Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
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    abfallsozialprod ist offline

    Knurriger, durchsetzungsfähiger Bass Sound

    Hallo!

    Ich hätte eine Frage bezüglich meiner Unzufriedenheit mit meinen momentanen Bass Sound. Ich spiele einen Warwick Rockbass Vampyre 4Saiter über einen GK 1001RBII Amp mit Behringer Compressor und dazu jeweils 1x15 und 4x10 Boxen ebenfalls von GK.
    Der Sound klingt zwar angenehm warm und Bass lastig, aber in meiner neuen Band hätte ich gerne einen mehr knackigen, eventuell leicht verzerrten Sound. Vor allem in der Band hört man meistens nur den dumpfen Bass. Ich hätte gern etwas mehr knarrige Durchsetzungskraft.

    Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll wäre einen Overdrive Bodentreter zu kaufen, da ich keinen Solo Sound will sondern einfach den allgemeinen Bass Sound etwas knurriger, aber auch nicht unbedingt in die Metal Richtung.

    Hätte vielleicht irgendjemand Lösungsvorschläge in Bezug auf mögliche Effekte oder sonstiges um den Soundwunsch etwas näher zu kommen?

    Ich spiele übrigens mit Plek und Musikrichtung ist trashiger Hardrock. Hörbeispiele meiner Band würde es hier geben:
    www.myspace.com/trashdogsmusic

    vielen dank schon mal für eventuelle hilfe,
    mfg

  2. #2
    Helpful & Friendly User Avatar von Hellb00m

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    Hellb00m ist offline
    Also, grundsätzlich ist knurren kein definitierter Begriff, deshalb sind alle meine jetzt folgenden Angaben als imho und afaik zu verstehen.

    Meiner Meinung nach kommt das besondere knurren durch mitten. Diese kann man unter anderem Verstärken, indem man den Bass an der Brücke spielt und ggf. die Pickups so mischt, dass der Bridge PU überwiegt, dadurch kann man schonmal super knurren erzeugen. Setzt allerdings auch einen Bass mit entsprechenden mitten voraus. Wenn ich an den Vampyre Bass denke, denke ich auf jedenfall direkt an Badewanne, sprich vom Grundprinzip die Mitten ein bisschen zurück und betonung auf Höhen und Bässe.
    Um jetzt doch ein bisschen näher an deinen knurr Sound zu kommen, kannst du dich jetzt mal vor deinen Amp setzen und mal mit dem EQ rumspielen und mal die Tiefmitten betonen, damit könntest du schon einen schön knurrenden Sound erzeugen.
    Bei mir hat allerdings wirklich erst der VT-Bass von Tech21 mir dabei geholfen den für mich perfekten knurr zu erzeugen. Ich spiele den etwas kleineren Backline 600 Amp von GK und kann zumindest sagen, dass der Amp schon ordentlich knurren kann, aber nicht so 100% dem entspricht, was mir als das perfekte Knurren vorgeschwebt hat. Das konnte ich bisher nur erreichen indem ich mal den VT-Bass davor gehangen habe, und jetzt bin ich super zufrieden!

    Versuch aber bevor du dir großartig was anschaffst mal mit dem EQ deines Amps rum zu spielen, vielleicht auch mal den Boost Regler etwas weiter rein zu drehen und mal deinen Anschlag näher an die Bridge zu setzen. Vielleicht auch mal ein Plek ausprobieren! Das kann mit unter auch sehr viel zum Wunschsound beitragen, denn dadurch gibt es nochmal mehr Höhen und Mitten, wodurch aber etwas die Bässe verloren gehen, aber nichts sonderlich tragisches.

    Probier mal herum.
    Ansonsten könntest du vielleicht mal ein paar Samples liefern für den Knurr Sound, den du suchst?

    Gruß Dennis

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Ja-Boo

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    Ja-Boo ist offline
    Soweit ich weiß, sind bei den meisten GK-Amps selbst wenn alle Regler auf 12 Uhr stehen, trotzdem die Mitten ziemlich abgesenkt. Deshalb kann es nötig sein, dass man ruhig mal den Bass- und Treble-Regler unter 10 Uhr dreht. Auf jeden Fall den Shape regler oder wie der heißt auf null!
    Außerdem finde ich, dass bei allen GK-Amps, die ich kenne, der Tiefmittenregler etwas dröhnig ist. Da also auch nicht übertreiben...

