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Wie geht diese Geschwindigkeit?

  1. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von beatboxjoseph

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    beatboxjoseph ist offline

    Mein erstes Tomgedudel habe ich triolisch gespielt. und zwar Tom-Tom-Bass und das jedes mal wiederholt, Tom-Tom-Bass und dann immer schneller, und nach ein paar wochen gings Tomgedudelig ab! So hats mir früher ein Drummr beigebracht, man muss sich nur dahinter setzen und üben, üben und üben, so wie bei allem. Aber den triolischen Lauf kann ich dir echt empfehlen. Keep on rolling

  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von Gunpower

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    Gunpower ist offline

    mein damaliger Lehrer hatte irgendwann mal gesagt, dass man von "alleine" schnell wird, das würde einfach kommen.
    Die Antworten die hier gegeben wurden befriedigen mich auch nicht richtig. In einem Doublebass thread standen einige wenige übungspläne drinne für mehr speed. Gibts nicht sowas auch für tomrolls bzw für schneller hände? Evtl mehr als nur 3 Takte die ich monate/Jahre lang durchexerzieren muss?
    Es geht hier doch nicht um unmenschliche Death Metal geschwindigkeiten im maximalbereich, sondern um etwas was jeder noch so schlechte drummer locker hinbekommt ohne ins schwitzen zu geraten, das ist nicht mal musikalisch oder koordinativ anspruchsvoll. Sowas sollte man doch mit 1h Training am Tag nach 2 Wochen hinbekommen oder etwa nicht? ich spiele selbst noch keine 2 Jahre lang deswegen verzeiht meine große Unwissenheit.

  3. #18
    Registrierter Benutzer Avatar von der dührssen

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    der dührssen ist offline

    Die einfachste Übung wäre (imho), die Rudiments, die man auf den Händen übt, einfach auf die Füße zu übertragen.

    Als kleine Koordinationsübung spiele ich immer gleichzeitig, nur versetzt.
    Zum Beispiel einen Paradiddle
    Hände: RLRR LRLL
    Füße: LRLL RLRR

  4. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von sick_drummer

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    sick_drummer ist offline

    Es gibt bei Geschwindigkeit keine "Tricks", es ist NUUUUUR Übung (eventuell noch Talent).
    Ich würde auch gerne eine Trick kennen, wo ich in 2 Wochen auf 200 bpm holzen kann...

    Nein, im ernst: auf vicfirth.com gibts 40 Rudiments. Schau, dass du die Übungen ganz locker übst.
    Fang mit einer Ausgangsgeschwindigkeit an (die musst du selbst wissen), üb diese Geschwindigkeit eine woche, dann steigere dich um 5 od. 10 bpm. Diesen Spaß wiederholst du so lange, bis du bei deinem Speed bist.
    Und achte darauf, dass du SAUBER spielst!

    Mfg
    sick
    "Schlagzeuger bilden die Welle, auf der die Gitarristen reiten"

