Epiphone Valve Junior Head ist da!

  • Ersteller Patrick1966
  • Erstellt am
Hast du in dem Musikgeschäfft deine eigene E-Gitarre mit gebracht? Wenn nicht, dann könnte es an der Erdung deiner Gitarre liegen.
Aktive haben ja (meisten) einen höheren Output als passive, deswegen rauschts da auch mehr.
 
@InRuinsForgiven

Hi, hast du Effekte vorgeschaltet (auch solche die nicht eingeschaltet sind können rauschen bewirken), oder hast du in der Nähe Elektronikgeräte liegen, spielst mit deiner Gitarre evtl. in der Nähe von einem Lichschalter oder einer Steckdose???

Die ganzen Elektronikteile strahlen ab, der PU nimmt den Blödsinn auf, evtl. auch das Kabel etc...und es kommt zu den genannten Störgeräuschen.

a.k.a. Elektrosmog ;)

Grüße!
 
hallo,
hast du den, den du im Laden agespielt hast auch mit nachhause genommen oder war das ein anderer? wenns ein anderer war kanns daran liegen, das der im laden schon einer der "2.Generation" war und deiner noch einer der ersteren, die hatten alle noch ein Rausch/brummproblem

derdaniel
 
Also den den ich dort gespielt habe, den habe ich auch mitgenommen. Ich denke mal Rauschen ist bei nem vollaufgedrehten Amp normal.

Ich habe ne Menge Effekte vorgeschaltet, jedoch wird das Brummen ned weniger wenn ich die Gitarre direkt ins Top tu.

Woran erkenne ich denn erste und zweite Generation, außer dass die ned brummen sollen ?
 
Ist die Steckdose geerdet?










WIRKLICH?
 
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Hallo Hoss, die Leitungen bei uns auf dem Dachstuhl sind erst vor ein paar Jahren neu gelegt worden. Ich kann es dir nicht genau sagen. Ich werde morgen früh gleich ins Musikgeschäft rennen und ihn mitnehmen, ebenso meine Gitarre und dort nochmal spielen. Weil mit der Gitte im Laden war ja kein Brummen zu hören.

Mal sehen wie es dann ist, ich melde mich auf jeden Fall
 
Hallo Hoss, die Leitungen bei uns auf dem Dachstuhl sind erst vor ein paar Jahren neu gelegt worden. Ich kann es dir nicht genau sagen. Ich werde morgen früh gleich ins Musikgeschäft rennen und ihn mitnehmen, ebenso meine Gitarre und dort nochmal spielen. Weil mit der Gitte im Laden war ja kein Brummen zu hören.

Mal sehen wie es dann ist, ich melde mich auf jeden Fall
Trag doch das ganze einfach vorher testweise in die Wohnung runter.
 
Würde ich gerne, das Problem ist nur dass ich über ne 412er spiele und die bekomme ich mit meiner Frau alleine nicht aus der kleinen Dachlucke raus. :D :D :D

Das ist leider das Problem, deshalb suche ich unter anderem für die Zukunft ne 112er oder 212er für Liveauftritte
 
UPDATE :

Also zu dem Gerücht dass es auch beim Top zwei Versionen geben soll ist nichts dran, bei den Combos war das der Fall.

Hab heute das Teil im Laden angesteckt und es hat keinen Mucks gemacht.

Heisst mir in diesme Fall, dass ich die Box aufm Dachstuhl eben so lange herumrutschen muss bis es besser wird.

Wobei die im Dachstuhl angebrachte satelittenanlage wohl das größte Problem sein wird.

Wegen den Steckdosen lass ich nochmal nen Fachmann kommen
 
Wie habt's denn die Box auf den Dachboden bekommen? Mit der Magirus Leiter durch's Fenster? :D
 
Mit 2 starken Freunden und viel Geduld, hehe

Was willste machen wenn deine Proberaum abgerissen wird. Allein emit ner Gitarre da durch zu schlüpfen ist schon imme rne witzige Sache.

Aber man hat was man hat.
 
vielleicht liegt das Problem auch an deinen Kabeln. Also des vom Topteil zu Box.
Des ist vllt nicht gut isoliert und könnte dann alle möglichen störgeräusche mit aufnehmen.
 
Hatte da aber damals recht teure gekauft, weil ich mein anderes Head Stereo betreibe. so wet ich das im Kopf habe, hat ein Speakerkabel 18 Okken gekostet
 
ich hätte auch mal eine frage an die vj community :D!

welche verzerrpedale verstehen sich denn gut mit dem kleinen giganten? hab nämlich vor, mir eins zu kaufen, um dem epi auch bei geringeren lautstärken einen satten zerrsound zu entlocken.

ausgeben möchte ich maximal 100 €, aber lieber um die 50.

bisher sind mir folgende pedale ins auge gestochen:

digitech hot head
digitech bad monkey
behringer vintage distortion
electro harmonix nano muff
proco rat

Vllt der Marshall Bluesbreaker II. Kostet 69 €
https://www.thomann.de/de/marshall_bb2_blues_breaker.htm

Ich hab den a und ich bin zufrieden dahmit :D:D:D
 
Hier mal den Röhren vergleich:


Ecc803 vs 12AT7

Ich konnte den Volumen-Regler ca. 4 mm weiter aufmachen, dann klang es gleich, ich hab noch ca. 1 dB weniger Brummen mit der 12AT7

Ansonnsten höre ich keinen Unterschied (also weniger als neue Saiten oder ein anderes Plektum ausmachen würde)

was meint Ihr?

Gruss
OM
 
Oldman, das klingt doch super. Gute Aufnahmequali auch.

4mm mehr nutzbarer Regelweg am Volume ist doch was, oder?
 
