Gitarre spielen - meine Gedankengänge seitdem ich angefangen habe

Hallo zusammen,
als ich 32 Jahre alt war, hat mir einer meiner Schüler (bin Deutsch- und Philosophielehrer) seine LesPaul Kopie von Pearl zum Kauf angeboten, nur so aus Spaß. Und nur so aus Spaß habe ich sie nach
einer halb durchwachten Nachten am nächsten Tag gekauft. Als Kind haben mir meine Eltern jeden Instrumentenwunsch versagt (Geld, Nachbarn usw.) und jetzt brach da was auf.
Ich konnte kaum einen gescheiten Akkord klimpern, habe Unterricht genommen und immer wieder verflucht, dass ich nicht mit 10, sondern erst mit 32 angefangen habe.
Jetzt bin ich 60 und das Musikmachen in der Band möchte ich nicht mehr missen, die E-Gitarre hat mein Leben eindeutig bereichert - mit das beste, was ich je angefangen habe, wenn auch so spät.
:) Rolf
 
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Naja, mit 10 kommen die körperlichen Abläufe vielleicht schneller, aber mit 32 haste mehr Disziplin um dann auch durchzuhalten.
 
... Jetzt bin ich 60 und das Musikmachen in der Band möchte ich nicht mehr missen, die E-Gitarre hat mein Leben eindeutig bereichert - mit das beste, was ich je angefangen habe, wenn auch so spät.

Wer kann von sich behaupten, dass ihm die Gitarre (fast) die Hälfte seines Lebens begleitet! :great:
 
Schön, daß es solche Threads gibt. Die waren vor nem halben Jahr wirklich Balsam für meine Seele, da ich felsenfest davon überzeugt war, daß ich der einzige Gitarrenanfänger über 20 sei. :great:

Ich hab 2008 bereits mit Akustikgitarre angefangen, über ein paar Standard Akkorde bin ich aber nie hinausgekommen, und nichtmal die konnte ich gut spielen. Hab dann also wieder aufgehört, und letztendlich außer A-Moll alles vergessen. Viel mehr Wissen war da aber eh nie da. ;) Irgendwie hatte ich in dieser Zeit aber ohnehin für gar nichts Motivation. Ich dachte wahrscheinlich auch: 1. bin eh schon zu alt, 2. so gut wie "richtige Musiker" werd ich eh nie. Inzwischen denke ich anders und merke auch, wie simpel und effektiv und einfach nachzuspielen manche meiner Lieblingssongs sein können.

Jetzt bin ich 29 und nehme seit April Unterricht. Im September habe ich mir dann meine E-Gitarre gekauft und es war wie eine Offenbarung für mich. Ich glaube im Nachhinein gesehen auch, daß ich drangeblieben wäre, falls ich gleich mit einer E-Gitarre und den Büchern von Troy Stetina begonnen hätte. Daß ich nicht bereits mit 20 begonnen habe bereue ich noch immer, aber das kann man nicht rückgängig machen. Ich habe es auch immer schade gefunden, daß mich meine Eltern nicht dazu bewogen haben ein Instrument zu lernen, aber es wäre falsch, ihnen da einen Vorwurf zu machen. Ich bin immerhin nicht dazu gezwzungen worden, wie es ja auch vorkommt. Sie haben schlichtweg nicht das geringste Interesse an Musik, jedem das seine.

