Suche Konzertgitarre bis 1900 Euro

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Andi T
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Hallo,
ich bin neu hier und suche eine gute Konzertgitarre.
Ich bin 17 Jahre alt, suche eine neue gute Konzertgitarre, nicht gebraucht mit Fichtendecke, Ebenholzgriffbrett. Ich möchte eine Gitarre, die sehr gut klingt, schön aussieht und die ich dann hoffentlich ewig habe.
Ich spiele schon 12 Jahre Gitarre und habe schon 3 Gitarren gehabt, die aber nie gut klangen.
Jetzt habe ich seit 3 Jahren eine von meinem Gitarrenlehrer empfohlene Hopf Libra 1, die aber nicht gut klingt und 2 saiten schnarren.
Ich bin auf eine Hanika 58 pf gestoßen, die ich bei meinem Gitarrenleherer schon ausprobiert habe, die sehr leicht zu spielen war.
Ich würde mich über Infos, ob die Hanika 58 pf gut ist oder Bilder, Klangbeispiele... sehr freuen:great:
Wie lange benötigt die Hanika 58 pf, bis sie eingespielt ist?
Ich möchte sie cirka in 2 Wochen kaufen, bzw. von meinem Vater kaufen lassen.:great::great::great:
diese Gitarre soll mein Weihnachtsgeschenk und gleichzeitiges Geburtstagsgeschenk ( 19. Februar) werden.
Ich bin aber noch nicht auf diese Gitarre festgelegt.
Bietet mir also bitte auch andere in dieser Preisklasse bis 1900 Euro an, die auch so gut sind.
Bin gerade auf Hanika festgelegt, kann sich aber noch ändern, wenn Ihr andere gute Marken anbietet.:)
Viele Dank für eure Hilfe
Andreas
 
Eigenschaft
 
Bei einer Gitarre sollte Schnarren mittlerweile eigentlich nicht mehr vorkommen. Und falls doch, so ist der Gitarrenbauer der Fachmann, der das beseitigen kann.
Was Konzert/Nylonsaitengitarren angeht, so haben diese einen recht hohen Wertverlust, wenn Du also eine wenig gebrauchte Gitarre zu 50% des Neupreises bekommen kannst ...
Hanika ist sicherlich eine gute Marke und wenn man den Klang mag ... aber ansonsten hilft nur: spielen und vorspielen lassen - und zwar alles so ab 1000 Euro aufwärts. Und nicht auf den Preis oder das Namensschild achten, weil darauf kommt es eigentlich nicht an.
Eventuell - wenn Du genau weißt was Du willst - käme so ab 1500 Euro auch der Bau einer individuellen Gitarre in Betracht. Ich habe mir bereits mehrere Gitarren bauen lassen und würde (fast) nicht mehr "von der Stange" kaufen.
 
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Was Konzert/Nylonsaitengitarren angeht, so haben diese einen recht hohen Wertverlust, wenn Du also eine wenig gebrauchte Gitarre zu 50% des Neupreises bekommen kannst ...
Quelle?
Hab ich noch nie gehört, ist meiner Meinung nach grober Blödsinn, was du da geschrieben hast.
 
Quelle ist mein tägliches Erleben und die Analyse von Handelsplätzen wie z.B. eBay.
Gebrauchte Konzertgitarren haben einen im Vergleich zu anderen Instrumenten relativ hohen Wertverlust.
 
Ich unterstütze Corkonians Erfahrungen. WIe kommst Du, neviani, zu Deiner Einschätzung? (Der Markt für Steelstrings tickt etwas anders.)
 
Meine Erfahrung ist eben eine andere. Ich habe bisher kaum mitbekommen, dass Konzertgitarren ihren Wert verloren haben. Eher ist es so, dass sich der Wert mit der Zeit erhöht hat - kein Wunder. Gut eingespielte Fichtendeckengitarren klingen deutlich besser, als Neue. Ein alte 60er Ramirez, hat man für knapp 2000€ bekommen und kann sie heute für über 6000-8000€ verkaufen. Das gleiche gilt für Marin, Sanchis, Conde.
Hanika ist aber nicht Conde. Ihr müsst euch schon etwas die Meistergitarren ansehen. JustMusic dominiert nicht den Markt der Konzertgitarren, der ist viel leiser. Man muss sich schon etwas mehr auskennen um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wenn man die Szene nicht kennt, finde ich jegliche Einschätzungen recht oberflächlich.
 
