Billige Gitarre klingt wie 1900€ ?

Hi,
da ich im Gitarrenladen wohl nie das gleiche Equipment vorfinde wie zuhause / Proberaum, habe ich die Gitarren im Laden grundsätzlich "trocken", also ohne Amp gespielt. Wichtig war mir die Bespielbarkeit und das Sustain der unverstärkten Gitarre. Am Sound war später meist noch was zu machen. Ich habe Anfang der 90'er im Laden eine Epiphone LP Standard (Korea) und eine Gibson LP Standard direkt vergleichen können und habe mich letztendlich für die Epi entschieden. Für mich war der Unterschied damals nicht so groß um das doppelte für die große Schwester hinzublättern. Die Epi ist immer noch meine Lieblingsgitarre, allerdings mit neuen Pickups ( PAF Classics ).
Was ich damit sagen will: Dein persönlicher Geschmack entscheidet, die Gitarre muss zu Dir passen, gut bespielbar sein und auch unverstärkt noch einigermassen klingen.
 
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Es ist IMO immer sehr schwer, anhand von einem Musik-Clip aus dem I-Net die Unterschiede zu finden, die der Gitarrist wahrnimmt, wenn er selber spielt. Da ist das Audio-Signal nicht mal die "halbe Wahrheit". Nichtsdstotrotz sind es in der Regel "nur" noch Nuancen, die zwischen 800€ und 2800€ liegen. Für die 800€ kann man ein "gutes" Instrument bekommen, mit dem man bis an sein Lebensende alles spielen kann, was man nur spielen könnte. Für 2800€ gibt es dann aber von allem etwas "mehr". Etwas mehr Ton, (etwas oder sogar um einiges) bessere Verarbeitung, bessere Bespielbarkeit und nicht zuletzt mehr Luxus/Status/Apeal. Wem Optik und "Ego" völlig egal ist, der zahlt für ein Quentchen "mehr" an Ton schon eine Menge Geld, aber es ist auch wie mit jedem guten Werkzeug: Das ärgert einen nur einmal... an der Kasse.
Zur Illustration, weils so schön passt, hier ein Vergleich Gibson 2011 LP Studio Worn Serie mit Baked Ahorn Griffbrett vs. 2012 R7 Custom Shop mit exakt gleichen Amp-Einstellung (Nur die Sologitarre; wer raten mag, unten steht -sehr blass- welcher Clip, welcher ist:
http://soundcloud.com/ralphjoh/tribute-to-elmore-1
http://soundcloud.com/ralphjoh/tribute-to-elmore-2













1: CS
2: Studio




Echt krass, wie marginal der Unterschied ist.
 
@ Fusselbirne: Da stimme ich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht zu. meine Lieblingsgitarre hört sich unverstärkt sehr leise an, bei stärkerem Anschlag schnarrt es schon mal und sie hat(im Vergleich mit meinen anderen Gitarren, darunter auch welche, die nur einen Bruchteil gekostet haben) keine hörbaren Sustainvorteile. Aber am Amp geht einfach die Sonne auf, die Gitarre bleibt bis in den Hi-gainbereich sehr differenziert, Akkorde perlen wunderschön und Sustain hat sie auch mehr als man braucht. Ich sehe eine E-Gitarre aber auch als eigenes Instrument, nicht als akustische Gitarre mit Tonabnehmer.
 
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@1337pwn: im Prinzip ist das richtig, aber man darf nicht unterschätzen was der Soundcloud encoder da rauszieht
berücksichtigt man noch den Prozess der Aufnahme, der eher ein mittelprächtiges Instrument bevorzugt, als die Feinheiten einer Top-Gitarre herauszustellen, dürfte sich die CS in der Realität schon etwas deutlicher absetzen
... und das Spielgefühl kann die Aufnahme eh nicht vermitteln.
nebenbei: beim Hochladen auf Soundcloud sollte man die heute üblichen CD Spitzenpegel vermeiden
da bricht der encoder völlig ein - für besonders 'krachende' Mixe kann -3dB fs angebracht sein :eek:
(ich komme mit -1dB ganz gut zurecht)

cheers, Tom
 
Über welche Preisklassen redet ihr denn so? Ich glaube gerne, dass Gitarren um 800 € im Vergleich zu 2800 € Klampfen ( die Summen wurden mal genannt) relativ bescheidene Unterschiede aufweisen und man da so oder so ne ausreichend gute bekommen kann.
Bei Gitarren für 100 - 200 € winke ich nur noch ab, habe da mit 3 Gitarren auch etwas Erfahrung gesammelt ( Keiper, Stagg :ugly: ) und die taugten einfach nix. So richtig nix :)
Gebrauchte Gitarren mögen so ab 200€ brauchbar sein, nach oben kein Ende, aber das ist eh ne schwierige Festsetzung.
Kommt dann auch sicherlich darauf an, wieviel Wert man auf gute Verarbeitung, edle Hölzer und gute Hardware legt ( auch wenn ein Ebenholzgriffbrett wirklich nicht sein muss, ich mag es sehr)
Unverstärkt spiele ich meine E Gitarre eigentlich nie, würde ich vielleicht bei Neukauf machen, aber so richtig relevant ist es nicht für mich. (Ausserdem kauf ich nix neu :) )
 
Hallo,
ich bins wieder:

nun zum fachlichen Beitrag 1
und viele Grüße an alle „Paula“ Fans, die das hier vieleicht auch lesen.


Meine erste E- Gitarre sollte eigentlich was Stratocoaster ähnliches sein, war damals 13 Jahre alt und jeder (1972) im Fernsehen spielte so was.
Aber da ich noch zu Jung war, schickten mir meine Eltern zum Kauf und Beratung meinen Gitarren Lehrer mit, der in einer „Pop Band“ ( von Simon & Garfunkel bis Led Zeppelin) spielte und alt genug war.

Da gab es viele Strat Nachbauten – Hoyer – Hagström – Höfner u.s.w. Waren schon gute dabei.

Aber dann WAR DA DAS SCHWARZE DING das sogar mainen Gitarrenlehrer faszinierte.

EIN (für mich damals sehr häßlich) Perfekter NACHBAU EINER LES PAUL.

Im Klang besser als alle Anderen.

Gekauft:
300,- DM

Auf der Kopfplatte stand überhaupt nix drauf und niemand wusste von wem oder wo das Ding gebaut wurde (später fand mein Git. lehrer heraus, Fa. Shaftesbury – England).

egal das Ding war gut und ich hatte lange Spaß damit.

so, schon so viel geschrieben, wer will das alles auf einmal lesen?

im nächsten Beitrag,

Holz, Pickups (habe auch ein klein bisschen Erfahrung in Gitarrenbau)
Vergleiche zu anderen Paula Nachbauten und Original Gibson L.P´s.

Gruß, und schönen Sonntag noch

Hacky
 
Hi Mugger, Kopf hoch.

Punkt a bei dir stimmt bei mir auch zu 100 Prozent. Nicht der talentierteste, aber einer der spielen
will und sich nicht reinreden lässt. ALSO spiel weiter.

Punkt b bei dir und mir drifften weit auseinander. Kauf dir die Gitarre die Du für geil im Sound hälst und
frag nicht. OB teuer oder billig. DU musst Dir nicht zu billig sein. Seit ich meine Gibson SG habe,
achte ich noch mehr aufs saubere spiel. Die Gitarre die teurer ist zeigt Dir auf wie "gut" du spielst.

Wobei ich bei INTUNE's Soundbeispielen wirklich gestaunt habe. Obwohl die LP Special auch nicht grad
eine Billiggitarre ist ;)

Sei nicht böse auf Azriel, er wirkt sehr knurrig, aber er hat ein sehr nettes Herz und ist sehr hilfsbereit ;)

LG
 
ICh habe vor einige Zeit eine Dimavery LPhttp://www.ebay.de/itm/Dimavery-LP-850-Relic-E-Gitarre-UVP-269-/290822482235?pt=Gitarren&hash=item43b65ee93b im Distressed Look in der Bucht geschossen.
Habe 65 euro dafür bezahlt, da der Steg Humbucker nicht funktionierte.
Habe diesen dann durch einen Crunchy Pat von GFS ersetzt.

