Feedback zum Mix - Metal Roughmix

hnoa
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Hi! :):):)

Ich wollte euch mal bitten, mal hier rein zu hören und mir ggf etwas Feedback zu geben, was ich verbessern kann.
Ich würde mich daher sehr über ein paar konstruktive Vorschläge freuen!
(Gerade was Frequenzeinstellungen und Equalizer bei Bass/Gitarre angeht)

https://soundcloud.com/user-346083554-329759018/roughtrack

Alle Spuren sind noch ohne Compressor und Gate, damit man das besser raushören kann.
Vielen Dank schonmal im voraus :)
 
Eigenschaft
 
Niemand da, der mal reinhören würde? :(
 
Hab reingehört, und mir gefällt es.
 
Moin und noch Willkommen!
Ja, das geht doch ganz gut.
etwas Feedback zu geben, was ich verbessern kann.
Was mir auffällt:

Gitarre: Hier würde ich konsequent jede Gitarre doppeln, also jede Gitarre links und rechts einspielen. Man/frau kann das natürlich so machen, wie in dem Sample, was dann aber verloren geht, ist die Breite und auch "Druck".
Der Gitarrensound ist -nicht böse gemeint- blechern bis topfig. Wie hast Du die denn aufgenommen? Mit Mikro vor einer Box oder DI, Ampsim?
Den Grundsound finde ich ganz gut, aber für mich geht durch "den Topf" etwas verloren.
Überhaupt: Metal ist das aber nicht:) Geht für mein Empfinden eher so in Richtung Punkrock.
Wenn es eher in Richtung Metal gehen soll, wäre es nicht unüblich, die Gitarren nicht nur zu doppeln, sondern zwei oder drei Mal jeweils einzuspielen, damit es ordentlich schiebt.

Drums: HiHat ist links im Panorama - bei EZDrummer &Co. kann das mit "Reverse Pan" einfach verändert werden. Ist eine Diskussion wert. Ich denke, wenn da kein Linkshänder spielt, sollte die Orientierung HiHat rechts sein, also aus Zuhörerperspektive auf einer imaginären Bühne.
Im Verhältnis zu den Gitarren, sind die Drums viel zu leise. Oder umgekehrt: die Gitarren sind zu laut.

Bass: Der hat durchaus einen interessanten Sound, der leider untergeht. Wäre mal interessant, ob er sich besser durchsetzen kann, wenn die Gitten mal deutlich zurückgenommen sind.

Soweit mal von mir ein paar Eindrücke.
Grüße
Markus
 
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Dankeschön, Klangschärferei!

@ mjmueller:
Vielen dank für das Feedback! Das war sehr interessant und hilfreich!
Ich werde mich gleich mal ransetzen und, wie von Dir vorgeschlagen, die Gitarren doppeln!
Die Gitarren habe ich (clean) über mein Effektgerät aufgenommen, und dann digital verzerrt (vst + impuls).
Drums: Okay, danke für den Hinweis! Ich bin kein Drummer und die sind eher nach Gefühl via Midi gemacht :)
Gibt es sonst vielleicht noch Möglichkeiten das blecherne/töpferne aus dem Gitarrensound zu kriegen?
liebe Grüße :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
interessanerweise sollte der Gitarrensound nicht topfig klingen, so, wie Du aufgenommen hast. Das hörte sich für mich nach Mikrofon/Raum-Problemchen an. Das Signal sollte ja ganz "trocken" sein. Hast Du irgendeinen Delay oder so dazu gemacht?
Grüße
Markus
 
Die Gitarren habe ich (clean) über mein Effektgerät aufgenommen, und dann digital verzerrt (vst + impuls).

Bitte beschreibe das nochmal genauer. Was für ein Effektgerät meinst du? Oder meinst du damit dein "Interface" ?
 
@ mjmueller:
Nein, keine delays, nur Equalizer am digitalen Amp sind ein bisschen eingestelltm, daran kann es aber eigentlich nicht liegen :(

@ Captain-P:
Hardware:
Die Gitarre (clean) habe ich in mein Zoom G2.1 NU eingestöpselt und das Signal via USB an den PC übertragen.
Software:
Ich benutze SONAR X3, als VST plug-in Amp habe ich Amplitube genommen und einen KeFir impulse.

Fällt euch vielleicht auf, woran es liegen könnte, dass die Gitarren so blechern/dumpf klingen?
 
Hallo,
drei Gedanken, die mir so in den Sinn kommen.

Zur Spieltechnik würde ich mal ausprobieren, wie sich Palm Mutes anhören. Das ist für mich im Rock/Hardrock/Metal-Bereich sozusagen der Prüfstein (ganz nebenbei würde bei ansonsten gleichem Spiel direkt etwas die "Punkrock"-Assoziation verschwinden, die Gitarre wird auch perkussiver und besser konturiert). Die Gitarre hört sich auch nach Hals-PU an, eventl. wäre dann auch ein Humbucker in Stegposition griffiger.

In der Ampsim kannst Du ja nicht viel verkehrt machen. Ich würde eher etwas überzogene Sounds ausprobieren, weil Amplitube sonst etwas (für meine Vorstellungen) "leblos" klingt. Das ist eine ganz persönliche Einschätzung, die muss niemand teilen und Geschmack sollte ja auch durchaus unterschiedlich sein.
Der Impulssoftware könnte interessant sein im Zusammenspiel mit Ampltiube. Hier wären sicher jede Menge Kombinationen auszuprobieren. Und auch mal mit Mikro und Mikroposition etwas experimentieren und beim Raum.
Ein ganz kleines bißchen (!) fehlen mir auch die Höhen im Gitarrensound.

Ja und das Zoom. Ich kenne es nicht, aber irgendwie beschleicht mich der Eindruck, hier könnte mehr verloren, als gewonnen werden. Ist vielleicht auch nur ein doofes Vorurteil. In welcher Qualität wandelt das Gerät denn die Gitarrensignale. Falls Du das nicht schon machst: Ich würde definitiv mit 24Bit/44,1kHz arbeiten, da das trockene Signal ja noch stark gebogen wird im Rechner.

Wie gesagt, so würde ich mal rangehen und versuchen, den Sound etwas griffiger und prägnanter zu bekommen :)
Grüße
Markus
 
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Hardware:
Die Gitarre (clean) habe ich in mein Zoom G2.1 NU eingestöpselt und das Signal via USB an den PC übertragen.
Software:
Ich benutze SONAR X3, als VST plug-in Amp habe ich Amplitube genommen und einen KeFir impulse.

Fällt euch vielleicht auf, woran es liegen könnte, dass die Gitarren so blechern/dumpf klingen?

Mein Gedanke war, dass du im Effektgerät vielleicht nicht wirklich bypassed in den PC gehst, also da noch irgendeine Amp und/oder Boxensimu an hast.
 
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Also generell schonmal ein gutes Feeling im Song, erinnert mich an die alten 80er, bissl Slayer und Südamerika-Thrash.
Jetzt kommts drauf an: Was willst du für nen Sound? Tatsächlich alte 80er, oder ne moderne Produktion?
-Generell sind die Drums zu leise, die Kick hör ich kaum
-Der Bass hat ordentliche Resonanzen, die müssen sofort weg
-Gitarren immer mit vollem Frequenzspektrum aufnehmen, EQ`s bei der Aufnahme weglassen, lieber hinterher absenken, die sind untenrum zu dünn

Kompression wird oft mißverstanden, Lautstärkeschwankungen am besten zuerst mit Gain-Automation regeln, macht sich immer besser. Kompressoren sind eher für die Klangformung.
Der Bass bedarf natürlich einiger Kompression, um ihn in den Griff zu kriegen, er muss ein konstantes Fundament mit den Drums bilden.
Wenn das Fundament steht, die Gitarren einbinden. Was viele nicht glauben - der Bass gibt den Klampfen einen mächtigen Druck nach vorn, daher drauf achten, das sich die unteren Frequenzbereiche nicht maskieren.

Faustregel zum Kick/Bass einpegeln: Mess den RMS-Wert der Kick ( nicht den Peak ), dann den Bass dazuschalten. Liegt der RMS Wert bei der Kick zB bei -18, sollte er mit Bass bei ca -15 liegen.
Also wie gesagt, mit vollem Spektrum aufnehmen, Lautstärkenverhältnisse anpassen, Fundament hinstellen, dann jage die Klampfen rein.
Versuchs mal :)
 
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Ersteinmal ein dickes Danke an alle hilfreichen Köpfe! Oftmals sind es ja schon solche Ansätze, die einem mal einen anderen Ansatz geben! :)
Und bitte entschuldigt, dass ich mich erst jetzt melde, ich hatte mir den Fuß gebrochen.

