Schadet man der Combo, wenn die Clip-LED oft leuchtet????

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HerrDer4_Saiten
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hallo,

hab mir den harley benton hb 115b zugelegt, nun ist es so, dass bei proben die clip-Led nahe zu ständig leuchtet. da ich keine beschreibung zur combo dazu bekommen habe, wollt ich mal wissen, was das heißt und ob das der Combo schadet. vielen dank schon mal!!!!
 
Eigenschaft
 
Das bedeutet, das der Gain, also der Eingangsregler am Amp zu weit aufedreht ist. Und ja, es schadet dem Amp auf jeden Fall wenn sie immer leuchtet. Lange wird ders so nicht machen... Hast du eventuell nen Aktivbass am Passiveingang angeschlossen? Probier mal den Eingang runterzudrehen..
 
Clippen bedeutet, dass das SIgnalk das du von deinem Bass aus in die Combo jagst zu laut ist. Dadurch werden die Frequenzen (you know diese wellen) zu hoch und einfach vom Amp abgeschnitten. Das verursacht auch dieses Möchtegern-disotrtion-geräusch. Abhilfe kannst du wie schon gesagt durch das Runterdrehen vom Gainschalter schaffen.
 
Wieso soll der Amp das nicht lange mitmachen? Was genau geht denn kaputt?

Gruesse, Pablo
 
Ich weiss nicht ganz genau was da kaputt geht, aber vielleicht hat es was ja mit der Elektronik zu tun. Jedenfalls wenn da extra ne Lampe zum Warnen ist, dann sollte man davon ausgehen dass es schädlich ist; zumal sich das richtig blöd anhört wenns rumclippt.
 
Die clip LED meines Behringers (1200) leuchtet fast immer auch wenn master und gain auf 2 von 10 sind .Zerrt halt n bissen weils n schlechter Amp is aber ich denk mal bei der geringen Lautstärke die rauskommt wirds nich viel Schaden anrichten ;) :great: .
Wenns der amp es wirklich nimmer packen sollte merkste das schon,weils extrem zerrt.
 
leuchtet fast immer auch wenn master und gain auf 2 von 10 sind

Vielleicht liegts an deiner Einstellung am Bass wenn der aktiv sein sollte?
 
Fragt sich, worauf sich die Clipping-Anzeige bei diesem Combo bezieht. - Da sie neben dem Input ist, nehm ich an, dass damit ein Übersteuern der Vorstufe angezeigt wird. Folglich: Input-"Gain" runter und evtl. mit Master nachregeln.

Ob ein Übersteuern bei diesem Combo schädlich ist, hängt davon ob, ob die Endstufe gegen Clipping/Überlast, Gleichspannung etc. gesichert ist.
HerrDer4_Saiten schrieb:
... ich keine beschreibung zur combo dazu bekommen habe ...
Vom Händler bzw. Hersteller? Das wäre mMn schon grob fahrlässig :evil: .
 
Darkninja schrieb:
Zerrt halt n bissen weils n schlechter Amp is
Nö! Zerrt halt n bisschen, weil die Anpassung nicht stimmt. Macht jeder Amp, von Behringer bis Glockenklang...

Bei Bässen ist i.A. eine saubere Wiedergabe des Sounds gefragt, daher sollte man die Vorstufe korrekt aussteuern. Dazu ist der Gain-Regler da. Einfach so einstellen, dass bei Maximalpegel (z.B. Slap auf der E- bzw. H-Saite) das kleine Lämpchen kurz aufleuchtet. Dann isses optimal.

Gitarristen machen das oft anders, bei denen gehört die bewusste Fehlanpassung zur Klangbildung. Deren Amps sind aber auch darauf ausgelegt.

Wer seinen Basssound anzerren möchte, tut dies am Besten über einen entsprechenden Effekt, dann kann nix schiefgehen. Die Lösung mit der Übersteuerung der Vorstufe halte ich für suboptimal.

