Kratzem im Hals/Heiserkeit nach/während des Singens

von RobinS, 14.02.07.

  1. RobinS

    RobinS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #1
    Hey Leute,
    ich brauche eure Hilfe.
    Ich war letzte Woche im Studio...wir wollten ein paar neue songs einsingen, allerdings hat das ganz und gar nicht klappen wollen, da sich meine Stimme nach 5-10 Minuten heiser anhörte und ich ein übles Kratzen im Hals bekommen habe, wodurch ich natürlich die ganze Zeit am Husten war.

    Ich muss zugeben, dass ich desöfteren einen Frosch im Hals habe, der partout aber nicht weggehen will...weiß auch nicht was ich dagegen tun soll, denn meiner Meinung nach bin ich doch recht gesund.
    Ich rauche nicht und ich trinke selten, stehe allerdings oft im Umkreis von Rauchern :(

    Wärm ich meine Stimmbänder einfach nur falsch auf oder sind die so "gereizt", dass es nur wenige Minuten braucht, um heiser zu klingen.

    Merkwürdigerweise habe ich dieses Kratzen nur wenn ich morgens bereits merke, dass ich den Frosch im Hals nicht loswerden kann.
    Habe letztens wieder 2 Konzerte gespielt, wo ich das Kratzen nicht bekommen habe :confused:

    Noch zu erwähnen wäre, das ich beim Singen zwar nicht schreie, in höheren Tonlagen jedoch schon ein wenig "drücken" muss.

    lg
     
  2. IcePrincess

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    Erstellt: 14.02.07   #2
    Zu generellen Tipps gegen Heiserkeit kann ich den Erkältungs-Thread ans Herz legen.
    Dann:

    Das *kann* erst mal am Stress "Studio" gelegen haben. Manchmal macht einen so was anfällig. Auch eine Möglichkeit wäre die Luft vor Ort.

    Daran könnt's liegen. Ansonsten würde ich mich wenn es mich wirklich stört nicht drauf verlassen, ob ich mich gesund fühle, sondern mal 'nen Arzt fragen.

    Das spricht teilweise für eine leicht verschleppte Erkältung oder irgendwas, das dafür sorgt, dass Du manchmal eben mehr Schleim produzierst als sonst.

    Was Deiner Stimme genau dann den Rest gibt, wenn sie eh schon angeschlagen ist. Auch wenn es für viele Musikstücke unglaublich gut klingt - versuch' einfach mal, sie so zu singen, dass Du nicht drücken musst.
     
  3. RobinS

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    Erstellt: 14.02.07   #3
    hey IcePrincess,
    danke für die vielen Tipps und Ratschläge!

    Vielleicht wäre ein Arzttermin wirklich nicht sooooo schlecht *IchHasseÄrzte*
    Sollte ich da zu meinem Hausarzt gehen oder besser zu einem "Fachmann"

    Das mit dem Nicht-Drücken werd ich auf jeden Fall probieren...vielleicht lässt sich das ja regeln.

    Ansonsten bin ich jetzt mal im Erkältungsthread :)

    Thx
     
  4. IcePrincess

    IcePrincess Vocals

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    Erstellt: 14.02.07   #4
    Kommt auf den Hausarzt an, würde ich sagen.
    Ich geh' immer zuerst zu meiner Hausärztin, weil ich weiß, dass die mich sofort weiterüberweist, wenn sie nicht weiterweiß. Und dann eben ganz konkret zu "Kollege XY". Das ist Gold wert.

    Es lässt. Glaub' mir. Die cleane Kopfstimme trainieren, wenn das alles sitzt, wieder anzerren.

    Greez

    Ice
     
  5. RobinS

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    Erstellt: 19.02.07   #5
    hey leute,
    tja, wir waren gestern wieder im studio und siehe da...wieder dasselbe Problem.
    Diesmal hatte ich sogar Salbei-Tee dabei und vorher und dabei getrunken.
    Nach einem Lied -> Kratzen und Heiserkeit machten die Aufnahmen unmöglich und wir müssen gleich nochmal ran.

    Allerdings hatte das unser zweiter Sänger auch diesmal...es muss also an dem Studio liegen oder an unseren Stimmbändern :)

    Also, es war gestern wirklich sehr angenehm, da wir eine junge Dame dabei hatten, die auch Gesangsunterricht nimmt und mit uns vorher Aufwärm-Übungen gemacht haben.

    Muss dazu erstmal sagen, dass mir das noch nie so richtig aufgefallen ist, wie wichtig das ist, auch seine Stimmen aufzuwärmen.

