Anfänger braucht einen Tipp für den Kauf einer Elektro-Akustik Westerngitarre

von Der Hagi, 01.01.12.

  1. Der Hagi

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    Erstellt: 01.01.12   #1
    Hallo,

    der Gedanke das Gitarrespielen zu lernen beschäftigt mich nun schon so lange, dass ich mich jetzt entschlossen habe es einfach mal auszuprobieren. Bin allerdings schon 43 Lenze alt, von daher hoffe ich mal, dass es nicht schon zu spät ist ... ;-) Soll ja auch (zunächst) nur für meine eigenen Ohren taugen.

    Zu diesem Zweck habe ich mich dann mal über die verschiedenen Gitarrenmodelle erkundigt und festgestellt, dass der Klang einer Western meine Klangvorstellungen erfüllt. Als alter Beatles bzw. Lennon-Fan finde ich insbesondere die J-160 Replik von Epiphone und Vintage sehr interessant. Es sind die Modelle:

    Vintage VE 660TSB
    Epiphone EJ 160E

    Interessant finde ich auch, dass sich diese Modelle elektrisch verstärken lassen.

    Preislich liegen diese Modelle bei ca. 350,00 Euro, was ich auch ausgeben würde. Wie sind diese Gitarren denn z. B. im Vergleich mit einer Fender CD 60 CE, die ja auch verstärkt ist?

    Vielen Dank im Voraus für jeden Hinweis!

    Gruß
    Hagi
     
  2. Blind Bob

    Blind Bob Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.12   #2
    tendenziell würde ich dir zur Epifone raten.

    Furch haben immer ein tolles Leistungsspektrum für wenig Geld.....
     
  3. KH1969

    KH1969 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.12   #3
    Kannst Du beide vor Ort anspielen? Wichtig ist nicht nur das Aussehen, sondern auch Klang, Bespielbarkeit, Dein Gefühl, Sattelbreite, etc. Wenn Du das nicht kannst, würde ich keine der beiden kaufen und in ein gut sortierten Laden gehen. Gerade wenn Du anfängst ist es äußerts wichtig, mit der für Dich richtigen Gitarre zu starten, die vor Ort dann auch noch perfekt für Dich eingestellt wird. Denn wenn Du Dich mit dem Instrument gut fühlst, wird auch die Freude am spielen kommen (spätestens, wenn sich Deine Fingerkuppen daran gewöhnt haben ;-)). Wenn sich dieses gute Gefühl nicht einstellt, brauchst Du eine Maga-Motivation um Gitarre trotzdem zu lernen. Für 350€ bekommst Du im Laden vor Ort übrigens auch gute Angebote und man kann auch immer noch über den Preis reden ;-).

    Ach ja, eines habe ich noch vergessen: Wenn Du nicht vor hast im nächsten halben Jahr auf einer Bühne Deine Künste zum besten zu geben, würde ich auf Tonabnehmer verzichten. Da bleibt mehr Geld für die Gitarre übrig. Ich habe derzeit 9 akustische Gitarren und keine einzige hat einen Tonabnehmer:-). Wenn Du mal feststellst, dass Du einen brauchst, kannst Du ihn immer noch ganz leicht nachrüsten lassen.
     
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  4. Der Hagi

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    Erstellt: 01.01.12   #4
    Danke für den Ratschlag. So recht weiß ich allerdings gar nicht worauf ich da genau achten soll. Der Klang der Gitarren klingt für meine ungeübte Ohren oftmals sehr gleich, bzw. sehr ähnlich. Zumindest die Modelle um 200 - 300 Euro, die ich bisher gehört habe. Und mit der Bespielbarkeit ist natürlich auch so ne Sache - ich kann ja noch nicht mal Hänschenklein spielen :-( Wie kann ich denn da am besten vorgehen.

