[Sammelthread] Hilfe Fingersatz B-Griff (Thread für diverse Stücke)

  • Ersteller WechselBalgOdo
  • Erstellt am
Hallo Karin,

es gibt keine boesen Fallen. Viele Wege fuehren zum Ziel und wenn man am Ziel ist, kann man gucken, ob man einen anderen Weg findet und nachdem man den auch kennt, kann man entscheiden, welcher fuer einen besser ist, oder sich noch einen anderen suchen. Oder kurz: tun, tun, tun
Mit Literatur hat das nix zu tun. Vor ein paar Wochen hast Du von Brevis (glaube ich) ein paar Hinweise fuer Tonleitern bekommen, die sind wichtig.
Ansonsten: tun, tun, tun

Gruss,
Sylvia
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Danke, Uwe, das probiere ich heute abends mal.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Hallo Uwe,

zumindest auf dem Tisch ist die Loesung schon sehr viel besser. Danke Dir!

Gruss,
Sylvia
 
Also okay - dann werde ich einfach drauflos spielen - wenn ich nicht wirklich was falsch machen kann.
Das beruhigt ungemein!
Für die Tonleitern gibt es ja ein paar Tips - witzig, daß ich beim Ausprobieren der Fingersätze nach den verschiedenen Vorschlägen das meiste davon selbst schon probiert hatte...

Meine ersten Stückchen machen mir schon einen Riesenspaß!
Ich freue mich riesig, daß ich es doch geschafft habe, meinem Wunsch zu folgen - auch wenn das parallele Lernen beider Systeme einige Stolpersteine bereithalten wird.

Und es stört mich nicht so sehr, daß es hier bei mir gar niemanden zum Reden gibt - ich hab ja euch!

Lieben Gruß und Danke an alle für ihre früheren Beiträge,
Karin
 
Warum machst Du denn beides parallel? (Tasten und Knopefe)
 
Weil ich (wie schon im Beitrag unter "Literatur"beschrieben - lies den mal, darf ja hier nicht alles nochmal schreiben) mich nicht für ein System entscheiden kann...
Ich finde beide toll!
Hatte ja auch Hunde und Katzen gleichzeitig - so völlig verschieden und doch heiß geliebt!

Vielleicht hilft es mir aber später, wenn ich "fortgeschrittener" bin, die Vor- und Nachteile der Systeme besser abzuwägen und mich endgültig zu entscheiden.
Noch bin ich aber nicht soweit.

Und deswegen habe ich ja auch wegen der "bösen Fallen" gefragt, die mir evtl. jemand beantworten kann, der auch noch beides spielt und sich an seine mühsamen Anfangszeiten erinnert.
Möglicherweise gibt es ja Tricks, mit denen man das Gehirn besser nutzen, ihm zumindest die allgemeine Verwirrung ersparen kann.
Bin da für jeden Tip dankbar, weil ich ja ewig brauche, um alle Fehler selber zu machen und wieder auszubügeln...

Andererseits habe ich ja viel Zeit - muß nicht in 2 Jahren irgendwo auftreten...
Nur die bald anstehenden 50+ sind da ein Limit.
Das Lesen des ganzen Threads (Lernen mit 50+, so um 430 Beiträge) war eine Wohltat - so viele Leute, die erst so spät anfangen und doch enorme Fortschritte machen.

Liebe Grüße von Karin

 
Naja, ich würde mich schon erst einmal für Knopf entscheiden, einfach um besser und schneller voran zu kommen.
Am besten auch gleich neues Repertoire damit lernen, welches auf Knopf besser passt.
(wo viele verminderte Akkorde oder chromatische Leitern enthalten sind) Schau mal in der russischen Literatur.

Wenn Du da vom Gefühl her ein ähnliches Niveau und Zufriedenheitsgefühl erreicht hast, kannst Du auch wieder mehr Tasten spielen.
Das ewige Hopping zwischen den Instrumenten hatte ich schon oft hier beklagt, weil dabei ständig über die gleichen Dinge technische Überlegungen stattfinden müssen.

Wie man von Inge weiß, kann es sein, dass bestimmte Blattspielfähigkeiten ewig auf Tasten besser funktionieren, weil man es einfach schon viel länger auf diesem System geübt hat, das wäre unfair dem Knopf gegenüber.

Das neue Repertoire auf Tasten zu üben würde schließlich auch keinen Spaß machen und es gäbe wahrscheinlich kaum einen Grund dafür.

