Suche Instrument fürs Lagerfeuer...

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Tales404
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Hallo Musiker Board...!!

Bin seit heute neu hier und hab gleich mal mein erstes Anliegen:

Ich wusste nicht genau in welches unterforum ich das posten sollte, da es irgendwie zu keinem und doch zu mehreren passt... hab mich jetzt mal hier für die Plauderecke im Klavierbereich entschieden... hoffe das passt so ;)...

So also ich gehe schon seit mehreren Jahren jedes Jahr einmal auf ein Zeltlager der Kolpingjunged als Betreuer mit und wir haben immer ganz nette Lagerfeuer mit den Kindern, wo alle gemeinsam singen... Aus Gründen von Personalwechsel ist das ganze einfach nicht mehr ganz so stark wie früher... Daher wollte ich jetzt instrumental das ganze mitgestalten... Wir haben schon 2-3 Gitrarren und einer der Cajonito spielt und ab un zu noch andere kleinere Raschelinstrumente... Sooo Also jetzt bin ich am überlegen wie ich das ganze noch begleiten könnte... Ich kann Klavier spielen, aber leider kein Klavier ans Lagerfeuer stellen ;) jetzt frag ich mich, ob es ein instrument gibt, das man als pianist spielen oder etwas leichter lernen kann, das man gut ins Lagerfeuer einsetzten kann...(so wie der schlagzeueger seine cajon oder cajonito hat) Habt ihr da vlt Ideen? wisst ihr da was?

Anfangs hab ich mir überlegt eine Mundharmonika mitzunehmen und diese zu erlenen( obwohl das wohl nicht leichter zu lernen wär jetzt und auch glaub ich nicht zu unterschätzen ist, aber finde eine mundharmonika ziemlich cool ;)) Aber ich weiß nicht, ob die zu allen Lieder von uns passen... wir spielen standart lagerfeuerlieder aber auch mondernes, wie Oasis oder Boulevard of broken dreams aber auch sachen wie streets of london... also ich weiß nicht ob die zu allen lieder auch passt, außerdem glaube ich sind die ja gestimmt, und dann könnte man auch nur bei liedern spielen die wir in jener Tonlage spielen oder?... Dann ein Keyboard mit batterien wäre wohl ziemlich schäbig und wäre alleine wohl auch zu leise... jetzt bin ich aber noch auf ne Melodica gekommen... würde das vlt passen zum Lagerfeuer? was meint ihr?

Naja hab jetzt ne menge geschrieben, würde mich freuen wenn jemand mal noch seinen senf dazu gibt ;):D
 
Eigenschaft
 
Eine Melodica wäre auf jeden Fall schon mal eine Idee. Allerdings geht der Klang auch stark in Richtung Mundharmonika. Und wenn du der Meinung bist, dass das eher weniger zu eurem Repertoir passt, dann wirst du damit auch nicht besser dran sein.

Ansonsten fallen mir an Tasteninstrumenten, die ohne Verstärker/Batterien auskommen, nur noch Akkordeons ein, die benötigen allerdings auch erst einmal etwas Übung, bis man darauf spielen kann.
Eine einfachere Variante wäre vielleicht noch ein indisches Harmonium. Wenn du allerdings meinst, dass der Mundharmonika-Sound schon nicht zu aktuelleren Liedern passt, dann wirst du damit wohl erst recht nicht glücklich werden.
 
Danke aufjedenfall mal für dein Beitrag...

Naja also ich weiß auch nicht direkt... mundharmonika... also ansich würde das denke ich schon auch passen, habs ja auch noch nie ausprobiert... dachte nur vlt jetzt nicht zu allem... und bei melodika.. also hab noch nie eins in der hand gehabt... gibts dann da verschiedene klänge? oder haben die alle die selben höhen und töne etc?
 
