Der LINUX/OpenSource-Thread

  • Ersteller Jimi.Hendrix
  • Erstellt am
Eh... in Bezug auf was genau jetzt?
Musik abspielen ohne Schnickschnack, Generve und die Angewohnheit jede Datei die ich einmal geöffnet hatte in einer Medienbibliothek speichern zu müssen.
Als Audioplayer, Medienbibliothek und Tag-Bearbeitung setze ich schon lange auf Quod Libet (und Ex Falso mit integriert), das find ich super. Soger besser als WinAmp, und das will was heißen.
Ja, Winamp war schon irgendwie das Nonplusultra als ich Windows benutzt hab. Bzw das wirkliche Nonplusultra zum Musik abspielen ist und bleibt hier natürlich der Thorens und der Technics MASH :D

Ansonsten hab ich meinen alten Rechner gestern wieder ausgegraben, offenbar Dual Boot mit einem total verschmutztem Windows 8 und Arch Linux. Ich bin am überlegen ob ich nur den Linuxteil erneuere oder Windows auch gleich neu installieren bzw dann vor allem auch die Platte anders partitioniere. (Und ob sich so viel Action überhaupt lohnt für einen Zweitrechner den ich vermutlich eh nie benutzen werde :D. Aber wenn er schon hier rumsteht…) Geplant ist aber vor allem Gentoo mit Festplattenverschlüsselung, wer in solchen Zeiten lebt sollte das schon allein aus Prinzip machen. Als Vorbereitung les ich mir diverse Anleitungen durch
http://www.pro-linux.de/artikel/2/528/gentoo-linux-mit-festplattenverschluesselung.html
http://www.carrier-lost.org/fully-encrypted-gentoo-system-with-lukscryptsetup-and-lvm/#comments
Nummer zwei erscheint mir einfacher zu sein.
 
Wie gesagt, Quod Libet für die archivierte Musik. Für alles andere - also alles an Dateien, was Musik oder Film heißt - ist de VLC als Standard-Anwendung hinterlegt.
 
Optimal wäre meines Erachtens ein Gmusicbrowser mit der Geschwindigkeit und dem vollen Umfang der Tagging-Möglichkeiten von foobar2000, idealerweise auch mit alternativ scriptbasierten statt klickibuntigesteuerten Autoplaylists.

Solange es den nicht gibt, kommt zum Taggen und Organisieren foobar2000 zum Einsatz und zum Hören unter Linux entweder Audacious oder (dank ständig laufendem Logitech Media Server) Squeezeplay.


Martman
 
.s
  • Gelöscht von .s
  • Grund: hat sich schon erledigt. fehler bei der installation.
Die kleinen Dinge des Alltags zum schmunzeln...
Eben im Workshop mit dem Kunden. Kollege aus den USA sitzt da und bittet den Kunden (dessen Notebook am Beamer hängt), ein ls -l zu machen, damit wir die Zeitstempel anschauen können. Ging um Testdaten, wurden heute angelegt.
Dann starrt er auf das Ergebnis, überlegt... und plötzlich: "Damn! It's my brother's birthday today!"
;)

MfG, livebox

- via Handy
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Was benutzt ihr eigentlich als Backuplösung?
Falls jemand Macs kennt: ich suche sowas wie Timemachine. Vollautomatisierte, tägliche Backups mit leider Wiederherstellungsfunktion. :)
 
Back in Time. Das ist eine Oberfläche für rsync. Ich stoße das immer von Hand an. viel zu selten, wie mir grade einfällt.
Oder rsync auf scriptbasis, wenn du automatisieren willst.
 
