JB: Knackgeräusche beim berühren der Potis, Bridge, Saiten, Mechaniken

Jubai
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Problem: Knackgeräusche beim berühren der Potis, Bridge, Saiten, Mechaniken

Einschätzung: Falsche Lötung, nicht geerdet

So ich frag lieber hier nochmal nach bevor ich etwas falsch mache.




Also nach dem ich die Platte gelöst hatte bot sich mir folgendes Bild.

Daraus schließe ich, dass bis auf die Masse Kabel alles original wie in der Zeichnung verlötet wurde. Man kann an den Potis noch alte Lötstellen sehen. Die Masse Kabel wurden alle an einem Punkt verlötet. Und zwar am mittleren Poti.

Kann dies der Grund sein, dass es zu den Entladungen/Knackgeräuschen kommt?


Ich hatte dein Beitrag aus Versehen zu früh gepostet, als ich eigentlich auf Vorschau klicken wollte, daher ist die Überschrift nicht sehr Aussagekräftig. *done*
 
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Masse Kabel wurden alle an einem Punkt verlötet. Und zwar am mittleren Poti. Kann dies der Grund sein, dass es zu den Entladungen/Knackgeräuschen kommt?
Nein, das ist eher sogar sehr gut.

Ist denn auch das Masse-Kabel zur Brücke verbunden? ("Saitenerdung" rechts oben in der Schaltung). Die Symptomatik würde passen... Überprüf mal mit nem Multimeter, ob die sauber geerdet ist.
 
Ein Multimeter steht mir leider nicht zur Verfügung. Auf jeden Fall kommt ein drittes schwarzes Kabel aus Richtung Brigde. Dies ist auch am mittleren Poti verlötet. Es sitzt zumindest fest. Für weitere Untersuchungen müsste ich die Saiten runter holen und die Bride abschrauben.

Gibt es noch irgend einen "Pfadfindertrick" der das Multimeter ersetzt?
 
"offenes Kabelende A" ->Batterie -> Vorwiderstand -> LED -> "offenes Kabelende B".

Nun A an den Massepunkt am Poti halten und B an die Brücke. Wenn die LED leuchtet, steht die Verbindung... ;)
Allerdings vorher mal kurz testen und A und B aneinander halten. Dann sollte die LED auch leuchten. Also dringend das Testgerät testen :p
 
Hallo Jubai,

ich hatte auch Probleme mit Knackgeräuschen ...
Bei mir war der Amp nicht (vernünftig) geerdet. Seitdem der Amp gut geerdet ist, ist auch das Knacken bei Berührung von Masse-Teilen weg.

Ich würde also zuerst beim Verstärker anfangen ...

Gruß
Andreas

P.S.: Mittlerweile gibt es einen zweiten Teil meiner Schaltungssammlung! Der hat jetzt 125 Seiten!
http://161589.homepagemodules.de/t2...chaltplan-Sammlung-fuer-passive-E-Baesse.html
 
Ok, jetzt verstehe ich was nen Multimeter ist. Ich hab mal vor knapp 10 Jahren in der Berufsschule einen Durchgangsprüfer gebaut. Und da ich ihn mir aufgehoben habe, sollte das damit klappen.

Zum Amp kann ich sagen, dass es bei anderen schon gespielten Bässen keine Knackgeräusche gab.
 
So hab meinen Durchgangsprüfer gefunden und das Ganze getestet. Es besteht eine Verbindung von der Bridge zu den Potis. Allerdings gibt es nur eine Verbindung zur silbernen Abdeckplatte. Die Potis selber sind alle nicht davon betroffen. Diese sind nach oben von der Elektronik isoliert anscheinend. Ich hab kein Plan was es jetzt noch sein könnte. Oder ich muss halt damit leben. Kommt nur selten vor beim Spielen das man es hört. Halt beim Umgreifen wenn man die G Saite streift. Naja...


Edit: Eine Idee hab ich noch. Muss eines der Masse Kabel zwingend an den Klinkeeingang gelötet sein?
 
Edit: Eine Idee hab ich noch. Muss eines der Masse Kabel zwingend an den Klinkeeingang gelötet sein?
Ja, unbedingt. Das Ausgangssignal braucht einen "Bezugspunkt" und dazu dient die Masse die mit verbunden wird.
 
Edit: Eine Idee hab ich noch. Muss eines der Masse Kabel zwingend an den Klinkeeingang gelötet sein?

