[Lexikon] Das Trommel-ABC

Dieses Thema im Forum "FAQ and Workshop" wurde erstellt von derMArk, 02.09.11.

  1. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #1
    A

    Abanico
    Der Abanico ist ein Rhythmus der seinen Ursprung in der Latin Musik hat.
    Der Timbales Spieler ist die zentrale Figur in dieser Musik und der Abanico ist der Rhythmus der einen Wechsel verschiedener Songabschnitte ankündigt.
    Weiterführende Links:
    http://www1.sticks.de/magazine/0206/workshop.htm

    African Bell
    Die African Bell ist eine Doppelglocke aus Afrika. Das Instrument ist ähnlich einer Agogo, aber in Ihrer Bauart robuster aus dickerem Stahl gebaut. Dadurch entstehen tiefere Klänge als bei einer Aggogo. Die Bezeichnung African Bell ist hierzulande gängig, der ursprüngliche, afrikanische Name ist aber -> Gankogui.

    Agogo: Ist ein aus Brasilien kommendes Perkussionsinstrument, welches aus zwei oder mehr miteinander verbundenen Metallglocken besteht. Die Tonintervalle der Glocken sind durch die unterschiedliche Größe und je nach Verarbeitung als Terz, Quarte oder Quinte gestimmt.

    Akustisches Schlagzeug: Schlagzeug, das aus selbstklingenden Trommeln und Becken besteht, anders als beim Elektronischen Schlagzeug

    Apito
    Die Apito ist eine Trillerpfeife, die in der Sambamusik verwendet wird.
    Der große Unterschied zu gewöhnlichen Trillerpfeiffen ist, das an den Seiten der Pfeife zusätzliche Öffnungen angebracht sind, die abgedämpft ähnlich der Löcher einer Flöte, verschiedene Tonhöhen ergeben (In der Regel 3 verschiedene Töne).

    Ashiko
    Die Ashiko ist eine Trommel aus Westafrika. In den Teilen Afrikas in der Sie gespielt wird, wird Sie als männlicher Gegenpart zur weiblichen, bekannten Djembe bezeichnet. Die Ashiko ähnelt einer Djembe, wobei Sie vom Kessel her nicht so "bauchig" aus sieht wie eine Djembe. Klanglich und tonal ist Sie tiefer als die Djembe gestimmt.

    Atabaque
    Die Atabaque ist eine Trommel aus Brasilien die vor allem in der religiösen Musik gespielt wird.
    Die Urform sieht der bekannten Conga sehr ähnlich, wobei die Kessel sehr dünn und lang gezogen sind. Diese Trommeln wurden in der traditionellen Fassbauweise hergestellt, mit Stahlringen um die aus Dauben zusammen geklebten Kessel.

    Atoke
    Die Atoke auch Banana Bell genannt, sind Glocken die ca 10cm lang sind und in Ihrer Bauweise ähnlich einem kleinen Schiffchen aussehen. Traditionell werden diese Glocken in Verbindung mit afrikanischen Basstrommeln gespielt, wobei jeder Spieler dabei seine Atoke auf der Basstrommel befestigt hat. Mit der rechten Hand bedient er mit einem Schlägel die Basstrommel und Links wird die Glocke mit einem dünnen Metallstab angeschlagen.

    Axatse
    Die Axatse ist eine Mischung aus Shekere und Maracas (Rumbakugeln). Die Axatse sind kleine Kürbisse die mit einem Kugelnetz überspannt werden und so laute Shaker ähnliche Klänge erzeugt und kommt ebenfalls aus Afrika.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11
  2. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #2
    Noch eine kleine Anmerkung meinerseits. Diese komischen Kästen sollen Querverweise zu anderen Buchstaben werden. :) (Ist noch in Arbeit)

    mfg
    Mark
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.11
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  3. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #3
    B

    Backbeat: Der "Grundbeat" am Schlagzeug, hierbei werden durchgehende 8tel auf der HiHat gespielt, die Bassdrum wird auf der 1 und der 3 gespielt und die Snare auf der 2 und der 4. Dieser Beat ist die Grundlage für viele weitere Beats und wird (meist mit leichten Veränderungen) häufig in fast jeder populären Musikrichtung benutzt.

    Bag(s): Stofftaschen, um alle Trommeln und Ständer eines Schlagzeuges sicher aufzubewahren und zu transportieren. Bags gibt es in allen möglichen Größen, die meist innen noch weich ausgekleidet sind, oder ganz simpel und einwandig. Für die Ständer am Schlagzeug gibt es so genannte "Hardware-Bags", welche länglich sind, um genügend Platz zu bieten. Zudem besitzen sie meist noch Rollen, wie bei einem Trolley-Koffer, um das hohe Gewicht einfacher von A nach B bewegen zu können.

    Balaphon: Das Balaphon ist die afrikanische Variante eines Xylophons. Die Klangplatten sind aus Holz gefertigt und als Resonanzkörper werden Kürbisse unter diesen Platten befestigt.
    Per Google gibt es umfangreiches Bildmaterial hierzu.

