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Thema: Sind die Gerätschaften für den Anfang in Ordnung?

  1. #1
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    Misa123 ist offline

    Sind die Gerätschaften für den Anfang in Ordnung?

    Hallo

    Ich will mal beginnen hauptsächlich Guttural aufzunehmen sozusagen ...
    Dazu habe ich momentan ein leistungsfähigen PC!
    dazu eine Xonar Xense Soundkarte.
    und ein LD D1013 Usb Mikro.

    Ist das für den Anfang ausreichend? Bzw akzeptabel?

    Vielen Dank

    PS: was mich schon immer interessiert hat .. Wenn man eine Box zu laut aufdreht geht sie kaputt. Und geht das bei einem Mikro auch wenn das zu laute Töne aufnehmen muss?

  2. #2
    MOD Recording HCA Mikros Avatar von Basselch

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    Hallo, Misa123,

    um mit Deiner letzten Frage zu beginnen: Bis Du ein Mikrofon vom Schalldruck her zerstörst, ist Dein Trommelfell längst geplatzt. Oder nimmst Du häufig die Düsengeräusche von Kampfflugzeugen aus einem Meter Entfernung auf ? Keine Sorge also. Natürlich wird Dir irgendwann mal die Aufnahme verzerren, aber meist zerrt zuerst der Mikrofonverstärker, wo immer er auch sitzt.

    Wenn Du ein USB-Mic benutzt, ist die Soundkarte sowas von egal... das Mic schließt Du ja per USB an den Rechner an, es enthält gleich das notwendige Interface, so daß Du fürs Aufnehmen gar keine Karte brauchst. Vorsicht: Ein USB-Mic ist eine Sackgasse, da bei Erweiterungswünschen die komplette Gerätschaft ausgetauscht werden muß, also neues Interface und neues Mic. Auch unabhängige Aufnahmen mehrerer Kanäle gleichzeitig gehen nicht.
    Das von Dir genannte LD-Mic hat, soweit ich das erkenne, auch keine Möglichkeit zum Monitoring, also zum Mithören des Playbacks über Kopfhörer, wenn Du zum Beispiel eine Gitarrenspur hast und nun den Gesang separat aufnehmen willst. Zum Aufnehmen also praktisch unbrauchbar, sobald auch nur ein wenig weitergehende Ansprüche existieren. Das Teil geht schon eher für Podcasting...
    Ein brauchbares USB-Mic wäre das Samson G-track - das klingt recht manierlich und hat auch die Möglichkeit des Monitorings.
    Vom Rechner her brauchst Du Dir heutzutage keine Sorgen zu machen - normales Recording schafft jeder aktuelle Rechner.
    Aber die Wahl der Aufnahmekette würde ich nochmal überdenken, wenn möglich...

    Viele Grüße
    Klaus

  3. #3
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    Misa123 ist offline
    Hey
    Danke erstmal für die Antwort. Aber gehe das alles mal simpel an für mich bitte
    Kopfhörer habe ich und Programme um etwas zu hören und gleichzeitig aufzunehmen das ist nicht das Problem. Mir gings weitestgehend erstmal um die Aufnahmequalität von dem Teil Mit Monitoring kenne ich mich eh nicht aus haha
    Der Punkt ist das ich ja ein USB MIC brauche weil ich sonst noch was zusätzlich holen müsste. Mir fällt bloß der Name des Geräts nicht ein. Daher für den Anfang wollte ich was, was vernünfitg klingt nicht so teuer ist und ja ... :P

    Die Wahl der Aufnahmekette? Du meinst die Wahl der Gesangsart? Oder stehe ich grade auf dem Schlauch?

  4. #4
    MOD Recording HCA Mikros Avatar von Basselch

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    Basselch ist offline
    Hallo,

    o.k., ich mach' langsam Mit der Aufnahmekette meinte ich eben die Sache USB-Mic an Rechner bzw. Mic plus Pult an Rechner.
    Das, was Du zusätzlich bei einem normalen Mikrofon "holen müßtest", nennt sich Interface. Das übernimmt den Part, den die Soundkarte sonst hat, besitzt üblicherweise mindestens einen Mikrofoneingang und am besten auch die für ein Kondensatormikrofon benötigte Phantomspeisung.

    Du möchtest also die einfache Lösung ohne mehrere Geräte und liebäugelst deshalb mit einem USB-Mikrofon. Das bietet Dir Mikrofon und Interface zusammen, kaufen mußt Du also nichts außer eben einem USB-Mikrofon. Und da würde ich statt dem LD - wobei ich dazu sagen muß, ich kenne es selbst nicht - doch das Samson G-track empfehlen.

    "Programme, um etwas zu hören und gleichzeitig aufzunehmen": Ich glaube, hier liegt noch ein kleiner Denkfehler vor. Jedem Programm, mit dem Du aufnimmst, mußt Du mitteilen, woher es sein Signal beziehen soll. Das ist dann entweder der Treiber der Soundkarte oder des Interfaces oder wie in Deinem Fall das USB-Mikrofon, das, falls es ohne Treiber erkannt wird, "USB-Audio-Device" oder so ähnlich heißt. Die üblichen Aufnahmeprogramme kriegen aber ein Problem, wenn der Ausgang anders ist als der Eingang, d. h. aufnehmen mit USB-Mic und abhören über den Kopfhörerausgang der Soundkarte geht nicht!
    Hat jetzt also das USB-Mic keine Möglichkeit zum Monitoring - also zum Mithören während der Aufnahme - stehst Du auf dem Schlauch. Deshalb empfahl ich das Samson, das kann das nämlich.
    Und das G-track ist nun wirklich nicht teuer - da gibt's nun wirklich noch ganz andere Teile...

