Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
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    Basslastigerer Gesamtsound

    Hallo Leute,
    da ich im Moment meinen Sound bassiger haben will, wie vllt schon jemand in meinem Saiten Thread gelesen hat, suche ich auch neue Einstellungen am Amp.
    Da ich wenig Ahnung habe, was ich dafür umstellen muss (Bass rein bringt nicht den erwünschten Effekt) frage ich mal hier nach.
    Ich spiele mit einem Squire VM Jazz, einem Hartke 3500 und einer Ashdown 410er Box.
    Im Moment ist der Verstärker folgendermaßen eingestellt:
    Tube auf 9 Uhr
    Solid State auf 3 Uhr
    Kompressor aus
    Equalizer: hier habe ich die Tiefen Frequenzen geboostet, der Rest steht auf 0
    Low: ca. 2 Uhr
    High: ca. 10 Uhr

    Am Bass habe ich beide TA voll aufgedreht und Tone-Poti halb auf

    Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine, und könnt mir helfen =)
    Danke schonmal im Vorraus

    MFG bass_newbie

    edit: Ich spiele in einer Post-Punk Band (Gasolene Smile). Wir proben recht laut. Es hört sich bei höheren Lautstärken einfach nur matschig und undfeiniert an =( Und ich denke, aus meinem Equipment lässt sich (hoffentlich) mehr rausholen

  2. #2
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    SuizidKorken ist offline
    Dreh den Hals-Pickup ordentlich rein und spiel in Halsnähe (nördlich des Hals-PU's, vorm Griffbrett oder noch weiter drinnen)

    Den PU der näher an der Brücke ist, drehst du zu 1/4 rein.
    Spielst du mit den Fingern oder Plek?

    Allerdings, je "bassiger" der Sound, desdo unpräziser wird es bei ner großen Lautstärke.

    Soweit zu den Einstellungen für den Bass, die benutze zumindest ich für Stoner Rock/Blues Rock, falls das die selbe Art von basslastig ist, die du meinst.
    Die SuFu hat mir bisher 3 dumme Fragen erspart.
    Das letzte Mal am 22.03.2009.

  3. #3
    Helpful & Friendly User Avatar von Hellb00m

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    Hellb00m ist offline
    Wäre super wenn du uns mal kurz ein Sample gibst, wie du dir einen "basslastigen" Sound vorstellst.

    Aber wie SuizidKorken schon sagt, mehr Bass macht das Ganze meist noch undefinierter. Wenn du dich besser hören willst und ein richtig wohliges Drücken im Bauch suchst, dann versuch mal die Tiefmitten am Hartke zu boosten.

    Übrigens ist Ashdown nicht unbedingt die beste Wahl für definierten Sound.

  4. #4
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    bass_newbie ist offline
    erstmal danke für eure Antworten
    @SuizidKorken: Ich werd das nachher mal versuchen beim Soundcheck. Vielleicht hilft das auch schon etwas.
    @Hellb00m: Sollte ich lieber etwas Bass rausnhemen und dafür Tiefmiten extremer boosten? Wenn Ashdown nicht für definierten Bass-Klang gut ist, werde ich mich wohl nach einer anderen Soundvorstellung umgucken müssen, da leider keine neue Box möglich ist =(
    Hat sonst noch jemand Ideen?

  5. #5
    Helpful & Friendly User Avatar von Hellb00m

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    Hellb00m ist offline
    Ich würde bevor ich dir jetzt irgendwas großartiges rate lieber mal wissen, wie du dir aktuell den Sound vorstellst, den du aus deinem Amp haben willst.

  6. #6
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    bass_newbie ist offline
    Ja das Problem an der Sache ist.. das weiß ich selber nich so genau
    Ich würde sagen, so in die Richtung Reggea.. Leider musste ich nach Defekt meines Laptops einen alten Rechner aufbauen, der keine Soundkarte hat.. =( Also kann ich leider keine Soundsamples zeigen
    Aber so in die Richtung Reggea wär glaub ich schon nicht verkehrt. Feine Abstimmungen kann ich nachher noch selber machen..