Ich spiele oft Klavier und mag es nicht, die Klavierstücke auf dem Akkordeon zu spielen. Es ist alles so typisch und hat seine Eigenheiten. Aber um dem Knopf eine angemessene Chance zu geben, würde ich erst einmal enthusiastisch dort hinein investieren.
 
Wie man von Inge weiß, kann es sein, dass bestimmte Blattspielfähigkeiten ewig auf Tasten besser funktionieren,
das fürchte ich auch ... dafür arbeite ich auf Knopf jetzt auch daran, mir Stücke zu erhören, was mir auf Taste schwerfällt -> aus dem Nachteil einen Vorteil machen ;-)
Das neue Repertoire auf Tasten zu üben würde schließlich auch keinen Spaß machen und es gäbe wahrscheinlich kaum einen Grund dafür.
ich spiele in drei verschiedenen "Gruppierungen":
  • im Orchester spiele ich momentan noch Taste, werde irgendwann in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft auf Knopf umsteigen - dann aber komplett, also nicht beide Instrumente dabeihaben
  • im Duo mit @chnöpfleri spiele ich beides:
    • alte Stücke (nicht alte Musik, sondern Stücke, die wir schon länger spielen) auf Taste; da plane ich einiges in nächster Zeit umzustellen (die aber dann nur noch auf Knopf, nicht mehr auf Taste)
    • neue Stücke, die derzeit eindeutig zu schwer sind für meinen Level auf Knopf deshalb auf Taste
    • neue(re) Stücke, die nicht allzu schwer sind auf Knopf
  • für mich alleine fange ich auf Taste nichts Neues mehr an, übe auch die alten Sachen nicht mehr -> eigentlich nur noch Knopf. Dass ich die schweren Taste-Stücke der letzten Jahre da teilweise wieder verlerne, nehme ich in Kauf. Ich gehe davon aus, mir die (mir) wichtigen in ein paar Jahren auf Knopf neu zu erarbeiten.
Was ich eindeutig vermeide, ist Stücke gleichzeitig auf beiden Griffsystemen zu spielen. Was ich mal auf Knopf angefangen habe, wird auf Taste nicht (mehr) gespielt.

Wenn ich Dir, @Karin66 einen Tipp geben darf: lass das mit der Taste bleiben und konzentriere Dich aufs Knopfspiel. Das Einzige, was mich an meinem Umstieg auf Knopf ärgert ist, dass ich ihn nicht schon vor 10 Jahren gemacht habe. Dann wäre ich nämlich jetzt 10 Jahre weiter ... Ok, ich wäre dann auf Taste lange nicht so gut wie heute (habe mich dort in diesen 10 Jahren stark weiterentwickelt), das würde mich aber nicht soooo stören.

Aber egal, was Du machst, ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!
 
Hallo, ihr lieben Antwortgeber
Naja, unbewußt trenne ich das schon irgendwie: merke, daß ich die Tastis öfter tagelang stehen lasse, hab schon Schmerzen im Daumen...
Wegen Blattspiel mach ich mir keine Sorgen: Konnte ich noch NIE...!!!

Und mir fehlt auch alles, was Musiker brauchen: Kenntnisse in Musiktheorie, Grundlagen jeglicher Art - diese Defizite KANN ich nicht mehr nachholen.
Ich lerne völlig anders als die meisten - ich übe passagenweise und lerne es dabei auswendig.
Kleine einfache Stücke gehen (allerdings mühsam) nach Noten, sonst hätte ich ja mit den Haas-Heften nicht anzufangen brauchen.

Ich lerne aber lieber Stücke, die mir gefallen, wenn ich sie höre oder als Video sehe (suche direkt danach) und von denen ich grob einschätzen kann, daß ich es schaffe, sie beim Üben nach Gehör (taktweise) in mein Notationsprogramm zu übertragen - damit ich es hinterher ausdrucken kann.
Ich brauche das, um später schneller wieder reinzufinden.
Und ich habe die Ergebnisse gerne in der Hand...


Welche Musik sich für Knopf besser eignet als für Taste, kann ich so vorher nicht wissen - ich suche auch nicht direkt nach Stücken, die ich "abschauen" kann (ist eh' meist unscharf, durch die spielende Hand verdeckt oder zu schnell), sondern achte darauf, daß sie für mich einen gewissen Charme versprühen und einprägsam sind, sich also ohne weiteres summen lassen, im Herz und im Kopf ankommen - das kann ich von Sinfonien nicht behaupten (auch wenn ich sie sehr schön finde)!
Als Beispiele kann ich hier mal "La Danse d' lours" und "La Valse des chevaux de bois" erwähnen (von denen es sehr viele Varianten gibt, die mir nicht alle gefallen) - ist ja immer schöner, wenn ihr eine konkretere Vorstellung bekommt.
Diese beiden (und viele andere) Stücke habe ich von Videos gelernt, in denen auf zweireihigen diatonischen Knöpflis gespielt wurde - nix mit Abgucken!
Das hat mir aber sehr die Suche nach den passenden Bässen erleichtert - bei der Einschränkung der Anzahl konnte es ja nichts Exotisches sein - egal, welche Stimmung das gespielte Instrument hat!


