekt. Wie bei Korn damals auch, ohne 7-Saiter, wäre Korn so nicht entstanden. Das macht die Sache eben aus, wie Tool ausmacht, dass sie Droptuning spielen, manche Riffs entstehen nur durch diverse Eckpunkte eben. Bei Stonerrock ist es n zugedrehtes Tonepoti und der Neckpickup und ne Bassanlage mit nem wild eingestellten Fuzz... Liste der Beispiele endlos.
Gerade diese Stimmung hat was wüstes, uraltes und es gibt nichts, was eben fetter wirkt.

Ich verstehe auch, dass solche schlechten Bands am Start sind, weil der Ottonormalverbraucher einfach gestrickt ist. HC-Bands gibts auch gute, ebenso Punkbands, aber unterm Strich ist das abgestumpfte einfache Musik und sowas kommt an.

In der heutigen Musik egal welches Genre ist an einem Punkt angelangt wo es schwer wird etwas neues zu finden. Deswegen auch die ganzen Crossgenres.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
Also für die Oktave unter dem "Gitarren-E" hat man doch E-Bässe, ganz ehrlich....
Das ist teilweise so ein unnötiger Trend mit den Leuten, die 9saitige Bässe oder Gitarren spielen und dann auf Töne, wie C# stimmen (Quarte unter dem F# einer 8Saiter).
Es ist zwar lustig anzusehen, dass manche Saitenhersteller (wie Circle-K) Basssaiten anbieten, die um die 250er Stärken haben, aber hab mal ne PA, die vernünftig was mit den Tunings anfangen kann, die damit angestimmt werden.
Außerdem könnte man ja auch ein Octaver-Pedal kaufen, aber das wäre ja scheinbar zu einfach! :D
Ich meine bei Meshuggah ist es so, dass der Bass alles unter H in der selben Oktave, wie die Gitarristen spielt, oder so in der Richtung.
Ich bin der Meinung, dass F# echt tief genug ist, man hört doch sowieso kaum Unterschied zwischen ner 8Saiter mit tiefer F#-Saite, oder einer, die komplett einen Halb- oder Ganzton tiefer ist. Vor allem live nicht.
Und bei Meshuggah hört man teilweise sowieso nur drrrddrrrdrdrrrrdrddrrrdrrrrdrdrrrdrrrrdddrrrrrdrdrrrrdrrrr
 
Da überschneiden sich doch die Frequenzen im Mix, oder?

Nicht mehr als sonst auch! Nur halt 1 Oktave tiefer.
Eher sogar weniger. Denn bei den Klampfen kommt es auf die Mitten an. Der eventuelle LowCut bei ähnlichen Frequenzen.
Und der Bass ist noch tiefer.

(Was für fette Saiten brauch ich überhaupt, damit ich nen Bass halbwegs spielbar auf Drop E stimmen will? :D )

Ca. 0.180" bis 0.200".
Ich hab mir bei Pyramid eine 190er anfertigen lassen. (nicht nur die eine Saite, sondern einen ganzen passenden Satz für F#-Stimmung)

Sind Drop E bei der Gitarre und Standard E beim Bass das Selbe?

Von der Stimmung ja. Aber so wie umgekehrt ein Piccolo-Bass nicht wie Gitarre klingt, klingt eine so gestimmte Gitarre nicht wie Bass.


Meine Meinung: F#-Stimmung ist schon grenzwertig. D.h. eigentlich schon über der Grenze. Aber es schadet ja nicht mehr Töne zu haben, als sinnvoll.
Und es geht auch in einem Stück dass in H ist, mal einen Lauf runter zum F# einzustreuen.

Wenn man eine Gitarre wie eine Gitarre spielen will, also PowerChoords verzerrt und einen Bass wie ein Bass, dann ist A oder G die untere sinnvolle Grenze. F# geht notfalls noch. E vielleicht auch. (eher um es "rund" zu machen, da genau eine Oktave tiefer)

Das Problem an den dicken Saiten ist, dass die nicht mehr Oberwellenrein sind. Und auch sehr dumpf klingen. Verzerrer im Bass ist da fast Pflicht. Oder man hat einen extrem dumpfen Klang ohne Durchsetzungsvermögen.
Man müsste da Konsequenterweise analog zur Baritongitarre einen Bass mit deutlich(!) längerer Mensur hernehmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben