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[Amp] Peavey Classic 30

Dieses Thema im Forum "Reviews [E-Git]" wurde erstellt von the flix, 25.09.2006.

  1. the flix

    the flix Helpful & Friendly User

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    Ich hatte es es ja schon ein paar mal angekündigt und hier kommt es nun, mein Review zu meinem neuen Amp, dem Peavey Classic 30.
    Im vornherein möchte ich sagen, dass alle Soundbeschreibugnen und Wertungen rein meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Diese Review stellt meine persönliche Meinung zu diesem Amp dar und kein allgemein gültiges Urteil. Also bitte nicht wundern, wenn nicht immer, „das ist meine Meiung“ nach jedem Satz steht, das wäre etwas aufwändig gerworden.


    Ein paar merken es sicher schon, das wird was längeres. Deshalb jetzt für alle, die keine langen Beiträge mögen:


    Der Amp ist absolut genial, klingt verdammt gut und ich bin extrem zufrieden mit ihm!


    So, nun für die, die gerne eine etwas längere Beschreibung lesen, die ausführliche Version.
    Mein bisheriger Amp war ein Peavey Rage 158. Über den gibt es ja durchaus unterscheidliche Meinungen. Als E-Gitarrenanfänger war ich mit ihm aber ganz zufrieden. Aber dann erwischte mich auch die Musikerkrankheit Nummer 1, genannt G.A.S. „Das könnte doch alles noch besser klingen...“, diese Gedanken kennen wohl die meisten von euch auch.
    Da passte es ganz gut, dass ein Ferienjob schon unter Dach und Fach war. Nun hieß es warten, 3 Wochen hart arbeiten und dann wieder warten. Endlich war das Geld auf dem Konto, also ab zum Gitarrenhändler meines Vertrauens.
    Dort war die Auswahl ganz ok, ein paar andere Amp hätten mich aber auch interessiert. Da waren:
    Peavey Valveking 112
    Marshall AVT 50
    Randall RG50TC
    Marshall DSL 401
    H&K Edition Tube 20
    H&K Edition Blue 60 R
    Peavey Classic 30


    Mancher wird sich sicher über den Edition Blue und den DSL in der Liste wundern, aber der DSL wurde gerade hier im Forum günstig angeboten und der Blue war zum Vergleich, ob nicht auch weniger Geld reichen müsste.
    Leider gab es keinen Stagemaster oder ähnlichen Transistoramp zum Vergleich, nach den hitzigen Diskussionen hier im Board hätte mich das schon sehr interessiert.


    Testgitarre war meine Ibanez GRG 170 DX.
    Zu den anderen Amps ein paar Worte:
    Valveking:
    Der ominöse, viel gescholtene, hart verteidigte Valveking. Ich muss gestehen, ich ging nicht ganz unvorbehalten an diesen Amp. Zuerst einmal Clean: Holla, was ist denn das? Das klingt doch schon recht angenehm. Schön brilliant, dabei nicht zu kreischend. Dann einen Blick auf die Regler geworfen und erkannt, das ist ja der Brightswitch an! Ohne klingt es mir dann viel zu dumpft. Schnell mal zu Zerre gewechselt, ein zwei Akkorde geschrammelt, ein bisschen am EQ rumgeschraubt, Erkenntnis: Das ist definitiv nicht meine Vorstellung von einem gelungen Zerrsound. Irgendwie flach, glatt, charakterlos, nicht rauh, der Sound trotz großer Zerrreserven, die ich auch nicht brauche fast schon brav. Da kreischt nichts, das hatte einfach keine Eier, um es mal drastisch auszudrücken. Der Valveking war damit für mich gestorben.


    Also zum nächsten, der AVT:
    Der Cleankanal kann nicht mit dem des Valveking mithalten. Da fehlen zeimlich stark die Hochmitten, der Sound klingt spitz und nicht rund. Wegen fehlendem Mittenregler war da auch nichts weiter zu machen. Der Zerrkanal konnte mich auch nicht überzeugen, etwas rauher als der Valveking, aber nicht wirklich überzeugend. Die gebotenen Zerrreserven überstiegen auch alles was ich brauche um ein Vielfaches.