    Basler Trommel: Die Basler Trommel hat Ihren Ursprung im gleichnamigen Ort Basel und wird dort Heute noch zur Fastnacht gespielt. Sie ist der Snaredrum sehr ähnlich, hat jedoch tiefere Kessel die aus Holzgefertigt sind. Das besondere an der Basler Trommel ist, dass die Spannringe nicht geschraubt sondern über Kreuz zusammen geschnürt sind. Auch der Snareteppich besteht aus Schnüren und nicht aus Spiralen.

    Basscajon: Die Basscajon ist eine Unterform der normalen Cajon. Sie ist meist breiter und tiefer gebaut als die normalen Instrumente und erhält so einen besonders tiefen und voluminösen Bass.

    Bassdrum: auch große Trommel genannt, ist sie zusammen mit der Snaredrum die Basis des Schlagzeugs und wird über eine Fußmaschine mit dem Fuß angespielt. Sie hat einen tiefen, dunklen Klang. Anders, als viele denken, kommt das englische Wort Bassdrum sinngemäß nicht daher, dass die Trommel die Basis des Schlagzeugs herstellt und demzufolge auch Basedrum geschrieben werden muss, sondern begründet sich auf dem Sound der Trommel, der bassartig und tief ist, daher Basstrommel.

    Basstrommeln: Das Wort Basstrommel wird meist im NICHT Fachjargon für alle dunklen Trommeln aus der Percussion Welt benutzt.
    Percussionisten verstehen unter Basstrommeln oder einem Basstrommelset traditionelle Instrumente aus Afrika. Hergestellt werden die Basstrommeln aus recht einfachen geraden Holzkörpern, ähnlich einem Standtomkessel, nur massiver. Mit Rinderhäuten meist unrasiert, durch Schnüre gespannt, bilden die Basstrommeln die Grundlage zu afrikanischen Percussion Ensembles.
    Die einzelnen Trommeln aus einem traditionellen 3er Set haben selbst auch noch verschiedene Namen:
    Von hoch nach tief sortiert: Kenkeni, Sangba und Doundoun

    Bata: Die Bata Trommeln stammen aus Kuba und haben die Form ähnlich einer Sanduhr. Links und Rechts mit 2 unterschiedlich großen Fellen bestückt.
    Die unterschiedlichen Größen der Batatrommeln haben auch traditionell unterschiedliche Namen ähnlich der Basstrommeln aus Afrika. Von Klein nach groß sortiert: Okónkolo, Itótele, Iyá

    Bateria: In Frankreich nennt man Heute noch das Schlagzeug die Batterie.
    Nicht zu verwechseln ist das aber mit dem traditionellen brasilianischen Wort Bateria welches einfach nur zu deutsch die "Samba Gruppe" bedeutet.

    Beater: Verlängerung der Fußmaschine, mit der ein Schlag auf das Fell der Bassdrum ausgeführt wird. Gibt es vornehmlich in den drei Ausführungen Filz, Holz oder Plastik und wird von manchen Herstellern auch mit einem kleinen Gewicht ausgeliefert, dessen Position man einstellen kann, um das Ansprechverhalten des Beaters zu verändern

    Becken: eine runde Metallscheibe, die mit den Sticks angeschlagen wird, entweder um Akzente zu setzen (Crash-Becken) oder zu führen (Ride-Becken oder Hihat)

    Beckenständer: Hardware auf den man ein Becken schraubt. Es gibt gerade Beckenständer und Beckenständer mit Ausleger, also Galgenbeckenständer

    Bell (auch Kuppe): der innerste Teil eines Becken, auf dem das Becken auch aufgehängt wird. Vor allem die Bell des Ridebeckens wird gerne zum akzentuieren angespielt und hat einen sehr hohen, lauten Klang. Bells gibt es auch als eigenständige Instrumente in verschiedenen Größen, prominentester Verwender selibiger dürfte Gavin Harrison von Porcupine Tree sein

    Belltree: Der Belltree ist den Hand und Effekt Percussion Instrumenten zu zuordnen. Es handelt sich hierbei um an einer Schnur aneinandergereihte Zimbeln (Mini Messingbecken) denen man allerlei Sounds entlocken kann.

    Bendir: Die Bendir ist eine marokanische einfache Rahmentrommel. Sie hat meist einen Durchmesser von ca. 35cm. Das einzige besondere an der Bendir ist, dass Sie innenliegend Schnarrseiten am Fell anliegend gespannt hat und dadurch einen "Snareeffekt" im Sound hat.

