Probleme mit Schnelligkeit bei DB trotz Demon Drive

Dieses Thema im Forum "Spieltechnik und Theorie" wurde erstellt von Marci95, 24.02.2012.

  1. Marci95

    Marci95 Registrierter Benutzer

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    Hi Leute,

    ich weiß, dass es ja hier schon sehr viele Threads zu diesem Thema gibt, welche ich mir auch schon durchgelesen habe. Dennoch möchte ich euch mein Problem etwas näher bringen und ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Also ich besitze eine Pearl Demon Drive Doppelfußmaschine mit den Einstellungen, mit denen ich am besten klar komme. Aber ich gurke immer auf ca. 110 bpm 16tel rum und komme einfach nicht auf eine höhere Schnelligkeit. Also schneller spielen kann ich auch da spiele ich aber auch glaube ich die Flat Foot Technik, nur is das sehr unsauber und damit höre ich auch auf weil ich weiß, das es blöd ist schnell zu spielen wenn man nicht vorher lernt langsam und sauber zu spielen. Naja wie auch immer, mein Problem ist wie schon gesagt, dass ich nicht höher als 110 bpm 16tel komme und ich übe so gut wie jeden tag. In diesem Tempo spiele ich jetzt auch schon ca. 3 wochen ohne weiterzukommen und langsam nervt es einfach nur!!
    Ich hoffe ihr könnte mir dabei helfen.

    Mfg,

    Marci95
  2. maryslittlelamp

    maryslittlelamp Registrierter Benutzer

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    Welche Fußmaschine du spielst dürfte da wohl relativ egal sein solange sie halbwegs tut was sie soll.
    Auch die Demon Drive macht nichts von alleine.

    Versuch mal in langsameren Tempi zu üben statt immer an der Maximalgrenze, oder 8tel und 16tel alle paar Takte zu Wechseln statt nur auf einer Geschwindigkeit rumzudümpeln.
  3. Battlegrim

    Battlegrim Registrierter Benutzer

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    Hallo

    Ich empfehle dir auf die Heel-up Technik umzustellen (Ferse in der Luft, Zehen auf dem Board). Du spielst kontrollierter und lauter,
    was dir bei, wie ich annehme, Metal auch nur Vorteile bringt. Der Rest ist Ausdauer und diszipliniertes Üben.
    Dir muss bewusst sein, dass die Doppelfussmaschine nur etwa 1% Verbesserung bringt.
    Du kannst nicht erwarten, dass du, nur weil du Top ausgerüstet bist, plötzlich zum Schlagzeug Gott wirst.
    Es ist so, dass am Anfang (100-120 Bpm) der Fortschritt nur sehr langsam kommt, jedoch dann geht verhältnismässig schnell (120-160 Bpm). Bei 160-240 Bpm geht es wieder ziemlich lang. Wenn du am Anfang sauber spielst, wird dir der Rest viel viel vieeeel einfacher fallen.

    gutes Gelingen!

    BG
  4. Marci95

    Marci95 Registrierter Benutzer

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    Hi,

    erstmal vielen dank für die antworten.

    @maryslittlelamp, das das mit der fußmaschine nicht viel zu tun hat weiß ich schon. Auch zu dem thema das ich anfangs langsamer spiele bevor ich schneller weitermache. Das ist genau die sache ich mache es nämlich genau wie jeder sagt. Ich fange an langsamer zu üben und gehe erst später weiter. Außerdem übe ich auch mit metronom, doch trotzdem komme ich seit 3 wochen nicht über 110 bpm hinaus.

    @Battlegrim, also ich spiele heel-up und habe auch eigentlich keine probleme damit, aber auch hier zu der fußmaschine: ob ich jetzt mit einem 60€ pedal spiele oder mit einem 600€ pedal, da liegt für mich ein riesen unterschied zwischen. Aber nochmal zum problem. Ich denke nicht das ihr 3 wochen lang mit täglischem üben nicht über 110 bpm hinaus gekommen seid oder doch?

