Equipment für den Jack White-Sound

  • Ersteller Undercook
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Ich habe drei Beispiele gemacht. Alle 3 sind mit genau denselben Einstellungen aufgenommen, die Gitarren sind ziemlich verschieden:

http://soundcloud.com/miles-smiles/jack-white-tribute-a
http://soundcloud.com/miles-smiles/jack-white-tribute-b
http://soundcloud.com/miles-smiles/jack-white-tribute-c
 
Ich bin seit drei Quartalen zahlender Vaulter. Zwei Pakete hab ich schon. So unzuverlässig ist das ganze gar nicht. Es kommt auf jeden Fall an. Sie geben immer bekannt, wann sie anfangen das Loszuschicken, und dann dauert es meist noch ne ganze Weile, weil die inzwischen echt viele Pakete rumschicken, so dass es sein kann, dass das eigene Paket erst 4 Wochen nach bekanntgabe des Startenden shippings losgeschickt wird. Letztes Mal haben sie allerdings erst alle Übersee Pakete losgeschickt und dann erst die Kontinentalen, so dass meins recht schnell da gewesen wäre, hätte der Zoll nicht zugeschnappt. Wie ich den Zoll hasse, aber ega.
Über den Inhalt der letzten zwei kann ich mich nicht beschweren. Raconteurs Live Split--Color Lp, sieht gut aus, und klingt in Ordnung. Ist halt schwer so ne Performance in einem Take auf 8 Spuren Tonband aufzunehmen, wenn man hinterher nicht mehr gescheit nachmischen kann.
7" War interessant, aber eher sowas was man sich nur einmal anhört. DVD, naja. Nett, ich mag die Black Belles nicht so. Green Hornes sind Ok.

Das letzte Paket war aber der Burner, alle 2011 Singles von TMR auf drei 12". (eine davon gelb, eine weiß, eine schwarz). Das T-Shirt, dass in der Sonne tatsächlich die Farbe ändert ist auch ziemlich cool, nur schien in letzter Zeit nicht so oft die Sonne hier :( und die 7" war auch gut. Alte WS, was will man mehr.
 
ja, ich gebs ja zu: gerade kb zu suchen^^

was kostet der Zauber eigentlich? Lohnt sich das Preis-Leistungs-Verhältnis deiner Meinung nach?

Edit: Ich bin mal gespannt ob da noch mal was von den Raconteurs kommen wird!
 
60$ plus 10 Versand im Quartal. Sind ca 53 Euro. Preis Leistung, muss sich jeder selbst ausrechnen, man mag ja nicht unbedingt jedes Stück. Aber Theoretisch zahlt man in Deutschland für ne LP mindestens 20€, für ne 7" mindestens 12 und dann kommt das dritte Teil noch dazu. Beim Letzten Paket fand ichs leicht an der untergrenze, aber wenn man bedenkt, für was die Black and Blue Split-Colors auf Ebay weggehen, passt es schon. Generell gibt es immer ein paar Leute, die sich nur das Paket bestellen um es dann teurer auf Ebay zu verkaufen.
 
:great:
Ich habe drei Beispiele gemacht. Alle 3 sind mit genau denselben Einstellungen aufgenommen, die Gitarren sind ziemlich verschieden:

Das ist der Beweis, der Sound kommt aus der Gitarre, den Fingern und nicht den Effekten :evil: ;)

Ja das hört sich sehr stark nach Fuzz mit Octaver an, wobei für meinen Geschmack ein bissel zu viel Octaver dabei ist. Mit meinem Fulltone Ultimate Octave kriege ich so einen Sound auch relativ gut hin, aber es darf nicht zu fuzzig sein...
 
bei mir holpert's nur noch seit dem letzten Flash Player update... :(
kann leider nix (sinnvolles) schreiben...

cheers, Tom
 
:great:

Das ist der Beweis, der Sound kommt aus der Gitarre, den Fingern und nicht den Effekten :evil: ;)
Ja genau. :p :D

Ja das hört sich sehr stark nach Fuzz mit Octaver an, wobei für meinen Geschmack ein bissel zu viel Octaver dabei ist. Mit meinem Fulltone Ultimate Octave kriege ich so einen Sound auch relativ gut hin, aber es darf nicht zu fuzzig sein...

