Gitarre stimmen nach Gehör - erlernbar?

  • Ersteller darccord
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Zuerst spiele ich die ganzen halboffenen Standardakkorde (Cmaj7, D, Dmaj7, E, G, G7sus, A, Amaj7, Em7, Dm7,
Am7). Wenn die ausgestimmt sind, kommt der ultimative Härtetest mit einigen sog. Jazzakkorden in höherer Bundlage: X7/13, Xmaj7/9, X7/#11, X7#9 Typ Hendrix, X7sus, ...

Ich korrigiere dabei jeweils leicht jene Saite(n), die (noch) nicht passen.
Das so lange, bis ein ganzer Akkordzyklus, wie gerade beschrieben, störungsfrei klingt.

Thomas
 
Aber macht denn niemand unter Euch das Feintuning nach Akkorden ?
Guckst du #10
Ich korrigiere dabei jeweils leicht jene Saite(n), die (noch) nicht passen.
Das so lange, bis ein ganzer Akkordzyklus, wie gerade beschrieben, störungsfrei klingt.
Na dabei viel Spaß, dann fängst du nämlich jedes mal wieder von vorne an, weil es nie vollständig passen kann.
 
Na dabei viel Spaß, dann fängst du nämlich jedes mal wieder von vorne an, weil es nie vollständig passen kann.

Naja, für jemanden, der darin nicht so geübt ist, mag das durchaus so enden ...

Thomas
 
Mach das mal auf der Bühne..., Deine Mitmusiker und das Publikum wirds Dir danken....:evil:
 
Das so lange, bis ein ganzer Akkordzyklus, wie gerade beschrieben, störungsfrei klingt.

Kannst du da einen ungefähren Zeitrahmen angeben? Wie lange brauchst du dafür, wenn wir mal von einer nach dem Transport einigermaßen verstimmten Gitarre und einem komplett leisen Umfeld ausgehen?
 
Mach das mal auf der Bühne..., Deine Mitmusiker und das Publikum wirds Dir danken....:evil:

Diesen Einwand kann ich nicht nachvollziehen ... Man stimmt doch normalerweise VOR einer Performance oder ?
Und jeder halbwegs brauchbare Gitarrist wird WÄHREND DES SPIELENS ständig auf seine Stimmung achten und gegebenenfalls während des Spielens nachstimmen.

Thomas
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Kannst du da einen ungefähren Zeitrahmen angeben? Wie lange brauchst du dafür, wenn wir mal von einer nach dem Transport einigermaßen verstimmten Gitarre und einem komplett leisen Umfeld ausgehen?

Ganz grob ca. 2 Minuten, ein paar Sekunden auf oder ab ...

Thomas
 
Und jeder halbwegs brauchbare Gitarrist wird WÄHREND DES SPIELENS ständig auf seine Stimmung achten und gegebenenfalls während des Spielens nachstimmen.

Naja, es gibt aber auch halbwegs brauchbare Gitarristen (wie mich z.B.;):eek:),die während ihres Spiels auch noch Singen, als Frontmann einer Band für die Ansagen zwischen den Liedern sorgen müssen und außerdem noch die Tontechnik im Blick haben sollten. Da ist für feinfühliges Nachstimmen nach Akkorden nicht wirklich Platz. Wenn ich im Eifer des Gefechts merke, dass es schief klingt, versuche ich mal Zeit zu finden, den Bodentuner zu befragen, aber mehr ist einfach nicht drin.
Ich glaube aber nicht, dass es bei unserm Geschrammel schon mal jemanden gestört hat, dass zwar der G-Dur-Akkord sauber geklungen hat, die Terz des H7 aber minimal zu tief war.:D:D

Es kommt also immer auf das Umfeld an, in dem man sich mit der Gitarre bewegt. Und nicht jeder hat das Gehör, nach Akkorden zu stimmen, das kann also auch schiefgehen.
 
