Epiphone Hummingbird gut oder schlecht?

  • Ersteller Angus95
  • Erstellt am
Na, das klingt doch schon anders!
Und ehrlich gesagt: das rote Sunburst finde ich auch ätzend! Zum Glück ist meine natur.
Aber Bling gibt es auch bei anderen Firmen. Insbesondere die D 45 ist ja nun nicht gerade ein Muster an Zurückhaltung! Trotzdem gefällt mir meine K.Yairi YW1000, die ja von forn eine Kopie der D45 ist, ausgesprochen gut!

Entschuldigung: ich muss mich selbst zitieren.
Aber "vorn" mit "f" geht nunmal gar nicht. Leider kann ich es nicht mehr ändern. Das ist einer dieser extrem peinlichen Tippfehler!
BTT
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wie klingt die Epiphone Hummingbird Pro eigentlich im Vergleich zur Epiphone Dove Pro? Gibt es da nennenswerte Unterschiede? Ich würde mir nämlich auch gerne eine neue Westerngitarre kaufen. Aber ich möchte eben mal was haben, was sich optisch etwas von diesem 08/15 Look in Natur/brown sunburst abhebt. Gibson ist mir da allerdings zu teuer. Besonders dieses rötliche sunburst ist echt mal ne Abwechslung unter all den preisgünstigen Natur farblichen Westerngitarren.
 
Hummingbird und Dove liegen schon bei Gibson sehr nahe beieinander, nach meinem Eindruck wenigstens. Wobei die Dove noch ein wenig dünner klingt als die ohnehin nicht gewaltige Hummingbird. Die Qualitäten beider Gitarren liegen eher woanders.

Bei Epiphone sollte der Unterschied kaum mehr merklich sein. Habe allerdings die Dove da noch nicht gespielt.

Grundsätzlich sollte man aber von beiden Gitarren nicht zu viel erwarten. Sie sind eben wirklich nur optisch die Kopien der Originale.
Rein klanglich gibt es wahrscheinblich Dutzende von Gitarren dieser Preislage, die um Meilen besser klingen.

Das muss man einfach emotionslos feststellen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Hab die Hummingbird für einen Freund gekauft, die Verarbeitung ist top und sie spielt sich durch die kurze Mensur wie Butter.
Sie ist etwas leise aber klingt ausgewogen und nicht schlechter als eine Yamaha FG720.

Verstärkt mußte ich die Bässe schon fast auf null drehen und der Piezosound klingt sehr Metallisch, bekommt man aber mit einem besseren Amp vielleicht in den Griff.

Wem die Optik gefällt bekommt für den Preis eine gute Gitarre
 
Grundsätzlich sollte man aber von beiden Gitarren nicht zu viel erwarten. Sie sind eben wirklich nur optisch die Kopien der Originale.
Rein klanglich gibt es wahrscheinblich Dutzende von Gitarren dieser Preislage, die um Meilen besser klingen.

Das muss man einfach emotionslos feststellen.

Das klingt aber nicht so gut. Sowohl die Epiphone Dove als auch die Hummingbird haben ja eine massive Fichtendecke. Gibt ja das Gerücht, das massive Decken besser klingen (ob das wirklich stimmt weiß ich nicht). Von daher darf meine nächste Gitarre gerne auch eine massive Decke haben (muss allerdings nicht unbedingt Fichte sein).
Welche besseren Alternativen zur Epiphone Dove/Hummingbird wären denn da zu empfehlen? Bei einer Westerngitarre geht es mir zwar hauptsächlich um den akustischen Klang/Einsatz. Aber einen eingebauten Tonabnehmer finde ich schon ganz praktisch (besonders beim Homerecording oder beim spielen in einer Band). Fender und Gretsch bauen auch interessant aussehende Akustik Gitarren. Zur Zeit spiele ich eben eine total billige Squier Sa-105 (die für das Geld echt ok klingt). Dennoch möchte ich vor allem klanglich im akustischen Sektor etwas aufsteigen :)
Zu teuer darf die Gitarre natürlich auch nicht sein. Eine 1000 Euro teure Westerngitarre wäre zwar noch so eben im grünen Bereich (wenn ich spare), aber für unterwegs und zum überall hin mitnehmen ist mir solch ein teures Instrument irgendwie zu schade.
 
Es gibt viele gute Gitarren unter 1000, die sich klanglich gegen viele Gitarren ueber 1000 durchsetzen koennen. Eine massive Decke ist allerdings nur ein Hinweis auf besseren Klang. Ich habe eine Washburn D46SP - 100% Sperrholz, die durchaus viele "massive" an die Wand spielt. Allerdings sind bessere Gitarren meist massiv, aber nicht alle massiven sind besser.

Mit PU recorden ist sinnlos, das klingt wie Blecheimer. Recorden immer mit Mikro.

Was fuer Dich besser ist, musst und kannst nur Du entscheiden. Niemend weiss, welchen Klang Du Dir als "besser" vorstellst.