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Natürlich gibt es einige große Namen, deren Preise stabil sind, oder sogar steigen.
Den Markt zu beurteilen ist generell sehr schwierig, denn die Preise die für gebrauchte Instrumente teilweise aufgerufen werden, sind nicht die, die dann auch gezahlt werden.
Ich würde aber auch eher dazu tendieren, dass ein Großteil der Gitarren mit der Zeit deutlich billiger wird.

Und generell sollte man bei solchen Geschichten umbedingt die Inflation mitberücksichtigen, sobald da mehr als ein paar Jahre zwischen liegen.
Wenn eine Gitarre 1990 3000€ gekostet hat, müsste sie heute etwa 5000€ kosten, und es entspräche demselben "Wert".

(nebenher: deswegen sind auch teilweise die Zinsen auf Sparkonten ein Witz. Wenn diese unter der Inflationsrate liegen, verliert man eigentlich Geld, auch wenn es von der Zahl her mehr wird..)
 
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Moooment. Wer redet hier von Ramirez oder Conde?
Wir reden ueber das obere Mittelfeld der Konsumerklasse. Nicht ueber eine kleine Untermenge von Meisterinstrumenten.
Und selbst da hinkt der Vergleich, denn eine Martin aus den 60'ern bringt - gut erhalten - ja nach Modell schon einen ordentlichen Neuwagen.

In der Regel verlieren Motorraeder auch heftig an Wert. Eine alte CX500e von 1982 kann ich in gutem Zustand fuer 1500 Teuro bekommen, das ist etwa 40% vom Neupreis und fuer ein altes Mopped schon ganz ordentlich. Dass meine CX500Turbo mit 9000 Euro mittlerweile 50% mehr kostet als damals neu ist die Ausnahme von der Regel.

Dito bei den Konzertgitarren. Wenn es nicht die absolute Oberklasse ist, ist sie bei Uebergabe exakt 50% auf dem Gebrauchtmarkt wert.
Ich weiss nicht warum, aber Nylongitarren haben in der Regel weniger Stressprobleme als Stahlsaitengitarren und dennoch sind die Gebrauchtpreise niedriger. Liegt vielleicht daran, dass Konzertgitarrenspieler noch schlimmere Individualisten sind als Stahlsaitenspieler. Wenn ich sehe, was die im oertlichen Musikladen fuer einen Affentanz veranstalten welche der 4 Yamaha C70 jetzt die bessere ist... In der Zeit hat der Kollege bei den Steelstrings 3 Dreads vertickt.
Ist auf dem Gebauchtmarkt nicht anders. Stellste eine Yammie FG730S ein, also eine Standardgitarre, gibt es einen Anruf, der Kaeufer kommt, weiss was er erwartet, schaut nach Macken, spielt 2 Minuten, zahlt, geht.
Das selbe Apiel bei einer aelteren Einsteiger-Hanika... Endlose Diskussion am Telefon, stundenlanges rumgeklimpere und dann doch keine Entscheidung. Bleib mir weg mit gebrauchten Konzertgitarren. Wenn mich mal wieder das Nylon-GAS reitet und ich der Meinung bin, ich muesste zuaetzlich zu meiner Meistergitarre noch eine dritte Nylongitarre kaufen, dann freue ich mich ueber der Preisverfall, denn ich kaufe das nur gebraucht, aber hoffentlich brauche ich dann nicht mal Geld und ich muss/will mal wieder eine Konzertgitarre verkaufen...
 
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Mit 1900 € bekommst Du schon eine gute Gitarre. Mein Tipp ist: unbedingt anspielen, am besten "blind", also bewusst zunächst nicht nach dem Preis und der Marke gucken. Leider fehlen heutzutage dafür die früher in jeder Großstadt zu findenden Gitarrenläden mit reichhaltiger Auswahl, wie z.B. Viertmann in Köln, der dieses Jahr seinen Laden zugemacht hat. In Deiner Nähe gibt es ein Gitarrengeschäft, Robert Dünne, der gitarrenladen, Wintergasse 11, 86150 Augsburg. Kenn ich selbst nicht, musst Du ausprobieren. In München hat Hieber Lindberg als großes Musikhaus eine ganz vernünftige Auswahl. Mir ist beim Herumschauen im Web aufgrund Deines Posts aufgefallen, dass in der Bucht jede Menge Hanikas neu in einer Menge angeboten werden, die mich stutzig macht. Wieviel Gitarren "kloppen" die im Jahr denn raus, um so präsent zu sein? Wer aber vor halbautomatisierten massiven Manufaktur-Gitarren keine Angst hat (und bei der Preisklasse geht es auch kaum anders), sollte auch mal bei Yamaha gucken. Ich spiele selbst eine GC 3 aus dem Jahr 1985, die ich selbst für eine Felipe Conde oder Paulino Bernabe nicht hergeben würde, und habe vor 20 Jahren mit einer Gitarrenschülerin die Erfahrung gemacht, dass eine GC (aufpassen, nicht "CG", die liegen preislich und qualitativ darunter!!) gegen ca. 20 andere Hanikas und Burguets und ich weiß nicht was auftrumpfen konnte. Der Preisverfall bei japanischen Gitarren, selbst wenn sie erstklassig sind, ist rasant. Ich würde die Katze jedoch nicht im Sack, also nicht ohne Anspielen, kaufen. Insgesamt ist mein Eindruck bei neuen Konzertgitarren, dass pro 1000 € mehr höchstens 10% mehr an handwerklicher Fertigungsqualität und Klangqualität gekauft werden. Noch ein Wort zu den Gebrauchten: Nimbus, Herkunft, Seltenheit usw. treiben die Preise in der Spitzenkategorie hoch, ab dem Mittelfeld gehen die Preise schnell nach unten.
 
