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  • 1 Post By Rockin'Daddy

Thema: Neu Thomann Kontrabässe

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Bl@ck

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    Neu Thomann Kontrabässe

    Hallo,
    Thomann bietet schon seit einiger Zeit Sperrholzkontrabässe aus dem eigenem Hause an. Nun wurde diese um weitere Modelle erweitert.

    Gruß

    Bl@ck
    "Ein richtiger Bassist fragt sich, wie er die durch Gitarristen, Keyboarder und Sänger verursachten Schäden in Grenzen hält und wie er in Zusammenarbeit mit dem Trommler aus Gewürge Groove macht." - Pitsieben

    Im Flohmarkt: FMC 410 P2 - 360€

  2. #2
    Hot Rod Mod Avatar von Rockin'Daddy

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    Puh.......

    1200 Euro für einen laminierten Bass mit Hartholzgriffbrett. Naja......


    Nichts gegen Sperrholzbässe. Die können klanglich ebenfalls prima sein und sind mechanisch deutlich stabiler als z.B. meine Vollholzvioline, aber wenigstens das gefärbte "Hartholz"-Griffbrett hätte man sich schenken können.
    Wäre für mich als Interessent das Ausschlußkriterium.


    Greetz,

    Oliver
    1 Benutzer findet diesen Beitrag hilfreich.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Bl@ck

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    In einer rockabilly Band könnte ich mir die Teile schon vorstellen, grad wenn man nicht so viel Geld für einen Kontrabass hat. Aber das karierte Modelle empfinde ich als absolutes no go. Ausgenommen als Dekoartikel, dafür dürfte es aber etwas teuer sein
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  4. #4
    Hot Rod Mod Avatar von Rockin'Daddy

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    Rockin'Daddy ist offline
    Rein optisch gesehen kann ich mit den "bunten" Modellen auch nichts anfangen aber das ist ja subjektiv. Für einen reinen Slapbass-Anfänger reicht imho auch so'ne 499,-Euro Pappe, solange man halbwegs ordentliche Saiten aufzieht und die Hohlkehle/Saitenlage passt. Da muß nicht viel akustisch klingen und auch kein Ton wirklich stehen. Für den Preis muß ich dann halt große Abzüge in Verarbeitung und Hardware machen. Ganz klar.
    Für 1200 Euro allerdings erwarte ich deutlich mehr (für das Geld bekomme ich schon einen ordentlichen Frick-Bass, made in Braunschweig). Ich schätze mal, daß das Binding den Großteil des Mehrpreises ausmacht. Und irgendwie wirkt es recht "billig" gemacht imho. Fette Plastikränder statt filigranem Binding.
    Ich hatte nun auch schon mehrfach die günstigen T-Bässe in den Händen (beim Gig muß man manchmal einfach nehmen, was einem vor die Füße gelegt wird...) und allesamt hätten erstmal ein ordentliches Setup beim Geigenbauer gebraucht. Das kommt dann finanziell noch hinzu.

  5. #5
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    Bassstreichler ist offline
    Ich hatte nun auch schon mehrfach die günstigen T-Bässe in den Händen (beim Gig muß man manchmal einfach nehmen, was einem vor die Füße gelegt wird...) und allesamt hätten erstmal ein ordentliches Setup beim Geigenbauer gebraucht. Das kommt dann finanziell noch hinzu.[/QUOTE]

    Hi!

    Schlecht eingerichtete Bässe von Thomann oder auch Gedo: Das kommt davon, wenn man sich die Teile schicken läßt! Beide Firmen haben durchaus fähige Geigenbauer vor Ort, die einen ausgewählten Baß nach persönlichen Wünschen kostenlos einrichten. Lieber ein paar Euros und Stunden in die Fahrt zum Anbieter investieren, es lohnt sich auf alle Fälle!

    Grüße

    Thomas

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Bl@ck

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    Bl@ck ist offline
    Und was spricht jezt gegen den Transport? Mann kann doch seine persönlichen Wünsche mailen und sich den Bass dann zu schicken lassen. Oder gehen die Einstellungen durch den Transport flöten?
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  7. #7
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    Bassstreichler ist offline
    Hi Bl@ck!

    Begutachtung des Basses: Ein Hohlkehle wird kein Anbieter bei einem Billigbass kostenlos nacharbeiten, da sollte man schon schauen, daß das Griffbrett in Ordnung ist. Und natürlich gibt es bei den Billigbässen einer Charge Unterschiede in der Verarbeitungs- und Klangqualität, da sollte man sich schon das für einen selbst beste Instrument heraussuchen. Gedo verlangt für den Versand € 50,--, bei Thomann weiß ich es im Moment nicht, die spart man schon mal bei Selbstabholung und kann davon ausgehen, daß das Instrument schonender transportiert wird. Klar ist das Instrument versichert, aber was im Schadensfall? Zurückschicken, warten und sich ärgern? Üblich bei Transport per Spedition ist auch, daß der Steg lose beigelegt wird, dann fällt häufig der Stimmstock um und der muß auch wieder erst gestellt werden, das kann beim Geigenbauer locker € 30,-- kosten plus eigener Fahrerei und Zeitverlust.

