Nachfolgegitarre für Tanglewood TRD VS gesucht (Budget 400-500 €)

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von hannibalxsmith, 06.02.12.

  1. hannibalxsmith

    hannibalxsmith Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen. :)

    Ich bin auf der Suche nach einer Nachfolgegitarre für meine derzeitige Tanglewood TRD VS Rosewood Reserve. Grundsätzlich bin ich mit der Gitarre auch zufrieden, aber die Gitarre war bei dieser Staffel DSDS mit auf den Malediven (nicht mit mir) und der „Ausleiher“ würde mir die Gitarre gerne aus sentimentalen Gründen abkaufen. Da ich mit der Person 10 Jahre lang in 2 Hardcore-Punkrock-Bands gespielt habe und auch sonst sehr gut befreundet bin kann ich ihm diesen Wunsch nicht abschlagen…
    Außerdem wäre für mich mittlerweile eine Gitarre mit Pickup besser, da ich den schon hin und wieder mal brauchen könnte.

    Meine Eckdaten:
    • Budget: max. 500 € (mein Ziel ist es aber eher weniger ~400€ auszugeben)
    • Form: Dreadnougth (evtl. auch Jumbo)
    • Sattelbreite: ~42-43mm (so typische E-Gitarrenbreite halt)
    • Konservative Optik, d.h. viereckige Kopfplatte (wobei Epiphone würde auch noch gehen ;))
    • Qualitativ nicht schlecht als die Tanglewood, am besten ein bisschen besser vom Sound und der Bespielbarkeit
    • Eingebauter Pickups (und evtl. auch Stimmgerät)
    • Eine konkrete Soundvorstellung habe ich nicht. Die Gitarre soll einfach gut zur Gesangsbegleitung mit Plektrum geeignet sein und evtl. auch dazu ein paar typische E-Gitarrensong runterzushreddern, da ich immer gerne "typische" E-Gitarrensachen auf der Akustik-Gitarre übe. :)
    Die lokalen Shops habe ich noch nicht gestürmt, da hatte ich leider noch keine Zeit. Ich weiß auch gar nicht welche Marken da aktuell im Programm sind. Vielleicht könnte ich mich auch mit einer Bestellung anfreunden.

    Ein paar Gitarren, die ich optisch spontan in mein Herz geschlossen habe (von den ich aber nicht mehr weiß als die Meinungen im Internet dazu) und mir gefallen könnten:
    (und ich weiß auch nicht ob die im Vergleich zur Tanglewood ein Fort- oder Rückschritt sind ;))

    Fender Tim Armstrong Hellcat
    Fender CD-320 ASCE
    Art & Lutherie Q1 oder Quantum 1
    Epiphone EJ-200CE
    Tanglewood TRD-CE


    Ihr seht schon, ich habe keine Ahnung und bin bin für jeden Input und grundsätzlich alle Marken offen, da mir schon klar ist, dass Fender eher bei den Schraubhals-Elektroinstrumenten sein wirklichen Kompetenzen hat, aber wenn du eben sonst nur Fender spielst, dann bleibst du immer wieder an dem Namen hängen… :rolleyes:

    Vielen Dank für Eure Hilfe!!
     
  2. hannibalxsmith

    hannibalxsmith Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,
    auch wenn bislang keine Antworten kamen, möchte ich wieder etwas dazu schreiben, evtl. ist es ja für andere Leser, die mal eine ähnliche Fragestellung haben interessant.

    In einem Musikgeschäft meines Vertrauens habe ich ein paar Westerngitarren (Pickup habe ich noch nicht gestestet) angespielt:

    Yamaha FGX 720 oder 730 SC (bin mir nicht mehr 100% sicher:-(
    insgesamt sehr positiver Eindruck, super Bespielbarkeit trotz der (für mich) relativ dicken Saiten, Sound war auch sehr positiv

    Epiphone Elitist DR500:
    auch sehr positiver Eindruck, die Bespielbarkeit war für mich etwas schlechter als bei der Yamaha, aber immer noch besser als bei meiner Tanglewood. Sound war auch sehr positiv, wobei ich die Yamaha einen Tick "dynamischer" fand - evtl. war ich auch bei der Yamaha einfach schon warmgespielt, deshalb der Eindruck...

    VGS (Modell unbekannt, Pickup und Cutaway ~450-500€):
    hat mir auch gut gefallen, Bespielbarkeit sehr gut und sehr sehr laute Gitarre. Leider optisch nicht ganz so cool, war so braun-grau, kann ich schwer beschreiben. Leider finde ich die Gitarre auch nicht im Internet, evtl. kann mir da jemand helfen....