Als jemand der vom Klavier kommt wirst du es mit der Melodica auf jeden Fall am leichtesten haben, von den Tönen/der Tastatur ist sie ja identisch zum Klavier, Unterschiede gibt es beim Tonumfang (normal sind 32 Tasten => 2,5 Oktaven). Man muss die Anblastechnik erst einmal etwas üben, das sollte aber keine große Hürde sein. Da ist Mundharmonika als komplett neues Instrument bestimmt schwerer. Bei der Begleitung von Liedern wie es beim Lagerfeuer der Fall ist kommt der Melodica auch zu Gute dass sie komplette Akkorde spielen kann.
Ich habe mir auch eine Hohner Student 32 (https://www.thomann.de/de/hohner_student_melodica_32_schwarz.htm) als Ergänzung zum Klavier gekauft, sozusagen als "Spaßistrument" für zwischendurch. Und Spaß macht sie definitiv ;)
 
Ich würde auch zur Melodica raten. Ich habe im Urlaub meine immer dabei, passt am Lagerfeuer oder in der Hängematte, man kann Melodien und Flächen spielen. Mit etwas Übung kann man sogar benden. In der Klezmerband hatte ich sie auch immer auf der Bühne.

Die günstigen von Thomann sind etwas piepsig. Ich habe eine 32er Melodyhorn (Angel), die hat einen bandoneonähnlichen Klang, ist aber nicht gut gestimmt. Mit Hohner machst Du wahrscheinlich nicht allzuviel falsch.

Wir habe hier im Musikerboard sogar ein Melodica Sub:
https://www.musiker-board.de/f799-melodica-brass/

Ein transportables Tasteninstrument ohne Strom ist noch das Clavichord. Das ist aber sehr leise, vermutlich zu schade fürs Lagerfeuer und man muß Stimmen konnen.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Hi, Tales4,
Du brauchst bloß 4 Mundharmonikas, um fast alle gängigen Tonarten mitspielen zu können. Die passen sogar besser in die Hosentasche, als Cajon oder Gitarre. Und Lehrer gibt es dafür auch. Du hast auch recht damit, dass die Harp leicht unterschätzt wird, aber es ist schön, wenn einer nicht nur drauf rum quäkt, sondern gut spielt.
Für das Lagerfeuer echt cool, und mit dezenten Begleitakkorden kannst du eigentlich am Feuer alles begleiten. Und ein kleines hübsches improvisiertes Solo ist mit Unterstützung vom Lehrer nach dem Erlernen der Basics auch bald machbar.
Trau dich!
Selbst wenn du es dir dann doch nicht gefallen sollte, eine gute Einsteiger-Harp gibt es für unter 30 €, da kannst du nichts verkehrt machen.
 
Ansonsten fallen mir an Tasteninstrumenten, die ohne Verstärker/Batterien auskommen, nur noch Akkordeons ein, die benötigen allerdings auch erst einmal etwas Übung, bis man darauf spielen kann.

Die rechte Hand vom Akkordeon sollte für einen Tastenspieler aber eigentlich kein allzu großes Problem darstellen, oder? Ich habe selbst schon als Nicht-Keyboarder am Lagerfeuer das Akkordeon ausgepackt, weil wir zu gitarrenlastig waren, und auch in meiner Band steigt der (klassisch ausgebildete) Keyboarder oft aufs "Akkordeon mit einer Hand" um, weil es halt besser passt (siehe Signatur).

Wenn du also irgendwie eine Quetschkommode herkriegen kannst, ist das mit Sicherheit ein Lagerfeuerkandidat.

Gruß

Toni
 
Ein transportables Tasteninstrument ohne Strom ist noch das Clavichord. Das ist aber sehr leise, vermutlich zu schade fürs Lagerfeuer und man muß Stimmen konnen.

