Mikrofonvergleich Kondensator, Röhre

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vollgestelltes Schlafzimmer mit Blickrichtung mit Kleidung behängte Wand, anderes Zimmer in den offenen Schrank
Guter Ansatz, bitte aber in die andere Richtung schauen. Bitte den dämmenden Kleiderschrank im Rücken hinter dir haben. Du solltest dabei in den OFFENEN Raum singen (und auch schauen) :)

Das wird gern verwechselt, wenn du aber mal überlegst, was das Mikrofon vor allem aufnimmt...
 
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Wuttke ist Ingenieur und seine Aussagen sind definitiv weder irrational noch esoterisch angehaucht. Das entspricht sicher auch meinem Naturell, weshalb ich ihn sehr schätze. Das außerordentliche Renommee das die Firma Schops und ihre Mikrofone weltweit haben gibt ihm meiner Meinung nach auch recht.
Wobei ich das empfohlene Buch auch sinnvoll finde. Für die meisten (mich eingeschlossen) gestaltet sich die Suche nach einem Mikrofon und seine korrekte Anwendung als ein Gang durch ein Labyrinth das immer unentwirrbarer zu werden droht, je mehr man sich damit beschäftigt. Da tut jeder fundierte Hinweis gut.

Lieber Jürgen, gefärbt heißt nicht irrational oder esoterisch. Ich schätze den Herrn Wuttke sehr, der hat aber auch als Chef von Schoeps bestimmte Interessen gehabt. Das V 4 U kam bezeichenender Weise nach seinem Weggang.

Man kann übrigens mit den Ingenieuren von Neumann oder Microtech auch sehr gute Gespräche über Großmembraner führen. Auch ohne Eso!

Ich bin gegen fundamentalistischen Furor auch in Mikrofonfragen. Es gibt einige gut Kleinmembraner, die für bestimmte Aufgaben gut sind und die ich für diese Aufgaben bevorzugen würde. Das gleiche gilt aber auch für diverse Gromembraner und deren entsprechende Aufgaben.

Die allermeisten Pop-Vocals und Jazz-Vocals sind (bis heute) mit dem U 47 entsanden, obwohl es seit den Sechzigern den Siegeszug von Kleinmembranern in Tonstudios gab. Und es gibt auch klassische Aufgaben, bei denen das U 87 oder TLM 170 gerne genommen wird.

Ich würde immer ein wirklich gutes Kleinmebraner einem schlechten Großembraner vorziehen, aber auch umgekehrt. Ich sehe die Frage nicht ideologisch. Es kommt immer auf die Aufgabenstellung an.
 
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Auch noch mal Hallo,

also ein prima Interface hast Du ja schon :great:

Mein dynamisches Mikro ist auch ungefähr die Preisklasse (wenn man das Zubehör abzieht), zahlt sich so ein Zwischenschritt überhaupt aus?
Hier ist nicht der Preisunterschied, sondern die bauartbedingten Unterschiede wichtig. Das AT2035 ist definitv Einsteigerklasse (vom Preis gesehen).
Das Beta58 ist ein sehr gutes dynamisches (Tauchspulen) Live-Vocal-Mikrofon, das AT2035 ein Studio Großmembranmikrofon.
Neben allen Unterschieden ganz salopp gesagt, löst das AT2035 besser auf, hat mehr Pegel, braucht dafür aber Phantomspannung.
Das Beta58 braucht keine Phantomspeisung, braucht aber gute Mikrofonvorverstärker. Hier vertraue ich blind Tom, wenn er sagt, die im Audient ID14 seien sehr gut dafür.
Die Vorteile der jeweiligen Mikrofone sind auch ihre "Nachteile". Was Du schon bemerkt hast: Mit einem Großmembranmikrofon je nach Richtcharakteristik (aber auch einem guten Kleinmembraner :evil:), wird der Raum wichtiger. Oder Du gehst sehr nah ran an das jeweilige Mikrofon. Das ist bei einem dynamischen Mikro fast schon obligatorisch.