Das Teil sieht wircklich aus, als ob es schon eine lange und harte Zeit hinter sich hatte.
Aber die Verarbeitung ist im Vergleich zu einer anderen Dimavery welche ich mal hatte, sehr gut.
Das beste ist aber halt der Sound und der hat Blues, der hat Rock und Metal und ist einfach Geil.
Und niemand sieht der Gitarre an was sie gekostet hat.
Wenn sich jemand nicht damit auskennt und weiss das die Firma Dimavery eher im Preisgünstigen Segment zu Hause ist dann würde er denken es sei ein altes, wertvolles und hochwertiges Instrument, das halt schon etaas auf dem Buckel hat, aber trotzdem noch Geil aussieht und vor allem geil klingt.

Was ich damit sagen will: Wenn Dir die Epi vom Klang und vom Haindling her gefällt Kauf sie.
Ich mache es auch so.
Egal ob teuer oder eher Preiswert.
Wenn mir ein Instrument gefällt und ich es mir gerade leisten kann, dann kaufe ich es.
Komischerweise habe ich aber meist die teuereren Sachen nicht so lange und spiele eher die die Arbeitstiere des unteren und mittleren Preissegments, weil mir die und der Band am besten gefallen.
Natürlich ist die Holzqualität und die Qualität der Hardware bei einem Instrument wie Gibson auch etwas besser.
Aber teuereres Holz und viel Handarbeit bedeutet nicht immer das es auch besser klingt als etwas anderes.
Und das wichtigste ist ja immer noch was Du aus dem Instrument herausholen kannst.







Über welche Preisklassen redet ihr denn so? Ich glaube gerne, dass Gitarren um 800 € im Vergleich zu 2800 € Klampfen ( die Summen wurden mal genannt) relativ bescheidene Unterschiede aufweisen und man da so oder so ne ausreichend gute bekommen kann.
Bei Gitarren für 100 - 200 € winke ich nur noch ab, habe da mit 3 Gitarren auch etwas Erfahrung gesammelt ( Keiper, Stagg :ugly: ) und die taugten einfach nix. So richtig nix :)
Gebrauchte Gitarren mögen so ab 200€ brauchbar sein, nach oben kein Ende, aber das ist eh ne schwierige Festsetzung.
Kommt dann auch sicherlich darauf an, wieviel Wert man auf gute Verarbeitung, edle Hölzer und gute Hardware legt ( auch wenn ein Ebenholzgriffbrett wirklich nicht sein muss, ich mag es sehr)
Unverstärkt spiele ich meine E Gitarre eigentlich nie, würde ich vielleicht bei Neukauf machen, aber so richtig relevant ist es nicht für mich. (Ausserdem kauf ich nix neu :) )
 
Ich hoffe inständig, dass läuft jetzt nicht wieder auf die Mähr: "Gibson ist zu teuer, kauft 100 Euro Gitarren aus China, die klingen genauso gut" hinaus. Wenn ja, mache ich hier schneller zu als ihr "schlechte Verarbeitung" schreiben könnt ;)
 
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Um es noch mal zu betonen und Telefunky beizupflichten... das Ergebnis der Ausnahme rückt vom Höreindruck für "Dritte" wirklich recht eng zusammen. In meiner "Hand" höre ich den Unterschied jedoch viel ausgeprägter. Da ist zum einen der unterschiedliche Output der Burstbucker in der CS und der Burstbucker Pro in der Studio. Das ist tatsächlich auch der wesentliche Unterschied bei bei der Aufnahme zu Tragen kommt.
Wenn ich die beiden Gitarren jedoch in die Hand nehme ist das Attribut für die Studio im Vergleich zur CS: "blechern".
Was man natürlich auf der Aufnahme nicht hört ist die viel bessere Verarbeitung und Bespielbarkeit der R7.
 
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Also ich sehe das so.

In der Regel weiß man in deinem Stadium eigentlich gar nicht welcher Sound einem wirklich ein Leben lang gefällt. Das ändert sich auch noch bei Spielern die seit Jahrzehnten Gitarre spielen. Man entdeckt immer wieder neue Dinge und keiner weiß ob dir der LP Klang nicht nach einem Jahr total zum Hals raushängt und es doch eine Telecaster werden soll.

Jetzt gibt es meiner Meinung nach ein paar Dinge zu beachten.

Es gibt sehr günstige Gitarren wie z. B. Epiphone china, Squier china, Harley Benton etc, - Hier investierst du minimales Geld, bekommst Minimale Qulität und hast minimalen Verlust beim Wiederverkauf.
Alles ist minimal, kein Risiko etc.

Dann gibt es das Mittelsegment - Du investierst relativ viel Geld, bekommst relativ gute Qualität und verlierst in Relation sehr viel Geld beim Wiederverkauf (die Gitarren werden meist in Korea oder china gefertigt und der Wiederverkaufswert ist immer gering und wird niemals im Leben steigen).

Das Profisegment - Du investierst sehr viel Geld, bekommst professionelle Qualität,und verlierst im Verhältnis relativ wenig Geld beim Wiederverkauf

Das Vintage, Sammlersegment - Du investierst unglaublich viel Geld, bekommst professionelle Qualität, beim richtigen Kauf wird sich der Wert deiner Gitarre stetig steigen
 
Also ich sehe das so.

In der Regel weiß man in deinem Stadium eigentlich gar nicht welcher Sound einem wirklich ein Leben lang gefällt. Das ändert sich auch noch bei Spielern die seit Jahrzehnten Gitarre spielen. Man entdeckt immer wieder neue Dinge und keiner weiß ob dir der LP Klang nicht nach einem Jahr total zum Hals raushängt und es doch eine Telecaster werden soll.

Eben, eine Gitarre kann noch so gut und noch so teuer sein, wenn sie einem persönlich irgendwann nicht mehr gefällt wird man auch mit dem tollsten Instrument nicht warm. Mich persönlich hat das schon eine Menge Geld gekostet...

Es gibt sehr günstige Gitarren wie z. B. Epiphone china, Squier china, Harley Benton etc, - Hier investierst du minimales Geld, bekommst Minimale Qulität und hast minimalen Verlust beim Wiederverkauf.
Alles ist minimal, kein Risiko etc.

Sooo minimal ist die Qualität mittlerweile aber auch bei einem 100€ Instrument normalerweise nicht mehr. Alles technische stimmt in der Regel, Bundreinheit, Einstellbarkeit der Oktavreinheit, Saitenlage, Halskrümmung etc. Klar, es ist normalerweise ohne weiteres Eingreifen keine top Saitenlage möglich, aber eben doch eine sehr gute. Die moderne Massenfertigung mit CNC-Fräsen hat zu einem enormen Qualitätssprung geführt, und dadurch wird auch Abstand zu Qualitätsinstrumenten zwangsläufig geringer.

Das Profisegment - Du investierst sehr viel Geld, bekommst professionelle Qualität,und verlierst im Verhältnis relativ wenig Geld beim Wiederverkauf

Wobei das "relativ" absolut gesehen doch wieder um einiges mehr ist. Wenn ich eine 200€ Gitarre für 60% des Neupreises verkaufe tut es weitaus weniger weg als eine 2000€ Gitarre für 65% oder gar 70%. Ich habe jedenfalls mit dem Verkauf von ein, zwei wirklich guten und teureren Instrumenten mehr Verlust gemacht als beim Wiederverkauf von 10 bis 15 Gitarren der Kategorie bis 500€.

Mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Ich besitze sowohl eine ältere Gibson Les Paul Standard die ca. 1500€ wert ist als auch eine 150€ Harley Benton Les Paul Kopie. Klar, wenn ich beide direkt vergleiche hört man sofort den Unterschied, die Gibson klingt einfach weitaus lebendinger, feiner und obertonreicher als die Harley Benton. Spiele ich zuerst die HB und dann die Gibson klingt es grob gesagt so als hätte man eine Decke vom Verstärker heruntergezogen die dort vorher lag.
Aber, andererseits: Spiele ich ein, zwei Tage lang nur die HB denke ich eher "wow, das Teil ist auch echt brauchbar, und das für so wenig Geld". Das ist eben auch schon eine E-Gitarre, damit würde ich auch vor anderen Musikern spielen.

