Die richtige Kabellänge?

LP1959
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ich bin gerade dabei meine Kabel umzustellen. Dazu möchte ich mir Meterware von Mogami 2524 besorgen und eben die nötigen Klinkenstecker.

Jetzt ist es so, dass ich für zuhause und Proberaum im Grunde im Grunde ja nicht viel benötige. Da würden 2 Meter für den FX Loop jeweils reichen , 2 Meter vom Pedalboard zum Amp und 2-3 Meter vom Pedalboard zur Gitarre.

Allerdings möchte ich die Kabel natürlich auch im live Einsatz verwenden können, da in Zukunft auch mal wieder Auftritte anstehen.

Es ist aber schon eine ganze Weile her das ich aufgetreten bin und von daher fällt es mir etwas schwehr einzuschätzen wie lang ich die Kabel wählen sollte.
Wir werden wohl keine Festivals spielen sie sollten also für kleinere Auftritte ausgelegt sein.

Wie sind da so eure Erfahrungen was man da an Länge benötigt?

Ich denke die Kabel für FX Loop müssten etwas länger sein da sie ja bis hinter dem Amp müssen.

Würde mich über ein paar Einschätzungen freuen.

Also für:

2x Kabel zum FX Loop
1x Kabel Board zum Amp
1x Kabel Board zur Gitarre
 
Eigenschaft
 
Ich denke mal das ja die Kabel vom Board zum Amp und vom Board zum Effektloop, gleich lang sein können. Soviel unterschied ist da nicht.
Ansonsten ist es doch letztlich einzig und allein von der größe der Bühne abhängig.
In einer kleinen Kneipe reichen schon 2-3m, bei einer größeren, bzw. tieferen Bühne, wo die Amps halt weit hinten stehen, können auch schon mal 10-15m erforderlich sein.
Auf was für Bühnen Du stehen wirst, kannst letztlich nur Du beantworten. ;-)

Gruß wannenkind....
 
Du verkabelst Gitarre -> Board -> Amp -> Board -> Amp?
Gitarre -> Board 3m für etwas Bewegungsfreiheit. 6m nur wenn Du sehr agil unterwegs bist ;)
Board -> Amp jew. mind. 6m, besser 9m. Je nachdem, wo der Amp auf der Bühne steht (z. B. am hinteren Ende oder am Rand) kommen schnell ein paar Meter zusammen. Der Amp steht ja auch erhöht und Du möchtest die Kabel beim Amp vom Boden gerade hinauf führen, damit im Fall, dass an einem der Kabel geruppt wird, nicht alles umgeworfen wird. Außerdem möchte man etwas Kabellänge übrig haben, um das Kabel am Rand oder an Hindernissen entlang zu legen, damit es nicht zwingend schnurgerade vom Board zum Amp führen muss.
Und ein Reservekabel dabei zu haben ist auch immer gut, falls eins beschädigt wird.
Mit diesen Längen kommt man auf mittleren Bühnen (z. B. LKW-Ladefläche) schon sehr gut aus.

Es ist einfacher, 3m Kabel zu viel zu haben und hinter den Amp zu legen, als einen Meter zu wenig und dafür auf der Bühne alles umzubauen, daher lieber nicht zu knapp planen ;)
 
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Ja so wollte ich das verkabeln. Reverb und Delay werden über den FX Loop gelegt und wah wah und booster ect vor dem Amp.

Ist ja schon mal ein guter Anhaltspunkt:)

Wobei ich nicht gedacht hätte das Lastwagen Ladeflächen so groß sind.
 
Ja riesig sind die auch wirklich nicht, aber auch nicht winzig wie in vielen Bars. Auf so ner ausklappbaren LKW-Bühne hat man schon etwas Bewegungsfreiheit, ohne die Bandkollegen ständig mit dem Headstock anzurempeln ;). Ich dachte das ist ein gutes Beispiel für eine mittlere Bühne, unter dem sich jeder was vorstellen kann.
Ich verkabele Gitarre -> Amp -> Board -> Amp (alles im FX Loop). Ich habe 9m für Git -> Amp und jew. 6m Amp -> Board. Damit bin ich bisher auf jeder Bühne gut ausgekommen.
Ich hatte auch eine Zeit lang alles vor dem Amp, d. h. Gitarre -> Board - da haben mir 3m immer locker ausgereicht.
Alles meine persönlichen Erfahrungswerte :great:
 
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Gitarre ins Pedalboard 9m
Pedalboad in Amp bzw FX Loop je 6m

Damit geht schon einiges
 
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Ja es geht mir ja um persönliche Erfahrungswerte :)

Eine allgemein gültige Regel gibt es da ja nicht aber wenn man ein paar verschiedene oder gleiche Erfahrungswerte hat dann kann man daraus ja ganz gut etwas ableiten.
 
Unterschätz die benötigte Kabellänge für den Effektloop nicht! Bei 2m steht dein Board ziemlich knapp vor dem Amp, da würd ich auf jeden Fall mindestens 3m nehmen. Wieviel Bewegungsfreiheit du brauchst, danach berechnest du das Kabel von der Gitarre zum Board. 3m ist das mindeste, da kannst du dich schon bewegen und bist nicht gleich am Ende des Kabels angelangt. Ich würde ja für verschiedene Anforderungen verschieden lange Kabel nehmen: für Auftritte - auch auf kleineren Bühnen - mindestens 4,5m für die Kabel zwischen Board und Amp - da du die Dinger ja wahrscheinlich nicht in gerader Linie verlegen wirst, sondern so, dass sie dir nicht im Weg sind. Und da ist ein Meter mehr oder weniger dann schon so eine Sache.
Wichtig: wenn du ein gebuffertes Pedal vor dem Amp hast, spielt ab dort die Kapazität keine so große Rolle mehr, bis dort solltest du ein Kabel mit niedriger Kapazität wählen - sonst werden die Höhen beschnitten. Wobei das auch erst bei längeren Kabeln merkbar wird. Info dazu findest du in diesem Thread: Wissenswertes über Kabel / elektro-technische Zusammenhänge
 
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Da hat stoffl.s recht! Das Mogami 2524 hat eine Kapazität von 130pF/m, da können bei langen Kabeln schon hörbar Höhen verloren gehen. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, nimm was besseres mit unter 100, z.B. das sehr beliebte Sommer cable Sprit xxl hat nur 86pF/m. Und spar nicht an den Steckern, nimm Neutrik.
Ich hab mir für Gitarre-> 9m -> Amp einen Silent Stecker gegönnt, so hat das Knallen beim umstecken ein Ende. Die paar Euro mehr lohnen sich, wenn man eh selbst konfektioniert!
 
Wenn du mehr als 3m zum "bewegen" benötigst (Gitarre -> Board), denk über ein Wireless-System nach. Alle anderen Kabel können fest verlegt werden. Bei frei liegenden 6 oder 9m sehe ich die Stolpergefahr.
Wenn du 3m Gitarre -> Board gewöhnst bist, dann wird sich dein Sound mit längeren Kabeln hörbar ändern. Wenn du auf dem Board keinen Buffer verwendest, wird sich der Sound drastisch ändern.
 
Wenn du 3m Gitarre -> Board gewöhnst bist, dann wird sich dein Sound mit längeren Kabeln hörbar ändern. Wenn du auf dem Board keinen Buffer verwendest, wird sich der Sound drastisch ändern.
Den Unterschied zwischen 3m, 6m oder 9m hochwertigem Kabel hört kein Mensch, schon gar nicht im Livebetrieb. Ich hab es im Proberaum ausprobiert, einen Soundunterschied konnte ich nicht hören. Bei 9m Billigkabel mit hoher Kapazität gehen ein paar Höhen flöten, aber selbst damit - drastisch? Nä.

Ich habe hier per Reamping eine Testaufnahme Billigstkabel vs. hochwertiges Kabel zur Verfügung gestellt: https://www.musiker-board.de/posts/7485639/
Vielleicht kannst Du die Kabel ja tatsächlich unterscheiden, dann würde ich mich über eine PN freuen.
 
