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Klacken beim Greifen der Saiten!? Und beim Staccato!? Qieutschen der Saiten!?

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von FR€D

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    Klacken beim Greifen der Saiten!? Und beim Staccato!? Qieutschen der Saiten!?

    Wenn ich eine Saite in einem Bund greife, dann klackt es immer. Ist ja eigentlich auch normal oder, da die Saite ja auf den Hals schlägt...Aber so etwas habe ich in einem Lied noch nie gehört? Ist es also so normal?

    Ein größeres Problem habe ich aber beim Staccatospiel, wenn ich den Druck des Fingers auf die Saite verringere, so dass man den Ton nicht mehr hört. Dabei klackt es auch immer. Genau genommen ist es aber ein sehr kurzes Schnarren, eben so als würde man nicht genug Druck auf die Saite ausüben. Kann man das verhindern?

    Und quietschen die Saiten immer, wenn man einen Slide ausführt?

  2. #2
    sKu
    Helpful & Friendly User Avatar von sKu

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    Das es beim Greifen zu Geräuschen kommt ist normal, ebenso beim loslassen. Bei den meisten Liedern hört man dies nicht, da hier der Bass meist sehr mittles EQ, Kompressor und anderen Effekten nachbearbeitet wird...

    Man kann den Effekt minimieren indem man die Saiten entsprechend dämpft. In diesem Video wird das ganz gut erklärt, wie man das machen kann.

    Zum Slide: Bei frischen, neuen Saiten kann dieser Effekt auftreten. Man kann versuchen mit mehreren Fingern zu sliden, um die Saite zusätzlich zu dämpfen. Also beispielsweise mit dem kleinen Finger den eigentlichen Slide spielen und den Ringfinger dahinter auf der selben Saite "mitführen"...


  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von gugelhopf

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    Als Ergänzung zu sKus Post:
    Wenn gleichzeitig zum Bass noch Gitarre und Schlagzeug (die Becken lassen grüssen ) spielen, dann geht normal lautes Saitenklackern des Basses darin unter und wird nicht mehr wahrgenommen.
    Neben Dämpfen kann man auch mit dem richtigen Timing beim "Andrücken" und "Loslassen" der Saite ne Menge machen. Andrücken gerade so stark/schnell dass die Saite beim Bundstäbchen nur noch minimales Tempo hat und nicht volle Pulle draufknallt. Loslassen sehr schnell, sobald die Saite vom Bundstäbchen weg ist den Finger aber noch sehr kurz drauflassen. Tönt kompliziert, die Motorik dafür ergibt sich mit der Zeit aber automatisch.
    Der meiste Lärm entsteht bei diesen Saitengeräuschen direkt am Bundstäbchen, der Tonabnehmer bekommt davon nicht mehr alles mit -> je lauter die Anlage im vergleich zum "Eigenklang" des Basses, desto leiser wird die Schnarrerei.

    Das sind bisher meine Erfahrungen.

  4. #4
    Mod Emeritus Avatar von Peegee

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    Tendenziell neigen Stahlsaiten auch stärker zu solchen Nebengeräuschen, als Nickelsaiten.
    Falls es dich sehr stört, kannst du ja mal Nickel- oder beschichtete Saiten probieren.
    Bei letzteren ist das nach meinem Empfinden sogar noch geringer.

    Staccato stoppe ich eigentlich immer mit rechts. Das lässt sich viel präziser "dosieren".
    (Hm.... glaube ich zumindest; muss ich noch mal drauf achten *g* )
    Schöne Grüße vom Peter

  5. #5
    Mod Emeritus Avatar von Peegee

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    Zitat von Peegee Beitrag anzeigen
    ...Staccato stoppe ich eigentlich immer mit rechts. Das lässt sich viel präziser "dosieren".
    (Hm.... glaube ich zumindest; muss ich noch mal drauf achten *g* )
    Örks.... Völliger Unsinn!
    Ich habe gestern mal drauf geachtet. Ich stoppe mit den Finger der Greifhand; mit den Fingern der Spielhand (bei piz); mit dem Handballen/Daumen/Plek (bei Plek). Manchmal sogar links und rechts zusammen. Völlig intuitiv und einfach davon abhängig, wie es in den einzelnen Linien gerade am Besten klingt/passt/klappt.
    Schlechtes Vorbild ich bin. *geißelt sich selbst*
    Schöne Grüße vom Peter

  6. #6
    HCA Bass Avatar von bassick

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    Zitat von Peegee Beitrag anzeigen
    Örks.... Völliger Unsinn!
    Finde ich nicht. Wenn man mit der linken Hand dämpft, indem der Greiffinger "gelupft wird", gibt es immer ein hässliches Schnarrgeräusch. Ich dämpfe (vor allem kurze) Töne, wann immer es möglich ist, mit der rechten (Zupfhand) ab. Beim Slappen natürlich mit der Greifhand. Zum Plek kann ich nichts sagen, damit spiele ich nicht.
    nach Diktat verreist

  7. #7
    Mod Emeritus Avatar von Peegee

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    Zitat von bassick Beitrag anzeigen
    Finde ich nicht.....
    Ich meinte damit meine eigene Aussage vom Vortag.

