schwergängige Wirbel

von etrawgew, 13.04.09.

  1. etrawgew

    etrawgew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.09   #1
    hallo liebe user/innen,
    ich komme heute mit einer eher seltenen frage, bzw. bitte!
    aufgrund meiner mangelnden kraft in den händen ist es mir kaum bis gar nicht möglich, meine geige nur per wirbel zu stimmen, da sie sehr schwergängig sind.:mad:
    obwohl ich meine geige erst zur jahreswende beim geigenbauer zur überarbeitung hatte, und dieses problem extra angesprochen hatte, schaffe ich es auch nach bearbeitung der wirbel nicht, und somit wird jedes stimmen meiner geige eine recht zeit- und kraftraubende prozedur. :(
    inzwischen habe ich mir aber einen werbeflaschenöffner so präpariert (die wirbel nehmen dadurch keinerlei schaden), dass ich diesen wie einen krafthebel benutzen und die wirbel damit besser drehen kann. :D
    nun meine frage: bin ich wohl die einzige geigerin die solcherlei probleme mit ihrer geige (wirbel) hat, oder ergeht es dem/der einen oder anderen ähnlich? wenn ja, wie kommt ihr damit klar? oder habt ihr euch eventuell auch gewisser hilfsmittel bedient? vielleicht hat ja eine/r von euch eine tolle idee umgesetzt, einen "violinschlüssel" zum stimmen mittels der wirbel erfunden? dann wäre es natürlich ganz super, wenn er/sie so freundlich wäre mir diese erfindung zu beschreiben, damit auch ich schon bald in den genuss diese genialen violinschlüssels kommen kann. :great:
    herzlichen dank schon mal vorab dafür!
    mit den besten wünschen für ein frohes, sonniges osterfest verbleibe ich,
    sehr herzlich,
    etrawgew. ;)
    P. S. für meine geigenlehrerin ist das stimmen mittels wirbel bei meiner geige kein problem.
     
  2. Lum

    Lum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.09   #2
    Bin zwar weder Geiger, noch sonst etwas in der Richtung.
    Aber der gesunde Menschenverstand sagt mir: Wenn Kraft fehlt, dann Kraft an trainieren. (Gripmaster, UnterarmTraining - Zumindest von Bewegung her)

    Da häufiges Nachstimmen gerade Pflicht bei solchen Instrumenten ist.
    Zumal für so eine Bewegung echt kaum Kraft von Nöten ist.
     
  3. etrawgew

    etrawgew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.09   #3
    lieber lum,
    sei ganz herzlich bedankt für deinen gut gemeinten rat!
    doch, wie du ja selber bekennst, bist du weder geiger noch sonstwas in der richtung.
    mein tipp; wenn in deinem freundes- oder bekanntenkreis ein/e geiger/in ist, dann bitte doch darum, einmal kurz an einem wirbel drehen zu dürfen.
    und das mit der kraft antrainieren ist so eine sache. was mir in 63 jahren nicht gelungen ist, das wird nun wohl nichts mehr werden.:D
    mit lieben grüßen,
    etrawgew.
     
  4. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.09   #4
    Ich kenne eigentlich eher das gegenteilige Phänomen: die Wirbel rutschen, obwohl sie gar nicht sollen.:rolleyes:
    Die Wirbel sollte man auf jeden Fall nur mit der Hand drehen können, auch ohne "Krafttraining".
    Hast Du schon mal mit Wirbelseife probiert?

    (http://www.thomann.de/de/search_dir.html?xsid=de27a54889721d59512111c13eaaeb5f&sw=wirbelseife)

    Ansonsten lockere die Wirbel mal und drück sie einfach nicht mehr so fest rein.
    Die Wirbel sind ja konisch. Wenn man sie natürlich mit Gewalt in den Wirbelkasten presst, lassen sie sich auch nicht mehr drehen.
    Die physikalischen Zusammenhänge sparen wir uns jetzt....... ;)
     
  5. miss kathy

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    Erstellt: 15.04.09   #5
    Wie sie ja geschrieben hat, war sie wegen des Problems bereits beim Geigenbauer und Wirbelseife wird diesem wohl auch als erstes in den Sinn gekommen sein...wäre es so leicht zu beheben würde der Thread vermutlich nicht existieren;)...
    Noch dazu sind auch der Bearbeitung der Wirbel Grenzen gesetzt, man will ja schließlich nicht den beschriebenen Effekt haben, dass sie der Sapnnung der Saiten nicht standhalten können und sich somit immer wieder lockern..
    Da es anscheinend auch für die Geigenlehrerin keine Schwierigkeit dargestellt hat, das Instrument zu stimmen, scheint es sich wohl wirklich um ein rein persönliches Problem zu handeln, hätte da allerdings - wie Lum bereits - auch an erster Stelle an Kraftaufbau gedacht...
    Klar ist das ab einem gewissen Alter nicht so einfach, aber wenn das Instrument objektiv betrachtet normal zu stimmen ist und bereits diesbzgl daran gearbeitet wurde, wird wahrscheinlich an der Geige kaum noch mehr machbar sein, um die Schwierigkeiten der Besitzerin zu mindern oder zu beheben...

    Für mich ist es generell verwunderlich, da die Wirbel einer Geige mir nie sonderlich schwer bewegbar vorkamen, immerhin wird sie ja auch fast ausschließlich darüber gestimmt...

    Vllt sind ja tatsächlich irgendwo mechanische Stimmhilfen auffindbar (selbst noch nie welche gesehen), aber bevor die gefunden sind, würde ich auch erstmal an eine Stärkung der Hand/des Unterarms arbeiten, soviel Kraft erfordert Geige stimmen schließlich nun auch wieder nicht:/...
     
  6. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.09   #6
    :-)))
    Muss ich mal in meinem Orchester verbreiten, dass sie Krafttraining machen sollen, falls jemand seine Wirbel nicht gedreht bekommt.
    Wir haben über 70 Jährige im Team.
    Selten so ein Quatsch gehört...............
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.04.09
  7. miss kathy

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    Erstellt: 15.04.09   #7
    Find mal in 'nem Orchester jemanden, der seine Wirbel nicht gedreht bekommt:rolleyes:

    Mir ist bisher zumindest keiner begegnet, bestenfalls mal schwergängige Cellowirbel - und mit schwergängig ist gemeint: mit leicht erhöhtem Kraftaufwans immer noch drehbar - niemals jedoch bei Geigen:gruebel:...

    Gemeint war ja nicht als Pauschallösung für bockige Wirbel stärkere Hände, das Problem ist lediglich, dass etawgrew ja bereits bei einem Geigenbauer war und dass es für ihre Geigenlehrerin eben keine Schwierigkeit darstellt, das Instrument zu stimmen, für sie hingegen schon. Wenn also das, was an der Geige diesbzgl. gemacht werden kann, ausgeschöpft und keine Brückenlösung in Sicht ist, muss man eben vllt anfangen, sich selbst daran anzupassen um sich damit arrangieren zu können.

    Und wenn schon eigenständig gesagt wurde, es fehlt die Kraft in den Händen, sollte man vllt anfangen an diesem naheliegenden Manko zu arbeiten, da - wie bereits erwähnt - mechanische Stimmhilfen für Streichinstrumente (zb für Gitarren allerdings gibt es wohl vergleichbares) nicht so leicht zu finden sind...

    Wirbelseife kann man da tausendmal empfehlen, ist aber für die Katz', wenn die Geige bereits zwecks selbiger Problembehebung in professioneller "Behandlung" war und es für andere Geige-spielende Menschen keine Schwierigkeit darstellt...glaube auch kaum, dass etawgrew ihre Geige irgendwie "verkehrt" stimmt, eben zb die Wirbel zu fest reindrückt, da wenn Kraft fehlt, sie dafür dann erst recht fehlen würde und es zudem wenigstens der Lehrerin hätte auffallen müssen, grade wenn man ein Auge auf dieses bestimmte Problem gerichtet hat...

    Und mit "Krafttraining" war ja auch kein Euro-Training gemeint, sondern - wie oben bereits erwähnt wurde - gezieltes Training für Finger und Hände (und somit auch Unterarm) - was man bei beginnenden Musikern zumindest häufiger mal sieht als Stimmhilfen - , das weder die Gelenke noch die Fingerfertigkeit beeinflusst sondern einfach die Entwicklung der nötigen Kraft und den Fingern zusätzlich fördert, die manchen vllt mehr fehlt als anderen.
     
  8. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.09   #8
    Ich könnt mir eher vorstellen, dass der Geigenbauer das Wirbelproblem nicht ernst genommen oder schlichtweg vergessen hat.
    Was mir noch einfällt:
    Manchmal ist die Stellung der Wirbel ungünstig um die Geige am Kinn sitzend zu stimmen. Vor allem bei der G-Saite.
    Da kann dann neu aufsaiten helfen (Saite ein bissle weiter ins Loch stecken) so dass der Wirbel, wenn der Ton stimmt einen anderen Winkel hat.
     
