Schwierigkeiten beim Überblasen (Altflöte)

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chokola
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Hallo zusammen :)

Habe eine Frage an die erfahreneren Flötespieler unter euch. Und zwar spiele ich schon seit vielen Jahren Altflöte, und hatte anfangs auch Unterricht. Im Unterricht sind wir aber mit den Tönen nur so bis zum c''' gekommen. Mittlerweile bin ich aber auf ein paar Lieder gestoßen, bei denen ich bis zum f''' hoch muss, und da hab ich schon erhebliche Schwierigkeiten. Meistens quietscht es, oder ich krieg es garnicht raus. Seltsamerweise klappts immer am besten, wenn ich mich langsam die Tonleiter hoch arbeite, und keinen direkten übergang von einem viel tieferen ton hab...

Jedenfalls frag ich mich, ob es da irgendwelche technischen Kniffe fürs überblasen gibt? Sollte man das Daumenloch eher mehr oder eher weniger zuhalten? Eher stärker oder eher schwächer blasen? Oder kann es vielleicht auch an meiner Flöte liegen? Bräuchte ich vielleicht eine qualitativ bessere?
Wer Tips für mich hat, bitte raus damit :)
 
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Hallo chokola

Die tiefen Töne müssen weich angeblasen werden, die hohen "straff". Ich gehe mal davon aus, dass Dir das klar ist. Wenn Du die Tonleiter nach oben spielst, passt Du den Blasdruck und möglicherweise auch die Daumenhaltung nach und nach an. Du tastest Dich also gewissermaßen an die richtige Lippenspannung und Daumenhaltung heran. Spielst Du ein großes Intervall, fehlt Dir offensichtlich noch die richtige Vorstellung von dem notwendigen Spannungswechsel. Eine Möglichkeit, sich diesem Problem zu nähern:

> "Klettere" zu einem hellen Ton hinauf.
>> Halte ihn möglichst lange.
>> Beobachte dabei sicherheitshalber mit Hilfe eines Stimmgerätes, ob die Tonhöhe stabil bleibt.
>> Mache Dir bewußt, wie der Daumen gehalten wird.
>> Mache Dir bewußt, welche Mund und Lippenmuskeln für den richtigen Blasdruck sorgen.

> Dann wechsele zu einem tiefen Ton.
>> Versuche wahrzunehmen, wie sich Blasdruck und Daumenhaltung geändert haben.

> Kehre mit einem Sprung zum zuvor gespielten hohen Ton zurück.
>> Konntest Du die notwendige Daumenhaltung und den richtigen Blasdruck erinnern?

Solche Übungen nenne ich Intervalltraining. Wenn man sich damit regelmäßig bewußt beschäftigt, sollte sich mit der Zeit eine Art Bewegungsmuster im Körpergedächtnis einprägen, das dafür sorgt, dass man die hohen Töne sicher trifft.

Gruß
Lisa
 
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