Ein kleines selbstgebautes bash-Script. Das wichtige dabei ist rsync mit der --link-dest Option.

rsync schreibt in einen neuen Ordner (Ordnername = Datum, also so was wie DATUM=$( date +%Y-%m-%d ); mkdir /backup/$DATUM ). Als link-dest sucht das Script automatisch den Ordner mit dem letzten Backup (ls -ltr |tail -1 und ein bisschen cut auf das "große" Backup-Verzeichnis). rsync bekommt den neuen Ordner als Ziel, und weil dort nichts zu vergleichen ist, würde es erst mal alles dort hin kopieren. An der Stelle kommt --link-dest ins Spiel: Dort gebe ich einen Ordner an, gegen den synchronisiert wird. (In meinem Fall also der des letzten Backups.) Dort synchronisiert dann rsync, und... das ist der Clou an der Geschichte: Es werden (rsync-typisch) nur die geänderten Dateien kopiert. Für die, welche sich nicht geändert haben, legt rsync einen hard link (also auf die inodes auf der Festplatte verweisend) an - was nicht nennenswert Platz verbraucht.

Ergo: Ich habe mehrstufige Backups, aber es geht kein Speicherplatz drauf, der nicht wirklich gebraucht wird. Und im Gegensatz zum Großvater-Vater-Sohn-Konzept wo im Fehlerfall zuerst die letzte Vollsicherung, dann die passende differentielle Sicherung und dann die passenden inkrementellen Sicherungen eingespielt werden müssen - im Gegensatz dazu pack ich mir im Bedarfsfall einfach den kompletten letzten Backup-Ordner und kopiere mir die Inhalte hin, wo ich sie haben will. Denn auf logischer Ebene habe ich dort alle Dateien des letzten Backup-Standes komplett drin. Und auch wenn eine Datei, die seit Ewigkeiten nicht mehr angerührt wurde, aus logischer Sicht 10 mal vorhanden ist, liegt sie physikalisch doch nur ein mal auf der Platte... die inodes werden eben nur 10 mal referenziert.


Das ist wahrscheinlich ein gutes Stück von Timemachine weg... aber ein möglicher gangbarer Weg ;) Bei Interesse kann ich das gerne mal an ein paar Zeilen Script konkreter darstellen.
Ach, und laufen tut das Script natürlich wann und so oft ich es will - cron sei Dank.

MfG, livebox
 
So was ähnliches wie gerade von livebox beschrieben gibts auch schon fixfertig unter dem namen rsnapshot. In vielen distris schon enthalten. Ich hab mir auch schon überlegt, mein backup-konzept darauf umzustellen.

Gruss, Ben
 
Back in Time. Das ist eine Oberfläche für rsync. Ich stoße das immer von Hand an. viel zu selten, wie mir grade einfällt.
Ich mache das auch so ähnlich - mit der rsync-Variante "grsync" http://wiki.ubuntuusers.de/rsync#Grafische-Benutzeroberflaechen - vorwiegend aus Denkfaulheit habe ich noch nichts automatisiert, sondern schmeiße ab und an die Sicherungs-Festplatte an: alles Wichtige liegt ohnehin schon auf einer externen 1-TB-Platte (die nur ein-, zweimal die Woche läuft), und mit der synchronisiere ich dann die passende 1-TB-Partition auf einer weiteren externen 3-TB-Platte.
grsync hat seine Einstellungen dann noch vom letzten Mal "behalten", sodaß ich nichts neu justieren muß. Nach 10, 15 Minuten ist die Geschichte in der Regel gelaufen. Und die ganz wichtigen Dateien liegen dann ohnehin noch mal auf mehreren Rechnern (teilweise steinalt :rolleyes:, nur die Festplatten sind neu).

Michael
 
Synkron. Ich müsste Zuhause mal nachsehen, ob das auch vollautomatisch läuft.
 
Kennt jemand von euch einen Jingle Player für Linux? Also ne GUI mit ein paar Buttons drauf... drückt man einen, wird ein vorher dafür definiertes Soundfile abgespielt. Ich könnte das demnächst in kleinem Umfang (3-5 Jingles) brauchen, habe aber für Linux nicht wirklich was gefunden.
 