Den Unterschied zwischen 3m, 6m oder 9m hochwertigem Kabel hört kein Mensch [...] Ich hab es im Proberaum ausprobiert, einen Soundunterschied konnte ich nicht hören.

Deinem Beitrag entnehme ich erstmal, du bist alle Menschen und ich bin ein Alien :D Wie lässt sich erklären, dass ich den Unterschied zwischem Summer XXL 1m, 3m, 6m und erst recht 9m (wer das nicht hört muss echt taub sein) höre? Ganz im Gegenteil, die Unterschiede bei kurzen Kabellängen finde ich gravierender als bei Langen. Schonmal einen Single Coil ohne Lastkapazität gehört? Ne? Klingt scheiße... Deshalb gibt es auch sowas wie Kabelemulatoren in Wireless-Sendern. Bei Kabellängen über 9m gibt es nur noch verschiedene Variationen von Matsch.

Ich bin grade Unterwegs und werde mir die Soundfiles später anhören. Du hättest sie jedoch nicht hochgeladen, wenn ein Unterschied zu hören wäre :rolleyes:
 
du bist alle Menschen und ich bin ein Alien
Ja, genau das wollte ich eigentlich sagen! ;-)
Meine Erfahrung mit Kabeln ist eine andere. Ich bin aber tatsächlich offen, was dazuzulernen!
 
Schonmal einen Single Coil ohne Lastkapazität gehört? Ne? Klingt scheiße... Deshalb gibt es auch sowas wie Kabelemulatoren in Wireless-Sendern

Das ist nicht nur bei Single-Coils so. Mit meinem Line 6 G90 klingt es ziemlich, na sagen wir mal, nicht so schön, wenn die der Cable-Simulator nicht eingeschaltet ist.
 
Den Unterschied zwischen 3m, 6m oder 9m hochwertigem Kabel hört kein Mensch

Das kann ich so auch nicht stehen lassen, gerade beim gleichenKabel mit bestimmter spezifischer Kapazität macht die Länge eben doch einen Unterschied!

Besser wäre eine Aussage wie: "Den Unterschied zwischen einem günstigen 3m Kabel zu einem teuern 6m Kabel hört kein Mensch", da das teurere (ich gehe jetzt einmal von teurer = hochwertiger = niedrigere spez. Kapazität aus) bei geringerer spez. Kapazität länger sein kann als das günstigere mit höherer spez. Kapazität, um eine gleiche effektive Gesamtkapazität zu bilden
 
@deXta das leuchtet mir schon ein, ist ja logisch. Ich kann mir nur nach wie vor nicht vorstellen, dass der Unterschied in der Praxis so groß ist, dass es einen relevanten Unterschied für meinen Sound macht, ob mein Kabel nun 3m oder 9m lang ist. Und das Kabel muss nach meiner pragmatischen Einstellung einfach so lang sein wie die Strecke, die es abdecken muss. Hat mal irgendwer einen entsprechenden Test durchgeführt, wo man sich die Unterschiede zw. verschiedenen Kabellängen anhören kann? Würde mich wirklich interessieren.
Wenn sich die Gelegenheit bietet, werde ich mal selbst mit identischen verschieden langen Kabeln experimentieren, um da eine persönliche Praxiserfahrung zu haben.
 
Ich kann mir nur nach wie vor nicht vorstellen, dass der Unterschied in der Praxis so groß ist, dass es einen relevanten Unterschied für meinen Sound macht, ob mein Kabel nun 3m oder 9m lang ist.

Das macht bei einem mittelprächtigem Kabel schon mal so 600pf (100pf/m) Unterschied an parasitärer Kapazität die die Resonazspitze des PUs dann schon deutlich verschiebt und auch hört sofern man nicht fast taub ist oder aktive PUs benutzt. Wie @stoffl.s schon schrieb ist das wichtigste das Kabel zwischen Gitarre und erstem Buffer (egal ob im PEdal eingebaut oder extern), danach fällt die Kabelimpedanznicht mehr so ins Gewicht außer man will >100m zwischen Board und Amp treiben...Das oben erwähnte Mogami ist in meiner Sicht als Erstkabel ungeeignet da zu hohe Eigenkapazität, besser ist das angesprochene Sommer Spirit oder Spirit XXL. Ich hab vom XXL 6m vor dem Board, dann einen aktiven Buffer, der Rest zum/vom FX Loop (falls vorhanden) bzw zum Amp ist normales Spirit oder Cordial mit 6m (hat bisher immer gereicht).
 