Irgendwie finde ich schon dass wir ein wenig von unseren hohen Rössern heruntersteigen und akzeptieren sollten dass man mittlerweile auch mit einer 100€ bis 200€ Gitarre schon extrem viel anfangen kann und auch lange Freude daran haben kann. Ich glaub das schlimmste am preiswerten Gitarren ist der fehlende, große Name auf dem Headstock für den man sich bei uns extrem markenbewussten Gitarristen laufend rechtfertigen muss. :gruebel:
 
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Sagt ja niemand das billig besser ist. Aber manchmal tut es Preiswert auch. ( Harley Beton for ever :) )
Ein Ferrari ist ja auch nicht besser als ein Golf weil er mehr kostet oder schneller fährt.
Ein Golf hat wohl sogar noch einiges mehr Konfort als ein Ferrari.
Aber beides hat seine daseinberechtigung.
 
Jetzt gibt es meiner Meinung nach ein paar Dinge zu beachten.

(1)Es gibt sehr günstige Gitarren wie z. B. Epiphone china, Squier china, Harley Benton etc, - Hier investierst du minimales Geld, bekommst Minimale Qulität und hast minimalen Verlust beim Wiederverkauf.
Alles ist minimal, kein Risiko etc.

[...]

(2) Das Profisegment - Du investierst sehr viel Geld, bekommst professionelle Qualität,und verlierst im Verhältnis relativ wenig Geld beim Wiederverkauf

(3) Das Vintage, Sammlersegment - Du investierst unglaublich viel Geld, bekommst professionelle Qualität, beim richtigen Kauf wird sich der Wert deiner Gitarre stetig steigen

Das ist aber schon arg pauschal.
Zu These 1: Jein. Prozentual hast du (etwa) den gleichen Wertverlust. Aber da der Kaufpreis geringer ist, ist der Verlust dementsprechend auch kleiner. Ich würde da auch nicht Squier und Harley Benton in einen Topf schmeißen, meine Squier Strat steht somancher Fender Mexico in nichts nach. Von "minimaler" Qualität kann da auch nicht die Rede sein, das Ding ist absolut klasse verarbeitet. (und nein, ich bin kein totaler verfechter günstiger Gitarren)

Die Thesen 2 und 3 würde ich dir am ehesten strittig machen. Es gibt genau so Gitarren aus dem "Porfisegment" (was auch immer das sein soll^^) die nicht optimal verarbeitet sind. Und auch diese Gitarren haben teils einen gesalzenen Wertverlust, z.B. Gibson Les Pauls (ist das dein Profisegment?) die vor 3 Jahren für 2500€ gekauft werden gehen jetzt noch für 1700 weg (in der Form schon öfter gesehen). Das ist in meinen Augen mehr als nur ein geringer Wertverlust.
Und zu Nr. 3: Nicht alles was winntäätsch ist, ist gut. Auch früher wurde mist gemacht, z.B. die zu großen Halstaschen bei gretsch teilweise. Das durch die Bank weg als "professionelle Qualität" zu bezeichnen find ich schon a bissl blauäugig. Aber das soll ja hier keine Diskussion Vintage vs neu werden, ich mag ja auch selbst den alten Kram.

lg
 
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Da das ganze jetzt doch eine klassische Stammtischdiskussion geworden ist und mit Kaufberatung relativ wenig am Hut hat, hab ich es in den Biergarten geschubst ;)
 
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Mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Ich besitze sowohl eine ältere Gibson Les Paul Standard die ca. 1500€ wert ist als auch eine 150€ Harley Benton Les Paul Kopie. Klar, wenn ich beide direkt vergleiche hört man sofort den Unterschied, die Gibson klingt einfach weitaus lebendinger, feiner und obertonreicher als die Harley Benton. Spiele ich zuerst die HB und dann die Gibson klingt es grob gesagt so als hätte man eine Decke vom Verstärker heruntergezogen die dort vorher lag.
Aber, andererseits: Spiele ich ein, zwei Tage lang nur die HB denke ich eher "wow, das Teil ist auch echt brauchbar, und das für so wenig Geld".
So geht es mir auch. So wie die meisten Musiker kein absolutes Gehör haben, haben sie anscheinend auch kein absolutes Gehör für Sounds. Unterschiede hören wir nur wenn wir direkt vergleichen können.


