Anfänger sucht Westerngitarre bis 250 EUR

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Soph0s, 06.10.11.

  1. Soph0s

    Soph0s Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.11   #1
    Hallo Leute,

    ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir helfen :)

    Ich habe als kleiner Junge eine zeitlang Akkordeon gespielt aber wie es in dem Alter so ist habe ich nach 2 Jahren nicht mehr so den Elan zum Üben gehabt. Seitdem habe ich kein Musikinstrument mehr gespielt. Ich merke aber das ich unbedingt wieder etwas spielen will und so bin ich auf Westerngitarre gekommen :)

    Da ich ja erst anfangen möchte, und ich auch noch nicht weiß ob ich nach einem Jahr spielen überhaupt Lust habe weiterzumachen, sollte die Gitarre nicht zu teuer sind. Außerdem bin ich armer Student. Ich werde mir also auch das Spielen selber beibringen müssen.

    Ich habe mir auch schon in diversen Gitarrenshops Westerngitarren in die Hand drücken lassen. Dort habe ich sehr schnell gemerkt das für mich ein breites Griffbrett einfach viel angenehmer zum spielen ist, als das klassische 43 mm Westerngitarrengriffbrett. Bei den Standartgrößen klirren und dämpfen bei mir sehr schnell die Saiten. Klar ist das alles Übungssache aber eine Verkäuferin aus dem Gitarrenshop meinte, dass wenn ich jetzt scho merke das ein breites Griffbrett für mich angenehmer zu spielen ist, dann soll ich auch so eins nehmen.

    Mir ist auch bewusst das Westerngitarren mit breitem Griffbrett überwiegend im hohen Preisniveau angesiedelt sind, aber vllt hat ja der ein oder andere einen heißen Tipp für mich :)

    Nachstehend meine "Anforderungen" :

    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
    bis 250 €



    (2) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein? Also eher Anfänger, Fortgeschrittener, erfahrener Gitarrist oder sogar Profi (Berufsmusiker)?

    blutiger Anfänger, will Gitarrenspiel lernen

    (3) Suchst Du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ? (z.B. Fingerpicking, Schlagbegleitung (Strumming), überwiegend Plektrum)

    Fingerpicking & Plektrum

    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...)

    zu Hause

    (5) Soll es eine Westerngitarre, Klassische (Nylon) Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein?

    Westerngitarre 6-String

    (6) Welche Griffbrettbreite würdest du bevorzugen? (42-43mm entsprechen am ehesten einem E-Gitarrengriffbrett, 43-45mm sind die Standardbreiten bei Stahlsaitengitarren, 46mm ist ein nicht so häufiges breites Stahlsaitengriffbrett. ab 48-52mm beginnen Griffbretter von klassischen Gitarren.)

    45 - 46 mm wegen großen Fingerkuppen

    (7) Eher einen dicken Hals oder einen schlanken? (hier geht es nicht um die Breite sondern das Volumen des Halses)
    ___________________________



    (8) Hast Du schon eine Vorstellung, wie Deine Gitarre klingen soll? (silbrig, knackig, percussiv, weich, hell, dunkel, verschwommen, definiert)

    klar

    (9) Bei Steelstrings oder auch "Western"gitarren: welche Korpustypen kommen für dich in Frage?
    - Dreadnought (aber nicht sooo wichtig)

    (10) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [x] Massive Decke
    [ ] Massiver Boden
    [ ] Massive Zarge
    [ ] hochwertige Mechaniken
    [ ] Cut-Away (um bei Soli die Lagen jenseits des 15.(!) Bundes greifen zu können. Beispiel ohne / Beispiel mit)
    [ ] Pickup/Preamp System (also ein Tonabnehmersystem für das optionale Spielen über einen Verstärker)
    [ ] sonstiges: ______________________________ __________

    (11) Hast Du Wünsche bezüglich der Holzsorten??

    nein

    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik?

    nein

    (13) sonstige Wünsche:

    sollte nicht zuuu laut sein





    Würde mich über ein wenig Unterstützung freuen :)
     
  2. rancid

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    Erstellt: 06.10.11   #2
    Du könntest mal eine Baton Rouge L6 anspielen. Die hat 46mm Griffbrettbreite, und man kann bei Bedarf den Saitenabstand in den ersten Bünden noch durch einen neuen Sattel optimieren lassen. Da geht nochmal ein bisschen was.