  9. Lum

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    Erstellt: 15.04.09   #9
    Ich hab's noch nie gehört, dass jemand Wirbel eines Instruments (Wir reden hier WIRKLICH NICHT von Kraftaufwand, welcher ein außergewöhnliches Maß an Muskulatur beanspruchen würde) aufgrund mangelnder Kraft nicht drehen kann. Du etwa?

    Wenn ja und du hast eine bessere Lösung, dann kann man die vorherige Alternative, aufgrund von so großen Defiziten im Vergleich, gerne als Quatsch bezeichnen.

    Aber hey, zu sagen, dass der Geigenbauer Mist gebaut hat, aber andere Menschen doch damit klarkommen, ist etwas konträr, oder? ;)

    Da hier noch keine beeinflussende Krankheit genannt wurde KANN es nur an Kraft oder Technik mangeln. (btw. wie spielt man überhaupt ein Instrument, wenn man es nicht stimmen kann? )
     
  10. etrawgew

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    Erstellt: 15.04.09   #10
    lieber Axel S.,
    vielen dank für deinen tipp, dass ich es mal mit wirbelseife versuchen könne!
    der geigenbauer hat auf meine bitte neue wirbel einzupassen gesagt, dass das nicht nötig sei, da er die jetztigewn noch entsprechend abschleifen und mit wirbelseife bearbeiten werde.
    meine idee war es hingegen, ein hilfsgerät zu finden, dass ich ähnlich einem steckschlüssel mit rechteckiger einstecköffnung, sozusagen als kraftüberträger benutzen kann.
    mit lieben grüßen,
    etrawgew.

    liebe miss kathy,
    ich denke, dass ich mit knapp 64j. irgendwo den zug mit krafttraining zur stärkung der handmuskulatur verpasst habe. ich bin schon heilfroh, dass meine schultergelenke mir keine probleme bei der doch recht unnatürlichen haltung während des geigenspiels machen.
    trotzdem auch dir herzlichen dank für deinen tipp.
    mit lieben grüßen,
    etrawgew.

    lieber Lum,
    ich hoffe du kommst nicht irgendwann einmal in deinem leben in eine situation, die dir karftmäßig grenzen setzt, so dass du um hilfe bitten musst. und siehe da, es kommen da ein paar ganz eifrige helfer die ob deiner bitte nur verständnislos den kopf schütteln und sagen, das geht aber nun doch wirklich gaaaanz leicht.!
    wie ich die geige stimme? natürlich mit einem, wenn auch zweckentfremdeten gegenstand (mein geigenbauer war von dieser idee angenehm überrascht), denn natürlich spiele ich auch geige. ich habe vor knapp zwei jahren mit dem geigenspiel begonnen , gehe einmal pro woche zu meiner lehrerin - privatunterricht - und habe eine unbändige freude daran! ich komme gut voran, denn ich übe täglich durchschnittlich 2-3 std.
    mit lieben grüßen,
    etrawgew.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.04.09
  11. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #11
    Ok ein tipp:
    Ich dreh NIEMALS am Wirbel sofort nach oben, meine Cellowirbel sind auch schwergängig - sollen sie auch - soll sich ja nicht drehen. Weil dann is die Gefahr für mich zu groß, dass ich zuviel gewalt anwende. Dann is in dem Moment in dem der Wirbel nachgibt die Kraft zu groß und die Saite reisst - unglücklich wenn die über 100 Euro kosten.

    Ich dreh erst einmal nach unten, etwa 2mm, geht superleicht und dann kann man ohne Probleme hochstimmen:)
     
  12. etrawgew

    etrawgew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #12
    lieber meister hubert,
    technisch bin ich gar nicht so unbegabt, nur motorisch krieg ich's nicht hin, weil das nötige quäntchen kraft schlichtweg fehlt!:o
    ich habs schon immer wieder probiert, erst nach unten (lockern) drehen, dann nach oben. oft ist es danach aber zu hoch, dann wieder runter, und wieder nach oben. danach ist es manchmal noch zu tief, also noch etwas höher. allmählich tun mir dann die finger schon weh. doch ich muss ja vier saiten!!! stimmen. und dieses langwierige, für mich tatsächlich sehr anstrengende prozedre verleidet mir beinahe das geigenspiel.:(
    dennoch gebe ich nicht auf! ich werde sicher noch den violinschlüssel finden, um meine geige problemlos stimmen zu können.;)
    trotzdem auch dir vielen dank für deinen tipp.
    mit lieben Grüßen,
    etrawgew.
     