    Viele Grüße
    Klaus

  5. #5
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    Misa123 ist offline
    Man man ... ich gebe es auf Das USB Teil werde ich wohl zurück schicken müssen.
    Auch wenn es einen ganz annehmbaren Klang hat aber wenn der Geräte Treiber ständig nicht erkannt wird ist das echt mehr als blöd.
    Somit brauche ich ein anderes und dazu noch ein Mischpult oder wie man die dinger nennt.

    Wie liegen denn da so die Preiskatigorien?

  6. #6
    Helpful & Friendly User Avatar von Trommler53842

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    Trommler53842 ist gerade online
    "Wie liegen denn da so die Preiskatigorien?"

    => ist wie bei einem Hubba-Bubba-Kaugummi: Von klein bis fast undendlich...

    Für ein Interface mit XLR-Eingang und Phantom-Speisung ab ca. 100,00, gute ab 200,00, und die noch besseren ab ca. 500,00
    Für ein Mikro würde ich sagen: Kaufe nix unter 150,00, besser wird es ab ca. 300,00 und richtig gut ab 1000,00

  7. #7
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    Wo ist denn da der qualitative unterschied bei den Interfaces? Ich kenne mich da nun nicht so aus.

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Novik

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    Von klein bis groß. Jenachdem vieviel Geld man investiert. Welche Qualität strebst du an?

  9. #9
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    Misa123 ist offline
    Ich strebe an eine ganz gute Quali zu erreichen. ALso jetzt keine Studio aufnahmen oder so aber halt halbwegs gutes ^^
    Aber ich weiß halt nicht was an dem Interface so wichtig ist ... was es genau tut.
    Sagen wir mal ... wenn ich ein 1000 euro Mikro habe und nen 100 euro interface ... oder andersrum?!

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Rubbl

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    Rubbl ist offline
    Zitat von Misa123 Beitrag anzeigen
    was es genau tut.
    Ein Interface kombiniert idR folgende Geräte in einem:

    Mikrofonpreamp:
    Ein Vorverstärker, der das Signal des Mikrofons auf ein höheres Level (Linelevel) hebt. Dabei färbt er den Klang der Aufnahme mehr oder weniger, vorteilhaft oder nicht so gut, gewollt oder ungewollt, je nach Anwendung und Preis und Bauart.

    Analog Digital Wandler:
    Macht aus analogen Line Signalen ein Digitales Signal. Auch hier spielt eine hohe Qualität eine grosse Rolle. Man wünscht sich an dieser Stelle meist weniger Soundfärbung. Oder gar keine.
    Viele Interfaces haben zwar wenig Mikrofonpreamps, aber zusätzliche Lineeingäng, die mit Hilfe des Wandlers vom PC verwendet werden können.

    Abschliessend muss das ganze vom PC aufgenommen werden können. Daher braucht man noch eine "Übersetztung" auf USB oder Firewire, oder das Interface sitzt als PCI(e) Karte direkt am Motherboard. Dazu gibt es oft die Möglichkeit Digitale Eingänge (ADAT oder S/PDIF ...) mit "einzufangen".

    So sind Interfaces mit zb. 2 Preamps und 6 zusätzlichen Lineins via zb. ADAT auf 16 Spuren gleichzeitig erweiterbar. Nur damit das Prinzip deutlich wird.

    Zur Qualitätsverteilung:
    1000/100 macht weniger Sinn, egal in welche Richtung.

    Mal ein Beispiel für so viel Budget:


    Dazu kämen noch Kabel, Stativ, vernüntige Kopfhörer und später dann Monitore, mehr Software, zusätzliche Mikros, Outboard, ach es ist ein Fass ohne Boden, wenn man im GAS-Taumel mal drin ist
    deswegen schickt man niemals einen lemuren um einen pinguin job zu erledigen.


  11. #11
    HCA Mikrofone Avatar von artcore

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    artcore ist offline
    Wobei die bei Thomann bei den Mikro-Produdtkfotos Anfänger in die Irre leiten. Das Mikro wird nicht in Längsachse besprochen wie die üblichen Bühnenmikros, sondern seitlich an der Breitseite.
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Rubbl

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    Rubbl ist offline
    Ein Kumpel von mir hat mein 2020 getestet und tatsächlich den selben Fehler gemacht. Ich hab gedacht ich glaubs nicht.
    deswegen schickt man niemals einen lemuren um einen pinguin job zu erledigen.


  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Telefunky

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    dann noch der obligatorische Hinweis auf den Aufnahmeraum...
    sowohl ein sehr gutes Mikro wie auch ein sehr guter Vorverstärker/Interface würden einen ungünstigen Raum in allen Details festhalten. Da färbt der Raumklang die Stimme mehr, als das Mikro.
    Im Extremfall liefern sogar objektiv 'schlechtere' Geräte das aufgenommen 'stimmigere' Ergebnis.
    Es sollte also alles in einem gewissen Rahmen zueinander passen.
    Wenn die Ambitionen über 'nur mal probieren, wie das so ist...' hinausgehen, empfiehlt sich die Auswahl von Equipment mit 'Weiterverwendungs-Faktor' bzw einem realistischen Wiederverkaufs-Wert, wenn man sich verbessert.
    Nur wenige werden sich mit einer hochwertigen Aufnahmekette plus Akustik-Ausbau einsteigen.
    Da ist eher ein Schritt-für-Schritt Vorgehen angesagt mit Seitenblick auf Qualität.
    (man liest ja auch, was im allgemeinen gefragt ist... oder kann das heute relativ leicht herausfinden)

    cheers, Tom

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