    Berimbao: Das Berimbao stammt aus der brasilianischen Capoeira Kultur (Mischung aus Kampfkunst, Tanzen, Gesängen und Trommelmusik).
    Das Berimbao besteht aus einem Stock, einem Kürbis und Spielseiten (ähnlich einer Gittarre). Gespielt wird mit einer Caxixi (Rassel) einem dünnen Holzstock und einem Kieselstein (kein Witz)
    Da dieses Instrument nicht einfach zu beschreiben ist empfehle ich hier einen Youtube Link.
    http://www.youtube.com/watch?v=Jm5sTIHluVU
    Keiner kennt es, aber jeder hat es schon gehört.

    Besen: Spezialform des Trommelstocks, meist mit fächerförmigen Metalldrähten, Haupteinsatzgebiet im Jazz, Klangerzeugung durch Schlag oder "rührende" Bewegungen. Besen können mit dem Fächer, wie auch mit dem des Sticks gespielt werden. Sie benötigen aufgeraute Felle um klingen zu können. Die Festigkeit und die Größe des Fächers bestimmt man mit dem Rauschieben oder Reinziehen der Metalldrähte.

    Blastbeat: Eine Sammelbezeichnung für verschiedene Schlagzeugbeats, die häufig in den extremen Spielarten des Metal oder Hardcore genutzt wird.
    Auch, wenn sich die unterschiedlichen Arten von Blastbeats unterscheiden, haben sie fast alle das schnelle Tempo (oftmals jenseits der 180 Bpm) und die schnelle Abfolge von Bassdrum, Snare und HiHat oder Ride-Schlägen gemeinsam.
    Die verschiedenen Arten von Blastbeats und ihre Wurzeln und Erläuterungen.

    Böckchen: Das Böckchen ist die Hardware an der Trommel in die man die Stimmschrauben schraubt.

    Bock-a-da-bock
    Das Bock-a-da-bock ist eine Erfindung aus dem Hause Ludwig. Es handelt sich hierbei um ein Art Mini - Hihat für die Hand zum schütteln. Ludwig hat früher ganz viele Sachen erfunden, die Heute einen Kultstatus haben. So wurde das Bock-a-da-bock ursprünglich für 3 Dollar verkauft und wird Heute als Liebhaberstück für ca. 300 Dollar auf dem Markt gehandelt.
    Neben solchen Dingen wurde z.B. auch die Scheeschuh Hi Hat auf den Markt gebracht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.12
  4. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #4
    C

    Caixa: Ein im Samba gespieltes Rhythmusinstrument. Die Caixa (voller Name "Caixa de Guerra") wird mit 2 Holzsticks gespielt und ist einer Snare ziemlich ähnlich. Unterschiede im Aufbau bestehen aber darin, dass bei der Caixa die Schnarrseiten oben liegen (auf der Schlagseite). Desweiteren sind diese Seiten keine Schnarren, sondern einfache Gitarrenseiten (meistens 4 Stück nebeneinander). Diese beiden Eigenschaften führen dazu, dass die Caixa im Vergleich zur Snare sehr trocken klingt. Caixas sind üblicherweise aus Metall/Aluminium und 12" groß, was ihnen eine hohe Klangfarbe gibt. Gespielt wird die Caixa de Guerra im Batucada und Rio/Carnaval. Im Samba-Reggae kommen jedoch ganz normale Snares zum Einsatz da diese länger nachhallen/schnarren.

    Cam: Die Aufnahme des Antriebsglieds einer Fußmaschine, in der Regel der Kette. Cams könnten unterschiedliche Formen haben, die sich auf das Spielgefühl auswirken, die gängigsten Formen sind rund und exzentrisch. Beispiel von verschiedenen Cams an einer Pearl Eliminator.

    Case(s): PVC-, Metall- oder Holzboxen, um alle Trommeln und Ständer eines Schlagzeuges sicher aufzubewahren und zu transportieren. Cases gibt es in allen möglichen Größen, die meist innen noch weich ausgekleidet sind, oder ganz simpel und einwandig, oder auch aus hartem PVC bestehen oder gar richtige Road-Cases aus Holz mit Metallverstärkungen an den Kanten. Für die Ständer am Schlagzeug gibt es sogenannte "Hardware-Cases", welche länglich sind, um genügend Platz zu bieten. Zudem besitzen sie meist noch Rollen, wie bei einem Trolley-Koffer, um das hohe Gewicht einfacher von A nach B bewegen zu können.

    China-Becken: Effektbecken, das einen hochgezogenen Rand hat und mit dem sich dem Spiel ein sehr eigener, meist heller, blecherner Sound hinzufügen lässt

    Chocalho: Im Samba als Bindeglied zwischen Solo/Einzel- und Rhythmusgruppe gespieltes Instrument. Der aus mehreren Stäben voller Schellen bestehende Shaker ist deutlich lauter als sein "kleiner Bruder" die Ganzá und kommt vor allem in den Richtungen Batucada und Rio/Carnaval zum Einsatz.