    Nochmal zu den beiden o.g. Modellen: Kann das sein, dass die vom gleichen Hersteller stammen? Die Modelle sehen optisch absolut identisch aus und auch die technischen Daten sind gleich:
     
  5. KH1969

    KH1969 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.12   #5
     
  6. redstrat95

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    Erstellt: 01.01.12   #6
    Ich werf hier einfach mal noch 'ne andere Marke rein die du dir anschauen könntest. Nämlich Tanglewood (http://www.tanglewoodguitars.co.uk/).
    Sind meiner Meinung nach wirklich tolle Gitarren (besitze selbst eine und bin sehr zufriede und spiele sie auch nach über einem Jahr noch jeden Tag mehr als gerne ;)) und sind vom Preis her auch wirklich klasse. Preis/Leistung bei denen die ich bisher anspielen konnte wirklich top :great:
     
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  7. Corkonian

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    Erstellt: 02.01.12   #7
    Du willst ehrlichen Rat?
    Kauf' Dir eine Gitarre, die Dir gefällt. Von der Optik und vo der Haptik.
    Vom Klang tun sich die Billigheimer eh' wweniger und bis Du einen ordentlichen Klang erzeugen kannst, vergeht eh Zeit.
    Pickups und sowas brauchst Du noch nicht, bis Du "auftrittsreif" bist, hast Du schon eine andere, bessere Gitarre gekauft.
    Aber plane €100 für ein gutes Setup bei einem guten Gitarrenbauer/Techniker ein.
    Hals optimal einstellen, Stegeinlage und (wichtig!) Sattel, Bünde... dann gute und einfach zu spielende Saiten, für den Anfang D'Addario EXP Custom Lights (0.11) und dann kannst Du Dich (am besten mit Lehrer) mit den Grundlagen auseinandersetzen.
    Dennoch würde ich mir keine Fender kaufen, aber das ist persönlich. Die Epis sind ganz ok, Vintage und Tanglewood sind auch gut.Prinzipiell kommen die eh' alle aus China...
     
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  8. Der Hagi

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    Erstellt: 02.01.12   #8
    Vielen Dank für den Rat. Ich denke, dass ich genau so vorgehen werde. Du meinst, dass ich in jedem Fall mit ner neu gekauften Gitarre zum Techniker gehen sollte? Da kannste mal sehen, ich hätte gar nicht geglaubt, dass man da soviel einstellen kann ... Mach ich aber mit Sicherheit wenn es mir den Einstieg erleichtert.

    Ich hatte zwar keine Fender im Auge, mich würde aber trotzdem interessieren warum du von diesen Gitarren abraten würdest. Ich werde in jedem Fall mal diese Vintage antesten. Dieses Lennon-mäßige Design gefällt mir optisch richtig gut. Mal schauen, ob sie mir auch live von der Haptk und Quali her zusagt.
     
  9. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.12   #9
    Fender hat einfach keinen guten Ruf. Die haben zwar in den letzten paar Jahren viel verbessert, aber sind doch nicht wirklich dahin gekommen, wo sie mit den Elektrischen sind. Koennen/wollen sie auch nicht, weil Fender mittlerweile auch Ovation, Ramirez usw. gekauft hat. Da ist nur noch im unteren Mittelfeld Platz, ohne dass man sich gegenseitig auf die Fuesse tritt.

    Und was das Setup angeht: Aber Hallo! Da koennen Welten zwischen einem miesen/nicht vorhandenem Setup und einem richtig guten Setup vom Profi liegen. Allein die Bespielbarkeit, gerade bei Billiggitarren die nie im Werk z.B. eine PLEK gesehen haben kann (und wird) sich massiv verbessern. Ich mache meine Setups mittlerweile selber, da kann ich alles so einstellen, wie ich es will. Ein Beispiel: bei meiner letzten Neuerwerbung, der Ovation Baritone war die Werkseinstellung zwar ok, aber ich hatte dennoch nach 40 Minuten schmerzende Finger "dank" der suboptimalen Saitenlage in den niederen Buenden. Eine halbe Stunde vorsichtiges anpassen des Sattels hat die zum Greifen benoetigte Kraft subjektiv halbiert.
     
  10. Der Hagi

    Der Hagi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.12   #10
    Na, das ist ja mal interessant. Kannst du mir denn noch nen Tipp geben, wo ich so ein Setup durchführen lassen kann?
     
  11. KH1969

    KH1969 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.12   #11
    Wenn Du vor Ort in einem vernünftigen Laden kaufts, ist das Setup im Preis inbegriffen. Das macht auch den Unterschied zum Internethandel aus ;-) Deswegen habe ich Dir ja empfohlen zu einem Laden vor Ort zu gehen. Das was Corkonian sagte stimmt absolut. Für einen Anfänger ist ein vernünftiges Setup das wichtigste, erst dann kommt der Klang der Gitarre etc. Ansonsten gibt es in jeder größeren Stadt mindestens einen vernünftigen Gitarrentechniker.
     
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  12. Der Hagi

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    Erstellt: 03.01.12   #12
    Ein fettes Danke an alle!
     

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