Entscheidungshilfe Kopfhörer

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jaxx
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Hi,
ich schwanke gerade zwischen zwei bzw. drei Kopfhörern.
Undzwar sind das einmal die:
Beyerdynamic Kopfhörer DT 770 bzw. 990 Pro, und der Sennheiser EH 2270.

Ob offen,halboffen etc. ist für mich eher von geingerer Bedeutung, wichtig ist das der Klang möglichst druckvoll rüberkommt also das auch Bässe gut zu hören sind, damit das Klangbild nicht später nicht zu "krass" beim abmischen über eine Abhöre abweicht.

Vielleicht hat ja wer Erfahrungen mit einem o. sogar beiden Modellen.

Gruß,
jaxX
 
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hallo

ich habe zwar nicht direkt erfahrung mit den dreien, nen freund von mir hat aber den Sennheiser EH 2270, ich hatte ihn mal kurz auf und muss sagen, dass da so einiges unterm gehäuse "schnurrt"
ich würde den sennheiser nehem. Sennheiser ist auch, soweit ich informiert bin mit eine der besten dj-und monitoring produktpalette.
hoffe du triffst die richtige entscheidung, gruß lennart
 
Hi jaxx,
ich habe den DT 770 seit ca. zwei Jahren.
Ich nutzen den hauptsächlich für zwei Dinge:
1. Gesangsaufnahmen (da er geschlossen ist, hört man auf der Gesangsspur keine Nebengeräusche vom Kopfhörer)
2. beim Mixing und "prüfen" der Audiospuren auf Nebengeräusche, Patzer etc.
Die geschlossene Bauweise hat aber auch einen großen Nachteil:
Man "fühlt" sich von der Umgebung ausgeschlossen, und für längere Einspielungen ist das für mich schlichtweg "unangenehm".
Für alle anderen Aufnahmen, die kein Mikrofon benötigen, verwende ich einen offenen Kopfhörer (Sennheiser, Modell habe ich gerade nicht parat), was wesentlich angenehmer ist.
Der DT770 klingt sehr transparent und baßstark, für mein Empfinden hat er aber von allem eine Spur zu viel (Höhen, wie Bässe).
Allerdings hört man das ganze Frequenzspektrum, was für bestimmte Arbeiten beim Mixing und Mastern sehr wichtig sein kann.
Beispiel: Ich hatte eine Aufnahme eigentlich im Mixing soweit, dass ich diese Mastern konnte und stellte fest, dass ich die Aufnahme im Gesamtpegel nicht laut genug bekam bzw. der Kompressor den Song "frühzeitig" verzerrte, über die DT770 hörte ich dann deutlich die im Tiefbass (ca. 40 Hz und drunter) zu laute Bassdrum.

Aber eines gilt:
Für 's Abmischen und Mastern i.w. die Abhöre verwenden, hier sind die üblichen Verdächtigen wie Genelec und ADAM (wenn man betucht ist) empfehlenswert.

Grüße
Andreas

Andreas
 
Alle Beyer und Sennheiser, die ich selbst besessen habe, hatten einen extrem lästigen Nebeneffekt: Die Kissen (also die Teile, die sich um das Ohr legen) zersetzen sich nach wenigen Jahren. Ständig schwarze Krümel am Kopf, schönen Dank auch! Seit ich auf AKG umgestiegen bin, ist alles bestens (komfortabel, sehr guter Sound, laut).
Also ich würde in den (Hifi-) Laden gehen, ein paar anständige CD´s mitnehmen und selbst testen!
 

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