Welche gitarre für rockabilly/boogie woogie

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MLow
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Hi

Ich möchte gerne die Richtung rockabilly/Boogie woogie spielen
So wie z.B
Bert Weedon.
Link
http://www.youtube.com/watch?v=1fZr14KeS6Q&feature=youtube_gdata_player


Was für eine Gitarre kommt in Frage ?
Geht die ibanez as73-t-tcr hollowbody dafür ??
Die is Hammer !:)

Oder muss es Ne gretsch oder ephiphone sein? ...

Ich hab nen Marshall Röhre und benötige noch einen passenden Sound also rockabilly/Boogie style
Langt ein
FußSchalter? Wenn ja welcher

Ich quäl mich seit Tagen durch Google u Videos...

Bitte um Erlösung :)

Marco
MLow
 
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Eigentlich kannst du doch mit fast jeder Gitarre alles spielen. Diesen Sound bekommst du mit ner Telecaster auch hin.
und bevor es ein anderer schreibt: Der hauptsächliche Sound kommt aus den Fingern!
 
Du kannst mit jeder Gitarre Rockabilly spielen, entscheidend ist welche Dir gefällt/liegt.

Die genannte Ibanez wäre natürlich passend, muss keine Gretsch sein. Genauso ginge eine Telecaster

https://www.thomann.de/de/fender_squier_classic_vibe_tele_50s .htm
Charakteristisch für den Rockabilly Sound sind wohl noch ein Slapback Echo und Federhall, aber da bin ich kein Experte.

Gibt sicher passend Einzelbodentreter dafür, oder du kaufst ein gutes Multieffektpedal wo du alles in einem drin hast.
Zb:
https://www.thomann.de/de/vox_delaylab.htm



https://www.thomann.de/de/boss_frv1.htm


Oder alles in einem ZB:

https://www.thomann.de/de/fender_mustang_floor.htm

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Hi

Also mit ner virgo sp. und ohne richtigen SoundEffekt klingt das nicht nach oldscool Sound sorry
Da is doch Ne halbAkustik angesagt oder nicht?

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Hi

Danke für die coolen Tipps
Ne tele is nicht mein ding ich hatte Ne Fender u tele angespielt
Ist die genannte ibanez egtl Ne halbakkustik?
Und die von Bert Weedon in seinem Video auch halbAkustik?

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Thema

Slapback echo und FederHall ???? :)
Weiß jemand welchen FußSchalter oder Bord ich da noch brauche ?
 
Slapback muß nicht zwingend sein. Einige Gitarristen haben da auch gerne übertrieben (Cliff Gallup zum Beispiel). Früher "Authentic"-Jump Blues/Rockabilly hat das aber eher selten. Das kam eigentlich erst mit dem notwendigen "fettermachen" des Sounds auf Platten und Bühnen. In Nowadays geht der Trend wieder Richtung trockener Sound ohne Weichspülecho. Dazu muß man es allerdings auch wirklich gut beherrschen, sonst klingt es dünn.
Mark Harmon ist da ein großes Vorbild:


Wenn Du tatsächlich etwas Slapback haben willst, empfehle ich Dir ein gutes Analog-Delay wie ein EHX Memory Boy oder das MXR Carbon Copy.

DIE Gitarre für Rockabilly gibt es nicht. Ich kenne Dutzende Gitarristen, die das perfekt mit Les Paul, Telecaster, Strat, Hollowbody, Semi usw. drauf haben.

Vielleicht nicht gerade die Ober Heavy Mäddel Superpowerstrat mit Floyd Rose und übermäßig vielen Saiten. Aber ansonsten gibt es da keinerlei "Vorschrift".
 
Hi,

ich selber spiele auch Rockabilly.

Zu den Gitarren...wie oben schon geschrieben, kannst du jede Gitarre verwenden wenn dir der Sound gefällt.
Natürlich werden im Rockabilly viele Gretsch Gitarren verwendet, es ist aber kein muss.
Scotty Moore hat bei Elvis auch eine Gibson gespielt. Erst mit P90 Pickups und dann mit Humbucker.

Viel wichtiger ist meiner Meinung nach der Amp und ein anständiges Delay (Echo).
Der Amp sollte einen schönen Clean Sound haben. Maximal leicht angezerrt sein für ein bisschen "Dreck" im Sound (evtl. Fender).

Zum Delay (Echo): Gute Ergebnisse wirst du mit einem Analog Delay erreichen. Digital Delay geht natürlich auch.
Am Delay solltest du 3-4 kurze Wiederholungen (Slapback) einstellen. Hier musst du natürlich etwas Experimentieren und probieren was dir am besten gefällt.