  13. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #13
    Vielleicht noch ein Tipp:
    Ich kenne genügend Leute, die haben an allen 4 Saiten Feinstimmer, nicht nur an der E-Saite.
    Ich selbst verwende die Dinger für A und E.
    Gerüchteweise sollen Die tiefen Saiten (wenn umsponnene Darmsaiten) eher abreißen, wenn man Feinstimmer benutzt, aber das kann ich nicht nachvollziehen.
    Ich benutze normalerweise Pirastro Eudoxa.
    Da müsste ja dann die A-Saite auch öfters reißen. Tut sie aber nicht.

    Wenn Du täglich spielst, sollte mit 4 Feinstimmern das Drehen der Wirbel eigentlich zur Ausnahme werden.
    (Das kannst Du ja dann die Geigenlehrerin machen lassn)
    :-)
     
  14. IcePrincess

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    Erstellt: 16.04.09   #14
  15. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #15
    Geht nicht, da eine Gitarrenmechanik ein Schneckengetriebe hat und deshalb einigermaßen leichtgängig ist.
    Ein Geigenwirbel steckt aber fest.
    Den bekommst Du mit einer Gitarrenkurbel nicht bewegt.
    Außerdem muss er ja beim Drehen gleichzeitig nach innen gedrückt werden, damit er nicht durchrutscht.
     
  16. miss kathy

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    Erstellt: 16.04.09   #16
    Ist ja eigentlich auch die typische Prozedur bei Geigen, die rein über Wirbel gestimmt werden...an das mit den vier Feinstimmern hatte ich anfangs auch gedacht, war nur irgendwie ziemlich sicher, dass dein Geigenbauer dir diese Option schon unterbreitet hätte, schließlich ist sie - wenn Bearbeitung von Wirbeln udn Wirbelkästen ausgereitzt ist - naheliegend...

    Mechanische Stimmhilfe war ja oben bereits erwähnt, auch mit Hinweis auf das Vorhandensein solcher für Gitarren, Problem ist nur, dass sowas für Streichinstrumente eben weit und breit nicht zu entdecken ist..

    etrawgew meinte ja, sie nutze bereits einen "zweckentfremdeten" Gegenstand dafür, was für einer ist das denn?;)
     
  17. Tinitus

    Tinitus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #17
    Liebe etrawgew,

    auch wenn es wohl eine unerwuenschte Antwort ist, moechte ich doch betonen, dass es fuer so etwas nie zu spaet ist. Natuerlich dem Alter und der Konstitution entsprechend.
    Es sei denn eine Krankheit hindert Dich, dann tut es mir leid. (Das konnte ich hier jetzt nicht herauslesen. ) Ich wuerde Dir mit den besten Absichten empfehlen, Krafttraining einmal ernsthaft in Erwaegung zu ziehen, veilleicht hast Du am Ende ähnlich viel Spass daran wie am Geigenspiel.
    Davor wuerde ich aber einen Mediziner um Rat fragen, damit keine Schaden angerichtet wird. Das ist nicht zwingend mit grossem Kraft- oder Zeitaufwand verbunden, gerade wenn es nur um die Unterarme und Finger geht.

    Fuers erste scheinst Du ja eine passable Loesung gefunden zu haben. Ich selber hatte waehrend der paar Jahre, in denen ich (schlecht) Geige gespielt hatte, wie von Axel S. schon beschrieben, Feinstimmer an allen Saiten und musste die Wirbel nur aeusserst selten anfassen. (Die sassen dann auch ziemlich fest. Problematisch waren dann ganz im Gegenteil die rutschenden Wirbel. )
    Je nach Leichtlauefigkeit der Feinstimmer und Zustand der Fingerkuppen koennen die aber auch schonmal weh tun.
     
  18. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #18
    Ein Tröpfchen Fahrradöl wirkt Wunder !!

    Du hast ja eine hohe Meinung von Geigenbauern!!
    Hast Du mir mal einen Geheimtipp?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.04.09
  19. miss kathy

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    Erstellt: 16.04.09   #19
    Habe eine hohe Meinung von Menschen, die Ausübung ihres Berufs kompetent und mit einer gewissen Motivation betreiben.
    Findet man bei Geigenbauern, denk ich, genauso wie bei Vetretern anderer Berufe und schwarze Schafe gibts überall.

    Kann ich dir haben:D : Musikhaus Ecseghy in Mutterstadt...auch wenn das meines Erachtens kein Geheimtipp ist, sondern lediglich jemand, der seinen Job gut und verlässlich macht.
     
  20. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.09   #20
    Bisschen weit weg :mad:
    Hatte leider in meiner Gegend bisher nicht die besten Erfahrungen gemacht.
     

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