Gute, günstige Les Paul für max.200 €

  • Ersteller Benjolito
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Sorry, aber allein die Bilder zeigen schon eine extrem grottige Verarbeitung. Ich möchte nicht wissen, wie sich der Hals und die Bünde anfühlen. Was nützt dir die günstigse Gitarre als B-Stock, wenn die Verarbeitung schrott ist?
Ich hatte mir nicht alle Bilder angesehen, aber viele zahlen extra einen Haufen Geld, wenn die Gitarre noch schlimmer aussieht! Bei dem Preis kann man eben nicht viel erwarten, ich hätte dem Fragesteller auch eine RTG vorgeschlagen, die gibt's neu schon um 100 Euro mehr. Aber ich fürchte er will nicht so viel ausgeben. Zum Spielen könnte die aber reichen!
 
Naja, die Attitüde ist schon very quer.
In China werden auch Top Gitarren gefertigt.
B-Ware wird auch in europäischen Manufakturen hergestellt, allerdings kommt die dann nicht in die Läden....:D

okay
habe mich unsauber ausgedrückt
neuer Versuch:
schnell-schnell-Produktion und ungenügende Qualitätskontrolle
dann kommt so eine Gitarre auf dem Markt

aber das muss nichts Schlimmes sein,
ich habe auch einige Gitarren, da ist das Binding nicht überall total korrekt
und irgendwo auf dem Lack ist vielleicht eine unsaubere Stelle
sie haben nicht viel gekostet
aber ich spiele sie gern
und das ist ja, was zählt
jedenfalls für mich :)
 
Hey,

@Azriel : Danke für den Tipp! Werd ich sicher mal machen ;-) Nur wo bekomme ich so viele Gitarren her?

@toxx: Ja ich möchte sie eh auch in einem shop kaufen...und was die erfahrung angeht, hast recht die kommt noch...ABER: Anfänger bin ich nicht ;P
 
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Für 200€ kann ich dir eine Rocktile Pro empfehlen. Ich habe meine hier gebraucht im Flohmarkt gekauft und diese Woche zu meinem Gitarrenbauer gebracht um Gibson 490er Tonabnehmer einbauen zu lassen (mit diesen Außenleiterkabeln komme ich bein Löten nur schwer zurecht...). Er hat sie sich erst einmal angeschaut, als gut verarbeitet eingestuft und war sehr überrascht, dass sie neu nur 200€ kostet.

Ich bin schon gespannt wie sie im Vergleich zu meiner Gibon Les Paul Worn Goldtop mit den gleichen PUs abschneidet, ich glaube zwar nicht, dass sie ganz an sie herankommt, aber dafür hat sie mich auch nur knapp 1/3 der echten Gibson gekostet.

Sonst könntest du auch nach einer älteren, gebrauchten Career Les Paul Ausschau halten, bei Ebay gehen sie oft für 100€ bis 150€ weg. Die Vintage V100 Modelle sind aber auch ok, in Deutschland aber zu teuer.

Vielleicht kannst du aber auch auf eine echte Gibson wie die Thomann Special Worn Modelle für knapp 700€ sparen, die klingen schon verdammt gut und typisch nach Gibson Les Paul.
 
@ Benjolito

Die Gitarren sollst du im Laden alle mal antesten, das hat Azriel gemeint ^^
 
Hallo Benji, lass`dir hier von den Forumsteilnehmern bloß nicht so einen Blödsinn verzapfen. Es gibt in der Preislage bis 200,- Euro durchaus auch Les Paul Kopien die von der Verarbeitungsqualität, von den verwendeten Materialien und vom Klang her so gut sind, dass man damit Musik machen kann und sie einem die Musikalität- so man sie hat- auch nicht nehmen. Der von dir beschriebene Wackelkontakt des Toggleswitch kommt auch bei teureren Markengitarren vor und die mangelnde Stimmstabilität liegt häufig an nicht korrekt aufgezogenen Strings oder an einem nicht sorgfältig gefeiltem Sattel. Ich würde dir daher empfehlen, auch mit deiner CONRAD- Billiggitarre mal zu einem Gitarrenbauer zu gehen und dir für 20 - 30 Euro ein professionelles Setup machen zu lassen. Rümpft der Gitarrenbauer angesichts der preiswerten Gitarre arrogant die Nase wie hier die Forumsteilnehmer, dann packe wieder ein und geh`zu einem anderen. Du wirst sehen, was die Spielbarkeit anbelangt wirkt das Wunder und du bekommst bei einem wirklich guten Fachmann sicher auch noch gratis ein paar Tipps und Tricks zum Umgang mit dem Instrument.
Ich habe selbst eine COLLINS Roadmaster Les Paul von Musik Produktiv, die hat mal vor ein paar Jahren 195,- Euro gekostet, kam perfekt eingestellt aus dem Karton und braucht sich- was Verarbeitung, Spielbarkeit und Sound betrifft- vor keiner Epiphone, Vintage etc. zu verstecken, die gibt`s mittlerweile aber leider nicht mehr.
In der von dir genannten Preislage würde ich dir als Neukauf die Kopien von z.B. SX, Career oder Richwood empfehlen. Oder du schaust nach einer gebrauchten EPIPHONE, dass ist zwar vermeintlich eine Marke, was ja auch immer gebetsmühlenartig als Kaufargument (Werterhalt) strapaziert wird, gebraucht bringen die allerdings dann in der Regel auch nicht mehr viel und in deinem Preisrahmen ist da bestimmt was zu kriegen.