Hi,

was für einen Amp spielst du denn? Wenn du ein Half-/Fullstack spielst muss das auf einer Bühne nach hinten, wenn du mit einem kleinen 1x12''-Combo unterwegs bist, kann man den auf sehr großen Bühnen auch einfach mehr zu sich stellen. Singst du auch und musst zwangsläufig vorne, in der Mitte der Bühne stehen oder bist du eher auf halber Höhe anzutreffen (was wieder unterschiedliche Kabellängen zur Folge hat)?
Ich persönlich habe meine Kabel Gitarre-Pedalboard und Pedalboard-Amp jeweils als 3m und als 6m dabei, wenn ich unterwegs bin. Damit spiele ich von kleinen Kneipen über irgendwelche größeren Clubs bis hin zu großen Open Airs (Nürburgring war wohl eine der größten Bühnen). Eine ganze Zeit hatte ich immer noch einen Line6-Sender dabei, aber ich steh mehr auf meine Kabel und letztendlich ist der Sender immer häufiger im Case geblieben, mittlerweile spiel ich nur noch mit Kabeln.
Kommt auch noch auf die Größe der Band an, im klassischen Rock-Trio mit Git, Bass und Drums muss man für eine Bühnenshow wohl einen größeren Radius abdecken als wenn man mit einer 10-Köpfigen Band auf der Bühne steht.
Persönlich habe ich nicht so die Probleme wenn meine diversen Kabel zwischen Pedalbaord und Amp zu lang sind (bei mir wiegesagt max 6m), da kann man die Kabel irgendwo hinter dem Amp verschwinden lassen, das stört nicht so, ein zu langes Kabel zwischen Git und Board verursacht unschöne Stolperfallen (und lässt sich eben nicht einfach verstecken), vielleicht solltest du da gleich mal zwei Längen einplanen (dann hast du auch gleich ein Backup, wenn man ein Kabel den Geist aufgibt :)).

Soviel von mir (es ging ja um persönliche Erfahrungwerte ;))... :hat:
 
Den Unterschied zwischen 3m, 6m oder 9m hochwertigem Kabel hört kein Mensch
Ich bin aber tatsächlich offen, was dazuzulernen!
Hat mal irgendwer einen entsprechenden Test durchgeführt, wo man sich die Unterschiede zw. verschiedenen Kabellängen anhören kann? Würde mich wirklich interessieren.
So, ich muss meine Aussage tatsächlich korrigieren, ich lag falsch! Danke für Eure korrigierenden Hinweise, ich habe daraufhin recherchiert und wieder mal etwas Elementares gelernt.

Es macht in der Tat einen deutlich hörbaren Unterschied, ob dasselbe Kabel zwischen den Pickups und dem ersten Buffer 3 oder 9m lang ist! Hätte ich nicht gedacht, ist aber so und auch logisch zu begründen. Jetzt verstehe ich auch, warum in meiner eigenen früheren Testreihe keine hörbaren Unterschiede festzustellen waren. Wieder mal dank That Pedal Show habe ich jetzt endlich kapiert, wie genau Pickups, Kabel-Kapazität und Buffer zusammenhängen.

Für die wissensdurstige Nachwelt: mehr Kabellänge klingt wie zudrehen des Tone-Potis an der Gitarre. Im Video wird es schön erklärt und demonstriert (wenn man denn Englisch versteht):


In dem Kontext hätte ich eine Frage an die wireless Spieler @Joachim1603 @Zisko:
nach meinem (neuen) Verständnis sollte man den Effekt des Kabelsimulators an der Funke doch genauso hinbekommen, wenn man das Tone-Poti leicht zudreht, oder? Der Kabelsimulator wird doch einfach entsprechende Kapazität zwischenschalten und der Vorteil liegt "nur" darin, eine konsistente Lösung zu bieten, oder?
 
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