Liegt vielleicht daran, dass Konzertgitarrenspieler noch schlimmere Individualisten sind als Stahlsaitenspieler. Wenn ich sehe, was die im oertlichen Musikladen fuer einen Affentanz veranstalten welche der 4 Yamaha C70 jetzt die bessere ist... In der Zeit hat der Kollege bei den Steelstrings 3 Dreads vertickt.
Ist auf dem Gebauchtmarkt nicht anders. Stellste eine Yammie FG730S ein, also eine Standardgitarre, gibt es einen Anruf, der Kaeufer kommt, weiss was er erwartet, schaut nach Macken, spielt 2 Minuten, zahlt, geht.
Das selbe Spiel bei einer aelteren Einsteiger-Hanika... Endlose Diskussion am Telefon, stundenlanges rumgeklimpere und dann doch keine Entscheidung.

Nylonspieler musizieren ja auch auf ihren Instrumenten und schrammeln nicht nur. :hat:
 
Flasch!
Stahlsaitengitarristn können auch schrammeln.
Auf ner Nylon ist schrammeln ja akustische Umweltverschmutzung...
 
Nylonspieler musizieren ja auch auf ihren Instrumenten und schrammeln nicht nur. :hat:

Einspruch !, ich komme von der Konzert-Gitarre und habe Klassik gelernt, mittlerweile spiele ich auch Western-Gitarre und behaupte mal das, ich auch auf der Steel-String Klassik-Stücke zupfen kann...falls Du jetzt mit "Schrammeln" das Strumming gemeint haben solltest. :)

In einem Punkt gebe ich Dir allerdings Recht, Konzert-Gitarrenspieler sind "anstrengende Kunden" und bei nicht gerade wenigen Klassik-Freaks beginnt eine "gute" Gitarre erst bei 2000-3000 € und eine "richtig gute" liegt dann schon bei 5000-10.000 €..und das finde ich persönlich ziemlich arrogant.
 
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Einspruch !, ich komme von der Konzert-Gitarre und habe Klassik gelernt, mittlerweile spiele ich auch Western-Gitarre und behaupte mal das, ich auch auf der Steel-String Klassik-Stücke zupfen kann...falls Du jetzt mit "Schrammeln" das Strumming gemeint haben solltest. :)

Nein, er meinte, dass man auf einer Nylonstring nicht nur Akkorde "schrammelt", sondern eben eher zupft, und das einen höheren musikalischen Wert hat.
Wohingegen Corkonian meint, dass Akkorde "schrammeln" auf einer Nylonstring nicht gut klingt.
Ich persönlich halte beide Aussagen für fragwürdig und empfehle den beiden sich mal ein bisschen Flamenco, oder Bands wie Rodrigo y Gabriela anzuhören, wo eben auch auf Nylongitarren "geschrammelt" wird, und trotzdem schöne Musik dabei rumkommt ;-)

In einem Punkt gebe ich Dir allerdings Recht, Konzert-Gitarrenspieler sind "anstrengende Kunden" und bei nicht gerade wenigen Klassik-Freaks beginnt eine "gute" Gitarre erst bei 2000-3000 € und eine "richtig gute" liegt dann schon bei 5000-10.000 €..und das finde ich persönlich ziemlich arrogant.

Das ist zum einen extrem verallgemeinert, und ebenso fragwürdig wie die Aussagen oben.
Diese "Klassik-Freaks", wie du sie so nett nennst, sind vmtl Leute, die 20-30 Jahre lang klassische Gitarre gespielt haben, und dementsprechend ihre Ansprüche entwickelt haben.
Was ist daran arrogant?
Findest du es auch arrogant, wenn ein Konzertpianist sagt, dass ein richtig guter Flügel erst bei 100.000€ anfängt?
Das ist eben seine Meinung, die er auf seine Erfahrungen stützt. Es hat nicht speziell mit der Menge an Geld zu tun.