    Jetzt haben sich die Leute im Studio gemeint, die Heiserkeit käme davon, dass unsere Stimmen nicht richtig trainiert seien.

    Kann man dies grundsätzlich so rechtfertigen?

    Wenn ja, wir oft sollte man diese Aufwärm oder Stimmübungen in der Woche machen (also erstmal langsam angehen) und wie lange.
    Wollen das jetzt vor jeder Probe/jedem Auftritt machen, aber wissen nicht wie lange, damit unsere Stimmen aufgewärmt sind.

    Lg
     
  6. IcePrincess

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    Erstellt: 19.02.07   #6
    Das spricht doch irgendwie für den "Nervositäts-Quotienten" - wobei sich die Frage stellt, ob der Salbeitee für Dich auch gut ist, wenn Du nicht im Studio bist.
    Zum "Retten" bei Heiserkeit stehe ich ja auf Panthenol-Tabletten und heiße Milch, weil die Kehle so trocken ist, dass sie den Fettfilm braucht.

    Auf diesen Satz schubse ich jetzt jeden, der sich fragt wieso bloß :D
    Wenn man's mal macht, merkt man wie wichti das ist.

    Pauschalisieren würde ich das nicht, das ist nicht fair. Aber es spielt schon eine Rolle.
    Mit trainierten Stimmbändern kannst Du Marathons wie "Nachmittags dreieinhalb Stunden Durchlaufprobe, Abends zwei Stunden Konzert" singen. Ohne wird das... hart.

    Wenn Du Deine Stimme damit verbessern willst, solltest Du jeden Tag üben. Das trainiert auch die Stimmbänder.

    Wie lange? Zum Üben: Um die 20 Minuten. Länger kannst du Dich eh nicht konzentrieren.

    Zum Warmmachen: Fünf bis Zehn Minuten sollten eigentlich reichen, aber wenn man Zeit hat, ruhig das ganze 20-Minuten-Programm durchexerzieren.
    Wichtig aber: Beim Warmsingen niemals in Extreme verfallen! Also weder ganz ganz tief, noch superhoch.
     
  7. RobinS

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    Erstellt: 19.02.07   #7
    und wiedermal danke für deine super hilfreichen tipps!!!

    Heute hat echt alles wunderbar geklappt im Studio...siehe da, sogar das heiser sein, kam nicht vor. Wirklich merkwürdig...soll jetzt natürlich nicht heißen, dass ich meine Stimme nicht weiter trainiere :)

    Gut, dann werde ich diesen Ratschlag jetzt mal als guten Vorsatz nutzen und jeden Tag meine Stimmen trainieren!!!

    Thx

    PS: Milch? Hmmm...ich dachte immer Milch wäre dagegen sehr schlecht, weil das die Schleimbildung erhöht :confused:
    Achja, und nachdem ich gestern 3 Packungen Salbeitee in meine Thermosflasche gepackt hatte, war ich doch schon gut drauf :)

    cya
     
  8. IcePrincess

    IcePrincess Vocals

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    Erstellt: 20.02.07   #8
    Richtig. Aber da ich in den Situationen, die Du beschreibst eine extrem trockene Kehle habe, hilft's mir.
    Das muß man allerdings ausprobieren. Ich habe den letzten Nachmittag vom Chorwochenende mit einem Liter heißer Milch mit Honig bestritten und es fühlte sich echt gut.
    Testen.

    Ansonsten: Keep on Singing ;) Und vielleicht hast Du ja ein paar Euro übrig um Dir eins der Bücher aus dem Gesangsliteratur-Thread anzuschaffen... vielleicht sind da noch Tipps und Einsingübungen drin, die wir Dir hier aus dem Ärmel nicht so vermitteln können.
     
  9. art4life

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    Erstellt: 28.02.07   #9
    Also erstmal kann ich das, was die Eis-Prinzessin geschrieben hat nur unterstützen. Die Stimmbänder, bzw. -ritze sind ja nichts anderes als ein Muskel, der trainiert werden muss. Das Gleiche gilt fürs Warmmachen. Ist bei Sportlern ja genauso. 1. beugt man Verletzungen vor und 2. steigt auch die Leistungsfähigkeit deutlich. Haste ja selbst gemerkt.
    Ansonsten bietet sich an, IMMER viel Wasser (am besten, ohne Kohlensäure) zu trinken (also nicht nur erst kurz vorm Singen), damit die Kehle/Stimmbänder, etc. nicht austrocknen. Im Winter ist das bes. wichtig, weil Heizungsluft extrem austrocknen kann.
    Für kurzfristige "Stimmreinigung" bei belegter Stimme empfehle ich Apfelsaft, da wirkt die Fruchtsäure (ohne Zucker, nach Möglichkeit). Äpfel pur können Rülpsen, was beim Singen natürlich stört, daher lieber Saft, da is das nicht so ausgeprägt. Gummibärchen (oder anderes Weingummi) eignen sich auch.
    Leichte Heiserkeit und belegte Stimme lassen sich mit Stimmübungen auch teilweise "Weg-Singen". Aber vorsicht, bei extremen Fällen kann das auch kontra-produktiv sein.

