Teure Bässe mit 3 teiligem Body inakzeptabel

  • Ersteller woodlander
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Mir wäre die Anzahl der benutzten Holzstücke und meinethalben auch -arten völlig Wurst, wenn Klang und Handling stimmt.

Und aus den bisherigen posts bzw. Erfahrungen habe ich keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der benutzten Holzstücke und dem Klang herauslesen können (Handling bezieht sich dann eher auf den Hals, obwohl der Body natürlich auch gewisse ergonomische Eigenschaften haben oder nicht haben kann).

Der Rest ist doch völlig subjektiv und liegt im Auge des Betrachters. Ich finde beispielsweise sunburst grottenhäßlich und würde mir nie so ein Teil kaufen, weder als Bass noch als Gitarre (jetzt gibt´s das auch schon für drums, wo ich das noch skurriler finde) - aber wer das schick findet, ist doch okay. Gleiches gilt für mich in Bezug auf den "aged"-Trend. Aber muss doch jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt. Darüber mach ich mir noch nicht mal Gedanken.

x-Riff
 
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Irgendwie ein dummer thread...

Keiner kann einen Zusammenhang zwischen "Anzahl der Bretter" und klang herstellen...(wurde auch noch nie behauptet)

Und auch über Zusammenhänge zwischen "klang" und "Holzart" liest man eigentlich primär in der werbewirksamen "Fachpresse"...

(Wie gesagt: geht um Body, nicht um Hals)

Abgesehen davon:
Geht es nur drum zu sagen "ich finde mehrteilig SO häßlich dass ichs nicht haben will" ist ja alles gut und man kanns lassen...
 
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Die Diskussion kann auch gerne beendet werden. Es ging ja nie um den Klang sondern um das Wertigkeitsempfinden. Ich kann nicht nachvollziehen dass Hersteller bei transparent lackierten Instrumenten deutlich über 1000€ 3-brettrige nicht matchende bodies anbieten und diese auch noch gekauft werden. Sei's drum, einige sehen das ähnlich, bei anderen wiederum spielt die Ästhetik keine Rolle.
 
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Woher kommt denn dieser "wertigkeitsbegriff"?
Das Raff ich ja gerade nicht...

Oder gehts wirklich nur um "sieht doof aus"?
 
Oder gehts wirklich nur um "sieht doof aus"?
wahrscheinlich. irgendwie kann ichs aber auch verstehen wenn jmd. sagt, für´nen vierstelligen betrag will ich aber´n korpus am instrument haben, bei welchem 2 bretter "matchen". und hoffentlich findet sich kein voodoo-priester der behauptet, dass nur ein- bzw. maximale korpusse "klingen" :D
 
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Die Diskussion kann auch gerne beendet werden. Es ging ja nie um den Klang sondern um das Wertigkeitsempfinden. Ich kann nicht nachvollziehen dass Hersteller bei transparent lackierten Instrumenten deutlich über 1000€ 3-brettrige nicht matchende bodies anbieten und diese auch noch gekauft werden. Sei's drum, einige sehen das ähnlich, bei anderen wiederum spielt die Ästhetik keine Rolle.

Mir geht das genauso. Wenn ich ich schon so viel Geld ausgebe, dann muss auch die Optik stimmen. Ein Bass ist für mich nicht nur Sound. Mir gefällt es einfach besser, wenn man merkt, dass der Hersteller sein Produkt mit viel Liebe gebaut und eben nicht mal drei Stück "Feuerholz" zusammengeleimt hat. Auch für mich ist das wertiger.
 
Ich frag nochmal: Wieso?
 
nu ja.... wenn's jemand so empfindet, dann empfindet er's halt so....
J. Michaelsen moderiert auch nicht anders, nur weil sie schöne Schuhe trägt :D

cheers, Tom
 
ich kann das schon nachvollziehen... es sollte schon ein wenig den Eindruck erwecken als hätte nicht einfach jemand zwei Bretter aneinandergeklebt sondern auch auf die Ästhetik dabei geachtet hat.
Ab einem gewissen Preis eine Selbstverständlichkeit imo. Ist so ein bischen wie ein Benz mit unsauber aussehender Lackierung.

Mir suggeriert ein wahllos zusammengeschusterer dreiteiliger Korpus auch nicht gerade Qualität, und hat mich bei meinem US Standard Fender Jazz immer ziemlich gestört. Klanglich halte ich das für ziemlich Wumpe.
 
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Meine Erfahrung:

1. Ich hatte einen zweiteiligen Preci bei dem e und a saitenklang nicht an d und g Saitenklang angepasst werden konnten. Weder Pickup Einstellung und Wechsel noch wechsel der Brück konnte daran etwas ändern!
Fazit: Die extrem unterschiedliche Holzdichte der beiden Teile kann nur noch verantwortlich gewesen sein.

2. Mit der Dreiteiligkeit von Bässen hatte ich die beste klangliche Erfahrung und würde sie der Zweiteiligkeit vorziehen. ( Siehe Punkt 1)

3. Bei Bässen mit durchgehendem Hals sind in der Regel noch zwei Korpusteile angeleimt. Somit näher dran an Punkt 2 als an Punkt 1.

4. Ich habe mal einen Classic 51 Precision in transparent Blonde gesehen bei dem eines der drei Holzteile leicht grünlich verfärbt war. Sowas geht gr nicht. :D

5. Bei deckend lackiertem Korpus weiß kein Mensch was drunter steckt. Es sei denn man schleift ihn ab.

6. Fender Bässe sind von Anbeginn auch mehrteilig. Das ist Teil der Erfindung und somit prinzipiell nicht falsch. Die Holzhälften sollten aber schon ein bisschen zusammen passen.