    Leider scheint es bei Thomann so zu sein (im GEBA-online Forum gelesen), daß trotz aller Versprechungen die Bässe halt doch nicht wunschgemäß eingerichtet werden, sondern überhaupt nicht. Was dann? Zurückschicken, warten und sich ärgern?

    Meist braucht man auch gleich bessere Saiten, die eventuell mitgelieferten Bögen verdienen den Namen nicht, die ebenso mitgelieferten Taschen sind einfacherer Machart - wenn man da upgraden möchte, was eigentlich zwingend notwendig ist, noch weiteres Zubehör wie z.B. Kolophonium und einen Pickup braucht, dann wird ein fairer Händler (wie Herr Gerigk von Gedo-Musik) dem Kunden einen mehr als akzeptablen Komplettpreis machen.

    Für mich sind das alles Gründe genug, sich mal einen Tag frei zu nehmen und ein Instrument selbst abzuholen. Beim letztem Baß - gut, das war auch das Top-Modell von Gedo für € 2.400,-- - habe ich fast 1000 km Fahrt mit einem Mietwagen auf mich genommen. Und die vier vorhandenen Modelle waren doch recht verschieden, nicht unbedingt besser oder schlechter. Aber ich weiß, daß ich von diesen den für mich optimalen Baß habe und die Versprechungen und Gedo "phantastischer Klang" nicht übertrieben sind. Schreiben kann man schließlich viel. Aber ob das auch immer alles stimmt? Und für einen teilmassiven für € 750,-- hätte ich es genauso gemacht.

    Grüße

    Thomas
    Geändert von Bassstreichler (21.09.2011 um 18:13:57 Uhr)

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Bl@ck

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    Ok, mit den Punkten hast du natürlich recht, dann wirklich lieber nen Tag frei nehmen und dort hinfahren.
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  9. #9
    Thomann-Streicher-Service Avatar von fiddle

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    Seh ich ähnlich.

    Ich vermute, daß die Werkstattleute bei T schon auch Fachpersonal sind, oder zumindest
    gut angelernt. Was man aber immer bedenken muß: die Zeit, die eine Einstellung dort in
    Anspruch nimmt, kostet T auch Geld. Die werden da sicher nicht viel machen.

    N bischen die Saitenhöhe/Steg nacharbeiten, die Kerben im Obersattel und vielleicht noch
    den Stimmstock etwas verrücken - das wars dann. Mehr Aufwand ist sicher unwirtschaftlich.


    cheers, fiddle
    Thomann-Streicher-Service (gelernter Geigenbauer), angestellt seit Mai 2012
    Spiele bei Seelenstein (NDH, dunkler Deutschrock)
    Mein Eigenbau: das E-Geigen-Projekt klick - Bogen beziehen Fach-thread: klick

    Es gibt Menschen, die Instrumente und Werkzeuge niemals gemeinsam benutzen sollten.

  10. #10
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    Hi!

    Nachtrag der Korrektheit halber: Gedo verlangt seit dieser Woche keine Versandkosten mehr innerhalb Deutschlands, bei Thomann liegen sie auch bei Null für Kontrabässe.

    Trotzdem: Selbst abholen!

    Grüße

    Thomas

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Luebbe

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    Luebbe ist offline
    Allerdings bekommt man beim Thomann Rabatt, wenn man einen KBass vor Ort kauft, weil die sich dann die Spedition sparen.
    Ich hab mir dort einen Thomann 33 gekauft und bin für die Knapp 1000 € sehr zufrieden, allerdings fehlt mir als Einsteiger natürlich ein wenig der Vergleich...;

  12. #12
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    Hi Luebbe!

    Die Ladenpreise bei Gedo-Musik sind auch niedriger als die Preise für dieselben Instrumente in der "Bucht". Und wenn man Zubehör benötigt wie PUs u.s.w. oder "upgraden" möchte - bessere Saiten, Tasche, Bogen etc. - kommt einem der sehr freundliche Herr Gerigk (Inhaber) ungefragt in vorbildlicher Weise entgegen.

    Bin nicht mit Gedo verwandt, verschwägert, dort angestellt, Subunternehmer... oder bla, bla, bla...

    Grüße

    Thomas

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