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von gugelhopf

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    gugelhopf ist offline
    Hallo

    Ich hab den selben Amp, spiele ihn an einer 410 RBX von GK. Bass ist ein Ibanez BTB 405. Habe meinen Sound auch vor kurzem "knurriger" gemacht, im wesentlichen durch folgende Schritte:

    1. DR-Lowrider-Saiten drauf, klingen schon mal deutlich knackier als die Elixir-Saiten
    2. Nur Bridge-PU aktiv, an der Bass-Elektronik die Hochmitten geboostet (ist ne Elektronik mit Parametrischen EQ, die Hochmitten beginnen bei mir direkt nach dem "Wah Wah-Effekt", wenn man die Mittenfrequenz von tief nach hoch dreht)
    3. Contour und Presence jeweils auf 12, ist nicht optimal, war aber bisher zu faul daran rumzuschrauben
    4. Boost maximal auf 12, eher auf 10, alles über 12 wird mir zu weich...
    5. Tiefmitten und Bässe auf 10, Höhen auf 12, Hochmitten auf 12-14

    Feddisch

    Tante Edit:
    Mit nem Overdrive kannst du gerne experimentieren, ich würd mir aber, soferns nur experimentieren ist, erst mal einen leihen. Beim Overdrive-Sound hast du fast immer den Effekt, dass der verzerrte Bass von der verzerrten Gitte komplett "geschluckt" wird: Gitte tönt plötzlich geil, Bass ist dafür plötzlich weg .

  5. #5
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    Tieftonsüchtiger ist offline
    ich hatte den GK750RB-II und spiele ausschließlich warwick. ich habe nach monatelangem rumgenödeln ebenfals festgestellt, dass die GK-amps für meinen geschmack einfach zu bass- und zu wenig mittenlastig sind, um einen warwick zum brüllen zu bringen.

    mittlerweile habe ich Genz Benz gespielt, und bin jetzt bei Ampeg. brüllt wie sau.
    ...genau

  6. #6
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    abfallsozialprod ist offline
    Danke schon mal für die Antworten! Ich weiß das meine Beschreibung leider ziemlich ungenau ist, habe bis jetzt noch keine Hörbeispiele gefunden. Danke trotzdem für die intensiven Vorschläge.
    Ich hab mir gestern mal den Thread "wie imitiert man den ampeg sound" durchgelesen und finde den SansAmp VT sehr interessant. vor allem die Kritiken bei thomann entsprechen circa dem was ich gerne hätte. dieses teil ist aber kein "normaler" overdrive, oder? hab nach der nachricht von guglhupf etwas angst, dass der sound noch mehr als bisher verschluckt wird..

    mfg

    [EDIT]:

    Eine Frage noch: weiß jemand was eigentlich der genaue Unterschied zwischen dem Sansamp VT und dem Sansamp RBI ist?
    Geändert von abfallsozialprod (18.11.2009 um 10:04:49 Uhr)

  7. #7
    Helpful & Friendly User Avatar von Hellb00m

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    Hellb00m ist offline
    Nunja:

    Unterschiede:

    RBI: Rackbauform
    VT-Bass: Bodentreter

    RBI: hat eine eingebaute mischbare FX Kette

    RBI = erweiterte Rackversion des BDI
    Der RBI hat einen Blend Regler

    Der VT-Bass hat einen Character Switch, mit dem sich zwischen verschiedenen Boxencharakteristiken wählen lässt.
    Der Rbi hat einen XLR Ausgang.

    Joa, das waren mal so die ersten Sachen, die mir aufgefallen sind...

    Der VT-Bass ist eher kein richtiges Overdrive Pedal, sondern viel mehr ein Preamp, der versucht die verschiedenen Charakteristiken von bekannten/beliebten Amps und Boxen zu emulieren. Zudem hat er noch einen vollwertigen 3 Band EQ, was ihn für mich noch mehr zum Preamp macht. Ich weiß auch von mehreren Leuten, die ihren VT-Bass direkt in die Endstufe spielen. Der einzige Nachteil an ihm ist, dass er kein XLR Out hat. Das würde ihn dann aber auch zum absoluten BDI Killer machen!

    Gruß Dennis

  8. #8
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    abfallsozialprod ist offline
    Ok, danke für die freundliche und detailierte Antwort. Ich werde in den nächsten Tagen mal zum nächsten Musikhaus schaun ob sie das VT Gerät zum antesten haben oder es eventuell auch gleich bestellen.
    Eine allerletzte Frage hätte ich allerdings noch: ich bin leider nicht so der Technik Kenner, darum würde mich interessiern: da der VT keinen XLR Ausgang hat, wäre es trotzdem möglich bei kleineren Gigs ohne Box und Topteil sondern nur mit dem VT zu kommen und damit direkt in die Anlage gehn? oder bleibt diese möglichkeit dem SansAmp Bassdriver DI vorenthalten?

    danke schonmal und das wars dann wirklich

    mfg

  9. #9
    Helpful & Friendly User Avatar von Hellb00m

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    Hellb00m ist offline
    Also in der Regel haben gute FOHs immer eine DI Box im Täschen, die du dann einfach hinter deinen VT-Bass hängst oder sonst hat eigentlich auch jedes Mischpult normale Klinkeneingänge... Allerdings brauchst du dann entsprechend lange Klinkenkabel und hast das Problem, dass die im Gegensatz zu XLR Kabeln nicht so lossless sind... Ansonsten gibts auch Kabel von Klinke auf XLR allerdings glaube ich, dass die ähnlich stark beim verlust vom Signal sind, wie normale Klinken.
    Aber genauso wie jeder gute FOH hat der Bassist natürlich auch eigentlich ne DI Box dabei Ist sowieso fast Pflicht für jeden Bassisten...