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Und jeder halbwegs brauchbare Gitarrist wird WÄHREND DES SPIELENS ständig auf seine Stimmung achten und gegebenenfalls während des Spielens nachstimmen.
Jeder halbwegs brauchbare Gitarrist sollte während des Spiels spielen und gefälligst vor dem Song gestimmt haben. ;) :rolleyes:

:hat:
 
Und besonders gute und brauchbare Gitarristen schaffen es sogar während eines Songs nachzustimmen ... ;)

Es wäre schön, wenn wir jetzt wieder zum Ursprungs-Thema "Stimmen nach Gehör" kommen könnten ... :)
 
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Und besonders gute und brauchbare Gitarristen schaffen es sogar während eines Songs nachzustimmen ... ;)
Ist schon klar.

Ich mag es nur nicht, wenn jemand seinen Leo raushängen lässt (nicht Du), wie toll er doch angeblich ist...:rolleyes:
 
Naja, es gibt aber auch halbwegs brauchbare Gitarristen (wie mich z.B.;):eek:),die während ihres Spiels auch noch Singen, als Frontmann einer Band für die Ansagen zwischen den Liedern sorgen müssen und außerdem noch die Tontechnik im Blick haben sollten. Da ist für feinfühliges Nachstimmen nach Akkorden nicht wirklich Platz. Wenn ich im Eifer des Gefechts merke, dass es schief klingt, versuche ich mal Zeit zu finden, den Bodentuner zu befragen, aber mehr ist einfach nicht drin.
Ich glaube aber nicht, dass es bei unserm Geschrammel schon mal jemanden gestört hat, dass zwar der G-Dur-Akkord sauber geklungen hat, die Terz des H7 aber minimal zu tief war.:D:D

Es kommt also immer auf das Umfeld an, in dem man sich mit der Gitarre bewegt. Und nicht jeder hat das Gehör, nach Akkorden zu stimmen, das kann also auch schiefgehen.

Na, wenn Deine Prioritäten wo anders liegen als auf einer sauber gestimmten Gitarre, und wenn schiefe Akkorde Dich nicht stören und Dein Publikum auch nicht, dann ist ja ohnehin alles in bester Ordnung.

Und nicht jeder hat das Gehör, nach Akkorden zu stimmen, das kann also auch schiefgehen.

Das ist wohl war, ... und es geht ja leider auch allzu oft schief ...

LG - Thomas
 
Jeder halbwegs brauchbare Gitarrist sollte während des Spiels spielen und gefälligst vor dem Song gestimmt haben.
naja, ist ja nicht ungewöhnlich, dass sich bei ner bending-orgie was verstimmt.
dann wärs schon gut, wenn man schnell/effektiv (z.B. nach gehör) stimmen kann.
 
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Auf einer normalen akustischen Gitarre ist es sowieso sogut wie unmöglich eine 99% tige saubere Intonation hinzubekommen, man muß wohl oder Übel mit einem Kompromiss leben.

Ich bezweifle auch stark, dass das Publikum die kleinen Dissonanzen, die wir selbst wahrnehmen können, überhaupt hört, wegen Gesamtsoundeindruck, der anders ist, bzw. auch in der Lage ist sie zu hören...:gruebel:
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naja, ist ja nicht ungewöhnlich, dass sich bei ner bending-orgie was verstimmt.
dann wärs schon gut, wenn man schnell/effektiv (z.B. nach gehör) stimmen kann.
Ja, dem stimme ich zu!
 
Ohne auf deine etwas polemischen Antworten näher eingehen zu wollen, würde mich (ganz ehrlich) folgendes interessieren:
Hast du nach deinem Akkorddurchgang schon mal mit einem guten Stimmgerät überprüft, auf welche Frequenz deine Saiten jetzt gestimmt sind? Ganz abgesehen davon, dass es nach physikalischen und musiktheoretischen Gesichtspunkten eigentlich nicht sein kann, dass alle Akkorde wirklich in sich rein klingen, wäre es doch interessant, zu welchem Ergebnis du kommst und ob sich das auch mit einem Stimmgerät reproduzieren lassen würde.

Wen du jedesmal zu dem gleichen Ergebnis kommst (also z.B. A-Saite 10 Cent tiefer, G-Saite 5 Cent höher), dann müsste das doch das nächste mal auch mit einem Stimmgerät in unter zwei Minuten funktioniern, oder nicht?
 
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Gute Idee! :great:

Ist aber mMn. von der jeweils verwendeten Gitarre abhängig.

