Roland Juno DS (Synthesizer)

  • Ersteller hack_meck
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Hands-On Demo auf der NAMM-Show 2016:






HTH
:hat:
 
Und wieder zum Juno DS zurück: Ich habe das Gerät innerhalb von 30 Tagen an Thomann zurück gesendet aus folgenden Gründen:

01. Hauptgrund: Ich brauche den Mikrofoneingang für kleine Gigs, dieser hat ein ganz hohes, verhältnismäßig lautes Pfeifen drauf. Erst dachte ich, es liegt an meinem Gerät - aber der Thomann Mitarbeiter in der Keyboardabteilung hat das selbe Problem und eine E-Mail an den ROLAND Support hat aufgezeigt, dass anscheinend ALLE Juno DS dieses Problem haben

02. Der Batteriebetrieb war nicht wie erhofft, vor allem die fehlende Anzeige des Standes ist ein Problem. Wenn es rot leuchtet ist es schlicht zu spät


Jetzt war ich aber so angetan vom Sound der Kiste, dass ich mir nach einem Abend googeln jetzt den FA06 gebraucht geholt habe - das ist natürlich nochmal eine ganze Menge mehr an Möglichkeiten und ich staune Bauklötze, was man aus den kleinen Geräten an Sounds rausholen kann. Da fängt man als alter Workstation Käufer echt an zu grübeln, wofür man schon so alles das zigfache an Geld ausgegeben hat. Vielleicht sollte ich mal mein Kaufverhalten überprüfen :)
Aktuell reicht mit der FA06 zum Spielen, wollte ja zu meinem C2XSH noch eine leichte Tastatur und ein paar schnelle Sounds. Spiele ja in keine Band :-(

Der MoXF wäre auch eine Alternative gewesen, aber ich bin einfach ein Fan der alten ROLAND Sounds (da kommt auch nichts mehr neues befürchte ich bei ROLAND)
 
Gratulation zum Roland FA 06. Auch du würdest unterschreiben: Super Sounds, bis auf die Orgeln?
 
Ich habe gestern erst mal ein paar Stunden das Grundprinzip der Sound Sets studiert und ausprobiert, wie man Sounds per Pads aus- und einschaltet. Natürlich habe ich ein Stündchen herum "gezappt", aber nicht wirklich einen umfassenden Eindruck gewinnen können, welche Sounds besonders gut sind und welche nicht. Was ich soweit relativ sicher sagen kann:

01. Das interne Piano ist nicht wirklich gut - ich habe die EXP09 Piano Collection installiert und das dort ganz ordentlich Piano mit einem E-Piano "angewärmt" (in den mittleren Tonlagen, oben und unten nicht. Dann noch ein leises Pad drunter, was mir persönlich immer ganz gut gefällt. Ich bin da recht zufrieden mit dem Piano

02. Die Pads und Synth-Brass Sounds sind fett. Aber das ist eben eine der Stärken von ROLAND, damit habe ich gerechnet

03. Was die Orgeln angeht ... wie sage ich's nur ... Orgelsounds sind mir vollkommen egal, ich benutze quasi nie Organ Sounds

04. Gitarren sind grottig, da ist KORG und insbesondere Kurzweil (Kore64) sehr viel weiter

05. Die E-Pianos sind warm und füllend, allerdings sind die E-Pianos auf meinem Kawai ES-8 realistischer und auf dem Kronos noch sehr viel besser

06. Das Display ist unglaublich gut, bin da sehr angetan

Was mich umhaut: Ich habe gestern diese FA06 Plastikkiste für 570,- gebraucht gekauft die fett klingt, alle Brot- und Buttersounds in mehr oder weniger brauchbarer Qualität liefert und für mich ganz einfach und übersichtlich zu bedienen ist. Das Teil klingt wesentlich teurer als der aktuelle Strassenpreis vermuten lässt.

Ein gravierender Nachteil: Die Tastatur ist tatsächlich schlechter als vom Juno DS (klappert oben ziemlich laut), allerdings ist sie gut spielbar, man gewöhnt sich dran nach einer Weile und mit meinem Sennheiser HD8 höre ich das klappern ohnehin nicht...

In jedem Fall ein tolles Gerät und wie der Juno DS selbst ein Preis-Leistung-Kracher
 
alle Brot- und Buttersounds in mehr oder weniger brauchbarer Qualität liefert

...abzüglich der Orgeln... nur der Vollständigkeit halber!