Eins aber stimmt: der Name auf der Kopfplatte ist Schall und Rauch. Da ist egal, ob da "Epiphone", "Yamaha", "Sigma" oder "Seagull" draufsteht. Der Preis ist auch egal. Was nicht egaal ist, ist dass DIR die Gitarre gefaellt, nicht mir. Ich bin "Martin"-Mann. Taylor ist nix fuer mich. Du kannst da umgekehrt mit Taylor mehr anfangen koennen .... aber das ist normal.

Also: geh' spielen. Spiele alles an, was in Deiner Preisklasse liegt und auch was darueber. Du wirst feststellen, das teuerer nicht unbedingt besser ist.
 
Naja, grundsätzlich sollte man schon davon ausgehen, dass eine massive Decke letztlich "besser" klingt. Muss aber nicht!
Und eine gesperrte eben schlechter. Muss aber auch nicht!
Letztlich kommt es, das ist natürlich eine Plattitüde, auf den subjektiven Eindruck an. Aber die drei Epiphone Hummingbirds, die ich im Laufe der Zeit gespielt habe, gehörten für mich allesamt zur Kategorie "Muss aber nicht".

Ich will Dir Deine Epiphone ja nicht ausreden, aber diese Marke ist nun nicht gerade der heilige Gral der Akustikgitarren. Das unterscheidet sie nicht von Squier (und sogar Fender höchstpersönlich!). Und wenn jemand nach einer Gitarre, sagen wir 'mal bis 500 €, fragt, dann denke ich, dass wohl kaum jemand auf die Idee kommen würde, diese Marke zu nennen. (Bei den E - Gitarren mag das anders sein).

Insbesondere, wenn Du sogar bis an 1000 € herangehst mittlerweile, gibt es so viele ganz hervorragende Gitarren verschiedenster Firmen, dass es schwer fällt da welche besonders herauszuheben!

Ich nenne nur 'mal ein paar Firmen, deren Gitarren Du Dir 'mal ansehen solltest (ich vergesse bestimmt die meisten!): Sigma, Cort, Art&Lutherie, Seagull, Simon&Patrick, Tanglewood, Blueridge, Yamaha, Baton Rouge, Recording King usw., usw.

Gebraucht bis 1000 € bist Du mit Glück schon bei Larivee, Furch, K,Yairi usw., usw. . Mit viel, viel Glück bist Du dann mit ein bißchen mehr sogar schon im Bereich einer gebrauchten Gibson Hummingbird. Und die, glaube mir, hat mit der Epiphone wirklich nicht viel mehr als den Namen und - mit Abstrichen - das Aussehen gemeinsam!

Geh' einfach los und probier aus!
 
Hab die Hummingbird für einen Freund gekauft, die Verarbeitung ist top und sie spielt sich durch die kurze Mensur wie Butter.
Sie ist etwas leise aber klingt ausgewogen und nicht schlechter als eine Yamaha FG720.

Verstärkt mußte ich die Bässe schon fast auf null drehen und der Piezosound klingt sehr Metallisch, bekommt man aber mit einem besseren Amp vielleicht in den Griff.

Wem die Optik gefällt bekommt für den Preis eine gute Gitarre

Also ich habe eine etwas ältere Epi Hummingbird und auch eine FG720, und da ist die Yamaha gleich mal eine Meile vor. Beide ohne Tonabnehmer und mit massiver Decke sollte ich evtl. erwähnen. Klingt drahtiger und eher mehr nach Karton als die Yamaha. Macht aber trotzdem Spass.
 
Ich habe zuerst eine Epi HB ausprobiert, und musste feststellen, dass sie in Sachen Verarbeitung top, aber in Sachen Saitenlage und Bundreinheit nicht der Hit war. Sicher lässt sich an jeder Gitarre etwas machen, das sei dahingestellt. Der Sound war okay und die Bespielbarkeit auch okay.
Dann hatte ich eine Gibson HB in der Hand, und es taten sich Welten auf. Diese Gitarre spielt nahezu von selbst, bietet einen Klangrausch und das Beste: beim Abnehmen über Mixer klingt sie wie sie klingt. Kein Nachjustieren, keine Experimente, einfach rein und voll. Dieses Erlebnis bietet eine Epi HB nicht. Klar kann ein Drittligist einen Bundesligisten schlagen, aber es bleibt eben die Ausnahme ...
 
Ich habe zuerst eine Epi HB ausprobiert, und musste feststellen, dass sie in Sachen Verarbeitung top, aber in Sachen Saitenlage und Bundreinheit nicht der Hit war. Sicher lässt sich an jeder Gitarre etwas machen, das sei dahingestellt.

Siehst Du in diesem Satz nicht einen gewissen Widerspruch?

Eine Gitarre, die nicht "bundrein" (falls Du das wirklich meinst) ist, ist alles, aber bestimmt nicht top verarbeitet. Denn Bundunreinheit ist so ziemlich das schlimmste, was man einer Gitarre attestieren kann!
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben