[A-Gitarre] Thread für Fragen, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt...

  • Ersteller Akquarius
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Das kommt darauf hin wo du hinwillst.
Da du als Pianist ja schon Notenlesen kannst, würde ich auch auf der Gitarre nach Noten spielen.
Das ist zunächst ein bisschen ungewohnt, aber eigentlich nicht wirklich viel schwieriger. Du musst dir nur vorstellen du hättest 6 kleine Klaviere übereinander ;-)

Nach Akkorden spielen ist meist relativ einfach, wenn man nach Griffbildern spielt.

Es kommt aber wie gesagt darauf an, was du letztlich spielen möchtest:
Für Klassik kommst du auf keinen Fall an Noten vorbei.
Für Lagerfeuerbegleitung reicht es, wenn du nur Akkorde spielst.
Für Fingerpickingzeug gehen sowohl Noten als auch Tabs. Wobei ich bei Tabulatur immer dazu sage, dass es ein bisschen "Malen nach Zahlen" ist. Es gibt wenige Tabulaturen die Notenlängen angeben. Auch Fingersätze sind im Normalfall nicht vorhanden. Auch ist nicht ersichtlich welche Noten nun Melodie sind und welche Begleitung.
Für jazzige Sachen wirst du wohl auch nicht wirklich darum herumkommen zu wissen wo welcher Ton liegt.

Also es kommt definitiv auf den Einsatzzweck an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde sagen....
Warte auf deinen Unterricht :D
Bis dahin könntest du ein paar akkorde ansehen, im grunde ist (fast) alles was wir spielen und greifen auf irgendeine art ein akkord.
Aber mal erlich, wenn du nächste woche schon unterricht bekommst wird bis dato wohl nicht mehr als "hänschen klein" drin sein;)
Wobei, vielleicht hilft dir deine träinierten finger vom piano ein bisschen obwohl ich nach fast 3 Jahren an der klampfe nicht mal "alle meine Entchen" am klavier hinbekomme:p

Tante Edit:

Mist, ich hab den Titel vergessen und Hr. Moderator, sie auch :D
 
Anfängerfragen

thanks, lieber mal aufm unterricht warten :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wo gibt es konzertgitarren im stil des 19. jh?

ich spiel nur zeug aus der zeit und hab kleine hände ;) - wäre also mal total gespannt sowas zu spielen.
 
Nachdem dieser thread schon eine weile in der versenkung verschwunden war, habe ich ihn von "Thread für klare Fragen, kurze Antworten" in "Fragen, für die es sich nicht lohnt" umbenannt. Ich hoffe, mit dem hier im board üblicheren titel ist dieser thread einfacher zu finden und wird wieder häufiger genutzt.

Gruss, Ben
 
Hm, hier is ja garnix los. :D *staubwisch*

Ich bin gerade dabei die Akustikgitarre für mich als nächstes "Lern-Gebiet" zu entdecken.
In dem Fragebogen für den A-Gitarrenkauf steht etwas von massiver Decke, massiven Zargen und massiven Boden.
Dazu meine Frage: ab wann ist etwas massiv, und wo kann man Infos herbekommen, wo die Unterschiede im Klang (und im Handling?) sind?
 
Massiv ist, wenn das aus "echtem" Holz gebaut ist. Die Alternativen waeren Sperrholz (Laminat), HPL, Fiberglas und andere Werkstoffe.
Bei Decken sagt man "massiven" Hoelzern bessere Klangeigenschaften nach, was vor allem bei hoeherwertigen Gitarren auch stimmt, aber "ganz oben" tummeln sich dann auch noch andere Werkstoffe wie CFK.
Zargen und Boden bilden eigentlich nur den "Rahmen" auf dem die Decke - quasi wie das Fell einer Trommel - liegt. Ob und wieweit hier massive Hoelzer wirklich einen Klangvorteil haben ist Gegenstand heftigster Diskussionen. Meiner Meinung nach gibt es (geringe) Klangvorteile bei massiven Zargen und Boeden, welche aber mit zum Teil deutlichen Nachteilen in der Stabilitaet erkauft werden. Es kommt halt immer auf den Einzelfall an.
 
