Recording-Stammtisch

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Und ohne Bewegung des aufliegenden Handballens erreiche ich vllt. die oberen 3 Saiten - manchmal möchte ich aber alle 6 gemuted anschlagen. Da ist doch klar, dass man die Hand etwas drehen muss, oder nicht? Sonst verkrampfe ich doch völlig.

Hm, Quietschen tut es eigentlich nur, wenn man die Hand parallel zu den Saiten bewegt, während der Bellen aufliegt (und selbst dann "quietscht" es eigentlich wenig, als dass es so schabende Geräusche macht, weil der Handballen ja eher weich ist. (Mag aber von den Saiten und der Hand abhängen!)).
Wenn du wirklich alle Saiten gemutet anschlägst muss du natürlich irgendwie die Hand mitbewegen, aber man kann das eigentlich recht geräuschlos machen. Jedenfalls so geräuschlos, dass es im Sound untergeht, wenn man nicht grad nen Mikro 5cm an die Hand ranstellt.
Generell gehören solche Spielgeräusche für mich aber dazu. Wenn es einen sehr stört kann man die Mikros weiter weg stellen oder weg von Richtung der Greifhand wegdrehen, denn da quietscht es deutlich schneller. Anschlaggeräusche vom Plektrum sind eigentlich nicht so nervig mMn.
Aber auch hier ist vieles Geschmackssache. Ich hör ja wirklich viel A-Gitarrenmusik, aber die Aufnahmen, wo ich sage "das klingt wirklich natürlich und 'gut'..." kann ich auch an einer Hand abzählen ;-)
Nylonstring ist da noch schlimmer als Steelstring.
 
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Mir fällt grade ein, dass ich bei meiner letzten Gitarrenpflege die Brücke mit Lemon Oil angefeuchtet habe. Evtl. ist der Effekt deshalb auffällig geworden. Geht es euch nicht so, wenn ihr mit dem Daumen über die Brücke streicht, dass das quietscht? Ich werde das - wenn ich Zeit finde - morgen mal aufnehmen...
 
ich hab' da nie drauf geachtet... bis vorhin... :D
wenn's quietscht kommt es bei mir von den Pins, die die Saiten halten

cheers, Tom
 
DIE quietschen bei mir auch. Aber anders. Sind noch die Plastikpins... mal gucken, ob die aus Ebenholz an meiner anderen Gitarre weniger quietschen... :D
 
noch nie drauf geachtet, wäre mir bisher nicht aufgefallen. Dafür passiert es mir beim Strumming, dass das Plek unterhalb der Saiten auf dem Gitarrenkorpus aufkommt und dann auf der Aufnahme hin und wieder ein rhythmisches 'Pock' erzeugt.. blöderweise unregelmäßig, so dass es schon auffällt. Wenn andere Instrumente mit dabei sind, geht das tendenziell unter, aber wenn die Gitarre im Vordergrund steht und/oder in ruhigen minimalistisch besetzten Parts durchaus hörbar und nervig..

Liegt definitiv an der Technik, werde da wohl dran arbeiten müssen, das abzutrainieren...
 
uuuuuh und das gibt keine Synchronizitätsprobleme? Hast du beide an ner gemeinsamen Clock hängen?
Keine Clock, da hab ich nix Ahnung von :redface: Ich hab das im Theater bei einem Probenmitschnitt schonmal gemacht, zwar mit einem Minimischpult (Behringer? Phonic?) statt dem M-Audio, aber das ist ja erstmal egal. Es paßte jedenfalls. Ähnlich wie bei dem Probenmitschnitt will ich über die 2 einzelnen Spuren den Raumklang (ambience) mitschneiden, der letztlich eh etwas in den Hintergrund treten wird und hauptsächlich für den Applaus u.a. eventuelle Publikumsreaktionen verantwortlich ist.

Genaugenommen sehe ich drei Möglichkeiten:

[...]
3. ich muß gar nix machen, weil sie paßt :)

Genau, nachdem ich bei den beiden Blöcken (jeweils ca. 1 Stunde Programm vor und nach der Pause) den gemeinsamen Anfang gefunden hatte (was zugegebenermaßen etwas langwieriger war, als erwartet), ist da nichts weggedriftet oder so - hat einwandfrei bis zum Ende gepaßt :)

Hab mal gehört, der Asio4All-Treiber könne auch mehrere Interfaces simultan verwalten, hast du das mal ausprobiert?
Ich probiere gerade mal am stabilen Arbeits-PC mit Win XP und Samplitude7 gleichzeitig 8 Kanäle vom Firefly808 und 2 Kanäle vom M-Track aufzuzeichnen - ohne diesen ASIO-Dingsbums, sondern mit dem Sam-internen MME-Treiber (= WDM kompatibler 24/32 Bit Support) :)

Sieht ganz gut aus :great:
 
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der MME hat aber vermutlich höhere Latenzen
 
... was bei Mehrspur-Livemitschnitten oder Orchesteraufnahmen für meinen Anwendungszweck absolut keine Rolle spielt :)

Wenn das Material ein paar Millisekunden später auf die Platte kommt, als es gespielt/gehört wurde, ist mir das egal, ich benötige bei solchen Aufnahmen auch nur immer mal kurz den Kopfhörer, um zu checken, das alles i.O. ist - was es ja sein sollte, wenn alles passend eingerichtet wurde und das System stabil läuft. Wenn es das mal nicht tut, nutzt der KH dann aber auch nicht mehr viel, dann hängt sie eh der PC auf :eek:


Also zum Test:

Ich hab mal eine Mikroschiene mit 7 Sennheisern ME65/66 zusammengeschraubt:

IMG_2749.JPG

bei denen ich versucht habe, die Kapsel alle auf die gleiche Ebene zu bekommen:

IMG_2748.JPG

Die Mikros dann locker verteilt auf die Interfaces, 1+2 auf das M-Track, 3+4 auf Input 1/2, 5 auf Input4, 6+7 auf Input 6/7 vom Firefly:

IMG_2747.JPG

Der Knalltest mit einem Lineal auf einer Tischfläche in 2m Abstand sieht so aus:

216_Samples.jpg

Das M-Audio ist um 216 Samples vorneweg - ich hätte also sowieso die Spuren verschieben müssen. Andererseits kann ich es mir nun mit dieser Erfahrung sparen, den Flashkarten-Recorder mitzuschleppen - oder ich kann ihn dazu benutzen, noch zwei weitere Spuren aufzuzeichen :D

Interessant finde ich, daß die beiden untersten Spuren (türkis und hellrot) ebenfalls eine (zusätzliche) Latenz von wenigen (2-6) Samples aufweisen - eventuell spielen da ein paar wenige Millimeter beim Kapselabstand doch eine Rolle. Obwohl sie rein äußerlich die gleiche Höhe hatten (sry, das Bild ist unscharf, aber ich denke, man kann erkennen, was ich mit "gleicher Höhe" meine):

IMG_2751.jpg
 
Das ist ja eine rechte Armada :D.

Wie macht sich das Phonic eigentlich (klanglich)? Das ist ja bei dem Featureset schon fast unverschämt günstig...

Und kann es sein, dass sich auf deinem Case ein Schreibfehler eingeschlichen hat? :D
 
... was bei Mehrspur-Livemitschnitten oder Orchesteraufnahmen für meinen Anwendungszweck absolut keine Rolle spielt :)

Ja, ich weiß, ich wollte das aber der Vollständigkeit halber erwähnen, für Leute die das mglw. lesen :)
 
Vor rund drei Jahren hatte ich mir die Schablonen aus Pappe geschnitzt und meine Cases beschriftet - bis jetzt hat das fehlende R noch niemand bemerkt, auch ich nicht :D

Die Mikros hab ich mir eigentlich zu PA-Zwecken (Chorverstärkung) so nach und nach ersteigert, mir gefällt das Baukastensystem mit zwei verschiedenen Speiseteilen (nur 48V oder auch mit Batt.) und der Austauschbarkeit von Kugek, Niere und kurzer Hyperniere. Gibt auch Superniere, die benötige ich aber nicht und Gesangskapsel, die ich aber nirgendwo gebraucht gefunden habe und auch nicht so wichtig für mich ist.

Wie klingt das Inte(r)face? Ehrlich gesagt: keine (in Worten: Null) Ahnung, ich hoffe, es klingt gar nicht, das wäre ja eine Verfälschung, die mir unerwünscht wäre :redface:

Cervin hatte es mal für eine Aufnahmesession ausgeliehen, er war zufrieden mit der Kiste - ich bin nicht so anspruchsvoll, bin auch zufrieden. Der Aufnahmeraum, die Mikros und in meinem Fall ganz besonders die Wiedergabestrecke (PA im Theater) beeinflussen den klang mit Sicherheit deutlich mehr, als das Inte(r)face :)

- - - aktualisiert - - -

Ja, ich weiß, ich wollte das aber der Vollständigkeit halber erwähnen, für Leute die das mglw. lesen :)

Jupp, das ist richtig :) Wie das Monitoring bei zwei gleichzeitig angeschlossenen Interfaces einzustellen ist, damit da etwas Funktionales dabei rauskommt, weiß ich nicht, hab ich auch nicht probiert...
 