    Dann auf zum Randall:
    Der Cleankanal des Amp war eine Enttäuschung. Spitz, schrill, nicht warm, perlend oder fett. Ich würde ihn eher als dreckigen, angezerrten Clean beschreiben. Als Soundvariante sicher mal interessant, für dreckigen Funk oder Offbeatsachen, aber nicht als Hauptclean. Der Boost klingt ganz ok, wenn man noch ein bisschen mehr anzerren will. Der Amp ist ganz klar auf seinen Zerrkanal hin konzipiert. Das klingt, ganz im Gegensatz zum Valveking endlich mal rauh, agggressiv, kreischend, brüllend. Dabei klingt der 2. Zerrmodus ziemlich böse, mit ordentlichen Tiefmitten. Soweit so gut, wenn ich mehr in die Metall/Punkrichtung spielen würde, hätte das vom Zerrkanal her mein Amp sein können. Da ich aber sehr viel Clean spiele und eher mit weniger Zerre auskomme, ist er nicht mein Amp geworden.


    Auf zum teuren DSL:
    Da wollte ich mal sehen, ob sich etwas mehr Geld auch lohnen könnte. Aber der Cleankanal enttäuschte mich auch, da fehlten wieder die Hochmitten, die den Clean so schön fett machen. Die Zerre war mir dann doch etwas zu kreischend, etwas wenig fett. Vielleicht muss man einfach lauter spielen, aber ich spiele meistens zu Hause, also fiel der auch raus.


    Dann kam der Edition Tube dran:
    Wow, das nenne ich einen Clean! Warm, fett und dabei immer noch durchsetzungsfähig, wirklich sehr schön. Auf zur Zerre. Ebenfalls eine sehr schöne Zerre, die bei Clean beginnt, was auch eine Seltenheit ist. Der Amp hat auf Grund seiner Bausweise (Bassreflex) sehr viel Bass. Das war es dann auch, was mich von ihm abgebracht hat. Der Sound ist mir etwas zu basslastig, dafür ist nun mal mein Basser zuständig und nicht ich. Aber ansonsten ein richtig toller Amp, der mit einer Gitarre mit weniger Bass als meiner sicher sehr gut klingt.


    Nun noch der Vergleich, ob´s denn nicht auch weniger täte:
    Aber der dauert nicht lange. Der Edition Blue klingt im Vergleich, als würde eine dicke Decke vor dem Amp hängen. So wie der Clean des Randall zu spitz war, so ist dieser zu dumpf. Auch die Zerre kann mich nicht begeistern.


    Da bleibt dann nur noch der Classic 30 übrig. Die folgenden Zeilen sollen erklären, warum ich mich für ihn entschieden habe.
    Zuerst mal zu den Daten, da kann ich endlich wieder was objektives schreiben.
    Der Amp ist ein Combo mit einem 12“ Blue Marvel Lautsprecher, der eine Röhrenvor- und Endstufe hat. Die Farbe ist eine Art anthrazit/schwarz gestreift, was viel besser als normales schwarz aussieht. Ich habe noch die alte Version ohne die „Nase“ an der obere Kante. Deshalb habe ich nur 550€ bezahlt. Schön ist, dass Peavey noch eine Abdeckung für den Amp dazu legt.
    Hier die genauen Daten:

    Leistung: 30 Watt RMS

    - 12” Blue Marvel® Speaker
    - Drei 12AX7 Röhren
    - Vier EL 84 Röhren
    - 1/4” Klinkenbuchse
    - 2 Kanäle (auch im optionalen 2-Tasten Fußschalter umschaltbar)
    - Pre & Post gain
    - Normal volume
    - passiver 3-Band EQ
    - Push Boost Schalter
    - Reverb level
    - Effects loop


