Suche universelle Westerngitarre für "sing & strum" + fingerstyle

von Zouk, 06.11.11.

  1. Zouk

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    Erstellt: 06.11.11   #1
    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
    800 bis 1000 €


    (2) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein? Also eher Anfänger, Fortgeschrittener, erfahrener Gitarrist oder sogar Profi (Berufsmusiker)?

    Fortgeschritten, spiele schon einige Jahre Konzert- und E-Gitarre



    (3) Suchst Du eine Gitarre für einen bestimmten Stil ? (z.B. Fingerpicking, Schlagbegleitung (Strumming), überwiegend Plektrum)

    In erster Linie suche ich für "strum and sing", also zum Singen und mich dazu auf der Gitarre begleiten, weiterhin sollte die Gitarre aber auch fürs Fingerpicking geeignet sein.



    (4) Wo setzt du das Instrument primär ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...)

    Ich werde die Gitarre variabel einsetzen, zum einen zu Hause, um mich aufzunehmen, oder falls es sich ergibt mit einer Band, wenn es trocken ist könnte es sein, dass ich gelegentlich auf der Straße musiziere. Die Gitarre soll aber keinen eingebauten Pickup haben, da es mir auf die akkustischen Qualitäten ankommt.


    (5) Soll es eine Westerngitarre, Klassische (Nylon) Gitarre, 12-String, oder sonstiges sein?

    Westerngitarre



    (6) Welche Griffbrettbreite würdest du bevorzugen? (42-43mm entsprechen am ehesten einem E-Gitarrengriffbrett, 43-45mm sind die Standardbreiten bei Stahlsaitengitarren, 46mm ist ein nicht so häufiges breites Stahlsaitengriffbrett. ab 48-52mm beginnen Griffbretter von klassischen Gitarren.)

    Sagen wir einmal so: Breiter Standard, sollte nicht schmaler als bei einer Stratocaster sein.



    (7) Eher einen dicken Hals oder einen schlanken? (hier geht es nicht um die Breite sondern das Volumen des Halses)

    Der Hals sollte eher schlanker sein, also nicht so ein kantigesD wie bei Alhambra-Gitarren.


    (8) Hast Du schon eine Vorstellung, wie Deine Gitarre klingen soll? (silbrig, knackig, percussiv, weich, hell, dunkel, verschwommen, definiert)

    Die Gitarre soll zur Begleitung meines Gesangs eingesetzt werden, entweder mit dem Plektrum geschlagen, oder auch gepickt, z.B. bei Bluesstücken. Von den Beispielen, die ich beim großen T probegehört habe gefällt mir der Klang von Martin-Gitarren recht gut.



    (9) Bei Steelstrings oder auch "Western"gitarren: welche Korpustypen kommen für dich in Frage?

    Ich dachte hier an Dreadnought, lasse mich von erfahrenen Westerngitarren-Spielern aber auch gerne belehren.



    (10) Welche Features sind dir besonders wichtig?
    [X] Massive Decke
    [ ] Massiver Boden
    [ ] Massive Zarge
    [X] hochwertige Mechaniken
    [ ] Cut-Away (um bei Soli die Lagen jenseits des 15.(!) Bundes greifen zu können. Beispiel ohne / Beispiel mit)
    [ ] Pickup/Preamp System (also ein Tonabnehmersystem für das optionale Spielen über einen Verstärker)
    [ ] sonstiges:

    (11) Hast Du Wünsche bezüglich der Holzsorten??

    Decke: Fichte
    Boden&Zargen: egal.


    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik?

    Schlichte Optik, ich stehe nicht so auf "Bling". Die Qualitäten sollten im Klang, nicht im Aussehen liegen.

    (13) Sonst noch was? Extrawünsche?
    Die Fingergelenke sollten nicht zu stark beansprucht werden, also flache Saitenlage, ggfs. eher dünne Saiten.
     
  2. KH1969

    KH1969 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.11   #2
    Wenn es Martin sein soll, würde ich mal die D16GT anspielen. Sie liegt zwar ein paar Euro über Deinem Rahmen, trifft aber sonst Deine Vorstellungen. Klanglich ist sie eine "richtige" Martin, den Eindruck habe ich von den günstigeren Modellen nicht immer gewonnen. Noch etwas am Rande: Du wirst die Saitenlage einer Western nie so tief einstellen können wie bei einer E-Gitarre. Die Saiten müssen schwingen können, sonst wird es nichts mit dem Ton oder Du hast Schnarren. Und an 12er Saiten solltest Du Dich auch gewöhnen, bei dünneren wirst Du sonst Abstriche beim Klang machen müssen. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.11
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  3. Corkonian

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    Erstellt: 06.11.11   #3
    Für Singalong und sowas empfehle ich die typischen Singer/Songwriter Gitarren vom Schlage einer Martin D35, oder wenn das Geld nicht reicht eine Guild GAD 25 oder GAD 125 oder die Tanglewood TW15 oder TW73
     
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  4. *flo*

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    Erstellt: 07.11.11   #4
    Die TW 15 oder TW 1000 Heritage sind jedenfalls ein Anspielen wert.
    Die TW 73 ist aber eine Parlour, passt nicht unbedingt.
    Wenn der Martin-Klang gefällt - da gibts auch welche für ca 1000 €
    ansonsten sind Blueridge Gitarren recht gute Martin-Kopien.

    *flo*
     
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  5. Zouk

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    Erstellt: 08.11.11   #5
    Hallo,

    Danke, da werde ich in diese Richtung suchen. Ich habe gerade gesehen, dass mein Händler Tanglewood führt. In erster Linie führt er Alhambra-Gitarren. Davon habe ich bereits eine Konzert- und eine Flamencogitarre. Die bauen auch Westerngitarren. Ich werde einfach mal probespielen. Vom Sound her gefallen mir die Martin recht gut, weil sie eher ausgewogen klingen, zumindest was die Aufnahmen hergeben, die der große T ins Internet gestellt hat.

    Wo ich nicht ganz durchsteige ist, welche Größe am ehesten geeignet ist. Soweit ich mich erinnere steht im Thomann-Ratgeber, dass Jumbo die Songwriter-Größe wäre. Andere schreiben, dass 000 beliebt sei. Den einen oder anderen Songwriter sieht man auch mit Auditorium. Meine Tonlage ist Bass ...

    Ich glaube wohl, dass es darauf hinausläuft, dass ich einen halben Tag beim Händler verbringe und ihm mit verschiedenen Gitarren die Ohren vollsinge :-)
     
  6. KH1969

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    Erstellt: 08.11.11   #6
    Das ist bei Deiner Fragestellung die beste Idee. Wenn es sein muß, dann nimm Dir auch einen ganzen Tag Zeit. Denn nur Du wirst entscheiden können, was zu Dir paßt und was Dir gefällt. Tipps hast Du ja schon erhalten, wäre schön, wenn Du uns mitteilst, ob ein Treffer dabei war ;-)
     
  7. Corkonian

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    Erstellt: 08.11.11   #7
    Wenn Du Bass singst, waere eine Gitarre die sich ebenfalls stark in den tiefen Registern bewegt vielleicht nicht ganz so optimal. Die Gefahr besteht, dass Du dann nur "unten" stark bist und ds "obenrum" vernachlaessigst. Vielleicht ist ein absichtlich gesetzter Kontrapunkt in den hoeheren Registern hier effektiver? Dreads und Jumbos sind halt fuer ihre strken Baesse bekannt.
     

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