    ---------- Post hinzugefügt um 16:16:37 ---------- Letzter Beitrag war um 13:45:22 ----------

    Hi,

    so ich hab ich gerade nochmal ohne schuhe rangesetzt und siehe da, geht direkt viel besser. ich werds einfach nochmal längere zeit ohen schuhe probieren evtl. klappt das ja auf dauer besser und ich komm schneller voran.
    Trotzdem danke für eure antworten.

    mfg,

    Marci95
  5. WINTRIS

    WINTRIS Registrierter Benutzer

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    Mein Geheim Hardcore Tipp ist deine Schienbein Muskeln zusätzlich zu trainieren. Ich hab das früher immer so gemacht dass ich meinen Schulranzen mit so viel Büchen wie möglich vollgestopft auf den Rücken gepackt habe und dann jeden Tag im Maximaltempo einen Berg mit etwa 20% Steigung hochgegangen bin (wichtig ist "gehen", man muss es richtig im Schienbein spüren) Außerdem darf ich an dieser Stelle Derek Roddy zitieren "If you want to play fast you have to play fast music" Also im Endeffekt nichts anderes als stupides üben üüüben und üüüüben :) Wenn du an dem Punkt angekommen bist an dem du die 180 Bpm Hürde meistern musst wirst du feststellen dass es mit herkömmlichen Heel Up nicht mehr funktioniert wegen zu starker Ermüdung. Das ist dann normal. Die Beine müssen kleinere Bewegungen machen und hier hat für mich mein Training Früchte getragen. Du musst in deine Heel Up Technik noch Ankle Motion integrieren also quasi deinen Fußballen in der Luft lassen und trotzdem den Fuß wie bei Heel down bewegen. Mit Übung bringt man ein gutes Gleichgewicht beider Techniken zustande und kommt doch auf eine ansehnliche Geschwindigkeit. Viel Erfolg Mann!
  6. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Wie genau gehst du denn vor, wenn du übst? Mit Metronom klingt ja schon mal gut!

    Ich mach das so:
    Ich habe eine Art Tabelle, in deren Kopf verschiedene Übungen stehen, die man sowohl mit den Händen als auch mit den Füßen machen kann. So oft wie möglich (am besten wäre jeden Tag) gehe ich diese Übungen durch und schreibe das Tempo auf. Bestenfalls ist es jeden Tag ein bisschen mehr und wenn es nur 5 bpm sind. Ich finde, es motiviert, wenn man seinen Fortschritt vor Augen hat. Außerdem versuche ich, jedes Tempo mindestens 1min durchzuhalten - erst dann probiere ich ein höheres Tempo und nicht eher.
    Und ab und zu ist es vielleicht auch ganz hilfreich, wenn man mal ein Tepo ausprobiert, was einen eigentlich überfordert. Wenn man sich da eine Weile versucht, durchzukämpfen, kommt man mit dem niedrigeren Tempo, was vorher noch unmöglich war, auf einmal viel besser klar!
  7. Haensi

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    Wobei ich letzteres nicht für sinnvoll halte. Das wichtigste ist noch immer sauber zu spielen.

    John Blackwell sagte mal, dass man nur etwas schnell spielen könne, was man auch langsam im Schlaf beherrscht. Ansonsten klingt es "like a bunch of noise".

    Also langsam üben und dann schneller werden. Und nie gleich das Dach vom Haus bauen wollen, sondern mit dem Keller anfangen. Manche Sachen dauern halt.
  8. Marci95

    Marci95 Registrierter Benutzer

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    Hi,

    Nochmals danke für die schnellen antworten ;)

    @RG-Jule, also ich spiele einfach konstant zum metronom 16tel durch solange bis ich irgendwann ein hohes tempo erreicht habe mit dem ich ersteinmal zufrieden bin. Danach habe ich erst vor die ganzen handtechniken auf meine füße zu übertragen, weil ich denke das ich das dann schnell in kurzer zeit hinbekommen dürfte, da ich ja normal auch schneller spiele. Aber da kommt es ja dann auch imemr auf die übungen an.
  9. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es nicht besonders förderlich ist, wenn man das Tempo "unkoordiniert" steigert. Ich hab es auch mal auf die Art und Weise probiert, aber man (bzw ich) neigt dann dazu, das Tempo zu früh zu steigern. Vielleicht lernt da jeder anders, aber mir bringt es mehr, wenn ich es schaffe, ein bestimmtes Tempo auch mal eine Weile durchzuhalten. Erst dann weiß ich, dass es sitzt und dass ich "bereit" bin für ein schnelleres Tempo.