    Gruß Dennis

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Allersaits

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    Allersaits ist offline
    Hi,

    ich benutze ebenfalls einen VT-Bass und habe live für alle Fälle diese DI-Box auf dem Effekt-Board, die aber nur nach Bedarf angeschlossen wird, da ich im Normalfall den (regelbaren) DI-Out vom Nemesis benutze.

    Und, wie Hellb00m schon geschrieben hat, hat jeder seriöse PA-Tech eine Tasche mit DIs dabei.

    Wolfgang
    Was brauch' ich zwei Herzen - ich habe die Kraft der 5 Saiten!

  11. #11
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    abfallsozialprod ist offline
    Alles klar, danke vielmals für die hilfreichen Antworten!

    werde mir den VT in den nächsten Tagen bestellen und dann eventuell einen erfahrungsbericht schreiben, ob ich meinen soundwünschen nähergekommen bin.

    mfg

  12. #12
    Helpful & Friendly User Avatar von Cervin

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    Cervin ist offline
    Ich hab noch ne kostenlose sache die anfürsich jeder mal testen sollte aber was viel zu selten gesagt wird

    Stell die Box hoch!

    Einfach mal auf ne gitarrenbox oder auf 2 Bierkaesten stellen. Es gibt einige Raeume
    die mit solchen soudns probleme haben. Unser PR ist z.B. auch so einer, und ich bin halb verrückt geworden bis ich das wirklich raus gefunden hab ^^
    Meine Band - PHYRIA - Verve Rock aus Krefeld/NRW - www.PHYRIA.com - Facebook
    Unser Album "like slipping through dust" als CD Bei Amazon, und als Download auf iTunes, Spotify und phyria.com
    Live on Stage: 14.06. - MTC, Köln

  13. #13
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    Jungle Man ist offline
    Ich brauchte vor kurzem (jetzt natürlich auch noch) einen durchsetzungsfähigeren Sound und hab zuerst den VT Bass und den Sansamp im Laden angetestet, war aber nicht zufrieden, der normale sansamp hatte mir einen etwas zu "schepprigen oder klapprigen" Sound und mit dem VT konnte ich gar nix anfangen und dann hab ich was getan was ich eigentlich nicht vor hatte und den MXR Bass DI getestet.
    Eigentlich war ich auf den Sansamp fixiert, aber den EQ vom MXR find ich besser/musikalischer und dass man Gain mit dem Cleansignal mischen kann ist natürlich das Beste was bei den Sansamp glaub auch ich auch is.
    Ich weis nicht wie und warum aber ich find das MXRViech besser.
    Damit verliert man keinen Druck und das is das wichtige an einer Basszerre, aber man bekomt damit auch so eine Cliff Burton oder Billy Sheehan-Zerre hin.

  14. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Allersaits

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    Allersaits ist offline
    Glückwunsch zur spontanen Wahl. Das ist doch klasse, dass Du mit dem MXR ein Teil gefunden hast, mit dem Du ganz persönlich klarkommst.

    Jede Soundvorstellung ist individuell. Jeder Musiker hat doch im Prinzip auch andere Präferenzen. Wenn 100 Leute den Sansamp Bassdriver anpreisen, muss das für den 101. Bassmann absolut gar nix heißen.

    Mein Bass, meine Finger, meine Effekte, mein Amp, meine Speaker -> mein Sound.

    Just my 2 Cents.

    Wolfgang
    Was brauch' ich zwei Herzen - ich habe die Kraft der 5 Saiten!

  15. #15
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    Jungle Man ist offline
    Zitat von Allersaits Beitrag anzeigen
    Glückwunsch zur spontanen Wahl. Das ist doch klasse, dass Du mit dem MXR ein Teil gefunden hast, mit dem Du ganz persönlich klarkommst.

    Jede Soundvorstellung ist individuell. Jeder Musiker hat doch im Prinzip auch andere Präferenzen. Wenn 100 Leute den Sansamp Bassdriver anpreisen, muss das für den 101. Bassmann absolut gar nix heißen.

    Mein Bass, meine Finger, meine Effekte, mein Amp, meine Speaker -> mein Sound.

    Just my 2 Cents.

    Wolfgang
    Klar. Danke.
    Das zeigt mal wieder dass man alles in Erwägung ziehen sollte, was in seinem Budget liegt oder möglich ist.

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