Ich persönlich spiele das Delay:
https://www.thomann.de/de/boss_re20_space_echo.htm


Viele Grüße
 
Slapback muß nicht zwingend sein. Einige Gitarristen haben da auch gerne übertrieben (Cliff Gallup zum Beispiel). Früher "Authentic"-Jump Blues/Rockabilly hat das aber eher selten. Das kam eigentlich erst mit dem notwendigen "fettermachen" des Sounds auf Platten und Bühnen. In Nowadays geht der Trend wieder Richtung trockener Sound ohne Weichspülecho. Dazu muß man es allerdings auch wirklich gut beherrschen, sonst k



lingt es dünn.
Mark Harmon ist da ein großes Vorbild:


Wenn Du tatsächlich etwas Slapback haben willst, empfehle ich Dir ein gutes Analog-Delay wie ein EHX Memory Boy oder das MXR Carbon Copy.

DIE Gitarre für Rockabilly gibt es nicht. Ich kenne Dutzende Gitarristen, die das perfekt mit Les Paul, Telecaster, Strat, Hollowbody, Semi usw. drauf haben.

Vielleicht nicht gerade die Ober Heavy Mäddel Superpowerstrat mit Floyd Rose und übermäßig vielen Saiten. Aber ansonsten gibt es da keinerlei "Vorschrift".

... ... ...

Hi

Wow !!!! Geiler Sound !!
Vielen dank für die Infos
MfG

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Hi

Wie steht's mit dem Boss FRV 1 ?
Sicherlich genau der geile Sound in einem guten pedal oder ?

Oder das danelectro retro dings ...
 
ich wage da mal zu widersprechen, weil: natürlich gibt es keine Vorschrift, daß für Rockabilly eine Gretsch oder andere Hollowbody-Gitarre verwendet werden muss. Aaaaber - das richtige Feeling kommt eigentlich nur mit diesem Typ Gitarre und einem Bigsby auf.

Ich hatte vor ein paar Jahren ein ähnliches Problem, nur mit dem feinen Unterschied, daß ich schon einen gewissen "Fuhrpark" besitze. Nur mit keiner meiner Gitarren wollte das Feeling aufkommen, weil man mit dem dickeren Korpus einer Gretschalike doch etwas anders spielt als mit einer Jazzbox oder einer Tele oder auch einer 335.

Bei mir ist es dann doch eine Gretsch geworden, geärgert habe ich mich nur, als ich dann auf der Messe eine Peerless in die Finger bekommen habe.

Die Gitarren dieser Firma waren eine Zeitang relativ schwer aufzutreiben, was vielleicht auch daran liegt, daß - ich sage jetzt mal gerüchteweise - es gewisse Ähnlichkeiten bei den Gitarren geben soll/gibt.

Ich würde mich deswegen nach einer Peerless, Eastman oder eben der Ibanez oder einer Yamaha und dann nach einer Gretsch umsehen. Letztere kann man teuer bezahlen, bzw. kriegt man woanders für weniger Geld möglicherweise Besseres. Wenn es natürlich mehr auf die Optik ankommt, sollte es neben der Gretsch dann für Oldest-School-Rockabilly auch Sakko und Krawatte und Haargel sein.

Und natürlich geht es ohne Slapback, wenn man die Spieltechniken draufhat. Wenn nicht, ist es möglicherweise ähnlich wie mit dem Haargel. Allerdings - Brian Setzer hat's drauf (die Spieltechniken) und verwendet auch öfter mal ein Echo.:rolleyes:
 
So sieht s aus ! ;-)
Vielen dank


Gut also dann wird s Ne ibanez hollowBody
Sehr geil

Und vielleicht der Boss frv 1 fußschalter??? Hm
 
Ich bitte vielmals um Verzeihung, aber mit diesen Feinheiten hab' ich's doch nicht so!

Obwohl - von der Optik kommt es doch fast auf's Gleiche raus, oda?

Ich bin schon wieder weg!!!
 
Hey

Haar wachs is Beste ;-)

Sagt mir bitte lieber ob der Boss frv 1
Wie oben genannt gut für die Sound s is ;-)
 
Reverb-Effekte sind im Surf (Dick Dale) und teils Instrumental (Duane Eddy) beliebt. Braucht man im Rockabilly allerdings nicht.
Außer geschwängert mit mächtig Tremolo bei sturz depressiven Songs.... :D
Mit einem guten Analog Delay hast Du für das Erste alles, was Du brauchst.
 
Ich wag' mich noch mal hier herein:

Ich sehe es wie Rockin'Daddy, bzw. neige ich dazu, zu sagen, daß das Delay fast ein Muss ist (außer Du heißt Brian Setzer oder kannst so spielen wie er). Damit kriegt man auch mit relativ einfachen Mitteln (bzw. auf die Spieltechnik) schon genretypische Sachen ganz gut hin. Hall ist schön und gut, zu viel Hall setzt aber gerade im Bandgefüge die Gitarre zu weit nach hinten oder macht die Angelegenheit etwas matschig.