Fertigungstoleranzen, Abweichungen usw....
 
Hm, ich hatte eigentlich all die letzten Jahre wenig Probleme, die für mich richtige Stimmung zu finden, auch, wenn ich meine akustische Ibanez Dreadnought, oder andere spiele..

Mag wohl auch daran liegen, dass ich mich in meinen E-Gitarren Anfängen anders als zu meiner rein akustischen Zeit, ständig mit dem Vintage-Tremolo rumschlagen musste.

Das schult mMn. das Gehör ungemein, da nach jeder Tremolo-Attacke die Stimmung im Eimer war. :ugly: :redface:

Bis ich 1990, es war bei dem Kauf meiner 1. neuen US Fender Strat das englische beiliegende Manual penibel ins Deutsche übersetzte, und endlich verstand, wie dieses verteufelte Ding einzustellen ist.:D

Zurück zum Topic:

Daraus hat sich meine saubere und schnelle Stimmtechnik entwickelt, die mit kleinen Korrekturen der einzelnen eventuell verstimmten Saiten auch während des Spielens funktioniert...;)

- Anfangs stimme ich ganz normal alle Saiten nach Stimmgerät.
- Dann überprüfe ich via Flagiolette am 5. und 7. Bund auf abweichende Schwingungen angefangen A 440 HZ auf der E, wobei die A-Saite als Referenz für die E gilt. :D
- Bei der kritischen G und H Saite stimme ich aber stattdessen nach Gehör (Wohlklang) am 4. Bund gegriffen
- und H und E wieder nach Flagiolette

So erhalte ich fast immer einen für mich gesunden Kompromiss, es sei denn, es handelt sich um eine absolute Gurke, äh, Mistgitarre.

Hope, this helps..

:hat:

Edit: Sorry noch ein paar Korrekturen gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne auf deine etwas polemischen Antworten näher eingehen zu wollen, würde mich (ganz ehrlich) folgendes interessieren:
Hast du nach deinem Akkorddurchgang schon mal mit einem guten Stimmgerät überprüft, auf welche Frequenz deine Saiten jetzt gestimmt sind? Ganz abgesehen davon, dass es nach physikalischen und musiktheoretischen Gesichtspunkten eigentlich nicht sein kann, dass alle Akkorde wirklich in sich rein klingen, wäre es doch interessant, zu welchem Ergebnis du kommst und ob sich das auch mit einem Stimmgerät reproduzieren lassen würde.

Wen du jedesmal zu dem gleichen Ergebnis kommst (also z.B. A-Saite 10 Cent tiefer, G-Saite 5 Cent höher), dann müsste das doch das nächste mal auch mit einem Stimmgerät in unter zwei Minuten funktioniern, oder nicht?

Ich wüßte nicht, mit welcher meiner Wortmeldungen ich den Eindruck einer Polemik hervorrufen hätte können. Jedenfalls lag das nicht in meiner Absicht.

Nein, ich habe die Resultate meiner Stimmungen nie mit Stimmgeräten überprüft. Weil es ja gerade die Basis-Stimmungen nach Stimmgeräten waren, die mich erst auf diesen Weg gebracht haben, weil ich mit denen recht unglücklich war.

Thomas
 
Jedenfalls lag das nicht in meiner Absicht.

Dann ist es ja gut!
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Nein, ich habe die Resultate meiner Stimmungen nie mit Stimmgeräten überprüft. Weil es ja gerade die Basis-Stimmungen nach Stimmgeräten waren, die mich erst auf diesen Weg gebracht haben, weil ich mit denen recht unglücklich war.
Sobald Du aber mit Keyboardern, oder Bläsern zusammenspielst, würde ich aber doch mal das Stimmgerät benutzen...:D ;)
 
Weil die sich auch alle nach der Norm richten bzw. bei der Herstellung des Instruments nach der Norm gerichtet wird.

Die Norm ist das genormte Stimmgerät, wenn es gut ist...

P.S.: Es soll aber z. Bsp. auch sehr erfolgreiche Sänger/-innen geben, die chronisch einen 'Halbton' ca. ein paar Cent tiefer singen...;-)
 
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