Hohe E-Saite rutscht unter Bundstäbchen... Brauche 'nen Tipp, bitte!

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Ich habe hier jetzt in meiner Wg. eine Gitarre zusätzlich zur Verfügung, eine alte Migma de Luxe, die sich relativ gut spielt und trotz Singlecoils irgendwie einen kräftigeren bzw. definierteren Sound ausspuckt, als meine Ibanez Grg 170 lalala. Den Steg hinten muss ich noch festkleben, der ist im Moment noch "moveable" :) aber das stört kaum, da er sich eigentlich nicht vom Fleck bewegt und die Intonation trotz Drop B Tuning (zur Zeit) stimmt.
Komisch, dort lassen sich sogar die normalen Powerslinkysaiten drauf spielen, bei meiner Ibanez muss die tiefe Seite schon beim C Tuning wenigstens 060 Dick sein. Also ist das hier eigentlich die hohe C#-Saite, um die es geht. Sie rutscht bei der kleinsten Bewegung nach unten zu unter eines der Bundstäbchen und bleibt dort hängen, weil die ganzen Stäbchen sich entweder einen Mikromillimeter vom Griffbrett gelöst haben oder vielleicht waren damals ja Gitarren manchmal "so", wenn sie nicht zu teuer waren.

Ich überlege halt jetzt bloß, was ich dort machen kann. Irgendwie Kleber drunter "spülen" und rundum wegwischen? Oder hättet ihr eine Idee?

Danke schonmal :great: :)
 
Eigenschaft
 
Wenn sich das Bundstäbchen nach oben herausbewegt hat, dann kann man versuchen, ihn wieder hineinzupressen. Dazu benötigt man allerdings ein geeignetes Werkzeug.

Ich würde in diesem Fall lieber den Gitarrenbauer meines Vertrauens aufsuchen. Der wird das dann in jedem Fall richtig und ohne Schaden für das Instrument machen.

Ein paar generelle Infos speziell zu alten Gitarren aus der DDR finde sich im Artikel "Die Ost-Gitarre am Beispiel von Musima und Migma"

Ulf
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sich das Bundstäbchen nach oben herausbewegt hat, dann kann man versuchen, ihn wieder hineinzupressen. Dazu benötigt man allerdings ein geeignetes Werkzeug.

Ja, sowas z.B.:

schraubzwinge.jpg


Aber man sollte schon dafür sorgen, dass man die Zwinge so ansetzt, dass der Hals dabei stabil aufliegt, die Zwinge beim anziehen nicht verrutscht und vor allem, dass sie keine Spuren am Hals hinterlässt.
Um auf Nummer sicher zu gehen, bietet es sich auch an, vorher einen Tropfen Sekundenkleber zwischen Bundstächen und Griffbrettzu geben.

Und noch besser wäre es, wenn du hier erst mal ein aussagekräftiges Foto postest, bevor du irgendwas am Hals machst.
 
Hab zur Zeit leider keine funktionierende Kamera, nicht mal ein ordentliches Handy (weswegen ich mir noch was besorgen muss, wg. dem Akustikgitarrenkontest :) ), aber das mit der Schraubzwinge ist eine gute Idee. Manchmal kommt man nicht auf die einfachsten Sachen, ich hatte erst eher an eine große Zange gedacht :rolleyes:

Mal sehen, ob ich hier im Haus eine finde. Handtuch untern Hals oder so, da wird der das schon "überleben". Natürlich werd ich vorsichtig rangehen.

Und auch danke an den Threadverweis von dir, Onkel ^^, das mit dem Gitarrenbauer wäre vielleicht zu aufwendig, hier ist in der Umgebung glaub ich nicht mal ein Musikladen geschweige denn ein Gitarrenbauer, ich bezweifle auch, das sich das lohnen würde (es sei denn, ich wäre zu blöd und zerwürg die Gitarre, dann hätte es sich gelohnt es zu lassen oder zum Git.Bauer zu gehen).

Auf der Saite von dem Link oben war ich sogar schonmal, hatte da aber glaub ich nicht soviel gelesen. Werd das rein Interesse halber nochmal tun.