Im Vergleich zu Westerngitarren sind Konzertgitarren nunmal teurer. Der Markt ist kleiner, in Preislagen über 2000€ sogar extrem klein, und primär von kleinen Gitarrenbauern beherrscht.
Wo man bei Westerngitarren wenig Probleme hat, für 3000€ noch eine Martin, Gibson, Taylor, Larrivee, Lakewood, Maton, Cole Clark, Guild etc von der Stange zu kaufen und dort Auswahl aus hunderten Modellen hat, gibt es bei Konzertgitarren vllt 3-4 Hersteller, die vereinzelte Modelle von der Stange in der Preislage überhaupt anbieten. Man kommt vllt auf 30-40 Serienmodelle, alles andere wird von Hand nach Wunsch gebaut.
Folglich ist der Konkurrenzkampf viel kleiner und der Aufwand (EIN Gitarrenbauer baut EINE spezielle Gitarre für den Kunden) viel höher.
Versuch mal eine Klassikgitarre beim Gitarrenbauer zu kaufen. Da geht es inzwischen bei 3000€ erst los. Mit einem einfachen Standardmodell, ohne Verzierungen und Hokuspokus.

Von daher ist die Aussage, dass "richtig gute" Klassikgitarren erst bei 5000€+ losgehen, durchaus nachvollziehbar und einfach den Umständen geschuldet.

(Nebenher sei noch bemerkt, dass ich persönlich den Unterschied zwischen einer (durchschnittlichen) 3000€ und einer 5000€ Konzertgitarre für sehr, sehr deutlich halte, wohingegen ich den Unterschied zwischen einer 3000€ und einer 5000€ Westerngitarre für eher optischer Natur halte. Aber das ist persönliche Wahrnehmung)
 
Nun, ich habe keine Probleme damit, wenn sich ein sehr guter Musiker tagelang mit ein. oder zwei Instrumenten beschäftigt, bis er die "eine" gefunden hat. Was mir auf den Keks geht ist, daß Eleleven unterer Kajüte auf Industriegitarren herumklimpern und sich nicht zwischen zwei C70 aus der unteren Einsteigerklasse entscheiden können oder eine einfach-Hanika 2 Stunden auditieren und dann doch dankend ablehnen, obwohl die Gitarre - wie alle meine Gitarren - in sehr gutem bis hervorragendem Zustand ist und für den potentiellen Käufer sogar noch frische Saiten aufgezogen wurden, weil die, die drauf waren angeblich "zu alt" waren. Klar, die waren ja schon 7 Tage drauf und kaum gespielt....
 
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@Disgracer, die Bezeichnung Klassik-Freaks war jetzt nicht abwertend oder unhöflich von mir gemeint, und ich bleibe bei meiner persönlichen Meinung, das Konzert-Gitarrenspieler "anstrengend" sind, aber auch das ist nicht negativ gemeint und trifft ganz sicher nicht auf alle zu ! :)

In einem anderen Forum wurde ich belächelt, weil ich nach 20 Jahren (mit einigen kleinen Unterbrechungen) Klassik-Musik noch immer auf einer 600 € und einer 900 € Konzert-Gitarre spiele, und das meine Gitarren bestenfalls in der Klasse für Fortgeschrittene einzustufen seien, das war meine persönliche Erfahrung und ich empfand das auch als ziemlich arrogant..ich habe dann noch sehr sachlich aber deutlich meinen Unmut darüber geäußert und in nächster Konsequenz das Forum verlassen, eigentlich sehr schade...diese negative Erfahrung scheint mich immer noch zu begleiten sodass ich bei manchen Aussagen der Nylonspieler gelegentlich etwas überempfindlich reagiere..okay.

Neid und Missgunst kenne ich persönlich nicht, ich gönne jedem Musiker ein sehr teures hochwertiges Instrument und sicherlich ist das auch aufgrund langjähriger Erfahrung und Spielpraxis dann ein persönlicher Anspruch, bei mir ist das schon etwas anders mit den Konzert-Gitarren. Wie Du schon richtigerweise geschildert hast gestalten sich die Preise bei Konzert-Gitarren eben aus den von Dir genannten Gründen anders als bei den Western-Gitarren, für mich auch nachvollziehbar, dennoch würde ich persönlich maximal 3000 € für eine Konzert-Gitarre investieren, habe ich bisher nicht gemacht da ich mittlerweile seit einigen Jahren auch Western-Gitarre spiele.

