Cello: Problem mit der G saite

Dieses Thema im Forum "Instrumente und Zubehör" wurde erstellt von Cellissimo, 07.09.10.

  1. Cellissimo

    Cellissimo Registrierter Benutzer

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    Hallo liebe Community :(

    Ich habe leider ein großes Problem mit meinem Cello :( ...

    Die G-Saite hört sich ab der 4ten lage wolfig und ziemlich dumpf an.. gar unschön!

    Was kann ich eigentlich so tun..

    Hier die Personalien des guten Stückes ^^:

    Belgischer Steg 8 Monate alt

    A- Larsen mittel 5 Monate alt
    D- Evah Pirazzi Solist 5 Monate alt
    G- Piatti Stark 8 Monate alt
    C: Spirocore Wolfram 8 Monate alt

    Akkustikus Saitenhalter


    Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll :(

    Schönen Gruß aus Kassel :)

    Ingo
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.09.10
  2. Cellissimo

    Cellissimo Registrierter Benutzer

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    Weis keiner, was ich machen könnte? Wolftöter hilft nicht :(
     
  3. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop

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    Hat sich denn seit dem neuen Steg was verändert? Klang es vorher besser? Wie kommst du auf die "wilde" Saitenkombination? Hast du noch alte Saiten um mal den Feher "Saite" auszuschließen?

    Wirkliche Ideen hab ich grad keine, mehr Infos von dir können vielleicht helfen.

    Grüße C&B
     
  4. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service

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    Moin,

    Wolf: da kann ich garnix dazu sagen außer: da muß ein Fachmann ran!
    Mit eigenen Bastellösungen kommt man da nicht wirklich weit, außer man hat n Glückstreffer gelandet.

    Das Wesen des Wolfes ist: hundsgemein und hinterhältig.

    Ein Wolftöter hilft nur in wenigen Fällen. Er ist wirksamer, wenn man ihn als Projektil einsetzt. :D


    cheers, fiddle
     
  5. Cellissimo

    Cellissimo Registrierter Benutzer

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    Ne, mit dem Belgischen hat sich nichts verändert...
    Und andere Saiten testete ich auch schon da drauf..
     
  6. Vester

    Vester E-Gitarren

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    Hallo Cellissimo,
    Zitat:"Die G-Saite hört sich ab der 4ten lage wolfig und ziemlich dumpf an.. gar unschön!"
    Ich hab da mal eine Frage: Meinst du den gesamte Bereich aufwärts ab der vierten Lage oder wirklich nur einzelne Töne?
    An meinem Cello (nur 20 Jahr altes Teil aus Mittenwald) hatte ich einen Ton, der eine starke Frequenzstörung verursachte, auch G-Saite. Das war allerdings ein sehr begrenzter Bereich der Saite.
    Früher, wenn wir beim Geige üben sehr lange Zeit mit Dämpfer spielen mussten, hatte man in dem Augenblick, wenn wieder "echt" gespielt wird das Gefühl, das Instrument muss sich erst freischwingen, oder es hat sich an den Dämpfer "gewöhnt". Das hat dann schon mal einen Augenblick gedauert und wir haben dann auch von unten bis oben alles durchgespielt. So als ob sich die Geige erst "freischwingen" müsste. Gibt bestimmt gleich Kritik der Fachleute, aber wir alle hatten ähnliche Erfahrungen.
    Bei meinem Cello hatte ich dann aus Wut über diesen einen Ton sehr lange Zeit mit "voller Power" nur diesen einen Ton gespielt. (Nachbarn informiert, Kopfhörer auf und dann mehrmals am Tag das Cello maltretiert). Zuerst wurde es nur langsam besser, dann hatte die Resonanzstörung einzelne brauchbare Unterbrechungen, aber später wurde es immer besser, als ob sich irgend etwas verändert und das Instrument nun verzögerungsfrei reagiert und sich keine Schwingungen addieren und auslöschen - auf deutsch das Problem habe ich nicht mehr.
    Vielleicht muss das Cello nur mehr in dem Bereich gespielt werden, so das es sich an die höheren Schwingungen gewöhnt und dann besser klingt.
    Viele Grüße
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.09.10
  7. fiddle

    fiddle Thomann-Streicher-Service

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    Ich kenn das auch, glaube aber, daß es eher die Ohren sind, die sich erst wieder an den Klang gewöhnen müssen.

    Ich bin ja auch ein Freund von (ab und zu) Holzhammer-Lösungen: "schwing' endlich, du Sau!" :D ..solange auf dem Ton rumschrubben, bis der Wolf in die Knie geht. Allerdings höre ich das das erste mal, daß sowas klappt. Why not? Fakt ist, daß sich ein neues Instrument erst einschwingen muß, also passiert da was im Holz - es bilden sich Schwingflächen. (Vgl. Zinn-Orgelpfeife, die sich auch auf einen Ton einrichtet). Ob der Wolf tatsächlich komplett verschwindet, ist die Frage. Normalerweise wird er nur dorthin verschoben, wo er nicht stört. Ein Didgeridoo, in das man hineinbläst und singt, bildet bei leichter Verschiebung genau das gleiche aus (einen Wolf), nur daß man es hier will. Ein Wolf ist also ein Zusammenspiel zwischen einer Grundfrequenz und einer 2. Frequenz (der Saite). Verschiebt man die Grundfrequenz (indem man das Instrument umknetet), dann müßte der Wolf noch da sein, nur woanders.
    Nichts anderes macht ein Geigenbauer. Er versucht den Wolf in eine andere Ton-Ecke zu verbannen.

    Also, das kann schon klappen. Ich find die Idee echt spitze. Nur nicht zu große Hoffnungen reinlegen.


    cheers, fiddle

    p.s. die höheren Lagen auf der G-Saite sind bei Celli relativ häufig "verwolft". Also nix ungewöhnliches.
     
  8. Vester

    Vester E-Gitarren

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    Hallo Fiddl,
    ich hab ja auch nicht geschrieben, wieviel Tage ich gefoltert habe und einmal bin ich auch gegengetreten, vielleicht lags daran :)
    Vorgestern mußte ich meinen Akustikbass verstimmen, weil ich die Gitarren schon leicht! verstimmt aufgenommen hatte und nicht alles nochmal machen wollte. Er war seit 10 Jahren immer in der selben Stimmung und nun in der Grundstimmung ganz leicht höher (natürlich nicht bis zum nächsten Halbton) Schon beim Stimmen hatte ich das Gefühl, er schwingt anders und ist etwas leiser.
    Ich werd wohl mal mal mit gleichem Pegel aufnehmen und die Wellenhöhe vergleichen (mit Messschieber) Aber es wird so sein, daß Instrumente Töne lernen, die sind ja nicht blöd :) oder die Schwächung der Molekularstruktur durch Schwingung wirkt sich positiv aus hi hi
    Viele Grüße
     

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