So funktioniert dann wenigstens eine zusätzliche Gitarre hier. Die andere "Wg-Gitarre" hier ist eher unbrauchbar, eine Jelena Iris (oder so). Schon allein der Steg hinten ist so bescheuert gebaut, das es fast unmöglich ist, schnelle Wechsel zwischen Palm Mutes und "normalen Tönen" zu spielen, mal davon abgesehen das sie glaub ich irgendwelche Bundprobleme hat und die Töne weiter hoch gegriffen merkwürdig klingen.

Ich schweif hier schon wieder ab, ich kann ja mal bescheid sagen, wenn ichs hingekriegt oder verrockt hab mit der Gitarre;)
 
[OT]
Die Jolanas zählten damals zu den "besseren" Ostgitarren. Also keine vorschnellen Aktionen!


Wer weiß wo die Preise solcher Instrumente einmal landen!

Alte "Ostler" im Board können dazu sicherlich mehr sagen, als der Onkel, der ja nur ein gelernter "Wessi" ist ;)

[/OT]

Ulf
 
Ich dachte, das wäre eine alte "Gurke" aus Tschechien!?

Hatte mich da schonmal erkundigt, aber scheinbar nicht genug. Das war als ich hier eingezogen bin. Naja, ich finde beide Gitarren haben irgfendwie was, Anfangs war ich auch von der Iris noch mehr begeistert. Aber bei ihr funkltionieren auch die Tonepotis kaum noch und den Steg auszuwechseln wäre sicher kostspielig und aufwendig.. wenn es meine Gitarren wären, aber wenn ich vllt. in 2 Jahren auszieh und die dann hierbleiben müssten (was ich eher annehme, aber nicht genau weis), dann versauern die hier vllt. mit frischen Potis und Stegs :(

Nur irgendwie hat die Jolana jetz auch keine Höhen und keinen richtigen "Attack" mehr, vielleicht ist da noch mehr an den Potis bzw. der Elktronik krachen gegangen. Ich hatte sie aber auch nicht mehr benutzt, weil die Töne, selbst bei eingestellter (halbwegs passender) Intonation nach oben zu irgendwie merkwürdig wurden. Ich hab auch mal gelesen, das diese lange Auflagefläche der Saiten am Steg auch nicht gut sein soll.

Faszinierend finde ich das unregelmäßige schwingen der Saiten bei ihr. Ich bin mir nicht sicher, ob das normalerweise "schlecht" ist, aber das unregelmäßige Schwingen sorgt trotzdem auch für ein recht langes Sustain, finde ich (falls es nicht mehr am Holz oder so liegt).

Generell würde ich gerne beide Gitarren gerne wieder lauffähig machen, aber ganz ohne Geld siehts eben schlecht aus und mein nächster Plan war eigentlich, mir irgendwann mal eine "ordentliche" Gitarre zu leisten, hab sonst nur die Ibanez Grg 170, am besten eine gebrauchte. Aber weil ich ja erstmal Gitarren habe und eine trotzdem gut funktionierende, werde ich vielleicht meinen 2. (seit Jahren währenden)Wunsch zuerst umsetzen, ein gebrauchtes Drumset, da ich hier ein Schlagzeug unten reinstellen könnte und spielen, ohne das es jemanden stört.

Finanziell siehts grad auch schlecht aus, da ich den Schulabschluss nochmal ordentlich nachholen werde, die "Abendschule" aber am Tag stattfindet, also ist nicht viel mit Nebenjob oder so und da bleibt nur Hartz 4, von dem fast die Hälfte im Monat für alte "Jugendsündenschulden" draufgeht. ARGH!

Ich werd mich aber nochmal kundig machen, 2 Bassgitarren sind hier auch, hab da eine Migma schon ordentlich geputzt usw. und neue Saiten aufgezogen. Aber ich spiele sehr selten mit dem bass, die andere Bassgitarre ist auch eine Jolana.
 
Der Begriff "Ost-Gitarre" ist nicht auf Produkte aus der DDR begrenzt! Die Jolanas kamen aus der ehemaligen ČSSR, auch als Tschechoslowakei bekannt (also auch Osten), aus der 1990 Tschechien und die Slowakei hervorgegangen sind.

Ulf
 
Ah Ok, stimmt, manchmal reichts nicht weiter wie von Mittags bis 12 :rolleyes:
 

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