    Clamp/ Multiclamp: Klammer, die sowohl zur Hohenfixierung, aber auch als Halter für Zusatzelemente (Beckenhalter etc.) dienen kann

    Coated: Rauher, in der Regel, weißer Belag auf dem Schlagfell einer Trommel. "Coated" Felle klingen in der Regel etwas wärmer als die "Clear" Versionen. Auf Snaredrums, die mit Besen gespielt werden ist ein Schlagfell mit Coating quasi unverzichtbar, da sonst das Reiben der Besen auf dem Fell kaum Geräusche macht.

    Concert Tom: Spezialform des Tomtoms, hat ein Schlagfell aber kein Resonanzfell

    Cowbell: perkussives Instrument, das einen kurzen, glockenartigen Ton von sich gibt und gerne bei exotischeren Rhythmen verwendet wird

    Crash-Becken: Becken, das vornehmlich dazu verwendet wird, Akzente (beispielsweise auf die 1) zu setzen, vor allem im Metal wird das Crash-Becken jedoch auch häufig durchgecrasht, also anstelle des Ride-Beckens oder der Hihat gespielt

    Cymbal: Englischer Ausdruck für Becken, leitet sich vermutlich von einem uralten Wort aus Vorderasien oder dem Mittelmeerraum ab (deutsche Entsprechung: Zimbel), das ein kleines kreisrundes Schlaginstrument aus Metall (Bronze) bezeichnet
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11
  5. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #5
    D

    Dämpfer: Oft aus Filz, einfacher Streifen oder einstellbare Konstruktion, hindert das Fell am freien Schwingen und verkürzt den Ton der Trommel

    Doublebass: Setup mit 2 Bassdrums

    Doublestroke: ein zweifacher Schlag mit einer Hand, egal auf welcher Trommel

    Downbeat: Ein Beat der genau auf die Viertelzählzeiten eines Taktes passt

    Downstroke: im Gegensatz zum Upstroke wird der Downstroke aus einer größeren Höhe ausgeführt und ist dadurch lauter, endet allerdings auf geringerer Höhe, sodass man im Anschluss daran den Upstroke oder Tap ausführen kann

    Drum Set: Die Zusammenstellung von Trommeln, Becken, Percussion und Hardware zu einem Musikinstrument. Oftmals mit Set abgekürzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.09.11
  6. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #6
    E

    Effektbecken: Als Effektbecken werden all jene Becken bezeichnet, die klassischerweise nicht zum führen (Ride-Becken oder Hihat) verwendet werden, sondern mit denen man entweder Akzente setzt oder das Spiel anderweitig abwechslungsreicher gestaltet. Hierzu gehören beispielsweise China-Becken, Splash-Becken oder Bells

    Effektpercussion: Dies ist wohl die bunteste Kategorie von Percussioninstrumenten aus aller Welt. Von Vogelgezwitscher immitierenden Blasebalgen oder Pfeifen, bis zu Schwirrhölzern, Quakfroschimmitaten und Gewittersimulatoren gibt es hier alles was es nicht gibt.

    Elacin: Der wohl bekannteste Vertreter von individuell angepasstem Gehörschutz. Eine Orthoplastik aus Silikon wird aus einem Abruck des Ohrs hergestellt und und bietet dank spezieller auswechselbarer Filter sowohl den besten Lärmschutz als auch die neutralste und flexibelste Lautstärkeabsenkung.

    Elektronisches Schlagzeug: Schlagzeug, das anders als das akustische Schlagzeug nicht aus selbstklingenden Kesseln und Becken besteht, sondern Pads, die mit den Sticks angespielt werden. Sobald der in den Pads angebrachte Trigger erkennt, dass ein Schlag ausgeführt wurde, gibt er dies an das Modul weiter, das den entsprechend eingestellten Sound über Kopfhörer oder Monitor abspielt
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11
  7. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #7
    F

    Falam Slam: Meist ein Badge aus plastikverstärktem Kevlar-Gewebe, der auf die Mitte des Bassdrumfells geklebt wird und dort als Verstärkung dient, wo die Beater der Fussmaschine auf das Bassdrum-Schlagfell treffen. Falam Slam werden vorwiegend die Badges aus dem Hause Remo genannt. Der Name des Badges variiert von Hersteller zu Hersteller (vgl. "Evans Single Kevlar Badge" oder "Danmar Kickpad")

    Fell: die Verbindungsfläche zwischen Sticks und den Kesseln des Schlagzeugs und damit maßgeblich am Sound des Schlagzeugs beteiligt. Gibt es in verschiedenen Ausführungen, Standard sind hierbei einschichtige und zweischichtige Felle. Zudem gibt es die Schlagfelle, die auf der Vorderseite der Kessel angebracht sind und die Resonanzfelle, die auf der Rückseite der Kessel befestigt werden

    Flam: Ein Flam ist eine Schlagtechnik. Hierbei holt ein Arm weiter aus als der andere. Beide Hände starten gleichzeitig zum Schlag. Ein Stick trifft nun eher auf das Fell als der andere Stick und somit entstehen zwei unterschiedlich laute, dicht aufeinander folgende Schläge

    Floortom/Standtom: der größere Nachbar der TomToms, die nicht mehr auf der Bassdrum befestigt werden, sondern daneben stehen

    Freehand Technique: siehe "One Handed Roll".