    Die L-Serie sind Kopien der recht bekannten Seagulls, die aber über 400 Euro liegen. Günstiger als mit der L6 kommt man kaum an ein breiteres Griffbrett. :)
     
  3. cosmotone

    cosmotone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.11   #3
    Also grundsätzlich zu deinem letzten Wunsch, dass die Gitarre nicht zuuu laut sein sollte kann ich nur sagen, dass das daran liegt wie stark du die Saiten anschlägst. Allerdings gibt es da auch in den Bauformen Unterschiede. Grundsätzlich sind Klssikgitarren mit Nylonsaiten etwas ,,ruhiger" als Westerngitarren.

    Also so was hier: Ist jetzt etwas teurer: Gibts aber natürlich günstiger:
    http://www.pianelli.de/de/konzertgitarre-stagg-c1548-s_a297.html

    Die ist etwas ausgefallener aber bestimmt auch gut:
    http://www.musikwaren-hellweg.de/ho...instrumente&kat2=Gitarren&kat3=Bronco&id=1184

    Sollte es doch eine Gitarre mit Stahlsaiten sein würde ich zu einer Parlour(heute auch Folk Modell genannt) oder einer Grand Concert gitarre raten.

    Also so etwas hier:

    Parlour:
    http://www.thomann.de/de/harley_benton_hbf200_nt.htm

    -grand Concert:

    http://www.vintage-rocks.de/produkt.php5?serien_id=13&modell=49&style=brown

    ( Der Preis ist UVP; Ich denke, dass da schon noch etwas geht)

    Von einer Dreadnaught würde ich Dir abraten. Die sind eher laut im Charakter. Das sagt schon der Name:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dreadnought

    In den 20er Jahren baute Martin Guitars eine neue Art von Gitarren nämlich Dreadnaughts. Sie benannten diese nach den damaligen wirklich gewaltigen Kriegsschiffen wegen dem wuchtigen Klang.)

    Aber ich kann Dir nur raten, mal in ein Musikgeschäft zu gehen und ein paar Gitarren anzuschauen und auszuprobieren. Schau aber auch mal kurz in die Gitarre rein. In der Preisklasse wird oft geschlampt und Teile (Das Bracing also die Beleistung) sind nicht richtig geklebt. Abklopfen und nach Scheppergeräuschen hören hilft da auch. Am besten nimmst du jemanden mit, der etwas von Gitarren versteht. Ich kann dir auch nur raten in ein größeres Musikgeschäft zu gehen, dass mehrere Marken auf Lager hat. Da du ja keinen Tonabnhemer sowie Cutaway willst würde ich auch gezielt daruaf verzichten. Als Anfänger braucht man das nicht und in der Preisklasse klingen die Tonabnehmer meistens eh bescheiden. Tonabnehmersyteme kann man später auch ganz einfach nachrüsten. Das kann dann sowas sein. http://www.shadow-electronics.com/viewpro.html?lang_id=&id=2
    Bei Holzarten würde ich darauf achten, dass es in der Preisklasse eine Klassische Kombination ist. Decke: massiv Fichte oder Zeder
    Zargen und Boden: Palisander
    Sonst klingt eine Gitarre komplett aus Mahagoni auch ganz gut(allerding nicht so klar wie eine mit Fichten oder Zederndecke). Da aber daruaf schauen, dass Decke Zargen und Boden wirklich aus Mahagoni und nicht aus Nato sind. Nato ist eine billigere Afrikanische Mahagoniart mit leicht geringerem Tonumfang. Wenn man im Baumarkt eine Mahagonibank kauft ist es oft Nato.
    Ein mögliches Modell wäre dieses: http://vintage-rocks.de/produkt.php5?serien_id=8&modell=30&style=brown

    Wenn du jemanden kennst, der sich mit Gitarren auskennt, kannst du ja mal nach gebrauchten Instrumenten ausschau halten. Die sind dann schon eingespielt und klingen dann besser. Allerdings muss dazu die Decke massiv sein. Gesperrte Decken kann man nicht einspielen. Bzw. gibt es kaum Tonveränderungen.

    Jetzt noch viel Spass bei der Gitarrensuche.:great:
     

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