Muse / Absolution / 2003 / CD

Dieses Thema im Forum "CD / DVD Reviews" wurde erstellt von kox, 29.09.05.

  1. kox

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    Erstellt: 29.09.05   #1
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    Genre: Rock
    Label: Universal

    Bandmitglieder:

    Matthew Bellamy - Gesang, Gitarren, Piano
    Chris Wolstenholme - Bass, Gesang
    Dominic Howard - Schlagwerk


    Titelliste:

    1. Intro (0:22)
    2. Apocalypse Please (4:13)
    3. Time is Running Out (3:56)
    4. Sing for Absolution (4:55)
    5. Stockholm Syndrome (4:58)
    6. Falling Away with you (4:40)
    7. Interlude (0:38)
    8. Hysteria (3:47)
    9. Blackout (4:22)
    10. Butterflies and Hurricanes (5:01)
    11. TSP (The Small Print) (4:36)
    12. Endlessly (3:48)
    13. Thoughts of a dying Atheist (3:11)
    14. Ruled by Secrecy (4:52)

    Summe: 52:12


    Intro/Apocalypse Please
    Ein stampfender Marschrythmus leitet zum ersten Lied ein. Fulminante
    Klavierakkorde und ein sehr markanter Rythmus bestimmen dieses erste Lied.
    Ein toller Opener, der gleich zeigt, wo der Hammer hängt. Die Gitarre
    bleibt dabei noch im Koffer, dafür wird der Synthesizer bemüht.

    Time is Running Out
    Ein einfach cooles Bassriff und ein direkt funkiger Rythmus im zweiten Lied.
    Hier kommt nun auch die Gitarre zum Zug und knallt nach einer langen Steigerung im Refrain.
    Gewaltig und mitreissend.

    Sing for Absolution
    Eine schöne ruhige Klaviermelodie leitet das Titelstück ein, welches insgesamt
    eher ruhig daherkommt und mit wunderschönen Gesangsmelodien überzeugt.
    Da wir aber Muse hören, kommt natürlich auch noch ein knallender Teil gegen Ende!
    Würdiges Titellied!

    Stockholm Syndrome
    Jetzt ist spätestens jeder wach, bei diesem Kracherriff kann man nicht stillsitzen.
    Großartiges Trommeln in der Strophe, im Refrain wird es verzerrt und gewaltig,
    jetzt fahren sie alles auf, und es wirkt!

    Falling away with you
    Nach diesem starken Stück ist es Zeit für eine kleine Erholung, in Form
    eines verzückenden Akustikstückes mit zauberhaften Melodien, im Refrain wird
    es etwas lauter, insgesamt ein wunderschönes Lied.

    Interlude/Hysteria
    Nach einem Zwischenstück geht's knallhart weiter mit Hysteria. Zunächst drückt ein sehr
    schnelles Bassriff, dann steigen verzerrte Gitarre und Drums mit ein und rocken,
    was das Zeug hält. Geniales Lied, welches voll abgeht.

    Blackout
    Jetzt wird es nochmal ruhig, diesmal mit Streichern und lieblichem Gesang.
    Wunderschöne Ballade, die sich zum Ende immer mehr steigert.

    Butterflies and Hurricanes
    Jedes Album hatte bisher mindestens ein großes Lied. Hier ist nun das von
    Absolution. Beginnend mit einem Basslauf bauen sich Stimmungen auf, die sich
    steigern und durch immer üppigere Instrumentierung uunterstützt werden.
    Es rockt und rockt, doch dann - sind wir im außergewöhnlichsten Teil des Liedes
    (und des ganzen Albums), das Arrangement wird spärlicher, es wird Ruhe -
    und ein fulminantes und pompöses Klavierstück erklingt. Man verbeuge
    sich vor Bellamies Klavierspielfähigkeiten und genieße den Ausflug in die
    E-Musik von Rachmaninov. Dann geht's, wer hätte es gedacht, nochmal voll los
    und knallt dann bis zum aprupten Ende.

    TSP
    Keine Atempause, TSP treibt uns sofort weiter, dieses Lied peitscht!

    Endlessly
    Nun aber etwas ruhiger, gell? Kommt zunächst etwas housig daher, dieses
    mit E-Orgel arrangierte Lied, wird aber im Refrain zur wunderschönen
    und herzerweichenden Ballade. Träumen und Geniessen.

    Thoughts of a Dying Atheist
    Und weiter geht's, wieder ein treibendes Stück, wieder tolle Melodien,
    es könnte ewig so weitergehen.

    Ruled by Secrecy
    Tut's aber nicht, dies ist leider schon das letzte Lied.
    Und es beginnt zart und ruhig und klavierbetont. Ab der Hälfte
    wird es dann nochmal pompös und dramatisch, ein passender Ausklang für dieses Album.

    Fazit
    Die Tendenz von Showbiz und Origin wurde konsequent weitergeführt,
    mehr Pomp, mehr geniale Melodien, mehr Rock, mehr - mehr alles!
    Viel besser kann ich mir ein Muse-Album eigentlich nicht vorstellen!
    9/10 Punkten gibt es deshalb nur, weil ich hoffe, dass ich die verbleibenden
    10 Punkte ans nächste Album vergeben kann.
     

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