LeGato
 
Ja wenn ich einmal slappe leuchtet die Lampe kurz auf,aber bei straightem geachtel halt dann die ganze zeit.
Meinst du ich soll eher den Master regler aufdrehen und gain zurück oder umgekehrt um
verzerrung zu vermeiden, die gleiche lautstärke aber beibehaltend Und wie siehts mit dem volume regler am Bass aus?Ganz auf oder nicht,weil mein gitarrist meinte man muss den immer voll aufreißen und nur am amp die volume verstellen.:confused:
Mein Bass is der Hbb 400 hat ne Baterrie,hat aber irgnedwie nur Höhenblenden für beide PUs :confused:
Bitte helft mir ^^ :)
 
GAIn ist dafür da, um die unterschiedlichsten Level der Musikinstrumente optimal an den Verstärker/die Combo anzupassen....mach es so wie LeGato sagt un dRegel den GAin so weit runter, dass bei aufgedrehtem Master nur bei stärkeren impulsen(Slap/Pop) das Clipping angeht!
 
Ich empfehle: Am Instrument selbst Lautstärke voll aufdrehen. Bei Aktivbässen erst mal alles auf Mittenrasterung stellen. Dann Gain so einstellen, dass das rote Lämpchen selten aufleuchtet. Auf keinen fall so aufdrehen, dass es durchgehend leuchtet. Und Gain auch nicht so runter drehen, dass as Lämpchen nie leuchtet. Dann erst mit dem Master-Regler die Lautstärke anpassen.

Gruß,

Goodyear
 
Könnte man das Clippen mit einem gut eingestellten Limiter (z.B. Boss LMB3) bei höherer Lautstärke unterdrücken?
 
Hm ich les das hier gerade fasziniert und wuneder mich darüber, dass in der (leider englischen) Anleitung meines Basskick 505 zu einem der Preset der Soundmatrix steht "Sat LED". Dabei handelt es sich um eine LED, die das Clipping der Vorstufe anzeigt und laut der Anleitung soll die auch mal leuchten dürfen, speziell bei dem Rocksound (der Sound wird auch leicht angezerrt dadurch).
Nun machte sich mein Gitarrist letztens schon Sorgen und ich hab das eben mit dem Zitat aus der Anleitung abgetan, aber wenn ich das hier so lese fliegt mir mein Amp ja bald um die Ohren und im nächsten Post dann doch wieder nich.
Also sollten wir uns mal einigen worüber wir uns unterhalten. Vorstufen bzw. Endstufenclipping. Das die Endstufe nich clippen sollte ist klar, da sonst ein Rechtecksignal entsteht, aber wie siehts nun mit der Vorstufe von Transistoramps aus?
 
yestergrey schrieb:
... Also sollten wir uns mal einigen worüber wir uns unterhalten. Vorstufen bzw. Endstufenclipping. Das die Endstufe nich clippen sollte ist klar, da sonst ein Rechtecksignal entsteht, aber wie siehts nun mit der Vorstufe von Transistoramps aus?
Das seh ich auch so. Hier wird z. T. ins Blaue hinein alles durcheinander geworfen.

Am klarsten hat zuletzt mMn GoodYear gesagt, wie eingestellt werden sollte.

Vorstufenclipping ist solange nicht problematisch, solange nicht allzu krass hörbare Verzerrungen dabei entstehen. Diese könnten dann zu einer Fehlfunktion der Endstufe bzw. Lautsprecher führen.
Clippen der Endstufe dagegen sollte wie Du sagst tunlichst total vermieden werden.
 
yestergrey schrieb:
Also sollten wir uns mal einigen worüber wir uns unterhalten. Vorstufen bzw. Endstufenclipping. Das die Endstufe nich clippen sollte ist klar, da sonst ein Rechtecksignal entsteht, aber wie siehts nun mit der Vorstufe von Transistoramps aus?
Also noch mal: Bei einem Basssignal würde ich mal davon ausgehen, dass eine saubere unverzerrte Wiedergabe des Sounds gewünscht ist. Wäre dem nicht so, müsste man nicht ständig rückenschädigende kilowattfressende Leistungsmonster mit sich rumschleppen.