    Von der Verarbeitung her gibt es nichts zu bemängeln. Die Chromecken schützen das Gehäuse sicher, die Regler sehe vertrauenswürdig aus und besonderer Erwähnung berdarf der Griff. Er ist nämlich nicht wie bei vielen anderen Amps einfach ein Gummiteil, unter das man nur mit Mühe seine Finger quetschen kann, sondern aus Leder und arretierbar, das heißt, er klappt nicht in die Flache Position zurück, wenn man nicht will. Die halterung des Griff sieht ebenfalls so aus, als ob sie das Gewicht locker taregn könnte. Selbiges ist übrigens noch im Rahmen, man kann dien Amp gut alleine tragen. Was mich etwas stört, sind der Kanalschalter und der Boostswitch. Diese sind Köpfe zum Reindrücken aus Plastik, hier hätte ich solide Kippschalter vorgezogen. Auch das Fehlen eines Standbyschalters ist etwas schade. Richtig schade ist aber, dass man den Boost nicht per Fuß schalten kann. Spielerisch wäre das genial und technisch sicher nicht so schwierig zu lösen, warum dies nicht geschehen ist, weiß ich nicht.


    Damit zum Sound. Das ist ja immer etwas schwer zu beschreiben.
    Ich fange natürlich im Clean an. Ein paar Akkorde angespielt, ich schaue verdutzt auf die Gitarre, ja der Pu-Schalter steht wirklich auf Position 4. Das klingt in etwa so fett, wie Position 1 bei meinem alten Amp. Aber nicht nur fett und warm, sondern auch extrem durchsetzungsfähig. Die hohen Mitten sind sehr schön ausgeprägt, der Sound hat ebenso Biss wie Wärme. Mit dem HalsPu klingt es wunderbar weich bei schwächerem Anschlag und extrem kraftvoll, wenn man richtig reinhaut. Das mag der Amp sowieso. Wenn man kraftvoll anschlägt, knallt einem der Amp die Töne entgegen, dass es eine Freude ist. Und nimmt man die Anschlagsstärke zurück, kann man wunderbare fließende Linien spielen. Wenn man einen offenen Akkord spielt, sind die einzelnen Saiten nicht wie spitzen Stacheln, wie bei den anderen Amps, sondern wie abgerundete Säulen, deutlich herauszuhören, dabei nicht nervig oder aufdringlich.
    Aber auch funkige Sachen kommen mit dem nötigen Biss, der sehr schön über die Anschlagsstärke steuerbar ist.
    Der Cleankanal ist was für Leute, die gerne und oft clean spielen, die cleane Rhythmusarbeit machen und auch gerne Cleansoli spielen. Eben alle, für die der Cleankanal mehr als nur eine selten gewählte Soundoption ist. Sachen wie „Don´t speak“ klingen genial.
    Dabei ist dieser Kanal ziemlich laut. Bei Volume 2 kommen die ersten Töne und da steht er auch um zu Hause zu spielen.


    Zum Zerrkanal:
    Er started clean, und die Zerre lässt sich langsam steigern. Der Cleansound ist jedoch nicht mit dem des eigentlichen Cleankanals zu vergleichen. Dafür ist die Zerre genau mein Geschmack. Von der Tendenz her grob und rauh, dabei wärmer und kultivierter als die des DSL. Der Sound klingt offen, man hört genau Septakkorde im Vergleich zu Powerchords heraus. Das Zerrvermögen ist dabei nicht gigantisch, aber für mich völlig ausreichend. Die meist gestellte Frage hier im Forum kann man mit ja beantworten, wenn man den Soundcharakter dafür mag. Denn der ändert sich auch bei hohem Gain nicht. Die ultimative Säge oder die extratief Badewanne kann der Amp nicht, aber für Metal im Stile von Black Sabbath oder ähnlichem ist der Amp gut geeigent. Ich spiele ihn meist auf Pre Gain 4 bis 8, das gibt einen guten Rockrhythmussound, mit dem es sich auch vortrefflich solieren lässt. Auch dieser Kanal liebt es, wenn man ordentlich in die Saiten langt. Dann schreit der Amp einen an. Man könnte fast sagen, vor Freude. Aber auch singen kann er vortrefflich, den HalsPu an und singende Sololines sind kein Problem.
    Komischerweise scheint der Zerrkanal leiser als der Cleankanal, das Post Gain steht auf kurz vor 3, liegt aber wahrscheinlich an meinem niedrigen PreGain-Level.


