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  1. #1
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    MartinDetune ist offline

    Idee Frage zur Live Praxis von mehreren Open Tunings

    Hallo,

    ich spiele in einem akustischen Trio (Sängerin, Steelstring-Gitarre/Gesang, Kontrabass) und verwende im Programm neben
    dem Standard-Tuning viele (aktuell 6) Open Tunings. Beim Umstimmen nutze ich ein Stimmgerät,
    brauche aber immer etwas länger, weil die Stimmung gut und genau sein soll, damit es gut klingt,
    und weil ich immer auf 440Hz stimme, damit unser Bassist nicht auch noch nachstimmen muss.

    Nun meine Frage: Durch das Umstimmen gibt es immer wieder Pausen, wenn wir Live spielen.

    Welche Erfahrungen und Ansätze gibt es mit dem Live-Einsatz von mehreren, verschiedenen Open Tunings?

    1) Geduld, und gute, kurzweilige Ansagen der anderen Band-Kollegen (unsere aktuelle Lösung)?

    2) Mechaniken, die verschiedene Tunings ermöglichen?

    3) Eine zweite, gleichwertige Gitarre und einen Freund, der einem die jeweils andere Gitarre stimmt?

    4) 7 gleichwertige Gitarren, die alle vorher perfekt gestimmt sind? (sehr aufwändig...)?

    5) andere Ideen?

    Wer kennt das Thema und hat praktikable Lösungen gefunden?

    Ich freue mich über konstruktive Hinweise,

    MartinDetune

  2. #2
    Helpful & Friendly User Avatar von toni12345

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    toni12345 ist offline
    Sieben verschiedene Tunings in einem Set, das ist schon ganz schön heftig, finde ich . Ich würde das tatsächlich wohl nur mit mit Lösung 4 durchziehen, und auch das nur, wenn ich midestens zwei Roadies hätte, die für das Stimmen und den Transport sorgen. Die Alternative mit den "lustigen" Ansagen zwischendurch halte ich nur dann für praktikabel, wenn du wirklich geistreiche, schlagfertige Bandkollegen hast oder ihr ein echtes Skript habt, so dass das Ganze in Richtung Comedy geht. Ansonsten stelle ich mir das fürs Publikum eher zäh vor, und offensichtlich seid ihr ja auch nicht so ganz zufrieden mit eurer Performance.

    Hast du dir denn schon mal überlegt, ob es wirklich so viele verschiedene Tunings sein müssen? Vielleicht lässt sich mit Kapo, vereinfachter Spielweise oder anderen Arrangements da was machen; das wäre auf jeden Fall mein Ansatz. Der Kumpel, der zwischendurch immer die Zweitgitarre umstimmt, könnte natürlich auch funktionieren, aber da brauchst du einen zuverlässigen Mann und ein genau ausgearbeitetes Set. Vielleicht ist das die beste Lösung, wenn du um die sieben Tunings nicht herumkommst.

    Gruß

    Toni

  3. #3
    Moderator A-Gitarren Avatar von BenChnobli

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    BenChnobli ist offline
    Ansonsten wäre vielleicht der griff in die Variax-trickkiste eine idee.

    Zwei oder drei gitarren, die dann je nur einmal und um weniges umgestimmt werden müssten, wäre sonst meine idee. Eventuell auch der einsatz von partial-capos.

    Gruss, Ben

  4. #4
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    Corkonian ist offline
    Grundsaetzlich sind Stimmpausen fuer das Publikum langweilig, ausser vielleicht bei indischer Musik oder bei 12-saitern, wo eh niemand den Unterschied hoert.
    Dauerndes umstimmen erhoeht die Gefahr des Saitenbruchs dramatisch, wenn Du nicht cor jedem Gig alle Saiten wechselst, dann gehen Dir schnell mal Saiten floeten und selbst wenn Du immer frische Saiten hast, ist die Gefahr dennoch signifikant erhoeht.
    Ich habe nur 3 Tunings in meinem Set, Standard, D-Standard und Open F#/B, aber dafuer habe ich dann auch drei Gitarren.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von daskulturgut

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    daskulturgut ist offline
    Hi! Ich finde das mit den Stimmpausen nicht so schlimm. Ich erzähle immer nette lustige Geschichten. Meister in Stimmpausenüberbrückung sind Biber Herrmann und Christina Lux...Ansonsten setze ich auch ca 5 Stimmungen währen des Gigs ein und habe 2 Gitarren dabei. Ich organisiere mein Set entsprechend und lege Song in Dropped D in die Nähe der mit Dadgad. Wiederum die in EADEAD zu den Standardtuning, ebenso lege ich Stücke in FADGCE zusammen. Gut das alle recht unterschiedlich klingen....sonst wäre das doof.
    Schöne Grüße
    Rolli


    Das KulturGUT - Unabhängige Kleinkunstbühne in Rheinhessen

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