Mensur Länge vom Hals?

Dieses Thema im Forum "Einsteigerbereich" wurde erstellt von derDirk, 11.09.2004.

  1. derDirk

    derDirk Registrierter Benutzer

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    Hi,

    was ist denn eigentlich diese Mensur bei E-Gitarren, ist das die Länge vom Hals?
    Manchmal steht diese Mensur in mm manchmal in zoll. Muß ich jetzt meinen Taschenrechner raus suchen?
    Gibt es da eine Tabelle oder so. Ist das denn überhaupt wichtig?
    Braucht man eine Gitarre mit einer speziellen Mensur wenn, man klingen will wie Korn oder Slayer?
    So eine mit 7 Saiten will ich jedenfalls nicht. Was ist eigentlich Bariton und Jumbo Frets, hat das was mit Mensur zu tun?
    oder ist das die Breite von dem Griffbrett?

    Ciao
  2. Dawh

    Dawh Registrierter Benutzer

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    Mensur ist der Bereich vom Sattel bis zur Brücke (von auflagepunkt zu auflagepunkt).
    Praktisch die Saitenschwingungslänge (ich hoffe du weißt was ich mein).
    Längere Mensure bedeuten höhere Spannkraft und tiefere Töne, daher haben Bässe auch längere Mensuren.

    edit:Bei größeren Mensuren musst du mehr Kraft aufwenden um Saiten runter zu drücken, aber das ist nur minimal. Und Die Belastung auf den HAls ist größer, wegen der hohen spannkraft.

    Standards bei E-gitarren:
    25.5 " = typische Fendermensur
    24.75 " = typ. Gibsonmensur
    (" = Zoll)

    Du brauchst keine spezielle Mensur für Korn oder Slayer.
    Bariton ist eine sehr lange Git-mensur, so 27 ".
    Jumbofrets ist extragroßer BundDRAHT.

    nächstes mal Suchfunktion. ;)
  3. Angus

    Angus Registrierter Benutzer

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    Mensur ist der Abstand von der Brücke bis zum Sattel. Bei einer längeren Mensur hast du also auch einen längeren Hals. Eine sehr verbreitete Mensurlänge ist z.B. 25.5" , was etwa 648mm entspricht. Auf den Klang hat die Mensur afaik keinen besonderen Einfluss. Bariton Gitarren haben eine besonders lange Mensur und lassen sich besser tiefer stimmen als andere.

    Jumbo frets sind einfach nur größere Bundstäbchen.

    Um so wie z.B. Korn zu klingen brauchst du eine Gitarre mit 7 Saiten oder eine normale, die tiefer gestimmt ist, also eventuell auch eine Bariton.
  4. derDirk

    derDirk Registrierter Benutzer

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    Danke erstmalfür die Antworten

    Hab mal na Jumbo Frets gesucht und dort gelesen, dass wenn man zu stark greift, ein falscher Ton rauskommen kann. Ein anderer schrieb, man muss dosiert greifen. Was logisch klingt ist, dass man leichter Slides spielen kann, weil mannicht so aufdrücken muss.
    Aber sonnst sind diese Jumbo Frets dann doch voll scheiße, wenn ich immer aufpassen muss nicht zu doll oder zu schwach zu drücken!?
    Oder muss ich da schon wie so ein Irrer reinpacken, damit der Ton schief wird?

    Ciao
  5. derDirk

    derDirk Registrierter Benutzer

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    Hi,

    Gib es auch eine Größe für die Breite vom Hals oder ist der Hals bei jeder
    E-Gitarre gleich breit?
    Ich frage deshalb, weil ich so eine noname Gitarre habe und bei der Gitarre von einem Bekanntem (keine Ahnung welche Marke) kann ich viel schlechter greifen. Dort liegen die Saiten irgendwie weiter auseinander, kann das sein?

    Ciao
  6. Domo

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    klar, es gibt alles....
  7. Dawh

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    Ich denke mal du meins tmit Halsbreite die Sattelbreite.

    Es gibt grundsätzlich 2 Standardgrößen bei E-Gitarren:

    1 5/8" = 4.1275 cm
    1 11/ 16" = 4.28625 cm

    und 42 cm und 43 cm sieht man auch manchmal


    Aber meiner A-Gitarre ist der Sattel weitaus breiter.
  8. Ray

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    Ein wenig. Nicht zu unterschätzen. Du musst ja, um den gleichen Ton zu haben, die Saite bei einer kürzeren Mensur weniger spannen. Das wirkt sich bei gleicher Saitendicke aus.