    Zum Hall:
    Dieser lässt sich ebenfalls sehr fein dosieren und klingt im ersten Moment unspektakulär. Aber das ist seine Stärke, er reichert den Sound an ohne ihn völlig zu verbiegen. Es klingt wunderbar räumlich, groß und einfach gut. Mit Zerre sind interessante Soundspielereien möglich. Wie etwas HalsPu, Toneregler zu, Zerre und voller Hall. Ergibt einen schönen „Unterwassersound“-Effekt.


    Zum EQ:
    Es scheint erst, als sein 1 EQ für 2 Kanäle ein Manko. Aber ich habe bisher nie das Gefühl gehabt, einen 2. EQ zu brauchen. Meine Einstellungen sind
    Bass: 4
    Mitten: 8
    Höhen: 7
    Das passt für clean und für Zerre. Für Variationen habe ich ja die Gitarre und die Spieltechnik.


    Zum Boost:
    Dieser hat 2 Effekte. 1. macht er lauter und zwar deutlich. Zu Hause wird der Amp damit deutlich zu laut. 2. fügt er ein wenig Tiefmitten hinzu, der Amp klingt noch fetter. Leider ist diese Option nicht fußschaltbar.


    Zu Effektweg, Boxenanschluss, Speakeranschluss und Fußschalter kann ich keine Angaben machen, da sie nicht in Benutzung doer nicht vorhanden sind.


    Allgemein gesagt ist dieser Amp toll für alle Stile, wo man einen sehr guten Clean braucht, ebenso für Blues, Rock, bis hin zu Metal mit Einschränkungen. Im Vergleich zum Edition Tube profitiert er deutlich von der offenen Rückwand. Daurch ist der Bass begrenzt und der Sound ist offener. Der Amp ist von der Art „Einstecken, wohlfühlen“. Ich spiele ein paar Töne und weiß ich sofort, das ist mein Amp, mein Ton. Große Variationen des grundlegenden Soundcharakters sind nicht drin. Wer so was braucht, sollte eher zu einem Modeller oder ähnlichem greifen. Mir aber sagt der Soundcharakters des Amp voll zu. Wer also eine Rockamp sucht und auf Ultragain (Marke verkohlte Bratwurst) verzichten kann, dem sei ein Anspielen dieses Amps wärmstens empfohlen.


    Ihr wollt Bilder nach all dem Text? Könnt ihr haben!
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    Bevor jetzt alle schreien „mach mal Soundsamples“ möchte ich erklären, warum ich keine gemacht habe. Meine einzige Möglickeit dazu wäre ein 10€ Headset gewesen. Ich habe das mal mit dem alten Amp ausprobiert und das Ergebnis hatte relativ wenig mit dem realen Sound zu tun. Deshalb habe ich es gelassen. Wirklich aussagekräftig ist für Interessierte sowieso nur ein Anspielen.


    So, das war dann mein Review zum Peavey Classic 30. So objektiv wie möglich, so subjektiv, wie ein Review eben ist. Ich hoffe, es hat dem einen oder anderen etwas gebracht. Kritik ist erwünscht!
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.02.2014
  2. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Das wissen wir schon seit Anfang der 90iger :) .... Schönes Review ... und nette Bilder :)

    Gruß
  3. Zoltan_Farkas

    Zoltan_Farkas Registrierter Benutzer

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    Sensationell =)

    ganz ehrlich...


    ich habe meinen peavey 30 nun letzte woche auch endlich bekommen und
    wollte auch ein review schreiben...doch dieses hat sich jetzt erübrigt...
    wir scheinen echt den selben soundgeschmack zu haben ,denn
    ich kann jede deiner aussagen nur stützen.