Ich stelle mir auch immer wieder die Frage, ob ich nicht schon viel besser spielen können müßte, wenn ich mich wieder bei simplen Power Chords vergreife und bei leichten Single Notes danebengreife, aber da hilft nur dranbleiben. Vor 4 Monaten konnte ich eine E-Gitarre noch nicht mal ordentlich halten, und jetzt bin ich mit Rhythm Guitar 1 von Stetina fast durch und hab mit leichten Lead Sachen begonnen, das ist doch was! :) Ich hatte in der Schule nie Musik, hab also in meiner ersten Gitarrenstunde im April das erste mal etwas von Notation und Rhythmus gehört. Hab jetzt Achtelnoten, Achtelpausen (womit ich größere Probleme hatte), Slides, Bendings, Hammer ons, Pull offs, Vibrato usw. einigermaßen drauf, bin jetzt bei Synkopation und hab mit Harmonielehre und allgemeiner Theorie angefangen und das Üben mit Metronom klappt ziemlich gut. Das sind Standards, aber wenn ich so an mein "Können" vor ein paar Monaten zurückdenke, bin ich heute ein Virtuose dagegen. ;) Der Fortschritt ist mit gar nicht mal so viel Aufwand sichtbar und das tut richtig gut.

Auch an der Akustikgitarre habe ich jetzt wieder Interesse, aber die E-Gitarre bringt einem Anfänger meiner Meinung nach viel schnellere Erfolge, zumindest im Metalbereich. Ich würde daher auch niemals einem Anfänger raten, mit einem Akustikinstrument zu beginnen, obwohl er eigentlich Metal spielen will. Ich weiß halt noch ganz genau wie ich mich gefühlt habe, als ich zum ersten mal das Eröffnungsriff von "Black Sabbath" (also den s/t Song) selbst gespielt habe, das war die Gänsehaut meines Lebens und es läuft mir auch gerade jetzt beim Schreiben eiskalt den Rücken runter. ;)

Diese Woche bekomme ich dann meinen E-Bass und werde schauen, wie mir dieses Instrument liegt. Vielleicht gefällt mir Bass noch besser. Die E-Gitarre war bisher jedenfalls eine echte Bereicherung für mein Leben. Ich habe auch schon einige simple Riffs geschrieben und es war einfach das gute Gefühl, selbstständig etwas einfaches im künstlerischen Bereich geschaffen zu haben. :)
 
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Wer kann von sich behaupten, dass ihm die Gitarre (fast) die Hälfte seines Lebens begleitet! :great:
Ich leider nicht :redface:
Rückblickend würde ich es mir aber wünschen.
Aber mit 44 kann ich behaupten das ich ab dann mehr Jahre mit Gitarre als ohne verbracht habe, auch ein schöner Gedanke ;)

da ich felsenfest davon überzeugt war, daß ich der einzige Gitarrenanfänger über 20 sei. :great:
Ohhh keine sorge..... Ich hab mit 22 Jährchen angefangen.
Ich hatte eine ewigkeit Spaß an der Westerngitarre und dachte das ich für immer damit glücklich werden würde, aber manchmal kommt es eben anderst als man denkt. :D
Nach fast 5 Jahren mit meinem "Do it yourself" geklimper und langsamen fortschritten hab ich im Urlaub eine Konzertgitarre gespielt und wollte darauf dann auch mal "was klassisches" spielen.
Das hat mir so gefallen das ich nach dem Urlaub meine E-Gitarrre mit der ich nie so richtig warm wurde (sorry leute :D) direkt eingetauscht haben gegen eine Konzertgitarre.
An der E war ich immer eine Anfänger und habe nie einen echten Fortschritt erlebt weil ich versucht habe meine Spielweise 1 zu 1 von der Western zu übernehmen... das ging episch in die Hose.
An der Klassichen jedoch konnte ich von anfang an viel mehr meines könnens einbringen und irgendwann hab ich dann nach Unterricht gesucht.
Nach ewiger suche hab ich dann endlich eine Lehrerin gefunden die mir vom können und wissen total Imponiert. Dazu ist sie eine autoritäre und recht klassiche person was mich zur Disziplin verleitet hat.
Nach nun fast einem Jahr Unterricht will ich dann auch mal ein Fazit ziehen (der Grund warum ich hier schreibe ;) ):