  5. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von PearlDR

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    Hallo
    Wie sick drummer schon schreibt: Tricks gibt es da keine. Es ist reine Übungssache. Das sollte aber eigendlich jedem klar sein. Nicht jeder hat das gleiche Talent. Mit genügend Ausdauer und Biss, kann aber jeder ein guter und schneller werden. Bei dem einen dauert das 1 Jahr, bei anderen 10 Jahre. Die glauben es kommt von selbst, da wird es wohl gar nichts werden. An Geschwindigkeit muss man arbeiten. Aber auch andere Faktoren beeinträchtigen ein schnelles Spiel.
    Welche da wären: Ein für mich optimaler Setaufbau, die richtige Sitzhöhe und Position zum Set, ein guter Sitz der nicht wackelt. Man muss ein Set locker spielen können. Immer kontrolliert spielen, erst denken dann spielen. Einfach drauf rumkloppen bringt gar nichts. Man sollte die Geschwindigkeit seinem Können anpassen.
    Um auf Geschwindigkeit zukommen, sollte man mit leichten Schlägen beginnen. Double Strokes oder Paradiddle sind da so hilfreich, wie ein LKW für einen Fahranfänger.
    Single Stokes sind wohl am besten geeignet. Beginne auf der Snare: RLRL, HT: RLRL, MT: RLRL, LT: RLRL, dann wieder auf die Snare. Anschließend spiele: Snare, HT, Sn, MT, Sn, LT, Sn, immer RLRL. Beginne mit langsamen Tempo, bis du das im Schlaf spielen kannst. Zähle immer laut mit. Die Zähleinheiten müssen dir ins Blut übergehen. Daduch bekommt man ein gutes Taktgefühl. Zusätzlich rate ich auch ein Metronom zu verwenden. Für angehende DB-Spieler eignet sich diese Übung auch sehr gut. Spiele alle Schläge auf der Snare mit DB mit. Du lernst dabei deine Füße zu kontrollieren. Spiele viele Variationen auf dem Set. Danach erhöhe das Tempo. Mit viel Üben solltest du nach ca. 6 Monaten schon auf eine ordentlich Geschwindigkeit kommen. Mit Double Strokes fängt dann wieder alles von vorne an.
    Eins noch: Spiele Rolls nicht nur: Snare, HT, MT, LT sondern auch: LT, MT, HT, Snare !
    Weitere Tipps könnte ich dir nur geben wenn ich dich spielen sehen würde.

    Gruß PearlDR

  6. #21
    Registrierter Benutzer Avatar von bartender

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    bartender ist offline

    du musst aber überlegen, was du willst.
    natürlich kannst du deine technischen fähigkeiten durch irgendwelche übungen aus den dubbelbassthreads verbessern, sodass du mehr noten in einem zeitl. intervall spielen kannst.
    was dein lehrer vermutlich meinte, ist folgendes: deine geschwindigkeit der hände/füße wird sich mit deinen rhythmischen fähigkeiten gemeinsam entwickeln. das bedeutet, dass es dir nicht wirklich viel nutzt, wenn du nicht so schnell hören wie spielen kannst. nur wenn du jede note bewusst spielen kannst, kannst du etwas spielen. 16tel mitm doppelhuf durchzuballern und dabei in einem bewegungsmuster (z.b. ist die rechte hand immer mit dem rechten fuß zusammen?) ist auf keinen fall gleichwürdig mit dem spielen nach dem rhythmischen raster, welches in deinem kopf laufen sollte (z.b. die 16tel). letzteres wird immer besser klingen.

    dieses raster im kopf zum laufen zu bringen erfordert allerdings übung. genauso wie technik. wenn du daher beides gleichzeitig übst, fährst du m.m.n. am besten. alles andere wäre hausbau im 1. stock beginnen.

  7. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von Kampfadler

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    Ja dem kann ich nur zustimmen, es nützt nichts auf schnelligkeit aus zu sein und irgendwas nacheifern zu wollen. Wenn dein Kopf soweit ist geht das andere auch von alleine

    In ein paar jahren oder schon bald wirst du sehen welche fortschritte du von zeit zu zeit gemacht hast das geht nachher immer weiter.

  8. #23
    Registrierter Benutzer Avatar von Karamasow

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    Karamasow ist offline

    Ich stand auch mal vor dem Problem, was mir außer sehr viel Übung noch geholfen hat:
    -die schwersten Sticks die ich gefunden hab
    -ich hab das Fell einer Floortom deutlich tiefer gestellt, das hatt dann kraft gefressen ohne Ende und der rebound war minimal, als ich dort dann eine brauchbare Geschwindigkeit drauf hatte, gings auf den normal gestimmten Toms deutlich schneller.
    -einfach ein bischen Prügeln, mag nicht optimal sein, aber für meinen Spielstil gefällts mir ganz gut, klingt dann eben etwas aggressiever und nit unbedingt so "weich" und "rund" wies manche gern hätten.

    Ansonsten wie von vielen ja schon gesagt: üben.


