Lakewood M-14 oder M-18

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Hansgeorg, 11.01.12.

  1. Hansgeorg

    Hansgeorg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.12   #1
    Hallo Freunde,
    ich würde mir gerne eine Lakewood M-14 oder M-18 zulegen.
    Der wesentliche Unterschied liegt doch nur in der Holzart, und dadurch auch im Klang, oder?
    Nun bin ich mir noch unsicher, CP, ja oder nein.
    In einem anderen Thread stand, dass auch die guten Spieler, unter Euch, den Cut nur selten brauchen.
    Auftritte werde ich keine haben, weshalb ich auch auf den Tonabnehmer verzichten kann.
    Andererseits, wenn der Klangunterschied, mit oder ohne CP, nicht groß ist, -die Preisdifferenz wäre mir egal.
    Wichtig ist für mich die Sattelbreite von 46mm.

    Welche Argumente habt Ihr?

    Gruß Hans
     
  2. marlono17

    marlono17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.12   #2
    Vor der gleichen Entscheidung steh ich auch bei mir ist aber auch noch die M32 im rennen...
    Ich denke aber ich werde mich für die M18 entscheiden da mir der Klang und vorallem die Optik am meisten imponiert hat. Ich frage mich nur wie es mit der Lackierung aussieht da die M32 ja hochglanz poliert ist und die M18 nur matt und ob der Schutz für das Instrument dann reicht oder ob das überhapt irgendeinen unterschied macht

    lg Marlon
     
  3. BenChnobli

    BenChnobli Moderator A-Gitarren

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    Erstellt: 11.01.12   #3
    Zeder oder fichte, das sollen deine ohren entscheiden.

    Auch beim cut. Es ist ja keine billig-klampfe, die du dir da ins haus holen willst und du bist auch bereit, den preis für den cut zu zahlen. In diesem fall ist es rein deine vorliebe, die zählt. Und wie weit du nach oben gehst beim spiel. Ich hab manchmal den kapo bis auf 7, dann wird es knapp mit dem platz ohne cut, deshalb würde ich den cut nehmen. Andere kommen nie in die gegend.

    Jedenfalls wünsche ich dir viel glück mit dem neuen schätzchen, wie immer es dann aussehen mag :)

    Gruss, Ben
     
  4. Hansgeorg

    Hansgeorg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.12   #4
    Danke, schon mal für die Antworten.
    Marlono
    Nach Aussage von Lakewood, ist die Lackierung offenporig oder glänzend gleichwertig, schützend. Bei offenporig, fehlt nur der Porenfüller.
    Neulich habe ich mir von der "Lakewood" Homepage, per Mausklick einen Katalog bestellt. Der war am nächsten Tag schon da. Er enthält noch ne ganze Menge Informationen und schöne Bilder.

    Gruß
    Hans
     
  5. Heinrich III.

    Heinrich III. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.12   #5
    Also ich möchte nicht auf meinen Cut verzichten, nicht weil ich ihn brauche, sondern, weil sie damit einfach nur traumhaft aussieht.... das Auge hört ja schließlich auch mit ;-)
    ... wenn schon ein Cut, dann ein spitzer....
     
  6. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User

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    Erstellt: 12.01.12   #6
    Wenn ich die offenporige, matte Lackierung meiner Lakewood mit meinen hochglanzlackierten Instrumenten vergleiche, würde ich mal folgende These aufstellen:

    Das offenporige Finish ist schon etwas anfälliger gegen kleine Macken und Kratzer. Wenn allerdings der Hochglanzlack doch mal was abkriegt, dann sieht das oft deutlich auffälliger und unansehnlicher aus. Wie so oft ist eben auch das Geschmackssache.

    Gruß

    Toni
     
  7. *flo*

    *flo* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.12   #7
    Hi

    dann frage ich mich warum Lakewood einen Aufpreis von immerhin 400€ für
    Hochglanz verlangt.

    Eine Hochglanzlackierung ist definitiv hochwertiger (aufgebaut) als eine Mattlackierung
    und schützt das Holz schlicht u. einfach besser, auch wenn man evtl.
    Kratzer leichter erkennt.