Gut beobachtet. Gemacht ist das mit meinem Pod X3 und da gibt es eine Stomp-Box-Simulation, die nennt sich Octave Fuzz. :)
Das Ganze mit einer Marshall JTM-45 Simulation, Gain etwa auf 6, ganz wenig Stereo-Chorus für die Breite und ein kurzes Delay ist auch dabei. Der Octaver-Anteil lässt sich da nicht regeln, nur Drive, Gain und Tone. Bei tiefen Tönen hört man den Octaver aber kaum, kommt mir zumindest so vor.

Gitarren sind übrigens in dieser Reihenfolge: G&L F-100, Gibson Les Paul Studio und Fender Telecaster HW-1, alle mit dem Halstonabnehmer.
 
Finde es jetzt auch nicht so ganz authentisch, sorry.
Meiner Meinung nach deutlich zu viel Gain.

Wenn du mit Humbuckern spielst, solltest du den StegPU nehmen, oder besser gleich ne Gretsch ;)
Da habe ich den Sound mit meiner Semi (Humbucker) damals deutlich besser hinbekommen, sogar ohne Fuzz.
Mit der Gretsche isses natürlich noch "originaler".
 
der Grundsound passt mMn garnicht. Viel zu Mittig. Versuch mal wes Fendriges und dreh die Mitten raus und Bass und Treble bissel hoch.
Ist natürlich Geschmackssache, mir passte der Sound so. Ich wollte ja keinen Sound nachahmen, sondern nur ungefähr die Richtung anpeilen, um den Einfluß der Gitarre auf das Klangergebnis zu demonstrieren.

Der Klang auf soundcloud ist allerdings auch etwas dumpfer und weniger transparent, als die WAV-Datei. Aber ansonsten hätte ich Platz auf dropbox verschwenden und jeden zum Download zwingen müssen. :D

und natürlich den Stegtonabnehmer ;)
Hat nicht gepasst, klang zu dünn. ;)
 
Gut beobachtet. Gemacht ist das mit meinem Pod X3 und da gibt es eine Stomp-Box-Simulation, die nennt sich Octave Fuzz. :)
Das Ganze mit einer Marshall JTM-45 Simulation, Gain etwa auf 6, ganz wenig Stereo-Chorus für die Breite und ein kurzes Delay ist auch dabei. Der Octaver-Anteil lässt sich da nicht regeln, nur Drive, Gain und Tone. Bei tiefen Tönen hört man den Octaver aber kaum, kommt mir zumindest so vor.

Gitarren sind übrigens in dieser Reihenfolge: G&L F-100, Gibson Les Paul Studio und Fender Telecaster HW-1, alle mit dem Halstonabnehmer.
Ich hab's ja nicht so mit diesen Moddeling Sachen ;) und bin immer noch auf der Suche nach einem günstigen USB Mic, damit ich direkt vom Amp aufnehmen kann. Ansonsten hätte ich auch gerne ein paar Beispiele beigesteuert.
Den Hals-PU nehme ich nur für Songs wie Seven Nation Army und der Amp darf nur heftig crunchen. Ansonsten spiele ich für diese Art Mukke lieber über den Steg-PU.
 
ein 'günstiges USB-Mic' dürfte so ziehmlich das übelste Stück Digitaltechnik sein, was man kaufen kann... ;)

ich erinnere mich an Aufnahmen des og Marshalls wo ein POD für den fehlenden 2. Stack einspringen musste.
Nach etwa 5 Minuten konzentrierten Hörens war ich einigermassen sicher auf welcher Seite das Original stand.
Spontan war da absolut kein Unterschied - in einer Studio-Aufnahme... und nicht mal die top Version vom POD.

wenn du deinen Amp per USB-Mic abnimmst, garantiere ich dass jeder im Vergleich den POD für 'echt' halten wird :p

cheers, Tom
 
ein 'günstiges USB-Mic' dürfte so ziehmlich das übelste Stück Digitaltechnik sein, was man kaufen kann... ;)

ich erinnere mich an Aufnahmen des og Marshalls wo ein POD für den fehlenden 2. Stack einspringen musste.
Nach etwa 5 Minuten konzentrierten Hörens war ich einigermassen sicher auf welcher Seite das Original stand.
Spontan war da absolut kein Unterschied - in einer Studio-Aufnahme... und nicht mal die top Version vom POD.

wenn du deinen Amp per USB-Mic abnimmst, garantiere ich dass jeder im Vergleich den POD für 'echt' halten wird :p

cheers, Tom
:eek: Hui echt so schlimm ... und ich hatte eigentlich an ein Snowball Mic gedacht. Und ich dachte die wären für so was nicht verkehrt?
 