Oder ein einfaches bash-script mit Zenity als GUI

Kurz so mal als ohne netz und doppelten boden:
Code:
#!/bin/bash

Workfile=~/wodumoechtest/samples.dat

while true; do

   # Zenity mit tabelle aus $Workfile befüllen
   # und bei mausklick geht zeilennummer
   # des gewünschten sounds in die variable "ans"
   ans=$(awk -F ',' '{print NR"\n"$1}' $Workfile | \
   zenity --list \
   --title="Abspielen" \
   --text "Welches Sample soll es sein?" \
   --column "Nr" --column "Sound")

   # die variable "abspielen" mit dem inhalt der gefundenen zeile
   # aus der liste befüllen
   abspielen=`awk "NR==$ans {print;}" $Workfile`
   
   #Wenn "Quit" gewählt, feierabend machen
   if [[ $abspielen == *Quit* ]]; then
     break
   fi

   # Wenn kein feierabend, dann abspielen
   play ${abspielen##*,} &
   
done   

# end of script

Dazu noch ein csv-file mit beschreibung{komma}filename, z.b. so:
Code:
Katze miaut,1.mp3
Hund bellt,2.mp3
Katze bellt,3.mp3
Hund miaut,4.mp3
Feierabend,5.mp3
Quit,Quit

Noch ein launcher auf den desktop und dann müsste das schon einigermassen funzen :)

Gruss, Ben
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Cool! So was ähnliches hatte ich mir auch überlegt, war aber zu faul, es auszuprobieren.
 
Rivendell sieht ganz gut aus. Außerdem hab ich noch Jinglefoxpro gefunden.

Rivendell (Elrond :rock:) ist ne komplette Radio-Automation. Schau mal auf die Screenshots - das ist doch ein klein wenig oversized ;)
Jinglefox hatte ich auch gefunden, aber meinte es sei bloß für Win. Noch mal geschaut, ist ja "eigentlich" nur bissl Web-Technologie in ein Zip verpackt. Aber es tut nicht - wirft ständig Fehler.
Trotzdem, danke fürs mit suchen!



Oder ein einfaches bash-script mit Zenity als GUI

Ha, zenity... das hatte ich ganz vergessen! (Weil nur ein mal vor Jahren genutzt.) An ein Script hatte ich schon gedacht, wollte aber halt ne GUI zum abfeuern. Super Idee! Und dein Script tut aus dem Stand heraus... :hail:

script.sh
Code:
#!/bin/bash
# Credits to BenChnobli from [url]www.musiker-board.de[/url]

PLAYLIST=songs.csv

while true; do

   # Fill zenity with data from given CSV file. On mouse click on a line,
   # fill variable "CSV_LINE_NO" with content from responding line in
   # CSV file.
   
   CSV_LINE_NO=$(awk -F ',' '{print NR"\n"$1}' $PLAYLIST | zenity --list \
   --title="Ben's Jingle Player" --text "Chose a jingle!" \
   --column "Nr" --column "Jingle" --ok-label "OK / Play")

   # die variable "USER_SELECTION" mit dem inhalt der gefundenen zeile
   # aus der liste befüllen
   USER_SELECTION=`awk "NR==$CSV_LINE_NO {print;}" $PLAYLIST`
   
   # Exit when user selects "Quit"
   if [[ $USER_SELECTION == *Quit* ]]; then
     exit
   fi

   # If not quit, play selected jingle
   SONG=$( echo $USER_SELECTION |cut -d "," -f2)
   /usr/bin/vlc $SONG
   
done


songs.csv
Code:
Opener 1,opener1.mp3
Opener 2,opener2.mp3
Abbrechen / Quit,Quit

Vielen lieben Dank, das tut den Trick! :great:



€: Eine Frage noch: Klickt man auf abbrechen, öffnet sich der VLC mit leerer Playlist. Also das Script triggert ihn (denn es kommt ja kein "Quit"), aber der Übergabeparameter ist leer. Hat jemand noch eine Idee, wie man das abfangen kann? Ich hatte versucht, bei zenity die --no-cancel Option ran zu packen, aber das gab nur Fehler. Und if [ $USER_SELECTION == *Quit* ] || [ $USER_SELECTION == ""]; then... schließt eben auch, wenn man auf okay klickt, ohne einen Song ausgewählt zu haben.
 
€: Eine Frage noch: Klickt man auf abbrechen, öffnet sich der VLC mit leerer Playlist.