Es ist fantastisch was aus mir, als Gitarrist gesehen, geworden ist!
Ich spiel zwar kein Metallica, Iron Maiden und Co obwohl es eigentlich diese Musik war die mich damals zur Gitarre gezogen hat. Auch beeindruckt mich immer wieder mit welchem Tempo im Metall gespielt wird.
Aber ich könnt mir mich selbst dabei nicht vorstelllen.
Ich hab so denn Narren an der klassischen Musik, an der klassischen Gitarre gefressen.
Wo ich an der Western und der E-Gitarre eher zum "Rumklimpern" geneigt hab und immer wieder versucht habe mir irgendwelche Songs einzuprägen, sitz ich nun mit der Konzertgitarre da und übe ernsthaft und gewissenhaft Tonleitern, rauf -runter, von links nach rechts, kreuz und quer.... ich achte auf meine Haltung, auf meine Bewegungsabläufe und auf Betonung und so weiter...
Mir macht es sogar nichts aus, das ich locker 10-15 Songs für die Western im Kopf habe, jedoch kaum ein Stück für die Klasssiche Gitarre ohne Noten spielen kann.
Das mein "Fundus" an klassischen Werken nur ein kleiner bruchteil von dem ist, was ich auf der der Gitarre kann schmerzt mich nicht, da ich nun lieber wenig wirklich gut kann als vieles nur so halb.

Im moment sieht mein Übungsplan auch nur Technik und Technik und Technik vor und außer Villa Lobos "Prelude No1" und Paganinis "Romance" kann ich auch kein anderes "großes Werk" und auch die könnten besser sitzen:p
Aber das ist mir sowas von egal weil sich auch in den letzten Jahren mein Zeil geändert hat.
Ich möchte nicht mehr so gut spielen können wie "hier beliebigen Gitarristen einfügen", ich möchte einfach ein guter Gitarrist werden. Ganz nach meiner eigenen vorstellung ohne einem Idol nach zu eifern.
 
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Hi, hier mal wieder ein paar Impressionen aus meinem Leben als Gitarrist.
Ich war mir erst nicht sicher, ob ich das was kommt hier schreiben soll, aber der
Vorfall hat mein weiteres Leben als Gitarrist doch ausgiebig geprägt.

Am 16. Dezember letzten Jahres hat sich mein 28 jähriger Sohn entschlossen, freiwillig
aus dem Leben zu scheiden. Bevor ihr - ich weiß ihr meint es hier im Board alle ernst - nun nach
diesem Post alle euer Beileid ausdrückt, möchte ich Euch bitten, davon Abstand zu lassen, da sonst dieser Thread
vieleicht volläuft ;)

Ich nehme Eure Anteilnahme dankend im Geiste an......Dafür Danke

Die nächste Antwort auf die nächste Frage: Ja, ich habe mich gefangen, durch die Hilfe meiner zweiten Frau,
ging es für mich schneller als man annehmen sollte. Für diese Unterstützung bin ich ihr jeden Tag dankbar.

Was hat es nun mit dem Gitarrenspielen zu tun?

Wir hatten eine Woche vor Weihnachten, 2 Kinder und sehr wenig Zeit meinen Sohn noch vor Weihnachten
zu bestatten. Ich verschwendete nicht einen Augenblick daran irgendwelche Saiten zu zupfen. Mir war jedweder
Spaß vergangen.

Zwei Tage vor Weihnachten - alles war mittlerweile geregelt - fragte meine Frau mich, warum ich keine Gitarre
mehr spiele. Meine Antwort: Nee, ich hab keine Lust mehr, ist nicht so wichtig.

Verständlich?.....Theoretisch ja, praktisch, NEIN...

Ich bin in mich gekehrt und fing an zu überlegen.....aber irgendwie fehlte der Antrieb. Meine Frau merkte das und sagte,
dass es sehr schön für unsere Familie wäre, wenn wir Weihnachten wieder gemeinsam zu deinem Gitarrespiel,
an dass ich mich nun gewöhnt habe, singen würden. Es ist wunderschön sagte sie noch anschließend. :)

Tja, ich grübelte nun richtig.
Mein Entschluß dauerte nun nicht mehr lange: OK, ich werde es versuchen sagte ich mir.