wir behalten im Hinterkopf: Jack favorisiert "hohen" Sound (-> Gretsch, Tele, hohler Plastikkorpus in der Airline)
 
eins weiter geschoben...
 
wir behalten im Hinterkopf: Jack favorisiert "hohen" Sound (-> Gretsch, Tele, hohler Plastikkorpus in der Airline)

Und bedenken dabei auch, dass seine "dreckige" Zerre vor allem aus aufgerissenen Röhrenamps kommt.
Dabei spielt das Modell eine eher untergeordnete Rolle.
Wie gesagt, ich klinge nur mit einem Treblebooster an meinem AC15 mehr nach Jack White als die oben geposteten Sounds.
Geht auch mit ner Semiakustik. Ganz authentisch wirds mit ner hohlen Gretsch, die dabei permanent ins Feedback kippen will.
 
zumindest auf einem ist doch immer so ein Powersoak zusehen, oder ?

eek.gif
Hui echt so schlimm ... und ich hatte eigentlich an ein Snowball Mic gedacht. Und ich dachte die wären für so was nicht verkehrt?
das scheint zumindest nicht am alleruntersten Rand der Skala zu rangieren...
normalerweise sind in so etwas sehr einfache Wandler verbaut und die 'machen' gern mal einen typisch kratzigen Ton.
mit Sprache und Akustikgitarre hört sich das erstmal nicht sooo schlecht an.
Aber was wäre mit der Dynamik vor einem Amp ? Das SM57 ist ja nicht ohne Grund so oft im Einsatz.

Wenn's nicht ein Notebook und portabel sein muss, würde ich audiotechnisch immer zu PCI Karten greifen.
Letztens hat hier jemand mitgeteilt, dass er mit einer ESI Julia deutlich bessere Ergebnisse hatte, als mit seinem USB Interface.
Die darauf verbauten AKM Wandler mögen nicht die feinste Höhenauflösung haben, aber sie klingen einfach 'rund'.

so eine Karte liegt um 100 Euro, kann auch eine gebrauchte, alte RME oder VSL2020 (Steinberg) sein.
dazu einen Vivanco 9600 Mischer (2 Mikrofonkanäle) für ein paar (< 20) Euro.
(gibt's oft in der Bucht, hat wirklich gute Vorstufen - muss aber genau der sein, nicht irgendein Vivanco)
wink.gif

ich hab das schon öfter gepostet: meine Tele über den Preamp mit Flohmarkt Mikro und AKM Wandlern

cheers, Tom
 
:eek: Skandal, der Thread wurde in den Biergarten verschoben :D

@Telefunky: Nee nee nee das ist mir alles zu kompliziert bzw. zu aufwändig , aber trotzdem danke für deine Infos :great:
Ich brauch sozusagen "plug and play", also was mit USB und dazu auch eine simple Software mit der ich dann alles in Wave oder MP4 hochladen kann.
Dann möchte ich auch das man meinen Amp hört und nicht über eine Boxensimulation spielen und zu viel kosten darf es auch nicht.

Also sobald ich das passende Recording-Equipment mein Eigen nenne stelle ich auch ein paar Soundsamples zum Thema Jack White ins Board.
 
ja, so ist das halt - gute Qualität für wenig Geld ist eben mit Arbeit verbunden... :p :D
schade, dass der Zoom H2 so schlecht mit externen Mikros/Vorverstärkern zusammenarbeitet
(das wäre eine praktische plug & play Lösung inclusive Mobilität)

cheers, Tom
 
Angeblich sind die Amps, die Jack White jetzt live auf Solotournee benutzt alte RCA-Amps aus den 50ern. (RCA ist die Marke, von denen Jack auch viele Bändchenmikros benutzt.)

Kann gut sein, gerade das Runde Chromemblem oben rechts, welches auch auf den Jacks Amps zu sehen sind sprechen dafür. Die Potiknöpfe scheinen geändert worden sein, und das 5. Poti durch wurde durch ne blaue LED ersetzt. Wobei ich dieser These nicht unskeptisch gegenüberstehe. Anbei Bilder von alten RCA Amps und eins von Jacks Live-Amps.
Die Verstärker sind ursprünglich für PA und werden von Jack wohl nur missbraucht

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2hz01zn.jpg
 
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