Welcher Button geklickt wurde, bestimmst du durch die Abfrage des Exit-Werts von Zenity (in Bash über die $?-Variable). Dann kannst du auch die Krücke mit dem "Quit"-Eintrag weglassen. Hier eine überarbeitete Version des Skripts:

Code:
#!/bin/bash

# Use playlist filename from first command line argument or default name
PLAYLIST="${1:-$HOME/samples.csv}"
PLAYER=paplay

while true; do
    CSV_LINE_NO=$(awk -F , '{print NR"\n"$1}' "$PLAYLIST" | \
        zenity --list --width 600 --height 400 --title="Ben's Jingle Player" \
        --text "Chose a jingle!" --column Nr --column Jingle \
        --ok-label Play --cancel-label Quit)
    ret=$?

    # Quit button clicked
    if [[ $ret -eq 1 ]]; then
        echo "Bye!"
        break
    fi

    # Something was selected
    if [[ -n "$CSV_LINE_NO" ]]; then
        SONG=$(awk -F , "NR==$CSV_LINE_NO {print \$2}" "$PLAYLIST")
        $PLAYER "$SONG" &
    fi
done

Bemerkungen:

- Playlist kann als Argument übergeben werden.
- Ich benutze den PulseAudio Kommandozeilenplayer, weil man dann über pavucontrol auswählen kann, an welchen Audioausgang der Sound geht.
- Das Skript funktioniert auch mit Leerzeichen in Dateinamen (wird immer wieder falsch gemacht bei Shell-Programmierung).
- Unnötiger Aufruf von cut entfernt.
- Unnötige Anführungszeichen entfernt und notwendige hinzugefügt.
- Player wird nicht aufgerufen, wenn kein Sound ausgewählt wurde.
- Zenity Dialog vergrößert.

Chris
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Hi,

ich bräuchte (mal wieder :redface:) den Rat der richtigen Linuxer...
Gerade wollte ich (unter Ubuntu 14.04.1 LTS) meine Simulations-Software von meiner alten Festplatte in meinen aktuellen WINE-Ordner ziehen,
als das Unbegreifliche passiert: sudo chown -R thebyte:thebyte / :weep:Wieso, weshalb, warum? Ich weiß es nicht, irgendwie war der Pfad nicht ganz vollständig...
Strg-C kam viel zu spät, während der Schrecksekunde wurde viel Schlimmes angerichtet :rofl:
sudo ist gerade natürlich auch nicht mehr drin...
Was meinen die Experten, kann ich im Recovery-Modus einfach alles (außer meinem home-Ordner) wieder dem root chown'en und es passt wieder?
Oder sollte ich aus Sicherheitsgründen lieber neu installieren?

Ah, das ärgert mich sehr...

MfG
 
Ich würde erst mal im Recovery-Modus mit find eine Liste der Dateien außerhalb deines Homeverzeichnis erzeugen, die jetzt den Benutzer 'thebyte' haben. Falls auch /dev und/var betroffen sind, ist würde ich eine manuelle Reparatur lieber sein lassen und statt dessen schauen, wie ich mit Hilfe von apt-get alle Pakte nochmal neu installiere. Dann bleiben dir deine Konfigfiles erhalten. Sicher gibt es auch die Möglichkeit, die in der Paketinstallationsdatenbank gespeicherten Zugriffsrechte zu überprüfen. Da müsste dann aber ein Debian-Experte ran.
 
Ok, jetzt hab ich es ganz kaputtgemacht :redface: Soeben mal alles auf "root" gestellt außer den home-Ordner und schon blinkt mich alles fröhlich an :D
Eine Paketliste hab ich gespeichert, jetzt suche ich alle Mails und Browser-Profile, Geräte-rules und restliches Zeug zusammen, dann geht's auch schon zur Neuinstallation.
Laut find (und im Vergleich zu dem Rechner, von dem ich gerade schreibe) ist mir zu viel "daneben", um sicher und komfortabel an dem Ding weiterarbeiten zu wollen...
Dankeschön aber für die schnelle Hilfe :)

MfG
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben