Pattern/Licks ja oder nein

  • Ersteller Florian1990
  • Erstellt am

Spielt ihr nach Pattern/Licks?

  • Ja

    Stimmen: 4 11,4%
  • Nein

    Stimmen: 6 17,1%
  • Eine Mischung nach Gefühl und Pattern/Licks

    Stimmen: 25 71,4%

  • Umfrageteilnehmer
    35
F
Florian1990
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hi,
mich hat immer interessiert, ob der großteil der leute nach licks/pattern spielen oder frei nach gefühl... ich kann mich den licks kaum anfreunden, die zwingen einen immer in einen rahmen...

ich benutz die licks/pattern eigentlich nur, wenn mir gerade nichts einfällt/wenns grad nicht so läuft, wie es soll

bin gespannt auf eure meinung
 
Eigenschaft
 
Hi,

ich spiele hauptsächlich frei, aber hin und wieder "werfe ich ein Lick ein", meist auch nur sehr kurz, eine Phrase oder so.
Das gibt mir etwas mehr Kontrolle über mein Solo, es vereinfacht die Struckturierung.

Es grüßt
Django
 
Zu Licks sagte mir mal einer meiner Jazzpianodozenten: übe sie, bis Du sie kannst (in allen Tonarten) - nicht, dass Du sie dann spielen musst in irgendeinem Solo, aber Du und Deine Soli werden danach besser klingen.
Somit, klar passiert es mir, dass ich mal einen Lick in einem Solo spiele, aber diese werden nie bewusst eingebaut - sondern sind in mir eingebaut :D.

ciao,
Stefan
 
bei mir auch so, manchmal benutz ich sie bewusst einzeln dazu, meistens spiel ich einfach, vielleicht ist da dann halt mal eins dabei.

Gruß
 
Also bei manches Solos spiele ich an gewissen stellen schon licks. sonst aber eigentlich auch immer frei und übe die licks nicht um sie zwangsweise dann auch einzubauen.
 
Das ist unterschiedlich zu beantworten, denn an "Licks" im Sinne von "Klischees" kommt man im traditionellen Jazz, also bei Standards, meisstens kaum vorbei, z.B. bei Blues-Turnarounds. Da ist dann immer etwas dabei, was ein Bird, Trane oder Christian mal gespielt hat.

Was z.B. typische Licks bekannter Musiker angeht, also meinetwegen ein "typischer Benson" oder ein "typischer Corea", dann doch eher nicht. Aber ich teile Stefans Dozentens Ansicht, daß man über Imitation von Licks, die einem gefallen, besser zu sich selbst findet (in musikalischem, nicht psychologischem Sinne)
[siehe auch meinen "Improvisation verbessern"-Post]

Drittens spiele ich persönlich schon Licks, also innerhalb eines Solos wiederkehrende Variationen eines Motives, aber das war damit wahrscheinlich nicht gemeint.
 
Phrasen spielen zu können, ist immer wichtig. Eine Sprache spricht man ja nicht, indem man einfach nur wahllos Buchstaben aneinanderreiht, dazu braucht man Vokabeln.

Wichtig ist gerade aber auch im Jazz, sein eigenes Vokabular zu entwickeln. 500 Phrasen von Miles Davis auswendiglernen - schön und gut - aber Jazz lebt von Innovation. Daher ein Tip, den mir schon mein Lehrer gegeben hat: einfach mal zuhause n bißchen locker rumimprovisieren, sich Melodien über bestimmte Akkordfolgen ausdenken. Und wenn man aus dem eigenen Tonsalat dann eine Phrase plötzlich sehr geil findet, dann - auswendiglernen!
 

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