Leider kann ich auch nicht zweistimmig spielen - bis auf kurze Passagen - die mich dann aber richtig stolz machen!
Als Beispiele hierfür: "The Skeleton's Waltz" und "La Veillee" - es sind nur ein paar Töne, die unabhängig von den anderen liegenbleiben - für mich echt anstrengend, es neu zu lernen (später wunder ich mich manchmal darüber, weil sooo schlimm war es ja nicht...).


Ich spiele so auf einem recht einfachen Level (für euch), für mich sind das manchmal ganz schön harte Nüsse!
Und jeder Lehrer würde mich zum Teufel jagen...


Ich habe ja auch lange überlegt, ob ich mich hier anmelden darf oder nicht - denn irgendwie passt das ja so nicht mit meiner komischen Art und Weise.
Aber ich habe mich im Leben schon genug versteckt und da es mir auch auf diesem Niveau richtig Spaß macht, ich hier aber ganz alleine bin - stehe ich dazu und versuche, mich nicht dafür zu schämen und erst recht nicht deprimiert zu sein, wenn ihr alle so gut seid und ich euren Fach-Begriffen nicht folgen kann... (Quartsextakkorde oder so ähnlich???)


Natürlich bin ich manchmal traurig darüber, daß mir Wissen und Fertigkeiten fehlen, daß ich nicht den Mut hatte, Jahrzehnte eher anzufangen, die nun verloren sind - aber hier greift dann das Sprichwort:
"Lieber SPÄT als NIE"...


Deswegen habe ich auch nach Literatur gefragt, weil ich davon ausgehe, daß die Stücke dort sehr gut für das Knöpfli geeignet sind und mir vielleicht erstmal helfen, die Bewegungsmuster der Finger langsam zu verinnerlichen und nicht gleich alles auf einmal auszuprobieren.
Ich kenn mich doch - habe mit den Haas-Heften auch nicht vorne angefangen...!


Ich hoffe, keine Frage doppelt zu stellen - habe schon alles gelesen, was mit B-Griff zusammenhängt (was mir die Suchfunktion anzeigt) und lese ja auch sehr viel anderes.

Danke erstmal für den Versuch der Hilfe - daß es mit mir so ein Desaster ist, konntet ihr ja nicht wissen!

Lieben Gruß an alle netten Akkordeon-Menschen von Karin
 
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Hallo Karin,

1. niemand ist ein Desaster!
2. jeder hat ein Anrecht, hier angemeldet zu sein und zu lesen und zu schreiben!
3. würdest Du Dich vielleicht wundern, wie viele unorthodox Lernende hier unterwegs sind.

hab schon Schmerzen im Daumen
Das ist ein Zeichen zur Vorsicht! Entweder Du übst zu lange (stundenlang ohne Pause?) oder zu verkrampft oder zu sonstwas. Schmerzen sind immer ein Warnzeichen, es langsamer anzugehen. Hier musst Du aufpassen, dass es nicht zu einer Sehnenscheidenentzündung oder sonst etwas langwierigem oder gar chronischem wird. Evtl. sogar damit zum Arzt gehen, es auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen! Und/oder vielleicht mal ein oder zwei Stunden bei einem Lehrer nehmen, ob Deine Haltung ok ist.

Disclaimer: bin weder Arzt noch sonstwie medizinisch ausgebildet, habe aber einen (mMn gesunden) Menschenverstand ...
 
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wenn ihr alle so gut seid
Hier sind ueberhaupt nicht alle gut!
Hier sind alle gut!
Klar, oder?
Es ist total egal, und wenn Du nur mit einem Finger spielst und es Dir Freude macht, dann ist ES gut!

Mehr jetzt hier nicht von mir dazu, weil es in diesem Thread off topic ist.

Gruss,
Sylvia
 
Nach langer Pause mal endlich wieder eine konkrete Frage zum Fingersatz.

Es geht um einen kleinen Reel aus "Some of our Tunes" - Titel ist "Cauld Comfort".