Witzige Idee, aber nicht so ganz praxistauglich, fürchte ich. Das mit dem Stimmen und "zu leise" hast du ja schon erwähnt. Clavichord passt halt auch musikalisch oft eher schlecht - da ist im Zusammenspiel mit Zupfinstrumenten etwas, das durchsetzungsfähige, lange (Melodie-)Töne spielen kann, besser.
Und transportabel... naja, ein Flügel ist auch transportabel - irgendwie. So ein Clavichord ist zwar mit einer Person zu bewegen, aber man hat schon mehr Gepäck als mit einem recht großen Synth im Case - das ist im Zusammenhang mit Lagerfeuer und im Vergleich zur Gitarre schon nicht mehr wirklich transportabel. z.B. auf dem Fahrrad kriegt man so ein Ding kaum transportiert, und längere Fußwege sind auch recht sportlich. Da ist ein Akkordeon schon so mit das höchste der Gefühle (und nebenbei ein wirklich schönes Lagerfeuerinstrument - zumal man es auch abseits der Berge und der Küste selten zu hören bekommt).
 
Und transportabel... naja, ein Flügel ist auch transportabel - irgendwie. So ein Clavichord ist zwar mit einer Person zu bewegen, aber man hat schon mehr Gepäck als mit einem recht großen Synth im Case - das ist im Zusammenhang mit Lagerfeuer und im Vergleich zur Gitarre schon nicht mehr wirklich transportabel. z.B. auf dem Fahrrad kriegt man so ein Ding kaum transportiert, und längere Fußwege sind auch recht sportlich.
So ein Reiseclavichord ist kleiner als ein Stratkoffer und wiegt 20 kg. Vielleicht gibt es auch noch kleinere und leichtere.

Oder ein Hohner Clavinet D6: das ist ja im Grunde auch ein Clavichord, dann ein Batterieverstärker. Von Hohner gibt es auch das Pianet.

Aber das sind wirklich etwas zu große "Lösungen" für's Lagerfeuer. ;)

Viele Grüße,
McCoy
 
Da widersprechen wir uns auch kaum. Aber 20kg auf dem Fahrrad oder am langen Arm durch die Dünen zum Strand (oder zur Picknickwiese) ist schon anstrengend. Zumal, wenn kein gescheiter Tragegriff dran ist ;)
Klar, es geht, wenn man unbedingt will. Aber ich hatte die Frage ("Lagerfeuer") wirklich eher so verstanden, dass nach Tasteninstrumenten gesucht wird, die man mit vergleichbarem Aufwand wie eine Wanderklampfe transportieren kann (und wo am Ziel des Transports nicht erst der Klavierstimmer kommen muss :D ). Da ist jenseits eines ausgewachsenen Akkordeons schon eine gewisse Grenze der Praktikabilität erreicht.
 
Hallo !
Ich spiele am Lagerfeuer immer Akkordeon. Habe das damals in 3 Wochen halbwegs spielfähig hinbekommen (müssen), aber auch ohne Zwang sollte es für einen Klavierspieler realtiv leicht erlernbar sein. Natürlich sollten die klavierspieltechnischen (rechte Hand) und vor allem musiktheoretischen Kenntnisse ausreichend vorhanden sein (Quintenzirkel ! - den brauchts für die linke Hand). Wenn du dann jemand findest der dir das System im Bass noch etwas erklärt, reicht das zum begleiten am Lagerfeuer auf jeden Fall aus - anfangs evtl. ja auch ohne die linke Hand, klingt immer noch voller als eine Mundharmonika. Ich habe bisher noch kein Stück erlebt, das sich auf dem Akkordeon nicht irgendwie spielen lässt; man glaubt gar nicht wleche neuen Klangwelten sich da für manche Stücke eröffnen.
Günstige gebrauchte findet man oft in der Bucht in Kleinanzeigen oder beim lokalen Dealer.
 