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Hm, irgendeinen Einfluss hat das Interface sicher, aber ich wüsste nicht, wie man das auf einen klaren Nenner bringen soll...
das eine Interface klingt mit dem einen Mikro eben so und das andere damit vielleicht 'besser', bei nem anderen Mikro sieht's dann wieder umgekehrt aus..?

100% neutral ist es auf jeden Fall nicht, aber damit muss man leben, jedes Bauteil im Signalweg verfälscht das Signal, also auch jedes Interface.
Insofern: Wenn's dir gefällt ist alles gut.
 
Wie macht sich das Phonic eigentlich (klanglich)?

Darüber grübel ich jetzt schon 'ne ganze Weile: wie könnte man das testen? Ich hätte grad Zeit und Lust :) - aber keinen Plan :redface:
 
ich finde das lässt sich nicht testen, das war so ungefähr das, was ich mit meinem letzten Posting ausdrücken wollte.

Die Idee die ich hatte:
- eine identische Audioquelle nehmen (mp3 Player o.Ä.), um verschiedenen Interfaces ein identisches Signal liefern zu können
- identisch einpegeln (so gut es geht und dann eben im Nachhinein Lautstärken matchen)
- vergleichen

Aber:
Das zeigt nur die Situation mit einem MP3-Player dran, mit ner anderen Eingangsquelle kann das Interface ja wieder ganz anders reagieren.
Und je nach Eingangsquelle könnte es außerdem sein, dass das eine Interface 'besser' klingt, während es mit nem anderen Mikro umgekehrt sein könnte
Und selbst wenn man einen geeigneten Aufbau findet: Was dann besser ist oder nicht, bleibt ja eh Geschmackssache...
 
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Ergo müßte ein jeder die entsprechenden interfaces mit seinen bevorzugten Signalquellen testen, und somit sind Einstufungen hinfällig.
Andererseits hast du schon Recht, weil über grobe Richtungen und grundsätzliche Qualitätsanforderungen sind wir hier, glaube ich, relativ einig.
Also könnte eine Aussage wie ...klingt etwas dumpfer als... oder ...klingt sehr spitz im Verhältnis zu... oder ...hat ziemlich schwache Eingangsverstärker... o.Ä. schon interessant sein.
Das bleibt natürlich subjektiv, ich weiß nicht obs da industrielle Kriterien gibt.
 
jip, das schon, aber die Frage is halt, reagiert es z.B. vom Frequenzgang unterschiedlich auf verschiedene Mikrofonimpedanzen? Dann könnte ja je nach Mikrofon das eine oder das andere zu Klang XY neigen..
 
Und hier mal Teil 2 meines Projekts:

 
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schön :) Die Melodieführung erinnerte mich anfangs etwas an die Beatles, was cool ist.
Der weitere Song im großen und ganzen ist mMn allerdings etwas unspektakulär, aber das ist Geschmackssache.

Aufnahme klingt hochwertig, wie hast du mikrofoniert? (sorry, hast du bestimmt bei Teil 1 schon geschrieben, aber.. äh... tja... das hab ich dann wohl vergessen :D)
 
Wie macht sich das Phonic eigentlich (klanglich)? Das ist ja bei dem Featureset schon fast unverschämt günstig...

Die Features der Kiste sind wirklich super (; Klanglich sind die Preamps ein wenig "zahm" "kalt" und "analytisch" für meinen Geschmack - die Software finde ich ziemlich übel und hatte immer wieder mit Aussetzern zu kämpfen.

Hab das Firefly nun im Drumstudio meines Drummers eingerichtet - für solche "geradeaus"-Projektaufnahmen ist das Teil wirklich perfekt :) Und lustiges Detail: Die Outputs des Fireflys erträgt die Eingangsimpedanzen von Gitarrenamps ohne Murren und Knurren. Eignet sich out-of-the-box zum Reamping!

Hab es irgendwann durch ein Focusrite Liquid Saffire 56 ersetzt, zwecks Erweiterbarkeit auf 24 (statt Phonic: 16) Kanäle, stabilerer Software, mehr Routingmöglichkeiten. Da das Gerät nicht sooo viel teurer ist, würde ich es auf jeden Fall vorziehen... Dennoch schiele ich je länger je mehr zu den "puren" Wandlern und grossen Analogkonsolen :/ Bitte kloppt das mir aus dem Kopf. Besonders jetzt, wo ich mich mit Konsolen- Röhren- und Tapesimulationen so schön eingearbeitet habe. :(
 

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