    @Haensi: Ich finde es nicht schlimm, wenn man seine Grenzen mal überschreitet - wenn auch nur kurz - um einfach mal zu schauen, was als nächstes kommt :).
  10. schmatzi80

    schmatzi80 Registrierter Benutzer

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    Grundsätzlich die Frage: Hast du einen Lehrer, wenn ja, besprech das mit Ihm, wenn nicht... hmm... Dann heisst es sich alleine durchbeißen... Generell gibt es ja online viele Videos... Roddy oder Kollias sind da glaube ich ganz weit vorne... Persönlich ist mir das zu stupide, da für mich immer wichtig ist nicht einfache Formen zu wiederholen sondern Strukturen und Vorgehensweisen zu erlernen... Wenn du bei einer bestimmten bpm-Zahl 16tel spielen kannst, gut, aber was passiert, wenn du plötzlich immer eine 16tel an verschiedenen Stellen weg nimmst oder den beat extrem langsam spielst, bricht dann alles zusammen? Stockt der Beat... Das ist in meinen Augen das größte Problem beim bpm-Battlen!!! Es wird unerheblich, wie schnell du spielst, wenn du verstehst, was du machst... Das hat nix mit Muskeln etc. zu tun, denn die wachsen auch bei langsamen Spiel und mit guter Technik braucht man gar nicht so viele Muskeln... Sport ist zwar immer gut, aber ich halte spezielles trainieren für überflüssig, denn Kraft ist nicht das Entscheidende!!! Handtechnik auf Füße zu übertragen ist das nächste... wozu? Nimm einen Schritt nach dem Anderen... Wenn du deine Füße gut kontrollieren kannst mit "foot-to-foot", dann kannst du dir über Doubles oder Paradiddles Gedanken machen, nicht vorher... Und gute Fußkontrolle dauert, auch ein demon-drive bringt da keine Abkürzung!!! Häufiges Problem hier ist, dass der Linke Fuß nicht auf dem technischen Stand des Rechten ist, das bringt häufig das Problem, dass es bei schnelleren Tempi unsauber klingt... Auch hier natürlich... ganz langsam anfangen und eine gute Technik von den Basics an lernen... Ich sehe bei meinen Schülern oft, dass Sie bei Übungen mit langsamen Tempo Probleme haben diese präzise zu spielen.. Wenn sie dies aber geschafft haben sind die Übungen bei höherem Tempo meistens sehr schnell sehr flüssig und leicht und locker gespielt, während umgekehrt, also, mit schnellem Tempo angefangen, diese Übungen bei noch schnellerem Tempo sehr hakelig und unpräzise... Selbst wenn du bei 40 BPM anfängst und dadurch den Beat als easy betrachtest, achte auf korrekte Haltung der Füße und Hände, spiel Variationen und steiger vielleicht Wochenweise in 5er-Schritten das Tempo... Du wirst sehen, dass du 3 Monate später keine Probleme hast den Beat bei 110 BPM korrekt und locker zu spielen... Kostet Geduld, viel Arbeit und Schweiß, aber das Resultat ist ein gutes. kontrolliertes Double-Bass-Spiel... Abkürzungen gibt es nicht!!! Ein Vorredner Hauensi hat schon sehr gut zitert... "like a bunch of noise" ist das Resultat bei allen how-to-play-double-bass-fast-ohne Kontrolle und intensivem Üben....
    Oh man...ich wollte gar nicht so viel schreiben...sorry für den Roman, aber das brennt mir immer unter den Nägeln, wenn ich diese Threads sehe.... Und ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen...
  11. Hexer