Viele Grüße
Markus
 
na ja... ich habe ja selbst ein ID22 und praktisch nur dynamische Mikrofone :D

Investition meinst du bezogen auf das Mittelklasse-Kondensatormic oder das günstige im Vergleich zum dynamischen?
ich meinte alles ab TLM102 aufwärts...
das AT2035 ist klanglich überhaupt nicht meine Tasse Tee... (am Preis gibt's natürlich nix zu meckern)
das M930 ist eins der wenigen (bezahlbaren) GMKs die mich ansprechen, das würde ich als 'Soundmacher' im positiven Sinn einstufen
aber ruhig mal ein Ribbon mittesten ... wenn's passt, wäre es (imho) richtig gut

cheers, Tom
 
Bändchen sind fein, aber hier muss man wieder den Preisbereich sehen. Schwierig, da was gescheites zu finden. Für 500,- wüsste ich nicht, welches man da als Hauptmikro wirklich empfehlen könnte.
 
aber ruhig mal ein Ribbon mittesten ... wenn's passt, wäre es (imho) richtig gut

cheers, Tom

Als einziges Mikro für den hiesigen Bedarf, sorry das gibt nur ein heftiges Kopschütteln. Das ist ein Spezialist!
 
mir egal - Copper ist mein absoluter Lieblingstenor ...
und verdient nur das Beste, nicht so 'ne halbgare Geschichte ;)
und es ist ja nun nicht so, dass sie mit dem vorhandenen Mikro gar nicht klarkommt

cheers, Tom
 
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mir egal - Copper ist mein absoluter Lieblingstenor ...
und verdient nur das Beste, nicht so 'ne halbgare Geschichte ;)
und es ist ja nun nicht so, dass sie mit dem vorhandenen Mikro gar nicht klarkommt

cheers, Tom

Tenor? Ich höre einen Sopran. Verstehe ich den Witz nicht :)
 
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schau mal auf ihre Signatur... :D

cheers, Tom
 
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mir egal - Copper ist mein absoluter Lieblingstenor ...
und verdient nur das Beste, nicht so 'ne halbgare Geschichte ;)
und es ist ja nun nicht so, dass sie mit dem vorhandenen Mikro gar nicht klarkommt

Was genau antwortet man auf sowas? :D

Danke an alle für die Info und den Input, ich werd mich die Woche mal rumspielen (und mit ein bisschen Glück krieg ich noch zwei anderen Kondensator-Miks - geh' stark von GM aus ;) - diese oder nächste Woche und kann mir die auch noch ansehen, preislich sind die wohl ein bisschen günstiger als das Neumann angesiedelt. Keine Ahnung was, ich lass mich überraschen)
Ich werde auch verschiedene gesangliche Situationen anschauen, mal versuchen, was in einen Mix einzubauen und so weiter. Was dem ganzen noch ein bisschen im Weg steht, ist, dass das Cascade eindeutig ein Amerikaner ist - Stromversorgung (egal) und Schraubgewinde (leider nicht egal, da ich erst mir ein Reduziergewinde von 5/8 auf 3/8 zulegen muss, damit ich es befestigt kriege. Blöd.)

Die Info, dass das Audient gute Wandler für die dynamischen Mikros hat, ist auch sehr interessant - ich hab mir schon eingebildet zu hören, dass mein Beta daran viel weniger mumpfig klingt als am alten Interface. Danke auch für den Kastenhinweis - mit ein bisschen Nachdenken auch logisch ;)
 
Danke auch für den Kastenhinweis - mit ein bisschen Nachdenken auch logisch ;)


Hier noch mal eine anschauliche Darstellung dazu: http://www.sengpielaudio.com/LiveEndDeadEndUndDasReflexionFilter.pdf

Im übrigen: einfach mal alle Mikros, die du in die Finger bekommst in Ruhe antesten und nicht verwirren lassen. Im zweifel lieber noch etwas aufschieben. Mit dem SM58 und dem passenden, guten Preamp kann man richtig gute Sachen machen, vor allem, wenn man schön nah ran geht bzw. gehen will.

Gruß, Jürgen
 
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Es ist immer noch ein Beta ;)
 

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