7. Mein erster Bass war ein ESP Precision aus den 80 er Jahren. Korpus einteilig.

f4t2p61n1.jpg


Ich hatte damals kein Bewusstsein für so etwas, wollte modern und wusste es nicht zu schätzen. Habe ihn dann viele Jahre später mal restauriert.
Ich ersetzte den Bass Anfang der 90 er durch einen Ibanez, und was soll ich sagen:
Schlechte Dreiteiligkeit die nach einigen Jahren von Blau auf Grün wechselte. ;)

f5t38p238n1.jpg


Mein Fender Classic 50s aus 2007 ist mit einem dreiteiligem Body versehen. Aber sehr gut zusammen gestellt. Habe das mit einem Fotoprogrmm etwas sichtbarer gemacht:

f5t13p198n1.jpg
 
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Danke Moulin ... Hätte ja bereits am Anfang geschrieben, dass mir das ja nur bei transparenten Bässen so geht. Und da gibt es halt auch von Fender 3 teilige die absolut nicht matchen selbst bei US Modellen. Für mich wäre das dann Ausschussware. Das Auge isst halt mit.
 
Es dürfte allerdings schwierig sein überhaupt einen einteiligen Korpus bei Fender zu bekommen.
 
Ich denke, sowas hat tatsächlich was psychologisch/ästhetisches an sich.
Klanglich usw. wird sich das nur bedingt was tun und wenn dann nur noch Nuancen.

Aber das ist ja das, was ich eh immer schreibe:
Ab einem gewissen Preis (für mich so ab 1.500 Euro ca.) geht es dann eben GENAU um diese Dinger.
Der Punkt Elektronik, Klang und Co. sind auch bei 1.500 schon fast immer Top-Notch.
Danach geht es dann eben um Handmade vs. Maschine, USA vs. Korea, Maserung des Holzes, usw. usf.

Muss nicht jeder nachvollziehen oder verstehen können und für den Alltag wohl auch egal, aber ein bissel Luxus muss nun mal sein. :)
 
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Es dürfte allerdings schwierig sein überhaupt einen einteiligen Korpus bei Fender zu bekommen.
Ich hab' 3 Fender Instrumente mit einteiligem Korpus, P-Bass, Strat & Tele. Alle 3 sind 3-tone Sunburst und Erle. Made in Mexico. Mir kommen hier einteilige Bodies regelmäßig unter die Finger, besonders auf dem Gebrauchtmarkt. Möglicherweise ist das Angebot hier in den USA anders als in Deutschland. Ich glaube, das die Gesamtstückzahl der im Umlauf befindlichen Fender Instrumente, das Kontingent in Deutschland bei weitem übersteigt.
 
es wäre auch seltsam, wenn sie nur die Brettchen für Bässe furnieren würden ;)
(oder hast du unter dem pickguard nachgesehen ?)

cheers, Tom
 
Screenshot_2016-07-29-07-15-22.png
Ich hab' 3 Fender Instrumente mit einteiligem Korpus, P-Bass, Strat & Tele. Alle 3 sind 3-tone Sunburst und Erle. Made in Mexico. Mir kommen hier einteilige Bodies regelmäßig unter die Finger, besonders auf dem Gebrauchtmarkt. Möglicherweise ist das Angebot hier in den USA anders als in Deutschland. Ich glaube, das die Gesamtstückzahl der im Umlauf befindlichen Fender Instrumente, das Kontingent in Deutschland bei weitem übersteigt.
Ich meinte damit nicht, dass es keine gibt sondern eher schwierig ist einen zu finden weil es keine Kennzeichnung gibt.
Da bei Herstellern auch nicht dafür geworben wird gehe ich davon aus, dass sie es auch gar nicht als Qualitätskriterium sehen.

Für mich ist ein akustisches Instrument wie A Bass oder A Gitarre ein absolutes No Go wenn die Decke aus zwei stark unterschiedlichen Teilen besteht.
Das findet man allerdings auch bei 3000 Euro Gitarren.
Bei meinem Tacoma Bass ist die Decke sozusagen 'gespiegelt' und somit passend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soundmässig ists esoterisch.. zumindest bei Solidbodies.

Ab einem gewissen Preis ists aber klar, das der Bass nicht nur gut klingen, sondern auch gut aussehen soll. Und gerade bei transparenter Lackierung bei der man den Body sieht ist es für mich klar das man keinen nehmen will dessen Body einfach nicht schön ist, sei es ein Ast oder eben ein mehrteiliger Body der nicht optisch nicht zusammenpasst.

Warum solche Bodies nicht deckend lackiert werden ist mir nicht klar...
 
ganz einfach: weil es Leute gibt, denen das schlicht und ergreifend egal ist ...
und diese bilden offensichtlich die Mehrheit, sonst würde man es am Umsatz spüren
dort sind bekanntlich alle Anbieter sehr sensibel ;)

cheers, Tom
 
Klar gibts Leute denen das egal ist, und bis zu einem gewissen Preisniveau ists den Meisten egal, bei nem 600 Euro Bass wärs mir koplett egal, bei nem 1000er würde ich wohl einfach zu ner deckenden Lackierung greifen, oder mir einfach unter den transparenten den mit dem netteste Body aussuchen.

Aber darüber sollts schon passen. Genau dafür zahlt man ja den Mehrpreis, denn sein wir ehrlich, qualitativ und Soundmässig ist der Unterschied zwischen einem 1000 und einem 1500 Euro Bass (des selben Modells) vernachlässigbar.

Ich tippe darauf das die wirklich extremen Bodys, wo auch ein farblicher Unterschied existiert, eher die Ladenhüter sind.
 

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