    Hexer Registrierter Benutzer

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    Daran anlehnend was schmatzi geschrieben hat vielleicht noch etwas aus meiner Erfahrung (ich lerne selber grade Doublebass spielen):

    Ich kann inzwischen ganz brauchbar die 16tel um die 120bpm spielen (mit Metronom und allem) also kam ich letztens auf die Idee das doch mal etwas weiter und mit mehr Spass zu üben indem ich ein paar Songs mitspiele bei denen einfachere Doublebass Sachen vorkommen. Da kam mir jetzt ein Stück unter wo zwar Doublebass gespielt wird, aber eben ne ganze Ecke LANGSAMER als ich das geübt hatte und siehe da: Was ich so dazu zusammengespielt hab klang absolut katastrophal. Mein Schluss daraus: ich werd nächstes Mal wenn ich mich zum Doublebass üben hinsetze mal bei 80bpm oder so anfangen und das so lange machen bis das auch Klickfest geht. Wird vermutlich erstmal hart und relativ frustrierend aber ich denke es wird helfen den es bringt mit Sicherheit mehr Kontrolle über das was ich da tue
  12. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Stimmt, das was Hexer da sagt, kommt ja noch hinzu! Es ist zwar schön, wenn man seine 16tel bei 120 bpm spielen kann, aber wenn dazu zB noch Becken und Snare kommen, ist es wieder was völlig anderes!
    Ganz hilfreich ist da zB folgende Übung:
    Wechselschläge Doublebass in einem angenehmen Tempo und dazu zB auf dem Ride erst alle zwei 16tel, dann alle drei 16tel, dann alle vier 16tel usw. und natürlich Snare dazu. Und dann langsam das Tempo steigern. Mir zB fällt es schwerer, je öfter ich das Ride spiele. Also alle zwei 16tel ist echt mega unsauber - da wollen Hände und Füße irgendwie nicht wirklich zusammen spielen bei mir.

    Oder (wie schmatzi auch erwähnte), dass man nicht seine 16tel durchbrettert (was ich nebenbei in Songs eh irgendwie langweilig finde), sondern einen Rhythmus spielt - am besten noch Wechselschläge mit einer ungeraden Anzahl an Noten pro Takt, wodurch sich "linksführend" und "rechtsführend" abwechseln.
    Oder auch mal nicht nur Wechselschläge, sondern Sachen wie RLRR LLLL oder sowas. Wird man vielleicht in einem Song nie verwenden, aber es trainiert einfach deine Füße. Vielleicht ist ja auch das Buch "Stick Control" von G. L. Stone was für dich. Die Übungen da drin sind zwar eigentlich für die Hände gedacht, aber was mit den Händen geht, geht auch mit den Füßen :).
    Oder mal eine Weile normale Beats mit dem linken statt mit dem rechten spielen. Logischerweise ist der linke Fuß viel schwächer als der Rechte … viel langsamer und leiser. Es ist denke ich recht hilfreich, wenn man den mal separat ein bisschen trainiert.

    Ich hab mich schon mit einigen Schlagzeugern darüber unterhalten und auch hier im Forum liest man es ja permanent: man braucht einfach unglaublich viel Geduld. Und ich habe das Gefühl, dass gerade bei Doublebass die meiste Geduld gefragt ist. Wie ich schon mal sagte: am besten, das Tempo aufschreiben und jeden Tag ein wenig steigern. Es motiviert einfach, wenn man seinen Fortschritt vor Augen hat.
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2012
  13. TrollololDrums

    TrollololDrums Registrierter Benutzer

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    hi,
    was ich dir empfehlen kann ist ein trainingsplan zu doublebass habe auch einen der umfasst 90 min und ich werde woche zu woche besser...kann mein lehrer auch bestätigen
    er sieht in etwa so aus: mit metronom 16tel spielen->ca. 5min,dann die (wie ich sie nenne) zittertechnick,(wurde oben schonmal genauer beschreiben also heel up bloß das du vorne runterdrückst oder so xD)die is für später eben wichtig über 180bpm->2,5 min,dann db noten falls du welche hast also verscheidene grooves->15min,paradiddle,mühle(hände wie füße)->5min,(falls de bock hast)blast beats->wieder mit metronom 2,5min und dann noch ne viertel stunde mit musik...natürlich den ganz harten scheiß xD
    und das metronom erhöhe ich täglich um ein bpm
    sollteste ma ne woche probieren anfangs is es vllt. ansträngend aber es wird besser
    hoffe damit konnte ich dir helfen
    mfg


    edit:natürlich machste das 2mal
    Zuletzt bearbeitet: 27.02.2012
  14. drumtheater736