Eine Freundin von mir sagte mir auch noch kurz vorher, dass man im Meer der Trauer schwimmen kann, oder man geht unter.

Also, Gitarre in die Hand und zwei Weihnachtslieder geübt.........Fazit, bei jedem Akkord erinnert man sich
an Weihnachten mit dem Sohn und Wasser schießt in die Augen.
Dann kam meine Frau und setzte sich zu mir und sie wollte schon mal mitsingen.
Von da an lief es gut.

Mir machte es nun wieder Spaß zu spielen. Weihnachten wurde...von der Geschichte abgesehen ... noch ein
schönes Fest.

Da ich für Sylvester länger schon zugesagt hatte in meiner Stammkneipe als Discjockey zu fungieren, wollte
ich nicht absagen und bin naja, nicht mit der großen Lust hin.....Aber auch da waren alle auf meiner Seite
und jeder wollte mit mir anstossen und sie hielten mich bei Laune. Also alles gut.

Jetzt kam wieder der Moment zu meinem Gitarrenlehrer anfang Januar...........
Er schaute und sagte nur ganz cool: Schön, dass Du nicht das Handtuch geworfen hast. Ich hätte es
verstanden, wäre aber sehr traurig drüber. Also alter Mann, nun lassen wir Angus Young wie einen
Schüler dastehen und hauen richtig rein.......:rofl:

Ich habe herzhaft gelacht.....aber seit diesem Moment war mir klar, dass alles endlich ist. Mach das
was Dir Spaß macht und mach das mit riesen Freude.......morgen kann es vorbei sein. Ich spiele nun lieber
als dennje Gitarre....für Angus reichts noch nicht ganz.......und mit vollem Herzen.

Mittlerweile denke ich an meinen Sohn und bekomme ein leichtes lächeln ins Gesicht.....Einfach nur, weil die
Zeit mit ihm die ich haben durfte toll war........OK, manchmal wenn ich alleine bin kommt schon noch etwas Wasser.

Aber ich habe aus meiner Tragödie jetzt doch positives ziehen dürfen......Rolf, spiele weiter, und freue dich
das Du was tolles für Dich gefunden hast, denn morgen kann es schon vorbei sein.

Tja, nun habe ich schon ein paar Wochen Thoerie mit Praxis im solieren zu Pentatoniken und wie man
das interessant gestallten kann in dem man nur Töne der Akkorde nimmt u.s.w....:)

Erst dachte ich ...ohaue ha, aber es macht irre Spass. Ich habe sogar zu einer A-Moll Pentatonik zum Gedenken an
meinen Sohn ein Video mit Bildern von ihm gemacht. Wer es hören macht, ich habs hier reingestellt.
Wie ihr seht, er und ich meinen es ernst.......:D.....:cool:.......Ich bin so cool, hinter mir schneit es langsam.:)

So, nun wieder genug Lebensweisheiten verteilt. Vieleicht kann jemand, der vieleicht auch so einen Schickssalsschlag
grade hat oder hatte mit meinen Worten etwas anfangen.

LG

Rolf


 
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Schöne geschichte, schöner Song...
 
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Danke mein lieber......und, hast Du so ein büschen Deine Richtung gefunden?

LG

---------- Post hinzugefügt um 12:07:08 ---------- Letzter Beitrag war um 09:33:41 ----------

Ich habe Fragen bekommen, wie man das schafft so offen zu schreiben.
Dieser Thread ist eigentlich so etwas wie ein Psychologe. Hier finden sich viele von uns mit gemeinsamen
Problemen, was man eigentlich vorher nie dachte. Hier schreibt man rein wie in ein Tagebuch.

