[Anfänger] Bin ich wirklich der einzige, der mit dem C-Dur Griff Probleme hat?

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nightsky
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Hallo zusammen,

ich hab meine Gitarre erst seit ein paar Tagen, und übe sozusagen meine ersten Akkorde und ein bisschen das Umsetzen vom einen zum anderen, so er denn schon sauber klingt.
D bekomme ich meistens ganz gut hin, g auch.
Jetzt lese ich immer wieder, dass C-Dur ein "ganz einfacher" Griff sein soll, den man Anfängern sogar als erstes beibringt.
Ich empfinde es gar nicht so! Bei diesem Griff habe ich wirklich Probleme.
Der Punkt ist, dass ich mit dem Zeigefinger die B-Saite im ersten Bund greifen muss, was bei mir sehr viel Kraft kostet, denn hier lässt sich die Saite nicht stark auslenken und fühlt sich irgendwie hart an.
Das führt irgendwie zu einer speziellen Zeigefingerhaltung, und es fällt mir dann umso schwerer, mit Mittel- und Ringfinger nicht zu flach auf die Saiten zu greifen.
Das Ende vom Lied: ich kann den Griff sehr wohl greifen, aber es erscheint mir fast unmöglich es so zu tun, dass ich keine Saite mit irgendeinem Finger dämpfe.
"Schnarren" fast unvermeidlich...

Ist euch das am Anfang auch so ergangen / braucht es einfach nur Übung?
Oder würdet ihr sagen es liegt an irgendetwas anderem / gibt es irgendeinen Trick?
 
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1. ja, es brauch natürlich übung und 2. mit was für einer klampfe haben wir denn die ehre?
 
Klingt nach "falscher" Handhaltung.
Lass da mal jemand mit ein wenig Erfahrung draufgucken.
 
@Janiboooy: normale 4/4 Konzertgitarre... älteres Stück.
@Disgracer: was meinst du denn mit falscher Handhaltung? Mit einigem ausprobieren fand ich zwar keine Haltung, die es irgendwie verbessern würde, aber evtl sollte ich wirklich mal jemanden fragen.
 
@Janiboooy: Die hier :)

Aller anfang ist schwer. Und wenn du es noch nicht so gewohnt bist, die finger weit genug zu spreizen, dann ist so ein C-dur schon eine erste kleine knacknuss. Einfach weiter üben, das wird schon.

Und das wichtigste hat Disgracer schon gesagt :)

Gruss, Ben
 
1. Der C-Dur Griff ist einer der schwereren, da er eine Spreizung über drei Bünde erfordert.
2. Setze den Zeigefinger so nahe wie möglich an das erste Bundstäbchen. Daurch brauchst du weniger Druck und die Spreizung der anderen Finger ist geringer.
3. Halte die Gitarre so, dass deren Bauch direkt vor deinem ist, den Hals leicht schräg nach oben.
4. Das einzige an der Greifhand das den Hals berührt, sind die Fingerkuppen und der Daumen! Sonst nix!
 
Also die Tipps von Jafko haben tatsächlich ganz gut funktioniert, vor allem die Haltung scheint zuvor nachteilig gewesen zu sein; einige Male konnte ich ihn jetzt passabel spielen.
ich denke das wird schon! danke euch! aber leicht finde ich ihn für anfänger trotzdem nicht...
 
hi nightsky
glaube mir, es wird immer einen "c-dur griff" geben, die haben dann einen etwas anderen namen z.b. g#7add13 usw. usw. usw. aber eins ist ganz wichtig:
-------bloß nicht aufgeben--------
schaffst du deinen "aktuelle" c-dur griff schaffst du auch die andern :great:
ich wünsche dir viel erfolg und spass, und laß hören wenn du einen neuen "c-dur" griff gefunden hast:D
 
Hallo nightsky,
ich hab auch ne Weile üben müssen bevor ich den konnte. Als ich dann Unterricht angefangen habe, wollte meine Lehrerin, dass ich noch den kleinen Finger dazunehme (tiefe a-Seite 3. Bund und Ringfinger auf der tiefen e-Saite auch 3. Bund). Darauf hin kämpfte ich mit dem Umgreifen von C nach G-Akkord. Hat lange gedauert, aber inzwischen klappt das meist. Jetzt kämpfe ich mit dem F-Akkord, aber auch der klappt inzwischen immer öfter.
Also, nicht verzagen, durch Üben wird es dann doch besser und dass alle anderen das auf Anhieb ohne Schwierigkeiten konnten, glaube ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
In nem halben Jahr wunderst du dich das du mal dachtest das das nicht klappt:gruebel:.
Ich verzweiflehier auch oft an mir selber,aber umso mehr du übst umso besser klappt es.