    Fullstroke: Ähnlich wie der Downstroke, beginnt der Fullstroke aus größerer Höhe, endet anders als der Downstroke nach dem Treffen des Fells jedoch wieder in der hohen Ausgangsposition

    Fußmaschine: Pedal, mit dessen Hilfe man die  Bassdrum bedient. Gibt es klassischerweise in Einzel- oder Doppelausführung. Doppelfußmaschinen haben ein zweites Pedal, das über eine Kardanwelle mit dem Hauptpedal verbunden ist, an dem zwei Beater befestigt sind, die auf eine Bassdrum schlagen
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.11
  8. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #8
    G

    Ganzá: Im Samba als Bindeglied zwischen Solo/Einzel- und Rhythmusgruppe gespielte Metalröhre mit grobkörnigem Inhalt (meistens Metalkugeln). Durch schütteln der Ganzá entstehen ein Sound, der je nach Intensität mit der die Kugeln die Metalwand treffen, lauter oder leiser klingt. Es exisieren Ganzás mit einer, zwei oder auch drei Metalröhren. Bekanntes Perkussioninstrumente nach gleichem Prinzip ist z.B. das "Schüttelei" (nur das hier eher Sandkörner o.Ä. statt Metalkugeln zum Einsatz kommen).

    Ghost-Note: Diese Art der Spielweise sind sehr leise Schläge, die meist auf der Snare gespielt werden. Sie werden dazu verwendet, den Groove interessanter zu gestalten, indem sie ihn "füllen", beispielsweise die Pausen zwischen den einzelnen Bassdrum und Snaredrum-Schlägen. Vom normalen Hörer werden diese Schläge meist gar nicht wirklich als solche erkannt, sondern nur als Geräusch im Hintergrund wahrgenommen

    Gong Drum: Eine große Effekttrommel, die nur mit einem, in der Regel dünnen einlagigen, Schlagfell bezogen sind. Die Kessel sind entweder der Fellgröße entsprechend oder bis zu 1" kleiner dimensioniert, um das Fell "schwimmend" aufzuziehen und so mehr Resonanz zu bekommen. Die Größen reichen in der Regel von 18" bis 24".

    Grammatur (des Sticks): Unterschiedliche Stickeigenschaften auf Grund des Naturproduktes Holz, bei eigentlich identischen Sticks [http://www.musiker-board.de/faq-wor...-grammatur-andere-aspekte-bei-stick-wahl.html]

    Gratung: Die Gratung ist die schmale Kante des Kessels, an der das Fell aufliegt. Es gibt verschiedene Arten der Gratung: spitze, flache und runde und von 45° bis hin zu 90°. Je steiler die Gratung, also je geringer die Auflagefläche des Fells, desto mehr Obertöne werden frei. Die Gratung ist elementar für das Klingen einer Trommel. Eine Trommel mit kaputter Gratung ist nicht mehr zu 100% stimmfähig.

    Gravity Blast: siehe "One Handed Roll".

    Gravity Roll: siehe "One Handed Roll".
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.11
  9. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #9
    H

    Hardware: die Hardware beschreibt sämtliches Metall rund ums Schlagzeug/Percussioninstrument. Beckenständer,  HiHat-Ständer, Fußmaschinen, Stimmschrauben,  Spannreifen, Böckchen, etc.

    Head: Ist die englische Übersetzung für Fell

    Hihat: Zwei aufeinander liegende Becken, die auf einen Ständer montiert sind, der es erlaubt, mit einem Pedal das obere der beiden Becken anzuheben und so den Sound der Hihat maßgeblich zu verändern. Das obere Becken ist das so genannte Top-Cymbal, das untere das Bottom-Cymbal. Dadurch, dass die Becken geöffnet und geschlossen werden können, erlaubt dies dem Schlagzeuger ein facettenreiches Spiel, bei geschlossener Hihat kann er sehr definiert spielen, da man jeden einzelnen Schlag leicht heraushört, bei komplett geöffneten Becken ergibt sich ein rockiger, lauter Sound, der dem kompletten Groove etwas Kraft verleiht

    Holzblock: Ein Perkussionsinstrument in Form eines hohlen, quaderförmigen Hartholzblocks, welcher mit einem Holzstock geschlagen wird. Der Klang hat einen hohen Geräuschanteil

    Hot Rods: Eine Kombination aus Stick und Besen. Meist in den Bereichen Akustik eingesetzt und daher zum "leise" spielen gedacht. Hot Rods bestehen aus kleinen Holzstäbchen, die zu einem Runden Bündel gewickelt sind und aus einem Griff kommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.12
  10. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #10
    i

    ...
     