planet335
 
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Ich würde dir daher empfehlen, auch mit deiner CONRAD- Billiggitarre mal zu einem Gitarrenbauer zu gehen und dir für 20 - 30 Euro ein professionelles Setup machen zu lassen. Rümpft der Gitarrenbauer angesichts der preiswerten Gitarre arrogant die Nase wie hier die Forumsteilnehmer, dann packe wieder ein und geh`zu einem anderen. Du wirst sehen, was die Spielbarkeit anbelangt wirkt das Wunder

... du musst in einer anderen Welt leben als ich. Für den Preis ein "professionelles Setup", das "Wunder" wirkt? Ich gehe mal davon aus, den Preis verschlingt schon das Entgraten der überstehenden Bundstäbe bei solchen Teilen .... und nicht an jedem Ort hat man unzählige Gitarrenbauer zur Auswahl, schon gar nicht welche, die ihre Arbeit an Sperrholzklampfen verschenken ....
Ansonsten: eine Les Paul mit zumindest den grundlegenden LP-Eigenschaften (eingeleimter Hals, echtes Holz, am besten kein Ahornhals ...) ist zwar durchaus in der Preislage mit etwas Glück zu bekommen, nicht aber ohne weitere Maßnahmen dann auch zufriedenstellend brauchbar. Ich bin durchaus kein Highendgitarrenfreak, aber in der Region habe ich noch nichts neu gefunden, was über das Shaping des Korpus hinaus etwas mit einer Les Paul zu tun hätte ....

---------- Post hinzugefügt um 13:42:51 ---------- Letzter Beitrag war um 13:10:16 ----------


ok. Und was sehe ich da? Hast du die Teile schon mal gespielt? Das blöde an Internetkäufen ist ja, dass ein guter Fotograf (und selbst ein nicht so guter ...) auch von im Detail eher dürftig produzierten Teilen ganz wunderschöne Bilder machen kann. Leider sieht dann zum einen nicht alles vor den eigenen Augen so prall aus, zum anderen gibt es typische Sparstellen bei solchen Produktionen, die schon lästig sein können im täglichen Gebrauch (Poties mit An/Aus-Funktion, Sattel die erst zugeritten werden müssen, sägezahnbildende Bundierungen, Pickups mit Basisfunktion "Saiteschwingt=>an Kabel" und pfeifffreudige Gesellen, rappelnde Brücken, wenig oktavreinheitsfreundlich gesetzte Brücken, ...) Auf den ersten Blick und jeweils für sich genommen alles keine Katastrophen, für einen Anfänger oder gitarrenbautechnischen Laien allerdings mit kostenträchtigen Folgen behaftet, da flutschen dann schon mal schnell 2-3 Fuffziger durch für die lebenswichtigsten Arbeiten.
 
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Nach meiner Erfahrung bekommt man für 200 Euro schlicht keine gute Les Paul. Ne Strat vielleicht, oder eine gebrauchte Classic Vibe aber eine gute Les Paul ist unwahrscheinlich. Ich würde Dir wirklich empfehlen ein wenig zu sparen.
 
... zumindest Standard oder Custom-artige Modelle würde ich da auch für extrem unwahrscheinlich halten. Wenn man Double Cutaways mit p90 einbezieht, gibt es eventuell einige Kandidaten um 250 Euro, die ich als akzeptabel bis sehr brauchbar, wenn nicht besser einstufen würde. Ich habe mal eine gebrauchte BaCH bekommen, an der ich wirklich nichts auszusetzen habe. Das liegt möglicherweise aber auch daran, dass diese Modelle schon vom Vorbild her eigentlich low cost Instrumente waren ...
 
Eins versteh ich immer noch nicht: Hast du mal versucht die Conrad Gitarre zu reklamieren? Mit etwas Glück bekommts du ja sogar einen Gutschein oder das Geld zurück. Wenn du das dann zusätzlich in die neue Gitarre investierst, dann bekommst du bestimmt eine gute... hm naja Tele oder Strat. ;)

Also ne Career Les Paul hatte ich auch mal in der Hand. Die hat gefühlte 1,2 Kilo gewogen und sah auch aus wie übermalte Pappe. Bin mir nicht mal mehr sicher, ob die nen geleimten Hals hatte. Das Griffbrett war ne Berglandschaft.

Die J&D Dinger hatte ich noch nie in der Hand, das Auge spielt halt auch ne Rolle und gerade Sunburst Modelle sehen so grausam aus, nein danke.