Für ein unverzerrtes Signal sollte die Vorstufe nicht klippen, ist ja logisch. Andererseits sollte das Signal auch nicht zu schwach durch die Vorstufe geschickt werden, weil man sonst unerwünschte Nebengeräusche über Gebühr mit verstärkt. Außerdem würde man die Leistung des Amps nicht optimal nutzen. Logisch? Logisch.

Also versucht man, eine Gaineinstellung zu finden, die den optimalen Kompromiss zwischen lautem Signal und clippingfreier Vorstufe darstellt. Und das ist i.A. der Punkt, wenn das kleine Lämpchen bei den höchsten Pegelspitzen aufleuchtet, sonst aber durch Unauffälligkeit glänzt.

Das ist genau wie damals mit den Kassetten, die man sich selbst aufgenommen hat: Pegel zu niedrig: Es rauscht wie Sau. Pegel zu hoch: Sch*****, verzerrt! Ich fürchte allerdings, dass viele hier im Board die gute alte Kassette nicht mehr wirklich kennen...

Kurzer OT-Ausflug: Gute alte Kassettenzeit :great: : http://www.tapedeck.org

Kurzes Clippen schadet der Vorstufe nicht, über längere Zeit wahrscheinlich auch nicht so schnell, aber dafür werde ich meine Hand sicher nicht ins Feuer legen. Da spielt dann wahrscheinlich auch die Verarbeitung des Amps eine Rolle.

becksflasche schrieb:
Könnte man das Clippen mit einem gut eingestellten Limiter (z.B. Boss LMB3) bei höherer Lautstärke unterdrücken?
Sischer dat! Vorausgesetzt, der Limiter befindet sich vor der Vorstufe. ;)

LeGato
 
LeGato schrieb:
Kurzes Clippen schadet der Vorstufe nicht, über längere Zeit wahrscheinlich auch nicht so schnell, aber dafür werde ich meine Hand sicher nicht ins Feuer legen. Da spielt dann wahrscheinlich auch die Verarbeitung des Amps eine Rolle.


LeGato

Ich zitier dazu einfach mal die Anleitung des Basskick 505.
Aus dem Teil zur Soundmatrix (eine Art voreingestellter 32 Band EQ mit 4 festen Presets):

"Sound IV:
The ideal basic setting for growling, agrressive rock bass attack (SAT Led)."

Das verstehe ich so, dass die Clipping LED leuchten soll bei im Grunde genommen jedem Anschlag. Erst dadurch kommt es ja zum "growlen".
Der Amp is allerdings ein reiner Transistor und kein Hybrid oder ähnliches (besitzt auch keine Vorstufenröhre wie die Quantum Serie). :(
 
yestergrey schrieb:
"Sound IV:
The ideal basic setting for growling, agrressive rock bass attack (SAT Led)."

Das verstehe ich so, dass die Clipping LED leuchten soll bei im Grunde genommen jedem Anschlag. Erst dadurch kommt es ja zum "growlen".
"Growlen" heißt nichts anderes als knurren. Der EQ ist bei diesem Preset wohl Tiefmittenbetont, was zu einem typischen Rockbass-Knurrsound führen soll. Wohingegen der Sound beim Leuchten der Clipping LED übersteuert wird, was zu einem Zerreffekt führt, was meiner Meinung nach nichts mit "Growl" zu tun hat. "Growl" also knurren kenne ich nur im Zusammenhang mit knurrigem Basssound, jedoch nicht mit übersteuertem.
 
Mal was anderes:

Mein Limiter (also in der Endstufe) ist teilweise fast am dauerflackern (Master fast auf 3/4), während meine Gain-Clip-Led völlig ruhig bleibt...:confused:
Ist das dauerhaft gefährlich? (vorrangig vermutlich für die Box...)
 

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