Spiel-/ Effekttechnik? Mutes a la MD symphony of destruction

von 007, 05.01.12.

  1. 007

    007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.12   #1
    Hi Headbangers,

    Mal ne blöde Anfängerfrage (kenne die Fachvokabeln nicht, hab mich schwindelig gesucht hier im Forum):

    Wie kriege ich es hin, dass es zwischen zwei drei fetten Strums still ist dazwischen. So wie bei Megadeth: Symphonie of destruction zB. Die spielen doch: tap tap tap tadattap... Und zwischen tap tap ist millisekunden mäßig Stille. Ebenso typisch bei Pantera: Walk.

    Alles eine Frage der Technik, schon klar. Aber welcher? Die Saiten allein durch geschickte left right hand action muten bringts nicht, es ist nicht (ganz) still. Noise Gate? Oder wie oder was?

    Ach ja, spiele ne Ibanez mit Boss MT2 + Pocket Pod direkt ins Homerecording Mischpult.

    Danke schonmal fürs antworten,
    sorry falls die Frage zu blöd ist oder schon 666x gestellt wurde...

    Pommesgabel,

    007
     
  2. Erkelenzer

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    Erstellt: 05.01.12   #2
    Also bei mir schon. Ich mach das immer so, dass ich mit dem rechten Handballen wirklich auf die Saite hau. Braucht ein bisschen Übung, um das bei höheren Temposachen zu spielen, deswegen langsam üben, dann sollte das klappen :) Also dann tap tap tap tiptip *pause* tip :D
     
  3. 007

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    Erstellt: 05.01.12   #3
    Danke für die Antwort. Genau so mach ich das, zusätzlich noch die linken Finger so anheben, dass sie die Saiten nicht mehr auf die Bünde drücken, sondern abdämpfen. Trotzdem ist der Ton ja nicht sofort ganz weg, ein bisschen klingt es nach, und die Zerre quiekt und brummt noch. Bei denen ist aber der Ton schon sofort ganz weg. Wie abgeschnitten. Als würde man in Cubase in die Spur ne Lücke schneiden. Aber man muss ja auch live diesen sudden death des Tons hinkriegen. Deshalb dachte ich, die nehmen vielleicht ein Noise Gate?
     
  4. Erkelenzer

    Erkelenzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.12   #4
    So, hab das jetzt extra nochmal mit Higain und "AC/DC-Gain" probiert und siehe da, es liegt am Gain. Beim Higain ist es tatsächlich so, dass es noch ein kleines Brummgeräusch ist, wo eigentlich Stille sein sollte. Also einfach mal das Gain ein bisschen runterdrehen.
     
  5. Schwarzblut

    Schwarzblut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.12   #5
    Ich wollt gerade sagen, dass es sicherlich, wie fast alle Probleme im Metalbereich, mit zuviel Gain zutun hat. Versuchs am besten ohne Boss mt2 und stell im pod was marshalliges mit screamer davor ein.
    Ansonsten kann man natürlich auch mit Gate arbeiten, um übertriebenes Gain fahren zu können.
     
  6. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein

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    Erstellt: 06.01.12   #6
    von einem marshall mitarbeiter (zuverlässige quelle!) habe ich mal erfahren, dass Dave Mustain bei einer marshall-roadshow unbedingt ein gate vor dem amp haben wollte.
    schätze darin liegt das geheimnis, ein hart eingestelltes gate zwischen gitarre und amp und schon ist ruhe in den spielpausen und solche passagen klingen abgehackt...habe es aber selbst noch nie probiert.
     
  7. UnderJollyRoger

    UnderJollyRoger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.12   #7
    Bedenke auch, auf den Studioaufnahmen ist natürlich nicht nur die Gitarre zu hören. Kleinere Unsauberheiten werden auch schön vom Schlagzeug usw. verdeckt :)
    Auf der Live-Version, die ich gerade höre, hört man schon den ein oder anderen Quietscher ... ist also alles kein Hexenwerk ;)
     
  8. 007

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    Erstellt: 07.01.12   #8
    Danke für die Tipps. Ich hab mal folgendes probiert: So geschrammelt, wie ich meinte, dass man es machen muss, für die mutes, hab das in Cubase mitgeschnitten, und dann einfach da als Loop laufen lassen, und ein Noise Gate auf die Spur gelegt, und so lange an den virtuellen Knöppen rumgedreht, bis es zwischen den strokes still war, aber sie auch nicht wie ausgeschaltet klangen, also ein paar Millisekunden Release muss schon sein, der trigger aber ziemlich hoch. Klappte wunderbar.

    Ich denke, ich werde mal ne Tretmine mit eingebautem Noise Gate testen, zb Line6 Über Metal, bin gespannt, ob man dass dann auch real Time so einstellen kann, dass es passt.

    Lg 007
     
  9. killerklaue

    killerklaue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.12   #9
    Wäre es da nicht sinnvoller ne extram Tretmine als Noisegate zu nehmen? Ich mein zur bessseren Einstellbarkeit....
     
  10. 007

    007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.12   #10
    Also, folgendes: Ich hab festgestellt, dass der PocketPod auch ein Noise Gate hat. Gut versteckt ;-). Wen es interessiert: Man muss SAVE und TAP gleichzeitig drücken und gedrückt halten, dann kann man mit der Cursor-Wippe nach rechts drücken und die Einstellung ändern. Wenn man seinen Sound dann speichert, wird die Noise Gate Einstellung mitgespeichert. Es gibt aber nur eine Einstellung, Level, da kann man sonst nichts drehen. Aber immerhin, es hat schon was gebracht, es funktioniert akzeptabel. Problem ist nur, dass man bei zu wenig Noise Gate den Effekt nicht hat, bei zuviel Noise Gate aber ordentlich Gain geklaut wird, und der Sound schwach auf der Brust wird. Und da das ganze digital in ein paar Schritten einstellbar ist, ist der eine Klick zu wenig, der nächste schon zu viel.

    Von daher hoffe ich, dass es mit dem Line6 Über Metal besser geht, per Drehregler. Warum ich kein zusätzliches Noise Gate dran hänge? Ich weiß nicht, je mehr Effekte hintereinander, um so schwieriger wird das alles. Ich hatte die Hoffnung, dass ich mit den Über Metal direkt ans Pult gehen kann, und den Pod dann für andere, cleane(re) Sounds nutze. Den Pod habe ich im Moment nur hinter dem Boss Mt-2, weil mir das zu plastik-plärrig rüberkam, und ich im Pod einfach ein Amp-Modelling fahre mit cleanem Sound (und z.Z. das Gate).

    Der Über Metal ist auch schon in der Bucht geschossen, wenn der hier ist, und das alles so klappt, wie ich mir das vorstellen, dann stelle ich mal eine Vergleichshörprobe hier ein.

    lg 007
     

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