    Hoffe ich konnte was hilfreiches ergänzen,
    Gruß,
    Bernd
     
  10. Franzie

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    Erstellt: 28.02.07   #10
    ot: pure äpfel können rülpsen :confused: :D

    topic: am besten die genannten flüssigkeiten, ob nun wasser, apfelsaft oder honigsuppe immer im warmen zustand.. alles kalte schadet dem hals;_>
     
  11. art4life

    art4life Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.07   #11

    Meinte natürlich verursachen,:D "Rülpsen verursachen"...;)
     
  12. Ophelia

    Ophelia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.07   #12
    Hört sich wirklich ein bißchen nach Nervostität ein. Richtiges Einsingen kann da teilweise auch helfen, zumindest um die Nervosität in den Griff zu bekommen. Vielleicht auch mal einen passenden Lehrer für ein paar Stunden aufsuchen, um sich ein paar Übungen zeigen zu lassen, die man auch alleine machen kann.

    Ansonsten schließ ich mich dem an, was auch die anderen gesagt haben: Stimmbänder feucht halten.

    Ich war auch erst heute in der Apotheke, weil ich ziemlich verschleimt bin. Habe jetzt einen Schleimlöser gekauft und hoffe, daß das jetzt verschwindet. Probleme mit dem Singen direkt habe ich noch nicht, ich merke nur, daß es mehr Anstrengung erfordert, gut zu singen und klar zu singen. Ich denke, es wird zumindest bei mir eine verschleppte Erkältung sein, die sich halt nicht in Schnupfen und Husten, sondern einfach nur zähem Schleim äußert.

    Kurz und schmerzlos also: Viel trinken, gut Einsingen und aufhören, wenn man merkt, es geht nicht mehr. Wenn man dann auf Zwang weitermacht, tut man sich keinen Gefallen. Klar, Tonstudio ist nicht billig, aber manchmal sollte man auf den eigenen Körper hören, gerade bei der eigenen Stimme.
     
  13. RobinS

    RobinS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.07   #13
    hey Leute,
    also wir sind jetzt wieder so weit...unsere xte Demo CD wird ab nächster Woche aufgenommen *freu*

    Gut, wir proben natürlich auch recht häufig, damit alles sitzt und es perfekt klappt!

    Ich gebs zu, ich singe mich vor dem Proben so gut wie nie ein - schei***, denn jetzt habe ich wieder nach kurzer Zeit eine krass heisere Stimme.

    Ich hab seit letzter Woche immer 20min Einsing-Übungen gemacht, die mir ein Lehrer gezeigt hatte...und es klappt schon etwas "geschmeidiger".
    Werde den Rhytmus bis zum Aufnehmen beibehalten

    was meint ihr? Schadet mir das, oder hilft das doch (auch der Nervosität wegen)?

    Meine Lehrerin hatte mir den Tipp gegeben, immer Hustenbonbons dabei zu haben...könnt ihr mir da welche empfehlen :) ?
    Ich schätze, die süchtig-machenden-leckeren Eisbonbons helfen da nicht...
    Gehen denn einfach nur Eukalyptus Bonbons?


    Nochmal zum Einsingen...gibt es eine homepage wo weitere Übungen gezeigt werden?
    Ich will natürlich alles abdecken - was mit meinen bisherigen Übungen zwar auch möglich ist, aber es wird auf dauer doch etwas langweilig :)
    Ich brauche eine gewisse Abwechslung :)

    Liebe Grüße
     
  14. moniaqua

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    Erstellt: 08.07.07   #14
    Ja, isses :cool:

    Sauber einsingen kann nur helfen.

    Ich nimm immer diverse. Wenns bei Konzerten brennt Ipalat, sonst ueber Ricola, Salbeigutteln etc so ziemlich alles, nur die scharfen Eukalyptus und so mag ich nicht.

    Tja, genau die mag ich nicht :)

    Vielleicht doch mal Lehrer?