    *flo*
     
  8. scifi

    scifi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.12   #8
    Da sind einfach mehr recht aufwändige Arbeitsschritte notwendig plus Lack. Und manuelle Arbeit kostet einfach.

    Wenn man keine Auftritte macht und die Chance hat, dass man dass Instrument pfleglich behandeln kann, würde ich mir auch offenporig aus Preisgründen überlegen.
    Für die Bandarbeit kommt mir aber nur noch eine mögl. schützende Lackschicht ins Haus. Ich habe beides und die offenporige Gitarre hat deutlich mehr Spielspuren (und damit Wertverlust) als die mit dem "Plastikpanzer" und klanglich finde ich die Unterschiede für mich irrelevant.

    Zum Unterschied zwischen M14 und M18: Mahagony und Ovankol für den Body klingen halt schon unterschiedlich. Letztlich Geschmackssache und Frage was man mit der Gitarre machen möchte. Ich stand auch schon mal vor dieser Qual der Wahl bei Lakewood und fand das sehr schwierig zu entscheiden (hatte dann aber glücklicherweise gebraucht eine mit Palisander bekommen, was mein Favorit ist). Wenn einem die günstigere Variante genauso gut gefällt wie die teurere, würde ich immer die günstigere kaufen;-)

    Und Cut finde ich auch eine Preisfrage: besser gefällt mir mit - keinen zu haben ist aber für mich in 99,5% aller fälle kein Problem. Ich spiele alle Stücke in meinem Repertoire auf Klampfen mit und ohne Cut (aber keine 12-Bünder). Ich halte einen Cut für einen sehr netten Luxus. (Wobei die Lakewoods im Gegensatz zu vielen anderen Gitarren meiner Meinung nach ab dem 12 Bund immer noch "klingen". Also wenn Cut, dann bei Lakewood:-)
     
  9. JaneM

    JaneM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.12   #9
    Pauschal kann man nicht zu einer bestimmten Gitarre raten. Man muß sie wirklich selbst hören, was einem besser gefällt.
    Vor allem die Hölzer. Zeder ist etwas wärmer im Klang - für Fingerstyle gefällt mir persönlich Fichte am besten.

    Ich selbst bin Lakewood-Fan und habe die D14-CP und eine M-46.....wobei die M46 mein Favourit ist. Das ist das Vorgänger-Modell der jetztigen M32. Ich habe lange gesucht um noch eine zu finden. Klanglich ein Traum, die geb ich nicht mehr her.
    Für Strumming ist meine D14 super. Aber die M-Modelle sind richtige Allrounder.

    Wie schon erwähnt wurde, Lakewood ist keine Billiggitarre und da kann man sicher gehen, dass auch eine mit Cut (meine D14 hat einen) super klingt und dadurch keine klangliche Einbußen hat.

    Also anhören - besser vorspielen lassen was Dir am besten gefällt. Hinter der Gitarre hört sich alles anders an. Ich habe mir vorspielen lassen und dann entschieden.
    Natürlich auch selbst probiert ;)

    Laß uns wissen welche es geworden ist.
     
  10. Jochen B.

    Jochen B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.12   #10
    Zum Thema CP - ich habe letztlich eine M 32 und eine M 32 CP gegeneinander testen können und mir auch vorspielen lassen - ich höre klanglich keinen Unterschied... aber die CP hat den Vorteil dass man sich zumindest nicht die Chance verbaut in die höheren Lagen bequemer kommen zu können...

    VG Jochen
     
  11. Chicken_Adobo

    Chicken_Adobo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.12   #11
    ich selbst spiel eine Lakewood M32, ohne cut. Ich habe bisher noch nie so hohe Lagen benötigt das ich einen Cut benötigt hätte. Das höchste was ich geriffen habe war 12,13,14.
    Anstatt auf ne seidenmatte Lackierung zu verzichten würd ich lieber auf Cut (und in dem Fall PU) verzichten. Preislich. PU kann man später noch nachrüsten wenn man Ihn braucht.

    Im Endeffekt würde ich mir aber, wenn ich das Geld hätte sowohl seidenmatte lackierung+cp kaufen :-) (Wenn es ein neues Instrument werden sollte).
     

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