Die Drums aus einem Roland kann ich heute auch nicht mehr hören - V-Drums hin oder her...




Zurück zum Juno DS...


:hat:
 
01. Das interne Piano ist nicht wirklich gut - ich habe die EXP09 Piano Collection installiert und das dort ganz ordentlich Piano mit einem E-Piano "angewärmt" (in den mittleren Tonlagen, oben und unten nicht. Dann noch ein leises Pad drunter, was mir persönlich immer ganz gut gefällt. Ich bin da recht zufrieden mit dem Piano

Das EXP 09 ist ja das SRX 11. Damit waren früher viele unzufrieden, da die mittleren Tonlagen etwas indirekt nach Megafon klangen.
Das interne bzw. DIE internen Pianos sind ja SuperNatural-Pianos (alles dasselbe wie im Integra und auch BK-9), die man ja mit den Timbre-Einstellungen im Charakter erstaunlich stark verändern kann. Dass Dir da nicht eine Variante mindestens genauso wie das SRX 11 / EXP 09 gefällt, finde ich schon etwas erstaunlich.
Bei den 2 Slots des FA einen daher noch für ein GrandPiano zu verbrauchen, ist schon ärgerlich.
Beim Complete Piano (SRX 11) hat mir immer geholfen, den Patch bzw. Tone mit Equalizer-Einstellungen prägnanter und auch fülliger zu machen, u.a. Anheben der Bässe hilft.
 
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Piano ist Geschmacksache und abhängig vom gewollten Musikstil. Ich brauche den Klaviersound nur gelegentlich, dafür habe ich noch ein echtes Piano. Dennoch machen die kleinen ROLAND Kiste, (Juno DS eingeschlossen) richtig Spass. Der Unterschied zum FA06 ist unerwartet groß.
 
Piano ist Geschmacksache und abhängig vom gewollten Musikstil. Ich brauche den Klaviersound nur gelegentlich, dafür habe ich noch ein echtes Piano. Dennoch machen die kleinen ROLAND Kiste, (Juno DS eingeschlossen) richtig Spass. Der Unterschied zum FA06 ist unerwartet groß.
Du meinst, dass der FA 06 (den du ja jetzt besitzt) einen großen Vorsprung vor dem Juno DS hat. Beim DS las man ja schon von nur 2 Layern fürs SN-Piano, das im Jahr 2016.
 
Du meinst, dass der FA 06 (den du ja jetzt besitzt) einen großen Vorsprung vor dem Juno DS hat. Beim DS las man ja schon von nur 2 Layern fürs SN-Piano, das im Jahr 2016.

es gibt beim Juno kein SN- Piano. Ein SN- Piano hat ja auch keine Layer.
Die Anzahl der Layer bei den Pianos sieht man in der Waveform List des Juno DS (bei Roland.com downloadable). Beim neuen Piano sind es 3, bei zwei anderen, z.b.Ultimate, nur 2 Layer.
 
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Was den Juno DS angeht: Man bekommt für ca. 700,00 Euro einen SEHR GUT KLINGENDEN Synthesizer mit einfacher Bedienung, geringem Gewicht und einer für diese Preisklasse sehr guten Tastatur. Wer einmal einen KORG Kross 61 spielen "durfte", der weiß was manche Hersteller da so anbieten. Der DS ist eine absolute Kaufempfehlung für Einsteiger oder als zweites Board für Leute, die einfach nur schnell ein zwei Sounds abrufen und spielen wollen. Die Integration des Keyboards in die DAW als Soundkarte mit sehr guten Latenzwerten (und Mac auf jeden Fall) rundet das Paket ab.

Der FA06 hat zwar mehr Sounds, aber der DS bietet auch andere Dinge:

- Schieberegler für die schnelle Mischung vom MIC Eingang, Musikplayer(Pads) und Sound1/Sound2 - sehr praktisch
- Die Tastatur hat nicht geklappert, wie jetzt beim FA06, die war einwandfrei
- der Batteriebetrieb ist für Open Air Musiker schon eine tolle Sache

Der DS hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Was den FA angeht - mal abgesehen von der mäßigen Plastikverarbeitung ist das Ding für das Geld der Oberhammer. Vor allem das Display ist wirklich schön, man vergisst fast an einem Low-Budget Teil zu sitzen.
 
Vor allem das Display ist wirklich schön, man vergisst fast an einem Low-Budget Teil zu sitzen.