Gerade bei Wikipedia als Synonym für Akkordeon gefunden: "Heimatluftkompressor" - wie geil :D :D
 
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Hi
Für mich sind Mundharmonikas das Lagerfeuer-Instrument schlechthin. Wenn Gitarristen mit von der Partie sind, bitte ich darum, auf die mir zur Verfügung stehenden Tonarten Rücksicht zu nehmen. Ob Maibaumsingen, Adventskaffee oder Wanderausflug ... eine Mundharmonika muß immer mit und natürlich auch ein passendes Repertoire an Liedern, die besonders gut auf Instrumenten mit Richter-Tonskala spielbar sind.
Mundharmonika und Mundharmonika ist nicht dasselbe. Gute "Wandermundharmonikas" in Oktave- oder Tremolostimmung haben einen schönen vollen Klang. Mein Favorit fürs Lagerfeuer ist die Comet-Wender (Oktave-Stimmung). Es gibt so einige Lieder, da muss man mittendrin von der C-Dur auf die G-Dur-Seite wechseln. Das schnelle Umdrehen ist etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber auch Spaß. Wer häufig und gerne mit anderen zusammen musiziert, für den lohnt sich auch, über die Anschaffung einer "Kreuzwender" nachzudenken. Da hat man dann zumindest die gängigen Dur-Tonarten alle griffbereit.
Mundharmonikas in Richterstimmung sind diatonische Instrumente, denen außerhalb der Kernoktave obendrein Tonstufen fehlen, die man bei so manchem Lied vermißt. Bluesharper kompensieren das mit der Bendingtechnik. Wer damit nichts am Hut hat, greift entweder zur chromatischen Mundharmonika oder legt sich ein Repertoire an Liedern zurecht, die auf der Mundharmonika besonders gut spielbar sind.
Mit der Zeit lernt man auch zu "schummeln". Wenn alle begeistert singen, fällt es nicht auf, wenn man zwischendurch auf begleitendes Akkordspiel ausweicht, um einen fehlenden Ton zu "umschiffen".
Für mich ist Lagerfeuermusik immer akustisch und handgemacht in einer Lautstärke, bei der eine Mundharmonika eigentlich ganz "mitkommt". Das hat auch etwas mit der Oktavlage zu tun. Den Klang der Mundharmonikas mit Oktave-Stimmung finde ich deshalb so gut, weil bei ihnen die helle, sehr durchdringende hohe Lage mit einer dunklen Lage kombiniert wird, die warm und voll klingt. Das macht den Klang durchsetzungsfähig ohne laut zu sein.

Gruß
Lisa
 
Mal abgesehen von den Tasteninstrumenten, wie wäre es einfach mit einem Paar Bongos und einem Shaker? Das bringt gerade bei etwas schnelleren und nicht so melodiebetonten Stücken den richtigen Groove rein.

Und das gute alte Glockenspiel ist auch nicht zu verachten.
 
Dann ein Keyboard mit batterien wäre wohl ziemlich schäbig und wäre alleine wohl auch zu leise...
2×10 Watt Batterieverstärkung genug?

Dazu empfiehlt der Nerd statt einer Tischhupe die Korg Kross (die zarteste Versuchung, seit es die MicroStation gibt).

Wer richtig rumnerden will (du wohl eher nicht, aber hypothetisch), hängt sich an den Amp zusätzlich einen netten batteriebetriebenen VA (MicroKorg, XL, XL+) und/oder einen Taschendrumsampler (Akai MPC500).

Oder die minimalistische Lösung: Korg MicroPiano.


Martman
 
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Bewährt hat sich auch mein altes Yamaha DJX - trotz 61er Tastatur keine 5kg, eingebaute Speaker, die mit jeder akustischen Klampfe mithalten, alle möglichen sounds, Rhythmus-Engine, wenn nötig, batteriebetrieben...
 
Ich würde ja auch für Akkordeon plädieren. Damit schlägst du jeden Gitarristen in die Flucht. :evil:
 
Immer noch besser als ne Lyra :eek: :igitt: ..., was ja im weitesten sinne auch ein Tasteninstrument ist.
 
hallo, zusammen
auch ich plädiere ausnahmslos für`s Akkordeon!!!

Grillfete letzte Woche zu später Stunde mit "Smoke On The Water" auf der Quetsche - und zehn Minuten danach "Marmor, Stein und Eisen bricht....." !!
da blieb kein Auge trocken (;-)

bin gespannt, was noch alles angeboten wird

orlando
 
bin gespannt, was noch alles angeboten wird
partykey.JPG :whistle:
 
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