Aber das gute an diesem Tagebuch ist, dass es antwortet und Hilfe bietet kleine Problemchen des Musikers - sprich hier Gitarristen -
eventuell zu bewältigen, da man eben nicht alleine bei vielen Sachen steht.

Nach ner gewissen Zeit, schmunzelt man über seine Ergüsse und sieht seine neuen Erfolge, oder aber man
sieht, dass man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen soll. Da hat Eggi wirklich nen tollen Thread gebaut ;)

LG
 
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@Fepo

Tagebuch finde ich gut!

Auch wenn ich nicht alles kommentiere, so lese ich alle Beiträge in aller Ruhe durch. Deine aktuelle Situation ist sicher eine ganz besondere, weshalb ich dir das auch hoch anrechne, dass du dies mit uns teilst.

Eigentlich hast du alles richtig gemacht, und ich hoffe mal, dass ich in so einer Situation ähnlich damit umgehen kann.

Und btw.: ich spiele immer noch mit viel Freude, auch wenn ich letzten Samstag das letzte mal ne Gitte in der Hand hatte. Ich komm halt aktuell zu nix.
 
...und, hast Du so ein büschen Deine Richtung gefunden?

Naja, es läuft auf jeden Fall viel besser als vorher! Hatte am Samstag auf meiner Party angefangen zu nem Loop von mir zu jammen bis dann ein Gitarrist von der Band, in der ich mal ausgeholfen hab dazu kam und mitspielte (waren 9 oder 10 Gitarristen da).
Die Besetzung wechselte immer wieder, mein Schwiegervater brachte mir prompt seinen alten Bass (Aria TSB, der steht nur aus Platzgründen nich bei mir) und besorgte flux noch ne Trommel.
War sooo geil endlcih mal wieder mit richtigen Leuten Musik zu machen, die mich auch Gitarre spielen lassen und nicht nur als Basser "missbrauchen" und soviel Lob wie an diesem abend habe cih noch nie bekommen.

Ich hätte mir aber nüchtern auch nicht zugetraut vor gut 35 leuten zu improvisieren. Aber Bier tut da gute dienste. Fühlte sich ein wenig anders an, als mit nem Bass und Band vor mir auf der Bühne, aber geil wars.

Danke dass du mcih daran erinnert hast, Fepo, sonst hätt ich glatt vergessen das zu erzählen. Jammen auf Partys kann ich nur empfehlen :great:

Grüße
 
@Eggi: Freut mich, dass Du auch so viel Spaß hast.....und Danke. Auf jedenfall wünsche ich dir niemals in die Situation
zu kommen. Meines erachtens hat das teilen viel Gutes für einen selbst. Sieht man doch auch, wie viele Menschen
einem zur Seite stehen.

@Insurrection: GEIL.....die Anzahl der vorhandenen Gitarristen war natürlich angemessen...:rofl:

Urplötzlich werden es immer mehr Leute und alle spielen fröhlich miteinander. Das ist das,
was Spaß bringt. Weiterhin viele gute Beercallsessions........:D......;)

LG
 
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Gitarrespielen war und ist immer meine Medizin wenn's mir mal dreckig geht. Es gibt keinen treueren Freund.

@ insurrection: Jo, klar, mit anderen zusammen Musik machen ist am besten und macht mir jedenfalls immer Spaß.