Zudem spielst du erst ein paar Tage,erwartest du direkt Jimmy Jendrix zu sein?:p

Kauf dir am besten aufjedenfall mal eine Gitarren Stütze (mein geheimtipp),oder ein Fussbänkchen,ich denke das wird jeder Gitarrist hier unterschreiben das das erorm wichtig ist für die richtige Haltung,ich hab auch ein paar Jahre in einer schlechten Haltung gespielt,und bin wirklich erstaunt wieviel besser es damit klappt.
 
Oh, Danke für die aufbauenden Worte ;)

aber mein Grundsatz ist: entweder ich schaffe es in zwei Wochen so zu spielen:
http://www.youtube.com/watch?v=OzuNnVepOsk
oder ich schmeisse alles hin!!!!!

Spaß :p

@lumix007
is mir ein bisschen peinlich aber.... wie genau verwende ich diese Stütze? oO
kommt die auf mein linkes Bein, damit die Gitarre nicht runter rutscht?

das mit dem Hocker werde ich mir überlegen... mir tut heute iwie die rechte Schulter bzw. der Nacken weh; hab Semesterferien und dementsprechend viel Zeit und viel geübt, evtl kommts daher und lässt sich mit einer entspannteren Haltung beheben.
 
Haha, der Igor :D Was der macht, gefällt mir auch!

Stützen, fussbänke, gurte etc helfen dabei, eine gute haltung zu bekommen, wenig kraft zum spielen zu benötigen und dem körper so wenig wie möglich zu schaden.

Schau dir mal diesen post von Jafko und das drangehängte bild an. So ungefähr sollte es aussehen, wenn du spielst. Ob und welche hilfen dir dazu am besten dienen, findest du am besten selbst raus. Am anfang reicht sicher eine "fussbank", die aus einem stapel alter telefonbücher o.ä. besteht. Alles weitere findet sich dann schon.

Gruss, Ben
 
Oh, Danke für die aufbauenden Worte ;)

aber mein Grundsatz ist: entweder ich schaffe es in zwei Wochen so zu spielen:
http://www.youtube.com/watch?v=OzuNnVepOsk
oder ich schmeisse alles hin!!!!!

Spaß :p

@lumix007
is mir ein bisschen peinlich aber.... wie genau verwende ich diese Stütze? oO
kommt die auf mein linkes Bein, damit die Gitarre nicht runter rutscht?

das mit dem Hocker werde ich mir überlegen... mir tut heute iwie die rechte Schulter bzw. der Nacken weh; hab Semesterferien und dementsprechend viel Zeit und viel geübt, evtl kommts daher und lässt sich mit einer entspannteren Haltung beheben.

Um so wie Igor spielen zu können das braucht schon mindestens 2 Jahre schätze ich,und selbst dann ist es nicht garantiert,weil so bekloppt wie er sich teils anzieht:rofl::p

Zu deiner frage

https://www.musiker-board.de/griff-...7-gitarrenhaltung-bei-rueckenproblemen-2.html

Post 24# das ist meine Person:p:D (Wehe es sag einer was negatives:redface:)
Wie gesagt,ich möchte diese Stütze nicht mehr missen.

Achso,und auf welches Bein du sie dann stützt ist letzen endes egal,die meißten glaube ich machen es aufs rechte zumindest ich,aber einige sagen es wäre aufm linken stabiler,kann ich hier aber so nich unterschreiben,musst du dann für dich ausprobieren.
 
aber mein Grundsatz ist: entweder ich schaffe es in zwei Wochen so zu spielen:
http://www.youtube.com/watch?v=OzuNnVepOsk
oder ich schmeisse alles hin!!!!!
Dann Herzlichen Glückwunsch zum neu erworbenen Brennholz:rofl:

Sei mir net zu böse, aber das wird nichts.... in zwei wochen, mhhh... Die akkorde von Vogelhochzeit ( i love it:D) und Country Roads sind machbar. Bis du diese Finger koordination hast vergehen schon Jahre, allein damit du sowas umsetzen kannst.
Ach, üb Langsam und im Takt, üb regelmässig aber über üb dich nicht;)
Wenn die Finger Kerben bekommen sieht das schon cool aus aber nützlich ist anderst.
Und wenn du die ca.20€ noch in der Tasche hast, kauf dir ne Stütze, Die Kopfplatte gehört bei ner Konzert schon so ungefähre Kopfhöhe... nciht Knie;)
 
@backstein
das war wirklich ein scherz ;)
allein an das outfit würde ich wohl nie rankommen.

muss echt sagen, dass ich schon tausend fette versionen vom canon gehört hab, aber die vom igor ist für mich ungeschlagen.
 