    Edit sagt: "Notenwerte im Kopf haben" is meiner MEinung nach nit sooo der Hammer, vielleicht auch einfach missverständlich ausgedrückt, aber ich find nach Gefühl spielt sichs am besten, das Gefühl muss man halt mal rausbekommen, da hilft eigentlich auch nur üben.

  9. #24
    Registrierter Benutzer Avatar von qu1r1n

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    qu1r1n ist offline

    was ich noch anmerken möchte, ist das einen richtige technik vorraussetzung ist!!!

    Gruß
    qu1r1n
    Sollte dir der Beitrag gefallen würde ich mich über ein Statement/Bewertung freuen.
    Wer nie den Groove fühlte, nie einen Stick in den Händen hielt, und nie beim Klang der Musik erbebte, ist kein Mensch, sondern ein Esel.
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  10. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von bartender

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    bartender ist offline

    Zitat von Karamasow Beitrag anzeigen
    Edit sagt: "Notenwerte im Kopf haben" is meiner MEinung nach nit sooo der Hammer, vielleicht auch einfach missverständlich ausgedrückt, aber ich find nach Gefühl spielt sichs am besten, das Gefühl muss man halt mal rausbekommen, da hilft eigentlich auch nur üben.
    notenwerte bewusst im kopf zu haben, schließt das spielen nach gefühl nicht aus. du musst dieses notenwert-raster so verinnerlichen, dass du aus dem gefühl heraus genau das spielen kannst, was du willst - nur eben genau präzise drauf.

    das erfordert eine ganze menge übung, zahlt sich aber in sachen timing, microtiming und feel aus!

  11. #26
    Registrierter Benutzer Avatar von Gunpower

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    also ich hab mal eure Ratschläge befolgt und mich z.B. mit den ersten Rudiments, Metronom, Pracice Pad und strenger Selbstkontrolle hingesetzt und einige Zeit verschiedene sachen zusammengetrommelt auf langsamen Tempi. Erstmal nur mit der Snare und dann mit den restlichen Toms im wechsel und hin und her.
    Jedenfalls habe ich dann mit mehr Tempo sehr leichte fillins zwischen einfache Grooves gesetzt und nach wenigen Minuten hat es irgendwie "klick" gemacht. Plötzlich war der Fillin so unglaublich präzise und geil ich konnts nicht glauben und dann auch noch in einem guten Tempo für meine Verhätlnisse. Und dabei habe ich nicht mal richtig die trommel verprügeln müssen sondern das war alles total kontrolliert, "auf den Punkt" und relaxt. Offensichtlich haben die stundenlangen Übungen was gebracht, ich kann nur hoffen dass es auch noch so weitergeht.

  12. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von bartender

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    so soll es sein!
    allerdings muss ich deine euphorie bremsen: solche aha-momente sind bei dieser art von üben eher selten. i.d.r. ist es ein gradueller prozess, bei dem fortschritte zwar kommen, sie aber schwer zu erkennen sind.
    weiter so!

  13. #28
    Registrierter Benutzer Avatar von 777&hearts777

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    777&hearts777 ist offline

    ja wenn man so stur das tempo mit dem metronom übt fallen einem die vortschritte nicht immer so direkt auf, aber man muss sich dann mal fragen "hey konnte ich diese geschwindigkeit auch schon vor einem monat spielen?" dann denkt man mal nach und merkt das man doch noch fortschritte macht.

    und klar ist auch wenn man so meiner meinung nach markante bpm marken durchbricht wie 180 bpm, 200 bpm, 220 bpm, 240 bpm, ...

  14. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von benner

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    Zitat von Gunpower Beitrag anzeigen
    ich kann nur hoffen dass es auch noch so weitergeht.
    Ja das wird es, solange du so motiviert bei der Sache bleibst. Du solltest allerdings wissen, dass die Fortschritte bei gleichem Übungsaufwand weniger werden. Am Anfang macht man immer schnelle Fortschritte. Mit zunehmenden Fähigkeiten muss man für die gleichen Fortschritte mehr Zeit investieren. Lass dich davon nicht entmutigen, das geht jedem so.

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