    Ansonsten - tu sachte. Lautstaerke kommt von Resonanz (aka richtigem Stimmsitz), nicht von Druck auf den Kehlkopf. Angegriffen ist meine Stimme immer genau dann, wenn ich aus Nervositaet oder sonstwas gedrueckt habe.

    cu
    Monika
     
  15. Bell

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    Erstellt: 08.07.07   #15
    Ich denke, im Prinzip ist es völlig egal, welche Bonbons man nimmt. In erster Linie regen sie die Speichelproduktion an und halten den Mund feucht, und das schaffen alle Sorten. Man könnte genausogut einen Holzknopf lutschen, aber die schmecken nicht so gut ... ;)
    Such Dir einfach eine bzw. mehrere Sorten aus, die Du magst.
    Ich hab bei Proben und Konzerten immer kiloweise Bonbons dabei..... von Fisherman´s bis Ricola, je nach Laune.

    Was sind das denn für Übungen ?
    Du kannst deine Einsingübungen selbst variieren, z.B. statt einer Terz eine Quinte singen, mal auf eine Septime oder Oktave ausweiten, die Vokale ändern. Ich mache das auch regelmäßig, denn sonst wird es wirklich langweilig und man verliert die Konzentration.

    Dann gibts auch noch ein Buch: 100 Einsingübungen für Chöre und Solisten, hab ich letztens bei einer Schülerin gesehen. Den Autor weiss ich jetzt nicht, aber er lässt sich sicher ergoogeln.
    schöne Grüße
    Bell
     
  16. cyril

    cyril Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #16
    Hier ist das Thema "Einsingen" aufgetaucht. Das glaube ich, ist der zentrale Punkt des Problems. Vocals müssen sich einsingen, da hilft garnichts. Aber, gerade jüngeren Leuten ist das eher peinlich oder so. Ich habe früher im nichtmusikalischen Bereich in der Musikbranche gearbeitet. Da war ich oft bei Recording Studio- und Rehearsal Studio- Sessions anwesend. Von Gesang hatte ich damals keine Ahnung. Aber, am Anfang der Sessions haben sich viele Sänger und Sängerinnen gnadenlos eingesungen. Lauthals und quer durchs Studio. Das war denen überhaupt nicht peinlich. Ich persönlich fand das doof und zeitraubend, habe aber absolut kein Sterbenswörtchen dazu gesagt. Auch die Studiobetreiber und die Techniker haben sich nicht geäußert. Ich glaube, daß sich die Vocals schon beim Einsingen einen gewissen Respekt verschafft haben. Singt euch ein, und jeder hält euch für nen Profi. (kicher!) Nein, aber trotzdem, wer sollte es denn wagen, einem Sänger zu verbieten, sich einzusingen? Das traut sich doch keiner.
    Eine Übung zum Einsingen ist z.B.: Die Gitarre spielt eine Kadenz I. IV. V Stufe vom unteren Bereich deines Umfangs immer einen Halbton nach oben und dann zurück. Das dauert seine Zeit und du bist eingesungen.
    Sorry, den grünen Lacher da oben wollte ich da einfügen, wo ich (kicher) geschrieben habe. ist wohl nicht ganz gelungen. Aber, wenn ich jetzt versuche den wegzukriegen ist wahrscheinlich sofort der halbe Text weg. Ich kenne mich damit noch nicht so richtig aus. Also, bitte nonnimmals ignorieren!
     
  17. Zündapp

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    Erstellt: 08.08.07   #17
    Hallo Foolproof,

    ich hatte genau das gleiche Problem wie Du.

    Warmsingen (egal wie lange) zeigte kaum Wirkung; sicherlich deshalb weil man beim Warmsingen nicht mit der Emotion und dem dazugehörigen Druck singt. Also trotz warmsingen, nach dem ersten Song tat mir alles weh.
    Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, egal ob Probe, Studio oder Bühne, vorher zusammen mit dem Gitarristen im stillen Kämmerlein den Song der als erster gebracht werden soll, ein paarmal durchzuspielen. Am Anfang ganz ruhig, mit engelsstimmchen ;) , und dann so oft bis es wirklich "Bühnenreif" ist.
    Ich sehe 2 Vorteile: Stimme kratzt nicht mehr, ganz ohne Schmerz, und zum 2. ist man irgendwie in der Musik drin (so voll und ganz) ist sicherlich subjektiv aber ich empfinde das so. Dadurch kann man irgendwie "aus dem Stand" wenn es dann ernst wird voll loslegen ohne sich wegen der Stimme (meist sogar unbewusst)zurück zu halten.

    Beste Grüsse

    Jan
     

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