Wenn es natürlich in Richtung von dem genannten Herrn gehen soll, dürfte ein weiter Abstecher in die Jazzgitarre und die Jazzharmonik anstehen, und natürlich auch zu den ganzen "üblen" Akkorden und Skalen, die da so verwendet werden.

Weil - Powerchords, aber auch Barre kann man vergessen, und auch mit der guten alten Pentatonik kommt nur begrenzt Freude auf. Und Travispicking und zweistimmiges Spiel (Doublestops) sind eigentlich auch noch ganz wichtige Zutaten.

Allerdings - wenn man mal durch ist bzw. mit den genannten Zutaten zumindest hörbare Ergebnisse erzielen kann, kommt dann auch ohne das entsprechende Outfit und Pommade (@Rockin'Daddy: ich bin lernfähig, gelle?) im Haar Freude auf.

Auf's Delay kann man dann möglicherweise auch verzichten, nur bei der Klampfe bleib' ich bei meiner Meinung.

Und so ganz nebenbei (allerdings etwas OT):

ich habe Jazz eigentlich immer als die Königsdisziplin auf der Gitarre angesehen. Im Lauf der Jahre bin ich dann draufgekommen, daß Country (zumindest alles was nicht NewCountry ist) auch so seine Tücken hat und heftig werden kann, wenn man es richtig machen will.

Bei Rockabilly kommt dann alles zusammen, die Harmonik vom Jazz, die Spieltechniken von der Jazz- und der Countrygitarre und ein guter Schuss Rock'n'Roll und Blues ist auch noch drin.

Also volles Programm, daß einen dann aber auch dem Zenit etwas näher bringen kann, (jetzt kriege ich wieder Haue von der anderen Seite, aber die lesen hier wahrscheinlich nicht mit) als Metal und dessen Spielarten.

Bin wieder weg!
 
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@S.Tscharles

Hiermit muss ich dich offiziell hauen :D

Es gibt in jeder Stilrichtung Höhepunkte, ob man sich für diejenigen im Metal oder im Country Bereich begeistern kann ist letztendlich eine Geschmacksfrage.

Ich persönlich komme zB. von der Klassik her und gebe zu das ich kein Freund von Jazz bin, von George Gershwin vll. mal abgesehen ;) habe eher ein Faible für Neoklassische Gitarrenkünste ala Malmsteen, Gilbert und Co. und finde da meinen Gitarren-Zenit.

Ein wenig Rockn Roll ab und zu darfs aber auch mal sein bei mir ..
 
ich habe Jazz eigentlich immer als die Königsdisziplin auf der Gitarre angesehen.
Da gebe ich dir Recht, soweit es das Musikverständnis (bzw. den Umfang) betrifft. Spieltechnisch ist das imho auch kein Hexenwerk.

Im Lauf der Jahre bin ich dann draufgekommen, daß Country (zumindest alles was nicht NewCountry ist) auch so seine Tücken hat und heftig werden kann, wenn man es richtig machen will.
Da kannst Du deinen knochigen Arsch drauf verwetten.... :D
Chicken Pickin' und Merle Travis etc. ist heftiger Stoff, den ich seit 25 Jahren versuche und kläglich scheitere.

Pommade (@Rockin'Daddy: ich bin lernfähig, gelle?)
Nope! Ein Konsonant zuviel....:p
 
@Rockin'Daddy: wusst' ich's doch, kam mir gleich so komisch vor! Nur, bei den paar Haaren, die ich noch auf dem Kopf habe, ziehe ich sowieso Kurzhaarfrisuren vor, und das geht dann auch ohne Gel und Pomade (jetzt ist es aber richtig?) Dafür kann ich Travis- und Chickenpicking! Ebenfalls:p !

@musikuss: immer auf die Kleinen! Mennu!
 
Nur, bei den paar Haaren, die ich noch auf dem Kopf habe, ziehe ich sowieso Kurzhaarfrisuren vor, und das geht dann auch ohne Gel und Pomade
Es lichtet sich auch bei mir (Danke für die beschissenen Gene, Papa!). Sollte es soweit kommen, macht eine Schiebermütze immer einen netten Eindruck. ;)

Dafür kann ich Travis- und Chickenpicking! Ebenfalls:p !
Poah, bist Du eine Fiesemöpp! Von hinten durch die Brust ins Auge, das schmerzt. :weep::D

Nein, so schlimm ist es nicht, Ich komme nur bei Weitem nicht an meine Idole ran.
Aber das ist schon arg OT....
 
Na, einer OT geht wohl noch:
Siggst, bei mir geht es noch ohne Mütze, und auf meinem Hinterhaupt können (bis jetzt) auch nur sehr kleine Hubschrauber landen. Dafür arbeite ich noch am knochigen Hintern. Irgendwie hinterlässt exzessives Gitarrespielen doch seine Spuren. ;)
 

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