  11. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #11
    J

    Jam Block: Dies ist ein hohler Kunststoffblock, den man entweder mit den Sticks oder dem  Beater der Fußmaschine anschlägt und der perkussiven Charakter hat

    Jungle Set: Kleines Set, das für Jungel oder Drum'n'Bass Musik verwendet wird. Jungle Sets sind in der Regel mit wenigen oder gar keinen Toms, einer kleinen oder hoch gestimmten Snare, einer Bassdrum mit geringem Durchmesser (meist 16") und dafür größerer Tiefe (oft bis zu 20") ausgestattet. Abgesehen von HiHat und Ride finden sich oft nur Effektbecken an einem Jungle Set.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.11
  12. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #12
    K

    Kessel: erzeugen zusammen mit den Fellen den Klang des Schlagzeuges. Ein Schlagzeug bei dem man nur die Kessel kauft, nennt man Shellset

    Key: Stimmschlüssel, Schlüssel zum Stimmen eines Trommelfells - meist gleichzeitig zum Festziehen von Schraubverbindungen genutzt

    Kleinpercussion: Von Clave Hölzern, bis Cowbells über Shaker, alles was in der Hand gespielt (geschüttelt oder geschlagen) werden kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11
  13. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #13
    L

    Laid Back: Die Bezeichnung für das Spiel "hinter dem Beat", damit es aber nicht "out of time" klingt dürfen nur kleinste Bruchteile von Sekunden zwischen Metronom und Schlagzeugbeat sein. Das Ergebnis ist, dass der Beat etwas entspannter und smoother wirkt.
    Siehe auch: Mikrotiming

    Legierung: Legierung ist die Zusammensetzung zweiter Metalle bei Becken. Die meist verbreiteten Legierungen sind B8 und B20 Bronze. B ist in diesem Fall für das Endprodukt Bronze und die Zahl für das Mischungsverhältnis von Zinn zu Kupfer. Die Zahl steht für den prozentualen Anteil von Zinn in der Legierung. B20 Bronze besteht also aus 20% Zinn und 80% Kupfer

    Longboard: Das Longboard ist eine lange Ausführung der Trittplatte einer Fußmaschine (bekannt geworden vor allem durch den Hersteller Axis)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.11
  14. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #14
    M

    Meshhead: Eine Art von Schlagfell, jedoch darauf ausgelegt möglichst wenig Laustärke zu produzieren, zu diesem Zweck besteht es aus einem feinmaschigen Kunststoffnetz, durch das erheblich weniger Luft in Schwingung versetzt wird. Meshheads werden oft auf höherwertigen E-Drums und für Umbauten von A-Drums zu E-Drums genutzt. In letzterem Fall werden i.d.R. Trigger benutzt um ein Signal aus dem Meshhead zu bekommen, das dann von einem E-Drum Modul verarbeitet werden kann.

    Mikrotiming: Fähigkeit, die exakte zeitliche "Position" der Schläge um Bruchteile von Sekunden zu beeinflussen, um so das Feeling eines Songs zu variieren, das Spiel "vor dem Click" wirkt i.d.R. hastiger, das Spiel "hinter dem Click" entspannter (siehe auch "Laid Back").
    Ebenso ist das Mikrotiming dafür verantwortlich, dass Wirbel und Ostinati, zum Beispiel durchgehende 16tel auf der Bassdrum, gleichmäßig und sauber klingen.

    Monitor: entweder Lautsprecher oder Kopfhörer für den Musiker zur Kontrolle des eigenen Spiels (live, da hierzu die PA, mit der das Publikum beschallt wird, oftmals nicht ausreicht) oder auch zur Kontrolle des aufgenommenen Materials (Studio).

    Moongel: eine gelartige Substanz, die in Pads verkauft wird und zum Dämpfen auf Trommeln gelegt werden kann

    Mühle: Kombination von Doppelschlägen in verschiedenen Tempi. Eine bekannte Form ist die Mühlenfigur, die mit Bassdrum und Snaredrum gespielt wird: hierbei fängt man mit einer der beiden Trommeln in sehr schnellem Tempo an und mit der anderen in sehr langsamem Tempo und wechselt die Tempi, das heißt, die zu anfangs langsamere Trommel wird immer schneller gespielt und die schnelle immer langsamer, so dass die Schläge am Ende genau umgedreht schnell gespielt werden

    Multiclamp: siehe "Clamp"
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.11
  15. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #15
    N

    Nylontip: Kopf des Sticks besteht aus Nylon
     
  16. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #16
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    Octobans: Einseitig offene Trommeln mit kleinem Durchmesser und im Verhältnis großer Kessellänge, werden als Perkussionsinstrumente genutzt

    One Handed Roll: Schlagtechnik, bei der ein schneller Wirbel dadurch erzeugt wird, dass der Stick über den Rim als Drehpunkt hoch und runter bewegt wird, dabei kann der Stick den Rim verlassen (Freehand Technique) oder darauf liegen bleiben (Gravity Blast/Gravity Roll) . [Beispiel Für die Freehand Technique

    Orchesterpercussion: Schlaginstrumente die in klassischen Orchestern gespielt werden:
    Pauken, Vibraphon, Xylophon etc….
    (kurzer Exkurs: alle Malletinstrumente gehören zur Gattung der Percussioninstrumente)

    Orffpercussion: Percussioninstrumente die bevorzugt in pädagogischen Einrichtungen gespielt werden, wie z.B. das berühmte Glockenspiel, Tischtrommeln, Schlitztrommeln etc….