Irgendwie finde ich schon dass wir ein wenig von unseren hohen Rössern heruntersteigen und akzeptieren sollten dass man mittlerweile auch mit einer 100€ bis 200€ Gitarre schon extrem viel anfangen kann und auch lange Freude daran haben kann. Ich glaub das schlimmste am preiswerten Gitarren ist der fehlende, große Name auf dem Headstock für den man sich bei uns extrem markenbewussten Gitarristen laufend rechtfertigen muss. :gruebel:
Gitarristen sind noch markenfixierter als Autofans:D
 
Hallo mugger,

ich bin noch ziemlich Neu auf dieser Seite und bin auf deinen Beitrag gestoßen.

Ich finde Du machst Dich selbst schlechter als Du bist, zu bescheiden.
Schlieslich hat jeder mal angefgangen und war nicht gleich Profi.

Und bei manchen Antworten auf Dein Thema (wie ich hier lese), verhalten sich manche Mitglieder etwas überheblich.
Und ich sage: "mach nur weiter so und lass Dir nicht so viel gefallen, schlieslich ist das hier eine Seite für Musiker die
unter anderem
auch mal Rat bei anderen suchen, und nicht die Privatseite von Eric Clapton und Carlos Santana".

Und ich finde, wenn Leute auch gar kein Instrument spielen und diese nur Sammeln, - na und - haben Diese auch ein Recht bei diesem Forum mit zu machen.

Also weiter so! Nur Mut
Das ist meine Meinung

Und ich habe Deinen Beitrag gelesen und kann Dir
demnächst einige Erfahrungen zuschicken.
Ob es für Dich Hilfreich ist weiß ich nicht,
denn die richtige Supergitarre, die allen Vorstellungen entspricht, gibt es nicht, die wird Niemand finden.

Gruß
Hackyman

- - - Aktualisiert - - -



Ungefähr so, sehe ich das auch.

Hallo Leute,
sieht so aus als wären viele Leute sich in einem Punkt einig.
Der Sound muß einem gleich gefallen. Und mit der Bespielbarkeit ist es genau so.
Am besten zu Hause über den eigenen Verstärker und im eigenen Raum (Wohnzimmer - Proberaum) testen.
Man muss so ein Ding sofort Lieben.
Dann ist es die Richtige Gitarre.
 
Als ich mir vor ein Paar wochen meine neue Telecaster gekauft habe hab ich zuvor nach Gibson Modellen gefragt. Der Verkäufer meinte, dass Gibson momentan Probleme mit der Verarbeitungsqualität habe. Deshalb bestellen die zur Zeit auch keine. Da kann man anscheinend Glück haben und eine Super Qualität bekommen, oder man hat Pech und bekommt einen Schrott in die Hand.

Was mir, wenn ich mir eine Paula zulegen sollte, als echte Alternative angeboten wurde, waren FGN. Die japaner sollen eine brutal gute Qualität haben, und preislich unschlagbar sein. Der Verkäufer spielt selber so eine auf Gigs und hat total davon geschwärmt.

Also. FGN als echte Gibson alternative ????
 
Zum Thema Sound und Preis - den geilsten Sound ever hatte ich mit einer 49€ Ebay Gitarre ueber Tonelab und Eigenbau 2x12. Und das sahen auch die Leute in der Band so.
Leider war das Teil in allen anderen Punkten schrecklich.
Aber den Sound hab ich, nunmehr 900€ aermer, nie wieder so genial hingekriegt :)

cu
martin
 

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