@mjmueller:
Da hast du absolut Recht, jedoch empfinde ich grade bei diesem Stück einen eher rotzig-frechen Stil passend. Habe es auch mal mit verschiedenen Palm-Mutes probiert, da geht allerdings viel von der mittigen Energie weg (hoffentlich hab ich das gut beschrieben..).
Was genau meinst du denn mit überzogenen Sounds? Und bisher war Amplitube das best-klingende, was ich gefunden habe .. für Vorschläge bin ich aber natürlich offen!
Die Höhen habe ich im EQ etwas korrigiert und auch die Gesamtfrequenzen aufgeräumt. Danke für den Tipp! :)

@ Captain-P:
Leider nur das beschriebene, aber ich bau die Effekte nochmal auf die trockene Spur auf - evtl hat sich ja irgendwo ein Patzer eingeschlichen.

@ Lakeside Goat:
Dankeschön für das detaillierte Feedback! Also um ehrlich zu sein, bin ich mir was den End-Sound angehen soll noch gar nicht so sicher..bin ja kompletter Anfänger, und obwohl ich glaube ich persönlich lieber das alte Zeug mag, würde ich erstmal selbst auf moderneren Sound gehen wollen.
-Okay, dann setz ich mich erstmal an die drums!
-Der Bass ist aber pur über einen Amp, gibt es vllt einen Vorschlag, wie ich die Resonanz wegbekomme?
-Danke für den Tipp!! :)
Und auch danke für den Basic-Tipp! Ich werde mir Mühe geben das so umzusetzen!!
 
Jau...Resonanzen...böse Sache. Jeder Bass/Jede Klampfe neigt da etwas zu, je nach Bauart. Das Problem liegt zu 100% an der Mikrofonie, und ich mein da weniger das Mikro als den Raum selbst. Wenn du den akustisch behandeln willst, sind selbst bei nem Bundestagsabgeordneten mehrere Monatslöhne wech :D Ist aber zum recorden erstmal nicht so wild, da gibt's einige Tricks, zB das Mikro so dicht wie möglich vor den Ampspeaker, ist beim Bass eh das Beste, der braucht absolut keine Rauminformationen. Hast du aber den Worst-Case nach Murphys Law, und nimmst in nem Raum auf mit ähnlichen Dimensionen ( 2x2x2m, 3,5x3,5x3,5m, usw ), dann bist du bestraft als Musikschaffender. Da hast du stehende Wellen, und wirst nicht vernünftig recorden können, und, was noch wichtiger ist, du wirst schlecht beurteilen können, ob es nun ne Raumresonanz ist oder eine vom Instrument.
Über was für nen Amp kommt denn der Bass, und wie ist die Micposition?
Ich hab mich auch mit unserer Bude abgefunden, das geht alles irgendwie, du musst nur die Raumschwachpunkte kennen und für dich ausmachen.
Instrument-Resonanzen ziehst du locker raus:
Lad dir nen Analyzer, falls du noch keinen auf der DAW hast ( mit Sonar kenne ich mich absolut nicht aus, Sorry :), gibt da einige gute for free, Voxengo Span etwa. Da wirst du einen oder mehrere ungewöhnliche Anhebungen in der Grafik sehen, die du mit nem EQ rausnimmst. Aber Vorsicht: Mit statischen Einstellungen nimmst du viel Nutzfrequenzen mit raus, ich nehme für sowas immer nen dynamischen EQ, gibt's auch von Voxengo, der kostet aber ein Paar Rubel glaub ich. Ich hab mir den Hofa-Iq EQ geholt, da bleibt kein Wunsch offen.
Also: Mit nem Analyzer oder parametrischen EQ die tiefste Resofrequenz suchen, dann im EQ einen Notch-Filter einstellen. Ne Resonanz kommt immer mit Obertönen, zB Grundfrequenz dröhnt bei 85 Hertz, dann sollte man die Oktaven auch mit raus"notchen", allerdings werden die nach oben hin schwächer.
Der Bassbereich ist also das, wofür man bei der Raumoptimierung nen Wert eines Bentleys hinlegen kann.
Mich interessiert das nicht, zum beurteilen der kritischen Frequenzen hab ich sehr gute AKG Köpper:D
Geht alles wenn man will
Was auch noch wichtig ist: Mit dem Amp und Mikro aus den Raumecken raus, da sammelt sich das Zeug extrem.
Viel Erfolg und bitte so weitermachen, mir gefällt das sehr gut was ich da höre ;)
Noch ein Vorschlag für VST - Amplitube ist schon relativ gut, aber mein Favorit für fette Gitarren ist Brainworx Rockrack, das ist echt amtlich.
 
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