    Ebenfalls wird der Ton natürlich einen hauch dumpfer und weicher, weil sich ja die Saitensteifigkeit etwas stärker auswirkt. Je kürzer der freischwingende Teil einer Saite, desto dumpfer wirds. Je länger die Mensur, desto weniger wirkt sich die Saitensteifigkeit aus. (die v.a. in der Nähe der beiden Auflagepunkte zu suchen ist)

    Neben vielen anderen faktoren trägt auch die Mensur ein klein bisschen dazu bei, dass ne Paula anders klingt als ne Fender.


    Den Extremfall zur Verdeutlichung kannst du nachstellen, indem du ne tiefe E-Saite einer Strat einfach mal ne Oktave tiefer stimmst, dann aber am 12. Bund greifst. Dann hast du eine Gitarre mit halber Fender-Mensur.

    Auf der einen seite ist die Spannung total schwach, die Saite schlabbert und ist weich. Auf der anderen seite kannst du die Saitensteifigkeit am Rand der Auflagepunkte förmlich sehen, da schwingt kaum was mit. Prozentual zur Gesamtlänge der Mensur ist das ein grosser Prozentsatz, der da nicht mitschwingt.
  9. Ray

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    Eher, weil man keine Reibung mehr am Griffbrett hat. Deine Finger berühren normalerweise auch bei sanftem Greifen das Griffbrett. Die Fingerkuppe wölbt sich qasi um die Saite herum, die Saite schneidet leicht in deinen Finger ein, und die Bereiche aussen herum liegen auf dem Griffbrett auf. Beim Ziehen haste du nun viel Widerstand.

    Wenn du aber mehrer mm über dem griffbrett schwebst, berührt die Fingerkuppe nirgendwo mehr das Griffbrett.

    Das geht ganz schnell. V.a. müssen deine Finger gleichmässig drücken. Oft passierts einem, dass die eienn stärker drücken als die anderen. Wenn man dan versucht, mit diesen Fingerns chwöcher zu drücken, lässt man bei den anderen auch nach. Und dann scheppern womöglich da die Saiten.

    Grade deshalb können hohe Bünde gut zum Üben sein, weil man sehr sauber greifen muss.
  10. derDirk

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    danke erstmal für alle antworten
  11. derDirk

    derDirk Registrierter Benutzer

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    Ach so. Dann ist auch der Weg von einem Powerchord zum andern schneller,
    so irgentwie vom siebtem Bund zum dritten und das ganze weil ich weniger Reibung mit den Fingern am Griffbrett habe?

    Also das heißt, dass ich als Anfänger mit ner Gitarre mit Jumbo Frets zwar bestimmte Techniken so Slides und so. besser spielen aber auch ausfpassen muss, daß ich besonderst sauber greife? Als Anfänger ist das ja alles schon schwer genug :(
  12. Ray

    Ray High Competence Award

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    In dieser Richtung ist das nicht so von bedetung. Du rutschst ja parallel zum Griffbrett. Zudem hebt man da gerne leicht die Finger. Evtl sogar ganz, um Rutschgeräusche zu vermeiden.

    Bei Bendings dagegen gehts ja quer zum Griffbrett. Und mit Fingerheben ist da nix. :-)

    Naja, also ich würde einen Anfänger jetzt keine Extra High Bünde empfehlen oder gar ein Sacalloped Fretboard. Aber Jumbo-Bünde oder Medium Jumbo sind eh fast überall drin, das passt schon.

    schmale niedrige Vintage-Bünde haben auch ihre Vor- und nachteile.

    Kommt drauf an, was man will. Mit Mitteldingern ist man am Anfang sicher net schlecht dran.
  13. derDirk

    derDirk Registrierter Benutzer

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    Ich will ne Gitarre haben, mit der ich so Sachen wie Korn und Salyer spielen kann.
    Ich will aber auch eine haben, mit der ich als Anfänger zurecht komme.
    So super Solos und so haben bei mir noch Zeit. :)
    Ich glaube diese Jumbo Frets lasse ich weg.

    Und welche Sattelbreite empfielst Du?

  14. Ray

    Ray High Competence Award

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    Dann kauf dir nen guten Amp :-)

    Slayer kannste mit jeder Gitarre shreddern.

    Für Korn wären 7-Saiter net übel. Aber anfangen würd ich mit soner Gitarre nur, wenn ich mich sicher bin, dass ich auch NUR Musik für 7-Saiter machen will.

    Keine. Das ist völlig individuell. Genauso wie Mensur, Halsform, Halsdicke, Griffbrettwölbung etc.pp. Das MUSS man ausprobieren. Das ist sogar wichtiger als der Klang.

    Ne Gitarre, die gut klingt, mit deren Hals man aber nicht zurecht kommt, kannste in die Tonne treten.

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