    der peavey ist einfach ein klasse amp und sticht den Randall oder Dsl wircklich
    um längen aus

    cheerz Zoltan
  4. toppe

    toppe Registrierter Benutzer

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    Sehr schönes Review, werd den Amp auf jeden Fall jetzt auch mal noch ausgiebig testen! :great:

    toppe
  5. Kurac

    Kurac Registrierter Benutzer

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    Klasse Review, wollte den auch mal antesten aber bis jetzt hab ich den beim Store noch nicht gesehen. Vlt. ein Kandidat für mich.

    mfg
  6. digital-ash

    digital-ash Registrierter Benutzer

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    Gutes Review....Hatte auch mal die Wahl zwischen den üblichen Verdächtigen (H&K, Randall,...,Fender usw.)
    Meine Wahl ist allerdings nicht auf den Classic 30 sondern seinen größeren Bruder Classic 50 gefallen....Bin auch sehr zufrieden mit dem guten Stück! :great:
  7. Cryin' Eagle

    Cryin' Eagle Helpful & Friendly User

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    Super Review :)

    Gleiches Ergebnis wie bei mir *g* [siehe auch meine Sig]

    Wenn man auf Metal steht folgender Tipp: Auf Zimmerlautstärke verträgt sich der Classic30 mit dem Boss MT-2 extrem gut ! Das gibt den besten High Gain Sound auf Zimmerlautstärke (In Verbindung mit einem Ernie Ball Volume Pedal - Gitarre --> MT-2 --> Vol. Pedal --> Amp im Boost Modus).

    Ich habe mit dem Classic30 2 Jahre lang High Gain Metal gespielt - war nie ein Problem :)
  8. the flix

    the flix Helpful & Friendly User

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    Vielen Dank für die positive Resonanz und die Bewertungen!
  9. tt~

    tt~ Registrierter Benutzer

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    wie laut is der classic 30 d en ungefähr?
    wenn ich den aufreiss beschallt der 100 leude (wenns egal is dass der sound nich so geil is wie wenn ne pa da wär?) hört jeder was? hör ich danach noch was?
  10. Slaughthammer

    Slaughthammer Registrierter Benutzer

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    rpinzipiell: gitarrenverstärkern könn keine menschenmengen beschallen. auch ein 100W fullstack nicht. zur not kann man sowas machen, und da gilt dann: was für die probe reicht, reicht auch für den gig. und die 30W aussm classic 30 sollten da eigentlich reichen, wenn man nicht grade extrem-metal mit ohne mitten spielt, aber dafür ist der amp ja eh nicht gemacht;)
  11. Zoltan_Farkas

    Zoltan_Farkas Registrierter Benutzer

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    es wurde zwar schon oft gesagt aber auch ich habe es nicht richtig glauben können
    bis ich ihn gehört habe

    der PEAVEY CLASSIC 30 ist einfach WAHNSINNIG laut...abartig....

    das hält man wircklich nicht für möglich
  12. DerArzt

    DerArzt Registrierter Benutzer

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    Ich hab auch den Classic 30 und ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen, er ist einfach genial :)
  13. the flix

    the flix Helpful & Friendly User

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    Ich habe es sogar mal mit einer Badewannen-EQ-Einstelllung probiert, aber das hört sich nicht nach Badewanne an. Die Mitten kann man bei dem Amp einfach nicht so zurücknehmen, wie es Anhänger dieses Sound möchten. Und das lieb ich an ihm.
  14. GreedyFly

    GreedyFly Registrierter Benutzer

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    Super Review!
    Ich spiel den Classic 30 ebenfalls und kann den Vorzügen und "Nachteilen" (kein Standby, Boost nicht Fußschaltbar) nur anschliessen.

    Ergänzend kann ich noch beitragen, daß ich einen (Dual-)Footswitch dranhängen habe und sich damit Reverb sowie Kanal schalten lassen.... wie erwartet eben...