Letzten Freitag war wieder das monatliche Blues-Meeting in Aachen. Das ist eine offene Session, bei der es auch immer einen "special guest" gibt. Ich hatte da die Ehre und das Vergnügen spontan Peter Driessen bei seinem Set begleiten zu dürfen. Peter ist einer der deutschen Blueser der ersten Stunde und nicht nur langjähriger Freund von Alexis Korner, sondern auch noch der aktuelle Gitarrenlehrer von Gregor Hilden. Ich war schon eingermäßen nervös, aber es war ein tolles Erlebnis mit hochkarätigen Musikern zusammen auf der Bühne zu stehen (er hatte "seinen" Drummer mitgebracht). Geile Sache, zumal er mir auch noch Unterricht in seiner "Masterclass" angeboten hat. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Ein Bild von uns beiden gibt's hier:

https://www.musiker-board.de/bierga...r-euch-als-e-gitarristen-805.html#post5770884


Liebe Grüße vom

Dutchie
 
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@Dutchie:
Schönes Bild und muss ein erhabenes Gefühl gewesen sein. Du kuckst auch sehr genau hin wo du
hingreifst. Sehr konzentriert der Mann.......:D
 
@Dutchie:
Schönes Bild und muss ein erhabenes Gefühl gewesen sein. Du kuckst auch sehr genau hin wo du
hingreifst. Sehr konzentriert der Mann.......:D

Das war schon seeehr geil. Ich habe schonlange kein Lampenfieber in dieser Höhe mehr gehabt, zumal es eine echt Jam-Session war. Wir haben noch nie miteinander gespielt und die hälfte der Songs war von seinem neuen Album. Auch das kannte ich noch nicht. Ich war da ganz schön gefordert. Hat aber alles super geklappt.

Am Sonntag dann der erste Probeunterricht:
Faszinierend, hat direkt was gebracht. Erstaunlich was kleine Korrekturen an der Handhaltung ausmachen können. War ein bischen wie Herr Myagi und Karate-Kid. Wasche und poliere Autos und Du lernst nebenbei Karate.:D

Bin schon auf die nächsten Unterrichtseinheiten gespannt.

LG
Dutchie
 
@Karate Kid: Leih mir mal Mr. Miyagi.......:rofl:

Tja, ich gebe dir da Recht, manchmal hilft ein klein wenig um nach vorne zu kommen.
Mein Lehrer sagte mir auch, warum ich mein Handgelenk habe, wenn ich es nicht benutze und drehe.

Ich hatte nämlich gejammert, dass das E7 mit dem Pinky fürchterlich sei. Dreh Dein Handgelenk und du
kommst ran sagte er...:)....Hat geklappt....:)

LG
 
Hi Folks,

long time no see!

Also, was soll ich sagen???

Mittlerweile haben wir eine richtig nette Truppe zusammen. Verschiedene Sänger haben gar nicht funktioniert. Wir werden das wohl über kurz oder lang selbst machen müssen. Ist ja eh nur zum Spaß!!!

Ein paar Hörproben habe ich gerade ins UFO gestellt!

Gruß
cosmo
 
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@Cosmodog: Wow, klingt sehr gut. Dein Bassspiel natürlich auch....:D

Sind sehr schöne Songs und sauber gespielt....:)
 
Danke, das hört man gern! Das war ganz spontan aus einer Session entstanden und dann schnell im Probenraum mitgeschnitten. Wir werden die Stücke wohl noch etwas ausarbeiten, wenn unser Basser wieder dabei ist.
 
Verschiedene Sänger haben gar nicht funktioniert....
bei uns ist das ein bisschen anders, wir haben drei Sänger in der Band, der Keyboarder und zwei Gitarristen (ich bin einer davon) :D muß auch "As Tears goes by" und "The one i Love" alleine singen weil die anderen beiden das einfach nicht auf die Reihe kriegen...
...ob sich das ganze gut anhört müssen aber andere beurteilen...
 
Das kenne ich aus meiner ersten Band. Da habe ich die Gitarre irgendwann ganz weggelegt und nur noch geschrien (singen will ich dazu mal nicht sagen) und posiert (neudeutsch: geshoutet und geposed). Das will ich jetzt auf jeden Fall vermeiden. Wenn wir keinen Bassmann hätten, würde ich dessen Part hingegen gern übernehmen.

...ob sich das ganze gut anhört müssen aber andere beurteilen...

Kann man das irgendwo hören?
 

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