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"Du musst erst...."
Danke dir. Kurz, bündig und informativ. Die Hölzerdiskussion gibt es vermutlich überall. ;)
 
Meiner Erfahrung nach (sprich: die Gitarren, die ich länger gespielt habe) klingen laminierte Decken nicht automatisch schlechter, aber sie neigen zum "komprimieren". Massive Decken erlauben in meinen Ohren ein größeres Spektrum sowohl bei den leisen wie auch bei den lauten Gangarten.

Was den Korpus angeht, würde ich auch nicht zu viel Wert auf vollmassiv legen. Da muss man immer im Einzelfall entscheiden.

Ich denke, dass ein Gitarrenbauer auch aus Laminat eine Spitzengitarre bauen könnte. Nur akzeptiert die Kundschaft das in dieser Preisklasse halt nicht. Alternative Werkstoffe wie CKF werden da schon eher angenommen, aber in der Regel will "man" Holz.
 
Man könnte es auch vom verwendungszweck abhängig machen. Wohlbehütet im wohnzimmer ist eine feingliedrige teure vollmassive rennziege natürlich was wunderbares. Aber je witterungs-/proberaum-/road-/anfänger-/missbrauchstauglicher das geschoss sein soll, umso stabiler würde ich sie wählen, wobei stabil != massiv.

Gruss, Ben
 
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Man könnte es auch vom verwendungszweck abhängig machen. Wohlbehütet im wohnzimmer ist eine feingliedrige teure vollmassive rennziege natürlich was wunderbares. Aber je witterungs-/proberaum-/road-/anfänger-/missbrauchstauglicher das geschoss sein soll, umso stabiler würde ich sie wählen, wobei stabil != massiv.

Gruss, Ben


Eeeeebend! Die einzige "vollmassive" Gitarre, die ich nach "draussen" mitnehme ist meine Custom-Banjo-Killer-Dread. Dies aber auch nur, weil das Teil a) laut ist bis zum Ohrenbluten und b) fuer eine vollmassive Custom-Gitarre dank utilitaristischer Anmutung mit ca. €500 auch nicht wirklich teuer war. Aber die Dread ist auch genau für diesen Zweck gebaut. Robust und LAUT ohne Ende. Alle anderen "Rennziegen" blieben auch zu Hause meist schön brav in Koffer...
 
Hi Leute,
hab leider son Stab verloren... weiß jedoch nicht wie die dinger heißen.
--> kann mir da wer bitte auf die sprünge helfen?

danke schonmal im voraus!
 
Darf man auf eine Klassik Aufkleber machen oder beeinflußt das den Klang? Sorry wenns blöd klingt
 
Machen kannst du, was du willst.
Geringe Auswirkungen wirst du haben, aber könnt theoretisch sogar besser werden ;-)

Nur bedenken: unter den Aufklebern dunkelt das Holz nicht mit, wenn du die jemals wieder abmachen willst, könnte das seltsam aussehen..
 
... auf die Instrumente, auf die Du ruhigen Gewissens einen Aufkleber machen würdest, eher nicht;-)

Grundsätzlich kann jedes Detail den Klang beeinflussen. Ein Aufkleber ist aber sehr dünn und der Kleber nicht hart. Von daher sind keine hörbaren Auswirkungen zu erwarten. Bei Steelstrings werden ja typischerweise auch die Pickguards aufgeklebt, viel massiver. Es gibt viele Leute, die die Pickguards abmachen, aber ich kenne niemanden, der von deutlichen Klangverbesserungen berichtet hat. Andere Dinge erscheinen mir da im a/b-Vergleich deutlich bemerkenswerter.
 
Moin,

die sind doch auch für`s unverstärkte spielen gedacht, oder (nur, um sicherzugehen)?


MfG
 
Ja auch, aber dafür hätte es doch keinen neuen Thread gebraucht!? :rolleyes:
 
Ja, sorry.
 

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