Nein! Muss es nicht.
Da Du einen Jazz Bass hast, findet die Verbindung zwischen Masse Klinkenbuchse und den übrigen Massen über das Kontrollblech und die Postis statt.

Gruß
Andreas
 
... Edit: Eine Idee hab ich noch. Muss eines der Masse Kabel zwingend an den Klinkeeingang gelötet sein?
Hallo,

das könnte der Grund sein:
Wenn die Verbindung Potis - Kontrollblech nicht mehr sehr niederohmig ist (sowas kann man mit einem Durchgangsprüfer unter Umständen nicht feststellen, da eine leitende, aber nicht mehr niederohmige Verbindung besteht) hat das Signal zwar noch ein Bezugspotential (ohne diesen würde wahrscheinlich nur Brummen zu hören sein), aber Störsignale haben dennoch eine Chance.

Löte doch einfach mal versuchsweise eine direkte Verbindung von einer Potimasse zum Masseanschluss der Klinkenbuchse.

Gruß
Ulrich

P.S.: Ein Multimeter, mit dem man Widerstände usw. messen kann, schadet nie im Haushalt ...
 
So es gibt Neuigkeiten:

Ich habe die Kabel wieder in den Originalzustand gelötet. So wie im Schaltplan abgebildet.

Das Ergebnis: Knackgeräusche wie bisher. :) Mitlerweile wird der Bass von jedem "Knacki" genannt.:rolleyes:

Eine neue Erkenntnis gibt es dennoch. Wenn ich den Poti der am nächsten zum Klinkeeingang ist ganz runter regel, ist auch das Knacken weg. Mit jedem Millimeter Drehung wird das Knacken auch lauter. Ich glaube nun das das Problem in diesem Bereich sitzt.

Kann mir jemand etwas dazu sagen? Hat jemand Erfahrungen mit deffekten Potis? Ist der Einbau eines neuen Poti genauso leicht wie das bisschen löten?
 
Das mit dem Poti an der Klinkenbuchse heißt nichts - außer, dass das Poti richtig arbeitet.
Das Tonpoti senkt die Höhen ab - und dann hört man das Knacken nicht mehr, das aber noch da ist.

Wechseln des Potis bringt daher nichts. Die Klinkenbuchse kannst Du aber so oder so gegen eine Switchcraft Buchse tauschen. Die Klinkenbuchse ist das schlechteste Teil der Squier Elektronik.

Zwischen Steg (Saitenerdung) Masse der Klinkenbuchse und den Potideckeln muss auf jeden Fall "Durchgang" bestehen!

Gruß
Andreas
 
Hallo....hier hat jemand geschrieben das man die endstufe richtig erden muss,wenn es knackt und brumt, wie soll ich sie richtig erden?....habe einen warwick fna jazzmann und einen sandberg bass..... spiele über eine glockenklang heart rock endstufe 1000watt mit ner 6mal 10ner box.....bei meinen warwick ist dieses knacken besonders schlimm, beim sandberg eher weniger! habe alles nachgelötet und es schon mit einen optischen trennverstärker versucht....was kann ich noch tun????? hilfe.........
 
Hallo Benny,

leider ist das Knacken für mich auch Teil eines großen Mysteriums ... :(
Dein Equipment (Glockenklang etc.) dürfte ordentlich verarbeitet sein.

Ich vermute (!), dass es an der Hauserdung liegt (Steckdose).
Aber es kann auch tausend andere Gründe haben (von denen ich 998 nicht kenne). :redface:

Gruß
Andreas
 
ja das glaube ich mal,unser gitarrist hat nur die teuersten klampfen und bei ihm ist das selbe problem...ist aber ganz schön nervig dies ewige rauschen und knacken ....
 
unser gitarrist hat nur die teuersten klampfen und bei ihm ist das selbe problem ...

Das spräche für meine THEORIE, dass was mit der Erdung der Steckdose(n) nicht stimmt.

Hoffe, ich drücke mich nicht falsch aus und kriege von den Elektrikern keinen auf den Deckel. GGf korrigieren / richtigstellen: Wenn die Erdung nicht richtig ist, kann sich ein Potenzial aufbauen, dass sich dann bei der Berührung leitender Teile (bzw. Millisekunden davor) seinen Weg durch euch sucht.

Aber es ist nur eine Theorie ... :redface:

Gruß
Andreas
 

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