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    Hi,

    solch trainingsübungen sind ok wenn es um eine gewisse grundschnelligkeit geht oder um die füsse überhaupt zu verbessern. dazu gehört aber auch unabhängigkeit. aber irgendwann sind anatomische grenzen gesetzt, das ist einfach so. um diese grenzen zu umgehen müssen andere techniken her. genau da setzt diese zittertechnik an. um so kleiner die bewegung um so schneller kann man spielen.

    irgendwo ist der punkt, wo die bewegung aufhört und das "zittern" beginnt. deshalb brauch das ganze schon eine gewisse anfangsgeschwindigkeit, die schon recht hoch ist. dann kommt ie nächste schwierigkeit beide füsse zusammen zu bekommen man hat ja kaum kontrolle über die füsse. das ganze muss man dann auf ausdauer üben.

    man muss es mit den händen vergleichen, irgendwann wechselt man auch auf andere bewegungen um den speed zu erreichen z.B. single strocks irgendwann wechselt man auf die finger weil es aus dem handgelenk auch hier anatomisch unmöglich ist den speed wie mit den finger zu erreichen. klar bei den finger reichen kleinere bewegungen aus um den stock den schlag ausführen zu lassen.

    LG

    DT
  15. Hexer

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    Becken und Snare waren gar nicht so mein Problem. Auch bei meinen Übungen ohne Musik hab ich bereits die Hände mitbenutzt. Ich habs quasi so aufgebaut: Metronom an. Erstmal nur Füße bis das funktioniert. Dann Füße und Snare. Dann Becken dazu und dann je nach Sicherheit auch immer mal ein kleines Fill dazwischen.
    Mein Problem bei dem erwähnten Song war eher, dass die Geschwindigkeit ne Ecke niedriger war als ich vorher geübt hatte und das hats mir ganz einfach unglaublich schwer gemacht noch sauber zu spielen (bzw ich habs erst gar nicht geschafft). Ergo: nicht nur langsam anfangen, sondern NOCH LANGSAMER...
  16. Jürgen K

    Jürgen K Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich würde mal zur Abwechslung etwas anderes spielen.
    16tel im 4/4-Takt mit dem Doppelhuf macht doch jeder, damit kann man niemanden mehr hinter dem Ofen hervor locken.

    Grüße
    Jürgen
  17. Hexer

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    Ich wechsel da beim üben gerne zwischen 8tel und 16tel hin und her, bau mir da quasi unterschiedliche beats zusammen. Fand ich etwas sinnvoller und zudem weniger langweilig als straight immer 16tel durch
  18. Marci95

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    also was ich jetzt erstmal so sagen kann ist das ich auch in einer metal band spiele wo ich auch häufig doublebass einsetze. Folglich habe ich mit der koordination beim gesamtspiel keine probleme und die hatte ich auch nicht als ich anfing doublebass zu spielen. Zu der Zittertechnik kann ich auch noch sagen das ich die recht gut beherrsche und ich dachte anfangs auch, dass mein linker fuß schwächer wäre als der rechte, nur komischerweise ist dem nicht so. wenn ich die zittertechnik straight durch spiele dann ist es immer nur mein rechter fuß der manchmal hinterherhinkt, obwohl ich seid 5 jahren spiele. Naja aber wie ich ja aus euren antworten und aus anderen threads schon erfahren habe liegt der schlüssel einfach nur beim üben, also werde ich mein training ausweiten und der rest ergibt sich aus der zeit.
    Danke nochmals an alle antworten ;)

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