Ich hab selber mit ner Les Paul angefangen, aber mitlerweile bin ich der Meinung, dass ne Les Paul (im Normalfall, ausnahmen gibts immer) ein Instrument ist wo man schon 700 € für hinlegen sollte. (aber viel mehr muss es auch nicht unbedingt sen) Bei Tele und Strat gehts für die Hälfte. (siehe Classic Vibe)

Wenns denn unbedingt ne Les Paul sein soll, dann kauf dir halt eine, aber komm dann nicht nach nen halben Jahr wieder und frag, ob du für 300 € ne bessere bekommst. Auf Dauer vernichtet man so eh nur Geld.
 
also das mit den mindestens 700€ halt ich für ein gerücht. da ich selber n bezahlbaren "einstieg" in die Les Paul welt suche, habe ich mich hier beraten lassen(danke jungs :) ;) ) und würde behaupten das man für 300€ schon solide Paulas kriegen kann, da wäre halt anspielen besser um Montagsmodelle auszuschließen.

aber 200€ halt ich für schwer hatte einige J&D in der Hand und einige Rockson und ähnliche <150€ Modelle und die waren einfach nich brauchbar irgendwas war immer,entweder ne schlampige verarbeitung(peinlich musicstore bei nem ausstellungsstück tststs :gruebel: )oder einfach kein brauchbarer Sound.

ich denke 300€ für ne gebrauchte Epiphone,ne Vintage V100 oder ne Vgs oder sogar Faber/günstige Tokai sollte man schon investieren um ne weile Spaß an ner Paula zu haben.

ich werd morgen die genannten beim GuitarCenterCologne(Beyer's) mal antesten und kann dann wenn gewünscht gerne n bericht schreiben :)
 
Schau mal bei Thomann. Ich glaub die haben von ihrer Hausmarkte ne LP Custom Kopie. Aber für 200€ bekommt man eigentlich nichts gutes, tut mir leid. Wenn du keine sehr hohen Ansprüche hast schau dir doch mal für 300 die Epi Standard an.
 
Hohner Les Pauls sind auch sehr gut und gehen meist gebraucht zwischen 200 und 300 Euro weg.
Das sind wirklich super Gitarren, vor allem für den Preis!
 
Dürfte die ganzen Billigheimer um Längen schlagen
...mag sein, ist sicher, wie die meisten Yamahas, eine nette Klampfe. Den Zusammenhang mit einer Les Paul Typ Gitarre sehe ich allerdings nicht wirklich .... (und der Verkaufstext ist mal wieder so einer, bei dem ich mir logische Fragen stelle: wie kann so eine Gitarre "besser" sein und warum verkauft er dann nicht die schlechtere ...:rolleyes: ...)
 
Hi,

Was ist denn mit Epi oder Vintage? Die sind doch auch in dem Preisbereich angesiedelt und verhältnismäßig rbauchbar wenn man sie gut pflegt und nach Erhalt heir und da....nachbessert^^
 
Mein Tipp: Tus nicht!
...mh, als "Tipp" wären ein paar konkrete Gründe schon angebracht, oder? Was genau stimmt an denen nicht?

Ich vermute mal, viele Leute, die sich mit Sperrholz-Kopien begnügen und damit durchaus zufrieden sind, haben einfach andere Parameter, nach denen sie entscheiden, was eine Les Paul überhaupt für sie ist .... wenn ich mir den Japan 70s LesPaul Kopien Hype so anschaue, der ja SchraubhalsPaulas zu guten Kopien erklärt, Hauptsache, sie haben open book Kopfplatte und ein spitzes Horn, dann drängt sich mir so ein Verdacht auf.

Ich schlage mich periodisch immer mal wieder mit dem Les Paul-Thema rum seit 30 Jahren, ich hatte mal eine The Paul, eine frühe BilligPaula von Gibson, die mir damals durchaus als druckvolle Humbuckerklampfe gut gedient hat, nur würde ich heute sagen: es war keine "wirkliche" Les Paul. Sie war schon im Konstruktionsansatz und der Holzauswahl bis hin zu der PU-Bestückung (mit heftigen Dirty Fingers) einfach nur eine Les Paul-förmige E-Gitarre. Inzwischen bin ich bei zwei Chevy Les Pauls aus den frühen 90ern gelandet, die mir auch im direkten Vergleich zu dem, was Gibson zur Zeit als Serien-Les-Paul (Standard und Custom zu Normalpreisen, keine RI oder andere hochpreisige KünstlichKultSelbstKopien) anbietet, sehr viel Les Pauliger erscheint als die neuen Originale. Aber: sowohl meine schönen Chevys als auch die Gibsons haben nicht das geringste zu tun mit einer 1960er Les Paul, die ich mal in den Händen halten durfte ...
 

Alles schön und richtig. Für 200€ bekommt man aber eben nur eine Les-Paul-förmige Gitarre und keine Les Paul. Und insofern verwirrt dein Aufsatz mehr als er hilft. :)
Und der Yamaha-AES-Tipp wäre für MICH, wenn ich denn ganz wenig ausgeben wollte, DER Tipp.
 
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