    Bei nem Gig hatte ich auch mal ne 4x12er dran.... Muss man aber nicht haben, den hört man auch so seeeeeeeehr gut auf der Bühne :D
  15. -Sl4vE-

    -Sl4vE- Registrierter Benutzer

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    wie ist der effect loop denn so?
  16. GreedyFly

    GreedyFly Registrierter Benutzer

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    Ich hatte nur mal kurzzeitig einen Chorus drin. Hatte aber extrem Brummprobleme (vermutlich lags aber an der Spannungsversorgung).

    Ehrlich gesagt fehlen mir auch die Bewertungskriterien für die Qualität eines Effektloops. Was könnte ich denn da mal so testen? Dann teile ich die Ergebnisse hier gerne mit!
  17. -Sl4vE-

    -Sl4vE- Registrierter Benutzer

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    k.A:D

    ob er 100% wet geht vllt !

    also...kann mir mal jemand die schlechten seiten des peavey nennen?
    ich habe einen marshall TSL 601, den ich jetzt aber verkaufe, da meine soundwünsche sich geändert haben!

    (den TSL gibts übrigens für 595€ VHB hier im flohmarkt zu erstehen - PM an mich! :cool: )

    was ich mir als SEHR schlecht vorstelle ist , dass er nur einen EQ hat!
    denn ich bevorzuge einen cleansound mit sehr wenigen mitten dafür aber einen sehr mittigen zerrsound :o
    -was hat der fehlende stand-by für nachteile? (krasse formulierung:D )
    -hat das ding genug clean headroom für größere gigs?
    -klingt das ding eher britisch oder bekommt man auch ne fender zerre hin (also amerikanisch)?
    -was hat der 50er für vorteile gegenüber nem 30er?

    ich würde ihn dann vllt mal "probebestellen" :)
  18. Timfried

    Timfried Registrierter Benutzer

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    ich bin dafür ein Review Verbot im Forum einzuführen...wenn ich solche Sachen lese guck ich immer meinen kleinen H&K Attax an und denke mir wie toll es mit nem schönen Röhrenamp wäre... :(
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  19. DerGilb

    DerGilb Registrierter Benutzer

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    1.gelogen....ich hab selber bei meinem (classic 50) noch keine einstellung gefunden, bei der der amp wirklich schlecht klingt -> meine meinung
    2.einziger nachteil der mir einfällt is der "höhere" röhrenverschleiß
    3. weiß ich nich genau, weil ich den 50er hab aber der hat mehr als genug, kann mir also denken, dass der 30er schon genug headroom hat.
    4. ich finde ihn sehr britisch aber der eq is sehr effektiv man kann also sehr viel rausholen aber fendermäßig is meiner meinung nach nur der clean kanal
    5. -mehr druck und mehr wärme durch den zweiten 12er
    -nen stand by schalter
    nachteile:
    -kein boostswitch
    -sehr schwer (nur was für richtige männer)

    mfg Tobi
  20. GreedyFly

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    1. Yep, Du kannst ruhig genug Mitten zufügen, damit der Zerrsound passt.... der Clean Kanal ist dann - meiner Meinung nach - immer noch in einem Bereich, wie Du ihn Dir wohl vorstellst.
    2. Auch ja, "höherer" Verschleiß. Vielleicht kann aber mal ein Fachmann hier erklären, wieviel "höher" denn der Verschleiß dadurch wird (evtl. auf die Labensdauer bezogen / Erfahrungswerte?)
    3. Kommt mal wieder drauf an, was man unter "größere Gigs" versteht? Aber ich kann Dir versichern, dass der 30er auch schon mächtig clean Headroom hat!
    4. Fender wirste wohl nicht/schwer hinbekommen.... geht eher so Richtung AC30.
    5. Naja, der Boost bleibt bei mir zu 99% aus, da leider nicht Fußschaltbar. Konnte den 50er und den 30er noch nicht direkt vergleichen, aber mehr Druck macht der 50er dank zweitem speaker auf jeden Fall, alles andere wäre verwunderlich.

    Mein "Brummproblem" mit dem Chorus im Effektweg war dann doch von der Spannungsquelle abhängig. habs gestern noch mal getestet, große Vergleiche hab ich aber noch nicht gemacht (vor Amp / im Loop)...

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