Und wenn etwas an meinen Beiträgen fragwürdig ist oder erscheint, ein Forum ist ja auch Sinn und Zweck, eine persönliche Meinung zu äußern, zu vertreten und gegebenenfalls zu revidieren und das habe ich hiermit getan, in dem ich meine Äußerungen nicht mehr für allgemein betreffend sehe.

- - - Aktualisiert - - -

Versuch mal eine Klassikgitarre beim Gitarrenbauer zu kaufen. Da geht es inzwischen bei 3000€ erst los. Mit einem einfachen Standardmodell, ohne Verzierungen und Hokuspokus.

Von daher ist die Aussage, dass "richtig gute" Klassikgitarren erst bei 5000€+ losgehen, durchaus nachvollziehbar und einfach den Umständen geschuldet.

Brauche ich nicht versuchen, ich habe eine Klassik-Gitarre bei einem Gitarren-und Geigenbauer gekauft, 1983 für 300 DM ;) ..willst Du mir jetzt damit sagen, das heute, 30 Jahre später im Jahr 2013 alle Gitarrenbauer mir erst ab 3000 € eine Klassik-Gitarre bauen würden ? ...ich werde da mal meinen Gitarrenbauer fragen...

Das eine richtig gute Klassik-Gitarre erst bei 5000 € beginnt liegt imho immer noch im Auge des Betrachters, ich habe das jedoch nicht bestritten ! :)
 
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Okay, da hatte ich das mit den "Freaks" in den etwas falschen Hals bekommen ;-)
Und deine persönliche Meinung will ich dir auch gar nicht ausreden, die darf jeder gerne selbst haben.

In einem anderen Forum wurde ich belächelt, weil ich nach 20 Jahren (mit einigen kleinen Unterbrechungen) Klassik-Musik noch immer auf einer 600 € und einer 900 € Konzert-Gitarre spiele,

Da würd ich gerne mal nachfragen, was du denn so spielst, also quasi die schwierigsten Stücke, die du "konzertreif" spielen kannst/konntest?
"Jahre" sind ja immer eine schlechte Aussage darüber, auf welchem Niveau man sich befindet.
Ich kenn Leute, die spielen 10 Jahre und sind immer noch Anfänger, und ich kenn Leute, die spielen ein Jahr und sind schon weit Fortgeschritten, weil sie halt mal 6h am Tag geübt haben :)


..willst Du mir jetzt damit sagen, das heute, 30 Jahre später im Jahr 2013 alle Gitarrenbauer mir erst ab 3000 € eine Klassik-Gitarre bauen würden ? ...ich werde da mal meinen Gitarrenbauer fragen...

Kannst du machen. ;-)
Oder mal auf Internetseiten gucken, wer Preise angegeben hat.
Das wird sich alles zu in etwa um diese 3000€ einpegeln, und der Großteil davon sind einfach die Arbeitsstunden.
Es wird schwierig in weniger als 50 Arbeitsstunden eine Meistergitarre zu bauen. (geht eher schnell mal über 100)
Und wenn du dann noch Materialkosten (inklusive Zeit für Einkauf, Lagerung etc), Miete, Heizung, Werkzeuge, Steuern etc abziehst, dann bist du ganz schnell bei nem Stundenlohn von grad mal 10-20€...
Realistisch betrachtet sind die 3000€ nichtmal viel...
 
Tja, man ist nur was, wenn man auch was hat! Unter einer Meistergitarre, von vestalischen Jungfrauen in Sternen klarer Vollmondnacht mundgekloeppelt geht nu mal nix. Wenn ich sage, dass ich für meine Gitarren in der Regel weniger als je 1k€ ausgegeben habe, dann "kann das ja auch nix sein"
Tatsache ist: wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann ist die Badehose schuld. Wenn der Gitarrist nicht spielen kann, ist die Gitarre schuld und mit einer 3k€ Gitarre spielt man gleich mindestens 3x besser als mit einer billigen Gitarre für 1k€....
 
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Ich hatte vergessen, die Ironietags beizufügen. Allerdings sollte aus dem Zusammenhang ersichtlich sein (vestalische Jungfrauen, mundgekloeppelt) dass ich mich von diesem Denken distanzierte. Ich sammle und spiele, weil ich Freude daran habe. Hätte ich nur meine Binh, oder meine Yamahas - ich wäre deswegen kein schlechterer Gitarrist. Vielleicht wäre ich sogar besser, weil ich meine Aufmerksamkeit halt nur genau einer oder zwei Gitarren widmen würde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Andi T kann sich ja jetzt mal äußern, ob die Diskussion hilfreich für ihn ist...
 

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