    Ostinato: Immer wiederkehrend, musikalische Figur (Rhythmus). Darauf basiert die ostinate Spielweise. (z.B.: Language of Drumming von Benny Greb)

    Overhead Mikrofonierung: Stereo-Mikrofoniemethode, die u.A. am Schlagzeug genutzt werden kann, um einen Gesamteindruck des Schlagzeugs zu bekommen oder um die Becken separat zu den einzeln abgenommenen Trommeln zu verstärken; durch die Position der Mikrofone sind die Becken besonders präsent zu hören.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11
  17. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #17
    P

    Paradiddle: ein Rudiment, bei der normalerweise eine Kombination aus Singlestrokes und Doublestrokes gespielt wird. Der klassische Single-Paradiddle wird folgendermaßen gespielt: RLRR LRLL

    Pedal: siehe Fußmaschine

    Practice Pad: Übungsgerät, um z.B. Rudiments leise üben zu können. Oftmals eine Holzplatte, die grob der Form einer Trommel nachempfunden ist und mit einer Gummischicht versehen wurde, es gibt jedoch auch Variationen, die komplett aus einem Gelmaterial bestehen oder andere, die der Schlagseite einer Trommel nachempfunden sind und sogar Stimmschrauben zu Einstellung des Rebounds besitzen. Die Größen reichen i.d.R. von 06"-14".
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.11
  18. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #18
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  19. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #19
    R

    Repinique: Ein im Samba gespieltes Soloinstrument. Die Repinique (kurz: Repi) besteht aus einem Aluminium/Metall-Körper (ganz selten Holz). Gängige Größe ist hier 12", vereinzelt ist aber auch 10" oder 8" zu sehen. Die Repinique besitzt genau wie die Caixa Grundrhythmen die in einem Song zu spielen sind, aber zusätzlich noch die Aufgabe Anfänge, Breaks und Schlüsse durch sogenannte "call and response"-Themen zu vermitteln, einzuleiten und wieder in den Rhythmus zu führen. Durch ihren sehr hohen Klang kann die Repinique auch genutzt werden um Betonungen eines Grooves deutlicher hervorzuheben. Gespielt wird im Batucada und Rio/Carnaval in einer leicht schrägen Position mit einem Holzstick und einer freien Hand. Im Samba-Reggae wird die Repinique meistens in gerader Position vor dem Körper und mit 2 Plastiksticks gespielt vorgefunden.

    Resonanzfell: Fell einer Trommel, das nicht durch Schlag, sondern durch die Luftsäule in einer Trommel zum Schwingen gebracht wird

    Ride-Becken: großes Becken, das alternativ zur HiHat zum Führen verwendet wird und im Vergleich zur HiHat dem Beat einen etwas offeneren Klang verleiht

    Rim: Ist die englische Übersetzung für Spannreifen

    Rimclick: Hierbei wird ein Ende des Sticks auf dem Fell platziert und mit der Hand, die ebenfalls auf dem Fell liegt (!) der Stick vorne angehoben und auf den Rim geschlagen, was ein klackendes Geräusch erzeugt. Im Normalfall dreht man dazu den Stick um, sodass der Tip des Sticks auf dem Fell liegt und man mit dem Stickende auf den Rim haut

    Rimshot: Schlag auf die Snare, der so ausgeführt wird, dass der Stick, wenn er mit dem Tip das Fell berührt auch mit der Mitte den Rim der Snare. Dadurch ergibt sich ein besonders lauter, knallender Schlag, der allerdings nicht besonders stickschonen ist

    Rods: Eine bestimmte Art von Sticks, bei der der Stock jedoch nicht aus einem massiven und festen, sondern aus vielen dünnen, biegsamen Holzstäben besteht. Dadurch erhöhen sich Aufprallfläche und Flexibiltät des Stockes und der Sound wird leiser und "hölzerner".

    Rototoms: Trommeln ohne Kessel, Fell ist auf Metallkonstruktion geschraubt, Höhe des Tons lässt sich durch Drehung an den Spannreifen verändern

    Rudiment: Grundübungen für das Spiel auf der Snaredrum. Dies können beispielsweise Wirbel, Paradiddles oder Mühlen sein
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11
  20. derMArk

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    Erstellt: 02.09.11   #20
    S

    Schellenring: Ein zumeist in Ring- oder Mondform gehaltener Rahmen welcher mit Zimbeln (Schellenplättchen) besetzt ist. Der Schellenring ist im Unterschied zum Tambourin nicht mit einem Fell bespannt. Dennoch wird er im heutigen Sprachgebrauch zumeist als Tambourin bezeichnet. Tambourine werden gerne auch in Verbindung mit einem Drumset gespielt. Hierfür sind verschiedene Modelle mit Halterung zur Befestigung an eine Percussionhalterung oder zur Montage an der Hi-Hatstange im Angebot.