Hallo nighsky,
danke für das Video. Den Igor kannte ich noch gar nicht.
Aber den Song wirst Du wohl frühestens in drei Wochen spielen können, auch wenn gar kein C-Dur vorkommt...:rofl:

Gruß
Schnirk
 
Ausserdem schaffst Du das nur wenn Du eine Takamine spielst, weil da das Lied mit drinn ist ... :great::p
 
Ach, üb Langsam und im Takt, üb regelmässig aber über üb dich nicht;)

Am Anfang nimmt man am besten ein Lied, in dem bei jedem Akkordwechsel ein 4 taktiges Solo für Metronom geschrieben ist :D Da wird sich jeder noch dran erinnern, hat man die Finger erst mal vom C-Dur weg, wollen sie nicht ohne Gegenwehr ein G oder gar ein F greifen und erst recht nicht auf das C zurück. Diese Basics muss sich sogar jedes Genie antrainieren und das dauert schon seine Zeit ;)
 
Am Anfang nimmt man am besten ein Lied, in dem bei jedem Akkordwechsel ein 4 taktiges Solo für Metronom geschrieben ist :D

Ne, eben grade nicht ;-) (Auch wenn der Witz gut ist!)

Wenn man schon so schlau ist mit Metronom zu üben, dann bitte auch richtig.
Das heißt dann: Den Akkord möglichst lange halten, und dann möglichst schnell wechseln.

Das ist übrigens ein Fehler, den ganz viele Anfänger bei Üben machen:
Nach dem Motto: "Akkord angeschlagen, jetzt hab ich nen Takt Zeit den nächsten vorzubereiten" wird dann gemütlich ein Finger nach dem anderen aufgebaut, bis der Akkord steht. Das ist aber einfach äußert ineffizient.

Gute Tricks zum Akkordwechsel üben (mit dem Metronom) für Leute die schnell was erreichen wollen:
- Nicht schummeln. Das ist sowieso die größte Hürde ganz generell. Immer wenn man denkt "ah, hat schon halbwegs gepasst", hat man es eigentlich vergeigt. Es gibt "richtig" und "umsonst geübt". Dazwischen ist sehr wenig Platz ;-)
- Gedanken machen: Im Kopf muss klar sein was passiert. Man muss wissen welcher Finger sich wohin bewegen muss. Bei A-Moll nach C-Dur muss klar sein, dass sich nur der Ringfinger bewegt.
- Finger in der Luft schon vorbereiten: Beim Wechsel von G-Dur nach D-Dur müssen sich Zeige- und Mittelfinger schon vor dem Aufsetzen fertig sortiert haben
- möglichst alle Finger gleichzeitig aufsetzen (und auch hochnehmen), es sei denn sie bleiben liegen. Soll heißen: Akkorde werden nicht nacheinander "aufgebaut", wenn sie gleichzeitig angeschlagen werden.
- alle Finger müssen nach dem Wechsel optimal liegen, also vor dem Bundstäbchen, alle Saiten sollen klingen
- gleichmäßig wechseln: Nicht dass der Wechsel C-Dur nach A-Moll eine Sekunde dauert, der Wechsel von A-Moll nach E-Moll danach fünf Sekunden
- Wenn man das kann, kann man mit dem Metronom anfangen. Langsames Tempo wählen. Deutlich langsamer als man vorher geübt hat.
- Jetzt kommt der Trick: gewechselt wird auf dem letzten Achtel eines Taktes. Ich zähle also 1+2+3+4 und bei dem + von 4+ dürfen die Finger die Saiten erst verlassen, und bei 1 müssen sie alle richtig liegen. Wenn das nicht klappt, war das Tempo zu hoch. Mein Metronom fängt bei 40 an ;-) Und man darf auch jeden Schlag als Achtel ansehen, wenn man möchte.
- Viele richtige!! Wiederholungen machen. Wenn du 10 richtige und 10 falsche machst, ist das Plusminus Null vom Lerneffekt her. Wenn du 10 Richtige und 1-2 Falsche machst ist das schon gut. Wenn du 100 Richtige und weniger als 10 Falsche machst, kannst du davon ausgehen, dass du das spielen kannst.
 
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hi disgracer
die vorgehensweise ist nachvollziebar und mehr als einleuchtend.

ES SEI DENN:

der wechsel des akkords soll/muss auf 4+ vollzogen sein (bossa nova, samba und co sind da echt "mies") :p

interessanterweise fallen mir übrigens alle neuen akkorde, bei denen der 4. finger (kleine finger) über bzw. oberhalb des 3. fingers (ringfinger) gesetzt werden muss deutlich schwerer (ich gehe von der ca 3-4 fachen zeit/übungsaufwand aus) :redface:.

akkorde wie z.b. c mai 7 (x3243x) oder auch c6 (x32210)

welche erfahrungen habt ihr mit derartigen akkorden gemacht???
 

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