...auch nicht wirklich mehr "Low-Budget" (für mich eher "Mittelklasse"), als z.B. ein Krome oder ein MOXF!


:hat:
 
Gerade die SN Pianos am FA fand ich in dieser Preisklasse überragend. Vielleicht sind sie am FA08, den ich gespielt habe, ja auch besser zu spielen? Die Tastatur vom FA08 ist in dieser Preisklasse ebenfalls mMn ungeschlagen.

Generell ist es wirklich erstaunlich was man in der FA, MoXF, Krome und PC3Le Preisklasse heutzutage geboten bekommt. Das war alles vor 5-10 Jahren noch Oberklasse.
 
Vielleicht sind sie am FA08, den ich gespielt habe, ja auch besser zu spielen?

Theoretisch sollte in beiden die olle 'Ivory-Feel-G' stecken!
danoh_dancing_zpsf09d9792.gif
 
Aber im DS kein SN Piano. Das stand aber auch nicht zu Debatte gerade. :)
 
Pianosound ist immer Geschmacksache, mir hat nicht mal das neue Piano im Kronos gut gefallen und selbst die Nord Pianos haben mich vom Hocker gehauen - dafür war ich vom neuen Flügel im Forte sehr angetan und bin mit dem Pianosound in meinem ES-8 sich zufrieden.

Ich glaube ich bin da nicht der Maßstab, da ist mein persönlicher Geschmack entscheidend. Ich gebe Euch allerdings in dem Punkt Recht, dass der FA schon zur Mittelklasse gehört. Rein preislich gesehen ist es bei Weitem das günstigste Tasteninstrument, dass ich seit Jahren besitze und ich bin erstaunt, was ich für das bisschen Geld an Leistung geboten bekomme.

Nach meiner Großanschaffung letztes Jahr muss ich ohnehin kürzer treten mit Kaufen :)
 
Der Vocoder und der Phrase-Sequencer:








:hat:
 
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Meine Sicht zum Juno DS.
Ich habe einen zweiten Soundliefernaten zu meinem Kurzweil PC3 LE6 gesucht. Er musste eine Klaviertastatur, gute Bläser und Streichersounds haben und leicht sein.
Ich nehme es vorweg, der Kurze steht mittlerweile im Keller und ich benutze nur noch den Juno.

+ sehr gute Synthsounds (Pads, Solosynth usw.) --> Jump, Narcotic usw. sind kein Problem (im Combi-Modus)
+ sehr gute Bläser- und Streicher
+ sehr gute Tastatur für den Preis und das Gewicht
+ robustes Gerät
+ mittlerweile guter Pianosound für meinen Geschmack (musste etwas schrauben)
+ direkter Zugriff auf die einzelnen Sounds im Split- und Layermodus (z.B auf die Lautstärke, Effekte...) über die Phrase Pads
+ Im Layer- und Splitmodus klingen die Sounds (fast) noch immer wie im Patch-Modus
+ Sampleimport und direktes Abspielen von MP3-Datein über Phrase Pads

Den Rest brauche ich für Gigs nicht und dazu kann ich auch nichts sagen.

- Man kann nur ein Expansionsboard laden - einzelne Sounds kann man nicht speichern und dann ein neues Board laden.
- So, und jetzt sein größtes Manko: die Orgeln.

Das Problem habe ich mit einem Vent II und dem Expansionsboard 2 gelöst. Damit bekommt man einen amtlichen, dreckigen Hammond-Sound hin.
Blueser und Jazzer werden vermutlich damit nicht glücklich - Rockmusiker aber schon!
Hier hätte ich mir einen zweiten Stereoausgang gewünscht, damit ich den Vent nicht immer auf Bypass schalten muss.

Ich würde den Juno DS bezüglich der Sounds, der Tastatur und der Bedienerfreundlichkeit nicht im Einsteigerbereich sehen.
Die Sounds sind ordentlich und setzen sich Live super durch - und nur das ist für mich relevant. Er ist ja auch für die Bühne gedacht.

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte und amtliche Brot- und Buttersounds braucht, dem kann ich den Juno-DS nur empfehlen.
 
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Ich wärme den alten Thread mal wieder auf und habe eine Frage zur Tastatur des Juno DS 61 und 73:
Sind das auch diese verkürzten Tasten? Hatte ich mal am System 8 und damit kam ich nicht gut klar.
Wieviele cm Länge haben die weissen Tasten am Juno DS61/73 (ich vermute mal 61 und 71 haben dieselben Tasten?)
 

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