    Ich "plecke" halt auch ab und zu mal und da geht's mit der linken Hand besser.
    Beim Fingern stoppe ich primär natürlich auch mit rechts.
    Manchmal aber auch "beidseitig". Das hat aber nichts mehr mit Spieltechnik zu tun, sondern eher mit Spielleidenschaft.
    So Richtung: "So du Ton... jetzt habbichdichabba gestoppt!"
    Schöne Grüße vom Peter

  8. #8
    Registrierter Benutzer Threadersteller Avatar von FR€D

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    ist mit "piz" in deinem Beitrag das Spiel mit den Fingern gemeint?

  9. #9
    Mod Emeritus Avatar von Peegee

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    Zitat von FR€D Beitrag anzeigen
    ist mit "piz" in deinem Beitrag das Spiel mit den Fingern gemeint?
    Ja. Kurzform für Pizzicato.
    Sorry, das hätte ich erklären müssen.
    Schöne Grüße vom Peter

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Snake79

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    Ich hab das mit den Nebengeräuschen auch relativ stark. Kann es sein, dass man mit beschichteten Flatwound Saiten viel weniger Nebengeräusche hat (zumindest bei Slides)?
    Ach ja, hab hier ein Video von einem (relativ unbekannten XD!) Bassisten.

    http://www.youtube.com/watch?v=SocYTUn-NQA

    Der Tappt irgendwie komplett ohne Nebengeräusche (insb. zweite Hälfte). Ich hab da immer so ein richtig ätzendes KLACK!
    Wie macht der das?!?
    Geändert von Snake79 (09.03.2010 um 17:44:06 Uhr)

  11. #11
    HCA Bass/Musikpraxis Avatar von LeGato

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    LeGato ist offline

    Nebengeräusche ergeben sich immer dann, wenn die Saiten gerade etwas tun, was sie eigentlich nicht tun sollten: Mitschwingen, laut auf Bundstäbchen knallen, unkontrolliert auf Bundstäbchen scheppern/schnarren...

    Je präziser man die Saiten daran hindert, sich selbstständig zu machen, desto weniger Nebengeräusche hat man. Und desto mehr Arbeit hat man

    Das Wichtigste ist also eine saubere Spieltechnik: Nur Saiten zum Schwingen bringen, die auch gerade klingen sollen. Andere Saiten ggf. abdämpfen, mit welcher Technik auch immer. Je mehr Techniken man da drauf hat, desto effektiver läuft's - auch wenn man es rein instinktiv macht wie Peegee

    Saubere Spieltechnik heißt: Sauber greifen, Kraft im Finger bis zur letzten Hundertstelsekunde konstant halten, dann zügig wechseln, Saitenwechsel gut vorbereiten, nicht benötigte Finger ablegen, so wenige Bewegungen wie möglich, so viele wie nötig. Bewegungen klein und so präzise wie möglich halten.

    Je präziser, desto besser. Und desto höher halt der Übungsaufwand. Dabei gilt natürlich wie immer: LANGSAM anfangen, Bewegungsablauf perfektionieren, dann erst Tempo erhöhen. Stundenlang, wochenlang, monatelang, jahrelang! Ist leider einfach so.

    Ganz vermeiden lassen sich Nebengeräusche aber auch mit der besten Technik nicht ganz, wie z.B. bei den oben erwähnten Saitenrutschern. Oder eben doch ein leichtes Klackern beim Greifen. Wenn man die unbedingt noch weghaben möchte, dann hilft ein beherzter Griff an den EQ: Bei meinem Marshall DBS konnte ich, wenn ich mich recht erinnere, mit dem 1250 HZ-Regler die Nebengeräusche regelrecht an- und abschalten. Man sollte sich halt nur bewusst sein, dass man sich durchaus ein Loch in seinen Sound reißt.

    Und zu guter Letzt: Manchmal sind Nebengeräusche ja durchaus erwünscht... Wenn ich mit meiner Band rockige Songs spiele, dürfen die Saiten auch mal ein bisschen scheppern und dengeln - das macht den Sound lebendiger! Auch das Klacken bei harten Anschlägen nutze ich bei einigen Noten ganz bewusst zur Tonformung.

    Ich finde, eine absolut von Nebengeräuschen befreite Bassspur klingt künstlich und "klinisch tot", genau wie eine Gesangsspur, bei der man die Atemgeräusche entfernt hat. Unnatürlich, kein Leben mehr drin.

    Was aber keine Entschuldigung für unkontrolliertes Geschepper und Geklacker sein soll
    Meine Band bei Facebook: Schau mal rein!

  12. #12
    Helpful & Friendly User Avatar von Cervin

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    Cervin ist gerade online

    Ergaenzent in einfacher form zu LeGatos post:

    Diese geraeusche fallen meisst unverstaerkt auf! Wer also wirklich mal laut über seinen Amp spielt weiß erstmal, welche Geraeusche überhaupt verstaerkt werden. Das ist anfürsich viel weniger als man zuerst glaubt
    Ich find unpluged klingt Bass meistens etwas kacke, weil eben das "scheppern" den ton überdeckt. Mit Amp sieht die sache anders aus.
    Wenn zuviel ist, liegt es an der Saitenlage (di ekann man ja einstellen), der Spielweise (mal sanfter und naeher an der bridge anschlagen) oder dem EQ (testweise einfach mal höhen etwas rausdrehen, komressor ausschalten)

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