    Schlegel: Klangerzeuger, ähnlich des normalen Drumsticks, jedoch mit einem aufgesetzten Kopf aus Gummi, Holz, Metall, Kork oder Filz, das oftmals noch mit Wolle umwickelt oder mit Filz oder Fell bespannt ist. Schlegel werden oft für Orff-Instrumente und andere Stabspiele benutzt, werden jedoch auch an Becken, Trommeln oder Percussion eingesetzt um z.B. einen weicheren Sound zu erhalten, als mit Holzstöcken.

    Set: Siehe "Drum Set"

    Singlestroke: ein einzelner Schlag, egal auf welcher Trommel, wird als Singlestroke bezeichnet. Dies kann ein Fullstroke, Upstroke, Downstroke oder Tap sein

    Snare: auch kleine Trommel genannt, ist sie zusammen mit der Bassdrum die Basis des Schlagzeug. An ihrer Unterseite sind Metallspiralen angebracht, die beim Schlag auf die Snare einen sehr scharfen, knackenden Laut erzeugen, wodurch sich die Snare von allen anderen Trommeln am Schlagzeug unterscheiden, die einen reinen Sound haben. Die Metallspiralen (Snareteppich) können mit einem Mechanismus, der an der Seite der Snare angebracht ist, von der Snare entfernt werden, so dass ein hoher, aber reiner Ton herauskommt

    Snareteppich: eine aus Metallspiralen bestehende Matte, die an den Unterboden der Snaredrum gespannt wird und den metallischen, markanten Ton der Snare erzeugt

    Spannreifen: Sind die Reifen, die das Fell auf die Trommel (Gratung) pressen. Es gibt sie meist in Stahl, Holz oder Guss

    Splash-Becken: kleines Effektbecken, das, wie der name schon sagt, einen sehr splashigen, kurzen, meist etwas leiseren Sound hat

    Stand Tom: Größere Version der TomTom die allerdings rechts oder links neben dem Spieler mittels Standbeinen auf dem Boden steht. Die Größen reichen in der Regel von 14"-18".
    Oft auch "Floor Tom" genannt.

    Stick: (dt. Trommelstock) wird zum Bespielen der verschiedenen Instrumente (Becken, Trommeln,…) genutzt. Es gibt diesen in verschieden Ausfertigungen, Größen, Längen, Gewichten und Formen

    Stickbag: Eine Tasche, meist aus Stoff, in welcher alle Arten von Sticks aufbewahrt werden können, um sie besser transportieren zu können. Die meisten Stickbags besitzen Befestigungshilfen, um sie am Schlagzeug anzubringen, beispielsweise an einer Tom oder dem Hihatständer, um während des Spielens besser auf einen neuen Stick zugreifen zu können.

    Stimmschrauben: Mit diesen Schrauben zieht man das Spannreifen und somit das Fell an die Trommel (Gratung). Dies verändert den Klang der Felle auf den Trommeln (das so genannte "Stimmen" findet statt)

    Stockhaltung: die Grifftechnik mit der der Stick gehalten wird. Es gibt verschiedene Stockhaltungen, wie: German-Grip (auch Matched-Grip genannt), Traditional-Grip und French-Grip[Einleitung]

    Surdo: Ein im Samba gespieltes Rhythmusinstrument. Die Surdo ist die "Basstrommel" im Samba und somit in größen zwischen 20" - 24" üblicherweise vorzufinden. Surdos halten den Rest der Gruppe im Takt und haben üblicherweise ihre Schläge auf den 4 Vierteln eines Taktes. Um diese 4 Schläge klanglich zu unterscheiden gibt es die Surdo Primeira und die Surdo Segunda. Die Segunda ist höher gestimmt als die Primeira und betont (anders als der Name denken lässt) die erste und dritte Viertel, die Primeira hingegen die Nummern 2 und 4 UND ist darüberhinaus für Auftakte zuständig. Hinzu kommt eine dritte Surdo, die Tercera welche am höchsten gestimmt ist und als Soloinstrument fungiert. Die Tercera hat üblicherweise 16" - 18" und wird wie die beiden anderen Surdos auch, mit nur einem Schläger gespielt. Im Samba-Reggae kommen üblicherweise pro Surdo 2 Schläger zum Einsatz. Auch werden im Reggae deutlich kompliziertere Rhythmen gespielt und die Surdo besitzt dort mehr die Rolle eines Solo-, statt eines Rhythmusinstruments.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.11

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