  7. #7
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    E.A.D.G ist offline
    Wenn du Reggea oder Ska spielen willst würde ich dir mal blind zu Flatwounds raten - also anderen Saiten. In dem Gebiet bin ich nich so bewandert ich komm eher so aus der Metalecke... aber wenn ich mir z.B. Less Than Jake oder Goldfinger anhör würd ich spontan auf Flatwounds tippen (zumindest bei den Tracks mit Walking Bass) eventuell dann noch Nuancen am Amp nachregeln (Mehr Punch->Höhen, Mehr Druck->Tiefmitten,....). Lass dir das aber auf jedenfall nochma von jemanden bestätigen der Ahnung hat. Ich bin da auch nich so bewandert was so nen Sound angeht. Ich hab nur einmal Flatwounds auf nem USA Jazz Standard gespielt gehabt und die kamen meiner Meinung nach ganz gut an so nen Reggea Sound ran.... Den Hals PU würd ich trotzdem lauter drehn als den Bridge...


    Gruß und hoffe ich hab keinen totale Scheiße gelabert....^^

    http://www.youtube.com/watch?v=0LdTi_PmFro evtl. mal bei nem Freund anhöhren... das is für mich so en typischer Ska-/Reggea Sound....



  8. #8
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    bass_newbie ist offline
    Hey E.A.D.G,
    im Moment spiele ich sogar Flats.. Die Fender 9120 mit Nylon Beschichtung.. Die sind aber nicht das Wahre. Auf meinem Akustikbass habe ich "normale" Flats von Fender, die mir schon eher gefallen.. Werd vllt am WE mal testen..
    Der Sound von Rodger wäre schon nicht verkehrt :P
    Über Saiten bin ich gerade in einem anderen Thread am grübeln..

  9. #9
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    Hellb00m ist offline
    Das ist kein Ska oder Reggea Sound, sondern typischer Ska-Punk. Da muss man schon differenzieren.

    Der Bassist von Less than Jake spielt bspw. Live nen Musicman Sterling über ein Mesa Stack und legt glaube ich nur wert auf genügend Attack. Das hat mit dem ursprünglichen Ska/Reggea Sound nicht sehr viel zu tun. Da sind definitiv keine Flats im spiel.
    Gut zu hören am Anfang hier: http://www.youtube.com/watch?v=obPGl6iB5Fw

    Der richtige Ska wurde damals vornehmlich mit Flats gespielt, das ist richtig, das hört man hier sehr gut: http://www.youtube.com/watch?v=s-t6i1GVCww
    Auch Reggea wurde damit gespielt: http://www.youtube.com/watch?v=SXmhyc_QynE

    Dazu gerne noch 15" oder sogar 18" Boxen und das deep End ist erreicht. Allerdings kosten tiefe Bässe auch unglaublich viel Leistung, was dich schnell im Bandkontext verschwinden lässt.
    Also ich denke in einer Post Punk Band wäre das ganze relativ kontraproduktiv, da ihr ja schon teils schneller werdet und meiner Meinung nach ein tiefbassiger Sound und dazu noch Flats eher muffen, als dass sie irgendwie die Band in dieser Konstellation unterstützen.

    (Kleiner Tipp von mir, für Reggea Sound einfach mal nur Palm Mutes spielen. Oder nen Schwamm unter die Saiten an der Bridge stecken. Das dämpft die Saiten und gibt diesen dumpfen Oldschool Sound, der sich spätestens seit Motown ins Gedächtnis gefressen hat. )

    Versuchs wirklich mal mit tiefmitten, also alles flat, tiefmitten boosten, das sollte schonmal ordentlichen Druck in der Magengrube geben und kann wenn gewünscht mit dem richtigen Anschlag (Pick oder harter Wechselschlag an der Bridge) richtig geil knurren.
    Ansonsten wenn du dich noch ein bisschen durch den Anschlag hören willst, dann gibst du einfach nochmal ne Portion Höhen dazu.

    Aber das ist jetzt auch wieder voll ins blaue geschossen. So würde ich das ganze aber angehen.

  10. #10
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    bass_newbie ist offline
    Also was soll ich sagen.. Es hat geklappt
    Ich habe einfach beim EQ alles auf 0 gesetzt und die Tiefmitten geboostet..
    Dann ein wenig Bass rein und etwas Höhen..
    Die PUs dann: Hals: 100%, Bridge: ca 35%

    Und genau so wollte ich es haben.. Lief allerdings über eine 610er FMC
    Mal sehen, wies morgen im Proberaum aussieht..
    Aber schonmal vielen, vielen Dank!!!

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