    Die Gitarren haben mir alle gefallen, im Laden waren die alle mit 499€ ausgeschrieben, wobei mir auch noch eine gewisse Verhandlungsbereitschaft signalisiert wurde. Ein anderer Händler bei mir in der Nähe hat die Yamaha und die Epiphone Elitist auch da und auch die Fender Hellcat sowie eine auf dem Papier ganz gut aussehende Fender CD220. Da möchte ich auf jeden Fall auch mal noch hinschauen.
     
  3. Pick of Destiny

    Pick of Destiny Registrierter Benutzer

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    Hey hannibalxsmith,

    Also mMn kannst du die Fender die du oben gepostet hast schon mal getrost weglassen, Fender und A-Gitarre ist ne Sache für sich.

    Die genannte Art&Lutherine ist, wie ich finde, ne sehr gut verarbeitete und gut klingende Gitarre. Kannst die ja je nach Geschmack als Dreadnought, Folk oder so holen.

    Die Epiphone Eltist ist bei mir beim Anspielen damals durchgefallen, klang für mich nicht so prickelnd.

    Zu VGS, hatte noch keine in der Hand, sollen aber nicht so schlecht sein.

    Würde dir persönlich Seagull empfehlen, sind wirklich richtig gut. Wie Art&Lutherine aus Kanada. http://www.thomann.de/de/seagull_s6_q1_slim_neck.htm

    Wenn dus klassisch magst al'a Martin dann wäre Sigma garantiert was für dich. Sind was ich bisher gesehn hab auch schöne Teile, gut Verarbeitung und voller Sound

    1.: Dr 41: Zwar kein Tonabnehmer, aber Knochen Sattel und Steg. Hübsch anzusehn (;
    http://www.thomann.de/de/sigma_guitars_dr41.

    2.: DRC-28E: Etwas schlichter, Fishman-Tonabnehmer mit Preamp und Stimmgerät.
    http://www.thomann.de/de/sigma_guitars_drc_28e.htm

    Also mein Top-Tipp für dich wäre die Sigma DRC-28E. Hat alles was du willst und liegt unter deinem Budget.

    MFG,

    Pick of Destiny
     
  4. hannibalxsmith

    hannibalxsmith Registrierter Benutzer

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    Hey,
    vielen Dank für deinen Input. :)
    Gestern habe ich aus purem Vergnügen die Fender Tim Armstrong Hellcat angespielt (obwohl ich eigentlich schon völlig weg davon war) und ich bin begeistert. Die Gitarre ist klar anderst als eine "klassische" Dreadnought, da sie einen kleineren Body hat und komplett aus Mahaghoni ist, aber sie ist sehr interessant. Klar ist sie nicht ganz so laut, aber die Fender Saiten fand ich auch nicht so tool, ich denke, dass man mit besseren Saiten noch viel aus der Gitarre rausholen kann.
    Was wirklich klasse war: Die Verarbeitung. Die Gitarre war wirklich makellos verarbeitet - oder soll ich perfekt sagen? Immerhin sprechen wir hier von einer 350€ Gitarre aus China. Der Verkäufer war auch überrascht - er hatte sich vorher noch gar nicht im der Gitarre befasst, da er hauptsächlich nur teures Gerät verkauft und die günstigeren Sachen anscheinend immer "mitverkaufen" muss um alle Sachen vom Lieferanten zu bekommen die er möchte. Das Feeling an der Gitarre war auch gut, mich haben nur die Saiten genervt, da ich eigentlich dünnere Saiten spiele als da drauf sind.

    Ich bin echt drauf und dran mit die Hellcat zu kaufen, auch wenn sie dann doch was anderes ist, als ich eigentlich wollte. Mein Favorit nach den ersten Test war dann doch eher die Yamaha FGX 720/730...
     
  5. hannibalxsmith

    hannibalxsmith Registrierter Benutzer

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    So, jetzt schreibe ich hier nochmals was dazu:
    Mittlerweile habe ich mir bei einem "lokalen Händler" eine Fender Tim Armstrong Hellcat gekauft. Ich habe dafür 325€ gelöhnt. Dafür bekommen habe ich eine makellos verarbeitete Gitarre (incl. Gurt) mit gutem Setup und einen Satz beschichtete Elexir Saiten. Für den Kurs habe ich schon mal nix verkehrt gemacht (gerade weil am Wochenende eine gebrauchte Hellcat für 290€ im Ebay über den Tisch gegange ist - verrückt...).

    Ich finde die Hellcat super. Das Handling ist sehr gut, man kann auch im Stehen super damit spielen. Wenn ich mal Zeit habe, dann schreibe ich auch ein Review. ;)
     

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