Da gibt es für mich (trotz eigentlich einfacher Tonfolgen) eine keine Stolperstelle, wo ich wirklich alle Finger nacheinander brauche, aber sofort weiter muß und eigentlich keine Zeit zum Wechseln / Nachsetzen habe.

Den gespielten (meinen eigenen) Fingersatz habe ich rot geschrieben, die Stolperstelle extra nochmal blau (wegen des Gesamtzusammenhangs).
Das Übergreifen von Reihe 3 mit dem Zeigefinger über den Daumen (in 2. Reihe) auf die 1. Reihe ist mit einer winzigen Pause verbunden, da das nicht wirklich bequem oder entspannt geht - sodaß ich es vorziehe, mit dem Daumen quasi abzuspringen und mit dem Zeigefinger gleich auf die Reihe 1 zu rutschen.

Fingersatzfrage 1.jpg

Ich habe verschiedene Kombis versucht - aber nur mit dem Ergebnis, daß dann woanders die kleine hörbare Pause kommt.
Möglicherweise ist das auch nicht so schlimm, wenn man alles etwas mehr staccato spielt - passt ja oft bei irischen Sachen.

Trotzdem frag ich euch, ob ihr einen Tip habt oder alles nur ausschließlich Übungssache ist und man das bald hinbekommt (manchmal muß man ja kurz mächtig die Hand verdrehen, um die Linie fortzuführen).
OHNE Handbewegung bekomme ich das nicht hin.

Achso, wichtig:
Falls jemand nur mit 4 Fingern spielt - hätte ich aus reinem Interesse dazu auch gerne eine Antwort (wenn ihr Lust habt).
Fühlt euch nicht ausgeschlossen, nur weil die 1 mit vorkommt!

Lieben Gruß von Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde für die zweite blaue 2 die Hilfsreihe nehmen.
Alles andere ist sehr bequem.
 
Danke erstmal - hatte nicht erwähnt, daß ich (vorerst zum Testen) auf den ersten drei Reihen bleiben möchte wegen der Spielmöglichkeiten in allen Tonarten (oder je nach Tonumfang FAST allen Tonarten).
Möchte mir am Gesamtklang dann die besten Varianten raussuchen und kann dann die neuen, bequemeren Fingersätze über alle Reihen lernen.

Gibt es einen Tip für die Variante mit den 3 Reihen?
Wie spielen das die "3-Reihen-Bajaner"?

Lieben Gruß von Karin
 
Vielen Dank, Klangbutter!
...wenn schon die harte Tour...dann...Daumen weg...
Das ist gut!
Nein, wäre nicht mein Ding - so ganz ohne Daumen!
Aber interessant zu wissen ist das schon, denn es lässt sich ja immer was draus ableiten.

Schön, daß du die Finger mündlich dazu gebracht hast, denn Videos kann ich im Allgemeinen auf meinem alten Netbook nicht oder nur sehr schlecht sehen - a la "Ruckel - Stop - Sprung" usw.
Und bei diesem Videoformat war es besonders schlimm...
Zum Videosehen muß ich oft woanders hin - also sammel ich erst eine Weile was an oder nutze Gelegenheiten.


Aber zurück:
Manchmal kann es direkt ein wenig peinlich sein, so eine an sich einfache Lösung nicht selber zu finden, weil man irgendwie blockiert ist...
:facepalm1:
Aber man lernt ja dazu und das wird mir später sicher auch noch helfen - stehe ja noch am Anfang...

Ich habe es dann nochmal für mich abgewandelt (weil ich ja möglichst viel dem Daumen in der ersten Reihe lassen möchte) und habe der kritischen Stelle den Haken genommen, indem ich nun schon vorher von c-b (4-3) auf a-g (4-3) rutsche, dann geht es von alleine fließend weiter.

Also kommt da zum Schluß das raus (dunkelgrün):

Fingersatzfrage 1 - Antwort.jpg
:cheer:
Vielen Dank und lieben Gruß von Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Klangbutter: Haste mal wieder besser gemacht!!!

Bei meinem Fingersatz musste ich die Hand etwas nach unten drehen (obwohl das schon besser war als vorher), bei deinem Fingersatz muß ich sie etwas nach oben drehen - dennoch ist das bequemer.

Habe diese Handhaltung für die Tonleiterläufe noch nicht so drauf - weil ich die noch nicht geübt habe (Asche auf mein Haupt - wollte es doch gründlicher machen als beim Piano...)
:oops:

Also, nun sind wir hier angekommen (hellgrün):

Fingersatzfrage 1 - Antwort 2.jpg
:)
Nochmal Danke - was lange währt, wird gut!
Lieben Gruß von Karin
 

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