OldMan, das klingt doch super. Gute Aufnahmequali auch.

4mm mehr nutzbarer Regelweg am Volume ist doch was, oder?

Ja stimmt eigentlich schon, warum unnötig viel verstärken und danach den Regler zu machen ;-) (die noch leisere hamse leider nicht gehabt)

Aber ich staune einfach wie wenig das eigentlich ausmacht...
 
Hallo,

ich möchte kurz über meine Erfahrungen mit dem Valve junior berichten.

Im Laufe der letzten 35 Jahre habe ich sehr viele verschiedene Röhrenverstärker besessen, hauptsächlich Fender (so ziemlich alle Modelle von Brown bis Silverface), aber auch mehrere Marshall, MusicMan, AC-30, AC-15, einige Gibson und Kalamazoo Amps, Kitty Hawks, Palmer, Selmer, usw.usf.

Fast alle diese Amps waren (für mich) unwichtig und austauschbar und nur ganz wenige davon haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen:

1.) ein Fender Super-Amp (Brown / 2 x 10"), der vermutlich defekt war, und statt der ca. 30 Watt vielleicht noch 2 oder 3 Watt gebracht hat. Der cleane Ton war röchelnd und verjäst, ganz außergewöhnlich und wunderschön.

2.) ein Fender Princeton Reverb (Silver / 1 x 10"), ebenfalls ein Amp mit zu geringer Leistung und mit einem ungewöhnlich schönen Clean-Ton.

3.) ein Vox AC-15, hohe Bauform, braune Frontbespannung mit einem Silver Bulldog. Das war definitiv der am besten klingende Verstärker, den ich jemals gehört habe. Leider war der Amp optisch und auch technisch dermaßen schlecht, daß ich ihn weggegeben habe in der Hoffnung, das gleiche in gutem Erhaltungszustand noch einmal zu bekommen.


Der Valve junior gehört für mich in die Kategorie dieser 3 außergewöhnlichen Verstärker und zwar in der normalen Stock-Version!

Ich nehme meine Strat, ein billiges Kabel, diesen Amp, stelle das Volume-Poti auf 11 Uhr und erhalte einen absolut süchtig-machenden Clean-Ton.

Ja - der Amp hat zu wenig echte Höhen.
Ja - der Amp klingt mit dem 8" Speaker topfig.
Ja - der Amp mag von der Schaltung etwas "anders" sein.

Und das ist mir alles völlig wurscht, weil der Amp einfach nur geil klingt und das Feeling erzeugt, daß alles stimmt und alles passt.

Nichts ist so gut, daß man es nicht verbessern könnte und natürlich habe ich einige Modifikationen ausprobiert, z.B. den 1M Widerstand im Eingang oder Kondensatoren parallel zu R6.
Leider haben die Änderungen alle zur Folge gehabt, daß der Zauber dieses Amps erloschen ist.
Der Anschluß eines 10" Speakers hatte z.B. zur Folge, daß der Amp die Topfigkeit verloren hat - aber leider auch sehr viel von seinem Charme.

Das sind natürlich alles ganz subjektive Hör-Eindrücke: ein anderer Raum, eine andere Gitarre, ein anderes Kabel, andere Ohren - und schon mag der perfekte Klang nicht mehr existieren.

Was ich eigentlich nur sagen will: ich teile die Begeisterung für diesen Amp mit dem Threadstarter uneingeschränkt und ich bin überzeugt davon, daß man den Valve junior nicht zwingend modifizieren muß.

Viele Grüße
Axel
 
Moin,
ich habe meinen EPVJ auch mal hergenommen und etwas bearbeitet.
Ziel war, Marshalsound (in Richtung AC-DC) bei Zimmerlautstärke zu realisieren.
Meiner Meinung nach ist das auch prima gelungen.
Was habe ich geändert :
R1 - 1M
R2 bis R4 - original
R5 - R7 - entfällt
R6 - Drahtbrücke
R8 - R9 - 1,5k
R10 bis R13 - original
R14 - 270R 4W
R15 - 5,6k
C1 - 0,001µF/630 Mallory 150
C2 - 0,1µF/630V Mallory 150
C3 - 10µF/100V Elko
C4 - 22µF/50V Elko original
C5 - 100µF/160V Elko
C6 - 100µF/450V Elko
Am Poti VR1 zwischen Schleifer und Kabel 470k eingelötet = Gainregler
Zwischen C2 und R15 habe ich den Volumenregler und Marshall Tone-Stack vom TT-SAM eingefügt, dazu muss die Leiterbahn von R15 zu C2 neben dem am Lötpunkt von R15 aufgetrennt werden.
Weiterhin habe ich in die Braune Netzleitung einen Widerstand 20R 50W eingefügt, um die Eingansspannung zu senken.
Dann noch den Ausschnitt für den Netzschalter vergrößert und einen Schalter für Standby und Diodenzerre(der aber überflüssig ist) hinzugefügt.
Als Röhren verwende ich für die Vorstufe eine Tung-Sol 12AX7 und für die Endstufe eine TAD EL-84STR. Gibt es hier noch bessere Röhren?
Als nächstes steht nun die Gestaltung der Front an.
Und der originale Speaker fliegt raus - hat jemand einen Vorschlag, was ich hier verwenden kann?
Anbei noch Bilder:

EPVJ_Mod_Front.jpg


Drehknöpfe von Links: GAIN - VOLUME - TREBLE - BASS - MID Schalter: STANDBY - ZERRE - POWER

EPVJ_Mod_In.jpg


EPVJ_Mod_Back.jpg
 
Athlord, alter Fuchs! Keine Schmutz die Arbeit. Sind die ganzen Features auch alle nützlich bei dem kleinen "One Trick Pony" Amp?
 

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